HTC Wildfire - getestet
29.07.2011
Pro:
Gute Kamera, sehr schnelles GPS, Android 2 . 3 . 3, guter Preis, hoher Tragekomfort
Kontra:
etwas kleines Display, Videos nur bis 640 * 480
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Klang
Empfangsqualität
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Design
mehr
 Frank1979
Über sich:
Schaut doch mal bei mir vorbei: http://www.Frankies-World.de
Mitglied seit:23.07.2000
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Produktvideos:14
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 49 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo zusammen, nach längerer Zeit gibts auch von mir mal wieder eine Serie meiner beliebten Handyberichte. Für meinen Blog Frankies World, arbeite ich gerade an einem großen Handytest, und habe die Möglichkeit im Zuge dessen einige aktuelle Geräte zu testen, die, so wie ich denke auch für das kommende Weihnachtsgeschäft interessant, und attraktiv sein dürften. Das erste in der Reihe, und mein persönlicher Favourit ist das HTC Wildfire...
technische Daten : Prozessor : 600 Mhz Ram & Rom : 512 MB Betriebssystem : Android 2.3.3 Kamera: 5 Megapixel
Akku: 1230 maH GPS : ja Datenverbindung : HSDPA laut Hersteller : Standby bis 570 Stunden Gesprächszeit: bis 430 Minuten Der erste Eindruck:
Die Verpackung des HTC Wildfire S wirkt recht klein, und simpel. Auf der Packung prangt recht groß ein Bild des Gerätes, sowie der Schriftzug HTC Wildfire S und eine keline Rakete. Die verpackung wirkt verspielt, und vor allem klein. Während man von anderen Top Modellen, z.B. von Sony Ericsson oder Nokia eher große und pompöse Verpackungen gewohnt ist, die mehr schein als sein sind, bereitet HTC hier einen besseren Eindruck. Keine unnötigen verschnörkelungen, kein Hochglanzkarton, und kein innenleben mit viel Werbung für auffällige Funktionen. In der Verpackung findet man das Handy, darunter das Zubehör wie Anleitung, Kopfhörer und Ladekabel. Kompakt und funktional, würde ich sagen. Diese Verpackung ist gerade für Weihnachten eine Super Sache, da man nicht unbedingt ein Handy darin erwarten würde. Es könnte genausogut ein Parfüm, oder ein Rasierwasser sein.
Die Tatsache das HTC hier natürlich unter anderem auch dei Umwelt schont, indem kein unnötiger Verpackungsmüll fabriziert wird, und die Verpackung trotz allem recht stabil ist, ist schon einmal ein Pluspunkt. Der erste Eindruck:
Ausgepackt und angefasst.... das HTC Wildfire S ist natürlich direkt als erstes zu sehen, wenn man die Verpackung aufgeschoben hat. Es wirkt kompakt, und doch edel. gerade die kleinen Abmessungen sollen sich später noch als Lob und Tadel gleichzeitig ausspielen. Der erste Eindruck jedenfalls ist sehr gut. Die Wirkung des herausgeschobenen Handies, in der Verpackung ist sehr gut. Das Zubehör liegt ordentlich sortiert darunter, und stört den Blick nicht. In die Hand genommen und
Bilder von HTC Wildfire S
begutachtet... Das HTC Wildfire S ist sehr hochwertig verarbeitet. Die silberne umrandung des Displays wirkt edel, und das kleine, silberne, glänzende htc Logo am oberen Rand stört nicht. Das Kunststoff des Gerätes ist ohne Makel verarbeitet, und schließt sauber ab. Auf der Rückseite befindet sich ebenfalls noch einmal das Logo, und die 5 Megapixel Kamera. Hier ist nicht wie üblich jedes Detail über die Kamera vermerkt, wieder ein Pluspunkt, denn das finde ich persönlich unesthetisch. Der LED Blitz fällt kaum auf. Ebenfalls der hochwertige Lautsprecher auf der Rückseite fällt kaum auf, zumindest nicht, solange er keine Musik von sich gibt.
Der erste Eindruck ist schon einmal richtig gut gelungen...
Nach dem einschalten: Nach dem einschalten präsentiert das HTC wildfire S erste einmal einen persönlichen Konfigurationsassistenten. Dieser führt komfortabel und logisch durch das gesamte Menue, und erleichtert somit die ersten einstellungen. Leider gibt es als vorkonfigurierte Einstellungen für die Internetverbindung hier keine allzu große Auswahl, lediglich die großen Standardanbieter wie O2, Vodafone, EPlus und Telekom sind vorhanden. OK das ist natürlich kein Manko, wäre aber vielleicht schön gewesen wenn auch die Daten für andere Anbieter wie z.B. Medion Mobile, Ay Yildiz, Netzclub und so weiter schon vorkonfiguriert gewesen wären, programmiertechnisch dürfte das ja kein großer Aufwand sein, aber das sollte nicht zu einem negativen Punkt werden. Die Einstellung des APNs wird soweiso von den meisten Anbietern per SMS erledigt, sobald das Handy in Betrieb ist.
Was sich nach den Standardeinstellungen präsentiert ist ein klassisches htc Android Desktop. Hier findet man von vornherein eine animierte Uhr vor, und einige Apps die bereits auf den Startscreen gelegt sind. Wirkt auch hier immer noch alles edel, und vor allem nützlich.... Das Betriebssystem & Die Funktionen:
Ich möchte nun nicht allzu tief in die Materie von google Android eingehen, das dürfte mittlerweile auch recht gut bekannt sein, als direkter Gegenspieler zum I-Phone und dem Apple OS. Was klar ist, bei Android kann man sich jede nur erdenkliche App, zumeist auch kostenfrei, aus dem Android Market herunterladen, und sein Handy so erweitern, und einstellen wie man das möchte. Da die meisten Apps mittlerweile auch die Installation auf die SD Karte unterstützen, und das Android in Version 2.3.3 bestens dafür geeignet ist. Danke dem Betriebssystem ist nahezu alles mit dem Handy möglich, ob es nun als Wasserwaage herhalten soll, als Navigationsgerät (Internet Flatrate vorausgesetzt), als Währungsumrechner, Taschenlampe, für Spiele, als Barcodescanner oder was auch immer man sich vorstellen kann. Auch ein direkter Zugriff auf Facebook, Twitter, die Study VZ´s, Jappy und viele andere Dinge wie z.B. Online Banking Apps, E-Bay Apps und vieles mehr sind verfügbar, und funktionieren einwandfrei.
Die Leistung: Wichtig bei einem Android Gerät ist weniger die Funktionsvielfalt, denn die ist sowieso nahezu unbegrenzt. Wichtiger ist hier die Leistung des Gerätes, denn gerade hier gehen Android Geräte schnell in die Knie.
dank des großen 512 MB Speichers sind auch im Handy ausreichend Apps speicherbar. Der 600 Mhz Prozessor ist recht Flott. Nicht Top aber Flott genug, um aus dem Wildfire S KEIN Einsteigergerät mehr werden zu lassen. Die Apps laufen zügig, und auch das wechseln zwischen einzelnen Applikationen ist kein Problem. Spiele, selbst mit recht aufwendigen 3D Animationen sind ausreichend schnell. Gerade hier gehen Einsteigermodelle in die Knie. Was mich persönich besonders beeindruckt hat, war die gute Kamera, die wirklich klasse Bilder liefert. Einige Beispiele in diesem Bericht. Dazu das sehr schnelle GPS Modul. Im Stillstand mit ffreier Sicht zum Himmel brauchte das Wildfire S, bei mir gerade einmal 3-4 Sekunden um ein stabiles GPS Signal zu etablieren. Im fahrenden Auto kommt es mit unter 10 Sekunden immer noch auf absolute Top Werte. Zum Vergleich mein GT540 von LG, braucht im fahrenden Auto zwischen 10 und 25 Minuten um ein stabiles Signal etablieren zu können, wenn es überhaupt eines findet. Hier kann das Wildfire S klar Punkten, denn gerade die Navigationsfunktion über Google Maps, mit den kostenfreien karten für die ganze Welt, ist etwas das ich sehr oft brauche.
Etwas schade finde ich die Tatsache das die integrierte Kamera nur 640*480 Pixel Aufnahme bietet. Nicht das ich mehr benötigen würde, oder die Kamerafunktion regelmäßig nutze, denn wenn schieße ich Fotos, und keine Videos, aber ein bisschen mehr Qualität wäre hier schon schön gewesen. Fraglich ist natürlich ob der Prozessor eine HD aufnahme in 720p möglich gemacht hätte, oder ob hier das Nadelöhr bestehen würde. Ein schnelles wechseln der Desktops, zügig funktionierende Apps, und gute Funktionen, gerade das perfekte Navigationssystem, bzw. der Super Empfänger, machen das Gerät für mich zur ersten Wahl.
Die Akkulaufzeit:
Von Smartphones mit Android ist man es ja gewohnt, das diese Geräte aufgrund ihres enormen leistungsumfanges auch enorm viel Saft saugen. So ist das natürlich auch beim Wildfire S. Im Praxistest jedoch hat das Gerät genau das bestanden, was ich davon erwartet habe. Es musste mindestens einen kompletten Tag, vom aufstehen, bis zum schlafengehen, und dem dazwischenliegenden Arbeiten, an meiner Seite einwandfrei funktionieren, ohne dabei in die Knie zu gehen. Mit einigen Gesprächen, ein wenig Internet, und ein paar Fotos konnte das Gerät das ohne Probleme meistern, sogar ohne unter 50% des Ladezustandes zu kommen. Hier ein absolutes Lob, denn das schaffen sonst nur sehr teure Modelle. Eigentlich hatte ich vor, wie bei meinem LG die stromsaugendsten Funktionen wie das APN Netzwerk oder die 3G Funktionalität abzuschalten. Das neue Android 2.3.3 scheint diese Funktion nicht mehr zu unterstützen, so war ich dauerhaft im stromfressenderen 3g Netz unterwegs, was aber keinerlei negative Auswirkungen hatte. Das APN Netzwerk, also die Internetverbindung lässt sich lässig über die Kurzeinstellungen im herunterziehbaren Benachritigungsbalken jederzeit ein und ausschlaten. Hier findet man auch das GPS Modul, Bluetooth und das WLan vor, um diese Funktionen einzeln an- und abschalten zu können. Hier hat man sich Gedanken gemacht und es funktioniert auch super. Der Akku hat im Praxistest gut 3 Tage bei geringer Nutzung durchgehalten. Das ist für ein Android Gerät absolute Oberklasse....
Die Bedienbarkeit und der Tragekomfort : Gerade hier wird es langsam estwas schierig. Die kompakten Abmessungen sind natürlich absolut Top. Es liegt wunderbar in der Handytasche, oder Hosentasche, und stört beim Tragen garnicht. Besonders die abgerundeten Ecken sind schön, da es in der Hosentasche nicht mehr pieksen kann. Der Tragekomfort ist Super. Was die Bedienbarkeit angeht, vielleicht liegt es an meinen Wurstffingern, vielleicht ist das Problem aber auch bekannt. Die Bedienung ist etwas hakelig. Gerade das eingeben von Texten wie z.B. SMS, oder Internetadressen, in denen oft Worte vorkommen, die nicht im internen Korrekturwörterbuch stehen, führt manchmal zu frustration. Man sollte also nicht versuchen "mal eben schnell" zu arbeiten, sondern sich schon auf das konzentrieren was man macht. Die recht kleinen Tasten der eingabefunktion lassen sich natürlich durch drehen des Handies vergrößern, aber auch hier empfinde ich das ganze immer noch als recht klein.
Auch wenn das Display absolut brilliant, und vor allem auch bei Sonne noch sehr gut ablesbar bleibt, ist die Bedienung doch etwas schwierig, wenn man dickere Finger hat. Hier gibt es den einzigen Punkt den ich dem Gerät abziehen muss.
Fazit den ausführlichen und kompletten Test werdet ihr in meinem Blog finden, aber hier kann ich bereits sagen, das das Wildfire S ein sehr gutes Gerät ist. Leider ist es nur ein Testgerät, das ich in kürze wieder zurückschicken muss, aber immerhin konnte ich mir ein absolut detailliertes Bild davon machen, und es hat mich überzeugt, das es mein nächstes Gerät werden wird. Die stabile und lange Akkulaufzeit, das aktuelle Android, und das gute GPS Signal ist absolut ideal. In der unteren Preisklasse ist das Wildfire S das Weapon of Choice, und sollte auf jeden Fall bei jedem in Betracht gezogen werden. Das kleine Manko mit der etwas schlechten Auflösung der Videokamera 640*480, und der etwas hakeligen Bedienung bei Wurstfinger (wie bei mir) sind keinerlei Gründe sich das Gerät nicht zu kaufen. Da ich im Praxistest ebenfalls noch das Desire S, mit größerem Bildschirm, und besserer Kamera, und das HD7 mit wesentlich größerem Bildschirm habe, konnte ich mir auch von der Konkurenz ein entsprechendes Bild machen. Das größere Display am Desire S merzt die Fehler aus, aber das ist mir persönlich jetzt nicht den Aufpreis von 200 Euro wert. Damit ist das Wildfire S ein absoluter Kauftipp, und erhält meine uneingeschränkte empfehlung. Größe allein ist eben doch nicht alles...
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15.09.2011 23:33
Ich überlege derzeit, mir das Wildfire bzw. Wildfire S zu holen, bin aber noch nicht ganz schlüssig...
11.08.2011 14:42
Sehr toller Bericht. LG
30.07.2011 15:38
welcome back!