Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gute Pflege |
| Kontra: |
XXXXXXXXXXX |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ich habe drei Kinder bekommen und immer in dem selben Krankenhaus. Nun gut, heute möchte ich euch erst einmal etwas über das Krankenhaus berichten. Das Krankenhaus ist in Hagen, (Hagen in Westfallen).Es heißt St.Josef-Krankenhaus. Also eigentlich möchte ich euch heute von der Endbindungsstation berichten. Über die folgenden Punkte im einzelnen.
- Hebammen
- Kreißsaal
- Ärzteteam
- Säuglinszimmer
- Station
- Essen
- Pflege von Mutter und Kind
- Fazit/ Meine Meinung
Hebammen
Am 01.07.02 war es 13 Jahre her, dass meine erste Tochter bekam. Als ich damals ins Krankenhaus kam, hatte ich Angst, ich war sehr unsicher, rundum es war alles fremd und ich wusste nicht, was auf mich zukam. Ich stand vor der Tür des Kreißsaales dort war eine Schelle. Ich schellte, es machte mir eine sehr nette Hebamme die Tür auf und begrüßte mich. Sie hat sofort bemerkt, dass ich sehr unsicher war. Sie ging mit mir in ein Zimmer und Untersuchte mich, sie hat mich dann ans ZTG angeschlossen, ZTG ist der Wehenschreiber und man hört die Herztöne vom Kind. Die Hebamme machte dann noch mal ein Ultraschall. Danach machte sie mich für den Kreißsaal fertig. Sie sagte ich sollte noch ein bischen über den Flur hin und her gehen. Die Schmerzen wurden heftiger, sie kam und ging mit mir in den Kreissaal. Jetzt kam die Angst bei mir, sie war ganz lieb und machte mir Mut, sie sprach mir immer gut zu. Meine Hebamme war eine Thailänderin. Selbst wo die Schmerzen unerträglich wurden und ich sehr böse wurde, war sie die Ruhe in Person. Meine Tochter kam um 5.10 Uhr zur Welt. Die Hebamme gratulierte mir und legte mir das Kind auf meiner Brust. Ich durfte meine Tochter erst ein mal anschauen und begrüßen. Danach nahm sie die Kleine und badete sie. Der Arzt untersuchte meine Tochter, in der Zeit war die Hebamme bei mir und erklärte mir alles, was der Arzt jetzt mit meiner Tochter machte. Die Untersuchung war dann sehr schnell erledigt, der Arzt kam zu mir und sagte „Es sei alles in Ordnung mit der Kleinen“. Die Hebamme zog sie an, gab sie mir nochmals und brachte die Kleine dann ins Wärmebettchen. Damit war die Arbeit der Hebamme beendet. Aber die Hebamme kam noch mal zu mir auf die Station, sie wollte mich und die Kleine mal besuchen sagte sie.
Kreißsaal
Im St, Josefs Krankenhaus gibt es verschiedene Kreißsäle. Es gibt ein Kreissaal mit einem Rundbett und sehr vielen kleinen Kissen. In einem anderen Kreissaal gibt es eine große Badewanne, wo man in der das Kind zur Welt bringen kann. In wieder einen anderen Kreißsaal gibt es große Bälle und Bänder. Die Bälle sind dafür da, dass man sich als Schwangere drauf setzten kann und kreisende Bewegungen machen sollte. Die Bänder sind dafür gedacht das man das Kind in der Hocke bekommen kann und man sich an den Bändern festhält. Ich habe meine Tochter im 1. Kreißsaal bekommen, dort steht ein ganz normaler Entbindungsstuhl. In jedem Kreißsaal ist eine Badewanne für das Kind und daneben liegen Anziehsachen für den Säugling, ein ZTG Gerät ist auch in jedem Kreissaal. Die Kreißsäle sind sehr bunt gestaltet, man meint nicht, dass man in einem Krankenhaus ist. Meine zweite Tochter bekam ich am 08.10 91 in den Kreissaal mit dem Rundenbett. Das war sehr angenehm, da ich konnte mir die kleinen Kissen in meinem Rücken legen konnte so wie ich das wollte. Die Kreißsäle sind auch sehr hell, ich meine es fällt viel Tageslicht herein.
Ärzteteam
Das Ärzteteam auf der Entbindungsstation besteht aus einem Stationsarzt, einem Entbindungsarzt, einem OP Arzt, einem Narkosearzt, einen Anästhesisten. Der Kinderarzt kommt nur zwei mal die Woche. Es ist egal welcher Arzt mich behandelt hat, sie waren alle sehr, sehr nett. Der Anästhesist z.b. als ich mein drittes Kind bekam, mein Sohn am 06.06.98. Ich musste meinen Sohn mit einem Keiserschnitt zur Welt bringen. Der Anästhesist kam Abends zu mir und erklärte mir wie und was gemacht wird, welche Narkose ich bekomme und erklärte mich über die Risiken auf. Ein Keiserschnitt ist eine richtige OP. Als ich in den OP geschoben wurde war da der Chefarzt, der Anästhesist, der Arzt der den Keiserschnitt machte, 2 Hebammen eine Schwester und einer, der die Geräte an die ich angeschlossen wurde überwachte. Leute, ich kann euch sagen, das ist ein sehr mulmiges Gefühl wenn man da rein geschoben wird und man wird schon erwartet. Ich kam mir vor wie auf einer Schlachtbank. Aber alle waren sehr lieb, der Arzt der den Keiserschnitt machte erklärte mir alles, die Hebammen beruhigten mich und der Anästhesist gab mir eine Rückenmarkspritze. Wenn Chefvisite war auf der Stadion kamen alle die bei mir im OP dabei waren auch mit, außer die Hebammen. Ich sollte eigentlich nach dem Keiserschnitt 10-12 Tage da bleiben, aber ich habe mit dem Arzt gesprochen und dann durfte ich schon nach 6 Tagen mit dem Kleinen nach Hause.
Säuglinszimmer
Das Säuglinszimmer ist immer abgeschlossen. Und das ist auch gut so. Das Kinderzimmer, in dem die kleinen Babys sind, dort kommt man auch nicht so rein, das ist auch abgeschlossen. Also bevor man ins Kinderzimmer rein kommt, kommt man ins Schwesternzimmer, man muss durch das Schwesternzimmer gehen, um ins Kinderzimmer zu kommen. Eine Schwester schließt das Kinderzimmer auf und man kann jetzt das Kind holen. Das Kind kann nicht jeder holen, nur der Papa oder die Mama. Wenn die Mama nicht kann, dann bringt die Säuglingsschwester das Kind. Das Kinderzimmer ist auch sehr bunt und sehr groß. Zwischen dem Schwesterzimmer und dem Kinderzimmer ist noch ein Raum mit Wickeltischen, Badewannen und Schränken. Da ich die ersten zwei Tage nach dem Kaiserschnitt nicht aufstehen durfte, musste mir die Säuglinsschwester den Kleinen immer bringen oder auch wieder holen, aber das machte ihr nichts aus. In dieser Beziehung habe ich schon etwas ganz anderes gehört. Aber mein Mann hat die Kinder meist geholt und wieder weg gebracht. Aber abends musste das die Sauglinsschwester machen. Ich habe nie in dem ganzem Krankenhaus einmal erlebt, dass die Patienten böse angemacht wurden oder den Personal etwas zuviel war, nein das gibt es da nicht das Personal ist erstklassig.
Station
Auf der Stadion gibt es einen kleinen Tisch da steht Wasser, Kaffee, Tee, Zucker und Milch drauf, da können sich die Patienten das nehmen was sie wollen und soviel sie wollen. Es gibt 3 oder 4 Stationsschwestern, das weiß ich nicht so genau, weil ich immer die gleichen hatte. Es waren 2 die mir die Spritzen gaben oder wenn ich was wollte, brachen sie mir das. Ich glaube die haben sich die Station geteilt zwei Schwestern waren für vorn und zwei für hinten zuständig. Was soll ich noch über die Station schreiben ich glaube da gibt es nichts mehr.
Essen
Das Essen ist sehr lecker, man kann zwischen 4 Menüs jeden Tag wählen. Wie zum Beispiel, Fisch, Suppe, Kartoffeln mit Fleisch oder vegetarisch. Ich hatte mal Hunger auf einen Salatteller, der stand nicht auf dem Menüplan. Ich habe nach gefragt, ob ich so was bekommen kann, ich habe einen Salatteller bekommen, der war so groß, dass ich ihn nicht aufessen konnte. Ich kann sagen, dass alles getan wird für den Patienten, auch wenn mal was nicht auf dem Plan steht, kann man es bekommen. Es wird auch an den Diabetiker gedacht oder an Nierenkranke.
Pflege von Mutter und Kind
Man kann sich das gar nicht vorstellen was die in dem Krankenhaus auf die Beine stellen. Mich hat eine Mücke gestochen, dass hatte ich gar nicht bemerkt aber die Schwester hat es gesehen, sie holte sofort eine Creme und schmierte sie mir auf den Mückenstich. Ich hatte nachts nach dem Keiserschnitt Schüttelfrost, ich schellte nach der Schwester, sie kam ich sagte ihr das mir sehr kalt wäre. Sie ging sofort los und holte den Arzt und brachte eine Decke mit. Der Arzt untersuchte mich und stellte fest, dass das eine Reaktion von meinem Körper auf der Rückenmerkspritze ist. Meine große Tochter hatte keine Probleme. Meine zweite Tochter musste nach der Geburt ins Kinderklinikum gebracht werden. Meinen Sohn hatte einen wunden Po nach 2 Tagen bekommen, er bekam eine Zinksalbe, die große Tube durfte ich sogar mit nach Hause nehmen. Das Pflegepersonal für den Kleinen hatten festgestellt, dass er die anderen Creme nicht verträgt. Sie haben auch den Kleinen sofort von der Muttermilch auf Babyheilnahrung umgestellt. Also ich kann nichts negatives über die Pflege im St. Josef Krankenhaus sagen.
Fazit/ Meine Meinung
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Krankenhaus. Man kann sich richtig wohlfühlen, na klar war das sehr ungewohnt als ich das erste Mal dahin musste, aber was sollte ich machen. Ich muss sagen, dass ich immer wieder in diesem Krankenhaus gehen würde, egal ob ich entbinde oder so ins Krankenhaus muss. Der einzige Nachteil ist, dass das Krankenhaus keine Kinderklinikabteilung hat, da muss man ist AKH fahren. Aber sollte das Kind im AKH sein und man liegt selbst im St. Josef, ist das kein Problem. Man kann jederzeit dahin fahren das St. Josef und das AKH arbeiten in diesem Fall gut zusammen. Die ersten 1-2 Tage läßt man die Mama in Ruhe, wenn man nicht möchte dann macht die Schwester alles. Das Kind baden, neu anziehen, es zur Mama bringen zum Stillen, das Kind wieder zurück bringen zum Kinderzimmer u.s.w. Ich wollte das nicht, ich habe bei den ersten beiden alles selber gemacht. Bei meinem Sohn ging das leider nicht, da war ich auf das Personal angewiesen, weil ich nicht aufstehen durfte. Nach 2 Tagen durfte ich dann aufstehen, ich konnte nicht grade gehen, es tat alles weh aber ich bin ganz langsam zum Kinderzimmer gekrochen. Die Schwester hat mit mir geschimpft und gesagt“ ich hätte ihnen doch den Kleinen gebracht, sie hätten doch nicht selber kommen müssen.“ Aber ich wollte und ich habe es auch geschafft. Ich muss sagen, um so mehr ich mich bewegt habe, um so besser ging es. Das Krankenhaus ist das beste was es in Hagen gibt. So, ich hoffe ich konnte euch mal unser Krankenhaus vorstellen.
eure Sandra