Komödie; Deutscher Film - 2002 - Andreas Dresen - Steffi Kühnert, Gabriela Maria Schmeide, Thorsten Merten, Axel Prahl, Julia Ziesche - DD 2.0: Deutsch - Universal Pictures Germany mehr
Ein Plattenbau mitten in Frankfurt an der Oder: Uwe und Ellen Kukowski finden sich auf der Hälfte der Treppe ihres Lebens wieder. Ebenso wie bei dem befreundeten Ehepaar Christian... mehr
Halbe Treppe (DVD)
Auf halber Treppe ihres Lebens haben sich die befreundeten Paare Düring und Kukowski ... mehr
festgefahren. Chris und Katrin Düring haben sich in Alttag und Bett nicht mehr viel zu sagen, während Uwe Kukowski rund um die Uhr in seiner Imbissbude schuftet und da...
Halbe Treppe (DVD)
Als Andreas Dresens Halbe Treppe auf der Berlinale 2002 uraufgeführt wurde, feierten ihn ... mehr
die meisten Kritiker als Sensation. Ein kleiner, mit digitaler Kamera gedrehter und fast vollständig improvisierter Film wurde zum Hoffnungsträger eines anderen de...
Halbe Treppe (DVD)
Als Andreas Dresens Halbe Treppe auf der Berlinale 2002 uraufgeführt wurde, feierten ihn ... mehr
die meisten Kritiker als Sensation. Ein kleiner, mit digitaler Kamera gedrehter und fast vollständig improvisierter Film wurde zum Hoffnungsträger eines anderen de...
Halbe Treppe (DVD)
Auf halber Treppe ihres Lebens haben sich die befreundeten Paare Düring und Kukowski ... mehr
festgefahren. Chris und Katrin Düring haben sich in Alttag und Bett nicht mehr viel zu sagen, während Uwe Kukowski rund um die Uhr in seiner Imbissbude schuftet und da...
AC3Sprache: DeutschUntertitel: Englisch, Französisch, Griechisch (nach 1453), SchwedischAlltag in der Plattenbausiedlung in Frankfurt/ Oder: Während Imbissbesitzer Uw...
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Pro: Authentizität der Schauspieler; alltägliche Probleme, die behandelt werden; naturbelassen; realitätsnahe Handlung; spannung; angregte Stimmung; Charaktere; viele Bereiche (Humor, Romantik, Dokumentation); Schauspieler; Extras; Kontra: -
Halbe Treppe trifft es richtig gut, denn genau dort stehen nun die zwei Paare und wissen nicht mehr weiter – Chris & Katrin Düring und Uwe & Ellen Kukowski.
Schlimm genug, dass sie im Bett nicht mehr klar kommen, auch die Kommunikation der beiden Paare w ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
„Wenn man die Wirklichkeit sehen will,
muss man das Fenster aufmachen.
Ins Kino darf man nicht gehen.“
(Andreas Dresen) (1)
Gibt es den großen deutschen Film? Nein, aber es gibt den kleinen, und der ist manchmal von einer attraktiven, begeis ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich
06.10.2002
Dit war schau Bewertung für Halbe Treppe (DVD)von
Traumzauberbaum
Pro: tolle Umsetzung einer alltäglichen Geschichte Kontra: wacklige Bilder
Wer Berliner Dialekt in der "Kultstadt" Frankfurt/Oder mag, sollte sich diesen Film ansehen. Wer dies nicht mag, sollte trotzdem den Bericht zu ende lesen, weil er danach bestimmt den Film sehen möchte *g*.
Die Story
Der Film beginnt mit einem D ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Oder wie man mit wenig Geld den Film des Jahres produzieren kann. Wer jetzt vermutet, das ich zu dem kultfilm des Jahres die Kultkritik schreibe, sollte lieber aufhören zu lesen. Den zu einem gibt es bessere Kultfilme und zum anderen schreibe ich hier zum ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Die Kino-Welt ist wieder etwas größer geworden. Meist spielen deutsche Filme in bekannten Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg, aber Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel. Tom Tykwer beispielsweise hatte einst seinen Film „Der Krieger ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
die meisten Kritiker als Sensation. Ein kleiner, mit digitaler Kamera gedrehter und fast vollständig improvisierter Film wurde zum Hoffnungsträger eines anderen deutschen Kinos hochstilisiert. Und wo man auch hinhörte, wurden Dresens Realismus, die Authentizität der Geschichte und die Lebensnähe der vier Hauptdarsteller gerühmt. Blickt man nun mit etwas Abstand auf den Film und den ganzen Trubel um ihn zurück, scheint sich einiges zu relativieren. Was aber auf jeden Fall bleibt, ist ein ungewöhnliches und damit zumindest grundsätzlich interessantes Experiment. Auf den ersten Blick scheint diese beiden Ehepaare aus Frankfurt an der Oder kaum etwas zu verbinden. Ellen (Steffi Kühnert) und Uwe Kukowski (Axel Prahl) leben mit ihren beiden Kindern und einem Wellensittich in einer typischen ostdeutschen Plattenbausiedlung. Sie verkauft Parfüm in einem großen Kaufhaus, und er steht von frühmorgens bis spätabends an der Theke seiner Imbissbude Halbe Treppe. Katrin (Gabriele Maria Schmeide), eine Angestellte einer Speditionsfirma, und Chris Düring (Thorsten Merten), der Morgenmoderator eines privaten Radiosenders, bewegen sich eigentlich in etwas anderen Kreisen als die Kukowskis, und so überrascht die recht enge Freundschaft der beiden Paare zunächst. Aber letztlich sind diese etwas irritierenden Unterschiede zwischen ihnen nur oberflächlich. Alle vier sind sie Gefangene ihres Alltags und ihrer Verpflichtungen, und keiner von ihnen ist auch nur ansatzweise glücklich. Natürlich steht auch das kleine Glück, das Chris und Ellen finden, als sie sich beinahe zufällig ineinander verlieben, von Anfang an unter einem ganz schlechten Stern. Das Hauptaugenmerk des Films gilt dem Alltag und Berufsleben seiner vier Protagonisten. Schon lange hat kein deutscher Kinofilm mehr beides so akribisch und so aussagekräftig dargestellt. Zumindest in dieser Hinsicht ist Dresens Methode ideal. Es gab kein festes Drehbuch, nur ein paar grundlegende Vorgaben bezüglich der Figuren, sodass die Darsteller die Geschichte selbst Schritt für Schritt, Szene für Szene entwickeln konnten. Die daraus erwachsene Freiheit spiegelt sich in einem bemerkenswerten Gespür für das Gewöhnliche, für all die Dinge, die sonst im Kino untergehen oder einfach übersehen werden. Auf der anderen, klassischeren Ebene der Erzählung erweist sich Dresens Idee des "demokratischen Filmemachens" allerdings als wahrer Fluch. So lebensnah sich Halbe Treppe in seiner Schilderung all der Zwänge präsentiert, die unser Leben von Tag zu Tag bestimmen und manchmal sogar aufzufressen scheinen, so klischeehaft wirken die dramatischen Konflikte, die sich aus der Affäre von Ellen und Chris ergeben. Natürlich braucht auch ein Film wie dieser das emotionale Drama und den Kampf, der mit ihm einhergeht. Nur verlassen sich Dresens Darsteller hier zu sehr auf das, was sie schon auf der Bühne oder in anderen Filmen gespielt haben. Letztlich wirkt die ganze Situation nur noch konstruiert, zumal Dresens Methode der gemeinsamen Autorenschaft den Schauspielern vielleicht schon zu viel Raum für eigene Ticks und Obsessionen lässt. --Sascha Westphal
Halbe Treppe [VHS] (Video)
Als Andreas Dresens Halbe Treppe auf der Berlinale 2002 uraufgeführt wurde, feierten ihn ... mehr
die meisten Kritiker als Sensation. Ein kleiner, mit digitaler Kamera gedrehter und fast vollständig improvisierter Film wurde zum Hoffnungsträger eines anderen deutschen Kinos hochstilisiert. Und wo man auch hinhörte, wurden Dresens Realismus, die Authentizität der Geschichte und die Lebensnähe der vier Hauptdarsteller gerühmt. Blickt man nun mit etwas Abstand auf den Film und den ganzen Trubel um ihn zurück, scheint sich einiges zu relativieren. Was aber auf jeden Fall bleibt, ist ein ungewöhnliches und damit zumindest grundsätzlich interessantes Experiment. Auf den ersten Blick scheint diese beiden Ehepaare aus Frankfurt an der Oder kaum etwas zu verbinden. Ellen (Steffi Kühnert) und Uwe Kukowski (Axel Prahl) leben mit ihren beiden Kindern und einem Wellensittich in einer typischen ostdeutschen Plattenbausiedlung. Sie verkauft Parfüm in einem großen Kaufhaus, und er steht von frühmorgens bis spätabends an der Theke seiner Imbissbude Halbe Treppe. Katrin (Gabriele Maria Schmeide), eine Angestellte einer Speditionsfirma, und Chris Düring (Thorsten Merten), der Morgenmoderator eines privaten Radiosenders, bewegen sich eigentlich in etwas anderen Kreisen als die Kukowskis, und so überrascht die recht enge Freundschaft der beiden Paare zunächst. Aber letztlich sind diese etwas irritierenden Unterschiede zwischen ihnen nur oberflächlich. Alle vier sind sie Gefangene ihres Alltags und ihrer Verpflichtungen, und keiner von ihnen ist auch nur ansatzweise glücklich. Natürlich steht auch das kleine Glück, das Chris und Ellen finden, als sie sich beinahe zufällig ineinander verlieben, von Anfang an unter einem ganz schlechten Stern. Das Hauptaugenmerk des Films gilt dem Alltag und Berufsleben seiner vier Protagonisten. Schon lange hat kein deutscher Kinofilm mehr beides so akribisch und so aussagekräftig dargestellt. Zumindest in dieser Hinsicht ist Dresens Methode ideal. Es gab kein festes Drehbuch, nur ein paar grundlegende Vorgaben bezüglich der Figuren, sodass die Darsteller die Geschichte selbst Schritt für Schritt, Szene für Szene entwickeln konnten. Die daraus erwachsene Freiheit spiegelt sich in einem bemerkenswerten Gespür für das Gewöhnliche, für all die Dinge, die sonst im Kino untergehen oder einfach übersehen werden. Auf der anderen, klassischeren Ebene der Erzählung erweist sich Dresens Idee des "demokratischen Filmemachens" allerdings als wahrer Fluch. So lebensnah sich Halbe Treppe in seiner Schilderung all der Zwänge präsentiert, die unser Leben von Tag zu Tag bestimmen und manchmal sogar aufzufressen scheinen, so klischeehaft wirken die dramatischen Konflikte, die sich aus der Affäre von Ellen und Chris ergeben. Natürlich braucht auch ein Film wie dieser das emotionale Drama und den Kampf, der mit ihm einhergeht. Nur verlassen sich Dresens Darsteller hier zu sehr auf das, was sie schon auf der Bühne oder in anderen Filmen gespielt haben. Letztlich wirkt die ganze Situation nur noch konstruiert, zumal Dresens Methode der gemeinsamen Autorenschaft den Schauspielern vielleicht schon zu viel Raum für eigene Ticks und Obsessionen lässt. --Sascha Westphal
Halbe Treppe - 17 Hippies
Der Dudelsack als solcher ist ein Instrument, das viel Liebe, Geduld und Zuwendung ... mehr
erfordert. Nicht nur vom Dudelsackspieler selbst, sondern auch und vor allem vom Dudelsackzuhörer, der in besonders stressgeplagten Momenten dazu neigen könnte, die klagenden, Mark und Bein brachial durchdringenden Töne in den Amnesty-International-Katalog der Folterinstrumente aufnehmen zu wollen. So geht es zumindest Uwe, dem von schwerster Midlifecrisis geplagten Besitzer der Imbissbude "Halbe Treppe" in der Innenstadt von Frankfurt/Oder, dessen Lebenskrise im Zentrum von Andreas Dresens gleichnamigen Film steht, zu dem die 17 Hippies aus Berlin einen höchst charmanten Soundtrack beigesteuert haben. Doch das Salonorchester mit Punkrock-Spirit beschränkt sich nicht auf die schlichte Beschallung des Hintergrundes, nein, es mischt sich essenziell ins Geschehen ein. Zunächst in Form des besagten Dudelsackspielers, von dem Uwe an jedem grau bewölkten Morgen mit klagenden Tönen vor der Imbissbude begrüßt wird. Später kommen die folkigen Melodien des Orchesters aus dem Radio, der Toilette und schließlich spielen alle Hippies, die meist mehr als 17 Köpfe zählen, in der Imbissbude zum Tanz auf. Das musikalische Material dieser charmanten Kapelle setzt sich aus all dem zusammen, was mit einer rein akustischen Besetzung gespielt werden kann: osteuropäische Folklore, Klezmer, Walzer, Fahrstuhlmusik, russische Volkslieder, Reminiszenzen an französische Chanson-Seligkeit, amerikanischen Bluegrass oder irischen Folk inklusive virtuoser Flöten-Duelle. Tanzbar, euphorisch, hemmungslos romantisch, kitschig und wunderschön. Ein Soundtrack, der auch ohne den Film funktioniert -- falls es Menschen gibt, die sich tatsächlich den besten deutschen Film des Jahres entgehen lassen wollen. --Björn Döring
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Action - 1969 - Dennis Hopper - Steve Mason, Dennis Hopper, Jack Nicholson, Peter Fonda - DD 5.1: Englisch; Mono: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch - Sony Pictures Home Entertainment GmbH