Dieser Erfahrungsbericht wurde von 16 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Mittlerweile ist es schon schwer genug die richtige Versicherung zu wählen. Woher will man denn wissen ob man auch wirklich den richtigen Fachmann zu rate zieht?? Mit der Hanse Merkur hab ich da schon einschlägige Erfahrungen gemacht und kann sie wirklich niemandem empfehlen. Nachdem ich mich vor einigen Jahren mal den Versuch gestartet hatte mich selbstständig zu machen, empfohl mir eine gute Bekannte die PKV der Hanse Merkur. Den Fachmann hierzu hatte sie sogar zuhause sitzten. Es war ihr Lebensgefährte!! Ich hörte mir also mal an was er mir denn so anbot und für mich hörte dies auch alles ganz gut an. Das man bei einer privaten Karenkenversicherung ein Atest vorlegen mußte war für mich auch nicht neu. Also ging ich zu meinem Arzt, der mich dann auch gründlich untersuchte und meine einwandfreie Gesundheit in dem Atest bestätigte. Es war im Dezember, als mein Versicherungsschutz anfing. Im Januar des darauffolgenden Jahres trafen wir uns mit ein paar Freunden zum Spaghetti Bolognese Essen. Meine Bekannte und ich wollten 7 Leute (mit uns gerechnet) bekochen, was auch ein heidenspaß machte. Die Spaghetti waren nun fertig und ich bat meine Bekannte sich den großen Kochtopf zu schnappen und die Nudeln abzuschütten, damit ich mich um die Bolognesesoße kümmern konnte. Gesagt, getan!! Sie nahm sich also den Topf, schüttete die Spaghetti in das in der Spühle stehende Sieb. Um an einen neben der Spühle liegenden Löffel zu kommen näherte ich mich ihr. Was ich nicht sah, ein großteil der Nudeln lagen auf dem Boden vor der Spühle. Als ich dies bemerkte rutschte ich auch schon der Länge nach aus. Es dauerte einen Moment lang bis ich wieder klar denken konnte und bemerkte meine raus gerutschte Kniescheibe am linken Bein. Ich kam also ins Krankenhaus und mußte operriert werden. Der Krankenhausaufenthalt dauerte 21 Tage. Nach diesen 21 Tagen mußte ich natürlich noch weiter zur Krankengymnastik und ständigen Untersuchungen. Wie ich mit dem Versicherungsfachmann besprochen hatte, konnte die Rechnung an die Hanse Merkur direkt geschickt werden. Im April, also 3 Monate nach dem Unfall, bekam ich von der Versicherung ein Schreiben, welchem ein Formular beigefügt war, was den Unfallhergang schildern sollte. Ich füllte es aus und schickte es zurück. Das ganze wurde dann von der Hanse Merkur so hingestellt, als hätte ich schon Jahre zuvor ein Problem mit meinem Knie und wollte dies nun korrigieren lassen. Mit anderen Worten: " Sie sind eine Betrügerin!!" Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzten lassen und beauftragte einen Anwalt mit dem Fall und kündigte die Versicherung mit sofortiger Wirkung. Das ganze dauerte etwa 4 Jahre bis es zur entscheidenden Gerichtsverhandlung kam, bei der dann zu guter letzt von der Versicherungsseite auch noch angegeben wurde, daß ich nicht der Versicherung, sonder die Versicherung mir im Oktober gekündigt hätte, da ich den Beitrag für die Versicherung nicht mehr gezahlt hätte und somit meinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Wie gut das es Kopien gibt, die meinen Standpunkt auch beweisen konnten. Dumm, daß es auch noch einen Rückschein meines Kündigungsschreibens gab. Aber das Ende vom Lied war leider kein voller Erfolg. Die Versicherung beteiligte sich mit nur DM 5.000,00 und mir blieben dann nur noch DM 20.000,00 zu bezahlen. Das alles, weil sich der Versicherungsfachmann nicht mehr daran erinnern konnte mir gesagt zu haben, ich könne die Rechnung direkt an das PKV-Unternehmen schicken lassen.
Es fehlen grundlegende Informationen. Beispielsweise, um welchen Vertrag es sich handelt, genaue Angaben zum jeweiligen Standpunkt der Auseinandersetzung etc.
genau , kann ich aus meiner Sicht als Makler zu 100% bestätigen.
Wenn der Arzt dir bestätigt hat, dass alles in Ordnung war und keine weiteren Unterlagen der letzten/ in der Regel 5 Jahre bezüglich Deines Knies vorlagen, dann kann dem nicht ganz so gewesen sein.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr dubiose Angelegenheit. Die Behauptung, dass es eine Vorerkrankung mit dem Knie gegeben hat, kann ja nicht so ohne weiteres aus der Luft gegriffen werden. Da muss es schon sehr konkrete Anzeichen dafür geben, wenn der Rechtsstreit über 4 Jahre geht und dann auch noch mit einem Vergleich endet. Tut mir leid - die gesamte Geschichte spiegelt zwar Deinen Frust wieder, was ich sogar verstehe, wenn es zum Beispiel der saubere Herr Vertreter war, der schlampig bei den Gesundheitsfragen umgegangen ist. Letztendlich bist Du aber verpflichtet alles zu lesen was in den Bedingungen steht und auch was Du unterschreibst. Du kannst Dich nicht hinter anderen verstecken. Eine Versicherung ist nun mal kein Wohlfartskommando und wenn sie vermutet, übers Ohr gehauen zu werden, dann gibt es eben Ärger. Was wirklich war, weist sicherlich nur Du allein und der Vertreter. Meine Empfehlung: Gehe zu einem Makler - der haftet nämlich für seine Empfehlung und seine Beratung und muss im Zweifelsfall beweisen, wozu er geraten hat und warum. Das alles trifft auf einen Ausschließlichkeitsvertreter nicht zu. Er hat die Gesellschaft hinter sich und die Beweislast liegt bei Dir.
05.03.2010 13:08
Es fehlen grundlegende Informationen. Beispielsweise, um welchen Vertrag es sich handelt, genaue Angaben zum jeweiligen Standpunkt der Auseinandersetzung etc.
15.04.2009 06:04
genau , kann ich aus meiner Sicht als Makler zu 100% bestätigen. Wenn der Arzt dir bestätigt hat, dass alles in Ordnung war und keine weiteren Unterlagen der letzten/ in der Regel 5 Jahre bezüglich Deines Knies vorlagen, dann kann dem nicht ganz so gewesen sein.
22.09.2006 22:07
Das ist aus meiner Sicht eine sehr dubiose Angelegenheit. Die Behauptung, dass es eine Vorerkrankung mit dem Knie gegeben hat, kann ja nicht so ohne weiteres aus der Luft gegriffen werden. Da muss es schon sehr konkrete Anzeichen dafür geben, wenn der Rechtsstreit über 4 Jahre geht und dann auch noch mit einem Vergleich endet. Tut mir leid - die gesamte Geschichte spiegelt zwar Deinen Frust wieder, was ich sogar verstehe, wenn es zum Beispiel der saubere Herr Vertreter war, der schlampig bei den Gesundheitsfragen umgegangen ist. Letztendlich bist Du aber verpflichtet alles zu lesen was in den Bedingungen steht und auch was Du unterschreibst. Du kannst Dich nicht hinter anderen verstecken. Eine Versicherung ist nun mal kein Wohlfartskommando und wenn sie vermutet, übers Ohr gehauen zu werden, dann gibt es eben Ärger. Was wirklich war, weist sicherlich nur Du allein und der Vertreter. Meine Empfehlung: Gehe zu einem Makler - der haftet nämlich für seine Empfehlung und seine Beratung und muss im Zweifelsfall beweisen, wozu er geraten hat und warum. Das alles trifft auf einen Ausschließlichkeitsvertreter nicht zu. Er hat die Gesellschaft hinter sich und die Beweislast liegt bei Dir.