Erfahrungsbericht über

Happy Family / David Safier

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Happy Family / David Safier

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Eine glückliche Familie

3  13.03.2012

Pro:
nette Unterhaltung für zwischendurch

Kontra:
zu viele Klischees, Humor übertrieben

Details:

Niveau

Unterhaltungswert

Spannung

Wie ergreifend ist die Story?

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Ela675

Über sich: Wer befreit mich von den UHU´s ? Und wo bitte sind die Gegenleser hin? Dooyoo = gleicher Nickname. ...

Mitglied seit:06.06.2010

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 146 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Warum habe ich mir das Buch gekauft ?

Ich habe das Buch nicht gekauft. Ich hatte das Glück, im Internet ein Gratisexemplar zu gewinnen, weil ich einen kurzen Leseeindruck eingestellt hatte. So durfte ich das Buch vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen und die Freude war natürlich riesengroß, dass ich dieses mal aus dem Lostopf gezogen wurde.

Der Autor

David Safier ist 1966 geboren und zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane „Mieses Karma“, „Jesus liebt mich“ und „Plötzlich Shakespeare“ erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde er für seine TV Serie „Berlin Berlin“ mit dem Grimme Preis und dem Emmy ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

Die Buchdaten

Autor: David Safier
Titel: Happy Family
ISBN: 978-3-463-40618-3
Preis: 18,95 Euro
Ersterscheinung Deutschland: 09/2011
Seitenanzahl: 315
Verlag: Kindler

Das Buch habe ich dieses mal nicht selbst gekauft, sondern gewonnen

Klappentext

Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf.

Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden...

um was geht es in dem Buch

Emmas Kinder-Buchladen läuft leider nicht so gut. Eigentlich müsste sie ihre Angestellte Cheyenne entlassen, das bringt sie jedoch nicht übers Herz. Auch im Privatleben ist sie unglücklich, ihre Ehe mit Frank läuft nicht mehr so gut und die Kinder sind auch mehr als anstrengend.

Als eine ehemalige Freundin auftaucht und sie zu einer Buchparty mit Stephanie Meyer einlädt, zwingt Emma ihre Familie, sie dorthin zu begleiten. Doch irgendwie hat sie was falsch verstanden – keiner ist kostümiert, nur ihre Familie.....

Auf dem Rückweg werden sie von einer Hexe verflucht, die nur noch wenige Tage zu leben hat. Emma wird zum Vampir, Frank zu Frankensteins Monster, Max zu einem Werwolf und Fee zu einer Mumie.

Mit ihren neuen Kräften machen sie sich nun in Cheyennes klapprigen Bus auf, um die Hexe zu finden, damit diese den Fluch zurück nimmt. So gibt es eine wüste Schlägerei mit Rockern im Mc Donalds, in einem Wachsfigurenmuseum werden sie von eben diesen angegriffen, dann taucht Dracula auf und verführt Emma. In Ägypten schließt sich Fee dem alten Pharao Imothep an, Max geht in einen Zirkus und Frank trifft Suleika, mit der er mal fremdgegangen ist.

Doch die Hexe kann den Fluch gar nicht zurücknehmen – das können die Wünschmanns nur selbst. Indem sie alle, zur gleichen Zeit, glücklich sind... Ob ihnen das gelingen wird ? Ob sie Dracula davon abhalten können, die Welt zu vernichten ?

Das müsst Ihr schon selbst lesen, denn mehr verrate ich an dieser Stelle nicht...

kurze Leseprobe

Wenn man in großen epischen Filmen jemanden auf der Leinwand sieht, der in wundervollen Landschaften weint – in Tibet, im Dschungel oder wie ich in der Wüste - , dann ist man im Kinosaal immer ganz ergriffen und denkt: „Hach... welch große, tiefe Gefühle!“. Doch in diesem Augenblick erkannte ich: Große, tiefe Gefühle sind voll für den Arsch. Was hätte ich nur dafür gegeben, total angeödet vor der Glotze zu sitzen, mit auf Phoenix was Langweiliges wie eine Bundestagsdebatte über die Mautgebühr anzusehen und dabei Chips zu futtern.

Und was hätte ich dafür gegeben, mit einer Tüte Chips meinen Hunger stillen zu können. Denn während meines epischen Emotionsrittes durch die Wüste begann mein Magen zu grummeln. Anfangs ignorierte ich ihn, war ich doch viel zu sehr mit Weinen beschäftigt. Doch dann meldete er sich immer lauter zu Wort, bis ich seinen Ruf nicht mehr ignorieren konnte, der da lautete „Hey, ich hab Kohldampf! Und mit Kohl mein ich Blut!“

(S.226/227)

meine Meinung

Ich habe bisher alle Bücher von Safier gelesen. Mieses Karma hat mir am besten gefallen, auch Plötzlich Shakespeare war nicht schlecht. Jesus liebt mich hat mir überhaupt nicht gefallen. Dieses Buch ist in der Mitte. Es war nett zu lesen, ich fand den Humor ganz nett, die Story ist lustig und es ist kurzweilig zu lesen. Aber es ist auch etwas vorhersehbar und stellenweise etwas langatmig.

Das Buch soll wohl ausdrücken, dass man als Familie immer mit dem Alltag zu kämpfen hat, man aber dafür arbeiten muss, um glücklich sein zu können. Und wenn man dazu eine Weile lang ein Monster sein muss – wenn’s hilft...

Die Zeichnungen im Buch find ich ganz witzig und auch das Cover ist wie immer bei Safier liebevoll gestaltet.

Das Buch springt immer zwischen den Charakteren der Familie Wünschmann umher. Mutter Emmas Ton ist immer unzufrieden, der von Tochter Fee pampig, der von Sohnemann Max besserwissermäßig und der von Papa Frank einfach nur nölend. Dann gibt es noch die Nebenfiguren Cheyenne und Jaqueline, die jedoch nur am Rand vorkommen. Auch die Hexe Baba Yaga taucht ab und zu auf. Doch diese Charektere finde ich sehr platt. Auch die anderen Monster sind nicht wirklich ausgearbeitet, es werden zu viele Klischees benutzt. Emma ist unzufrieden mit ihrem Leben, der Vater ständig übermüdet, Fee ein schrecklich pubertierender Teenager und der Sohn ein kleiner Streber... Cheyenne ist ein alter Hippie und offen für alles und jeden und Jaqueline ist ein Teenie, der andere gerne drangsaliert.

Ganz lustig fand ich die Szene in der Wüste mit den schwäbischen Touristen. Was aber eher daran liegt, dass ich selbst eine Schwäbin bin und es daher ganz nett fand.

Den Preis finde ich extrem hoch, selbst für ein Hardcover. Ich versteh so einen Preis bei einem dicken Wälzer – aber nicht bei einem Buch mit weniger als 500 Seiten. Gekauft hätte ich mir das Buch für diesen Preis nicht, da hätte ich eher auf das Taschenbuch gewartet.

Vom Humor her war es ganz ok, aber teilweise einfach zu platt und zu übertrieben. Man hat das Gefühl, es wurde krampfhaft versucht, dumme Sprüche einzubauen. Andere Stellen der Geschichte waren langatmig und sprunghaft. Da hat mir dann der richtige Zusammenhang gefehlt.

Fazit

Ich vergebe insgesamt 3 Punkte für das neue Werk von Safier und spreche eine Empfehlung für Fans aus und solche, die eine leichte Unterhaltung für Regentage suchen.

Ein Bild hab ich nicht, da ich das Buch inzwischen nicht mehr habe.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
masterlanguages

masterlanguages

08.04.2014 02:54

Ich will mal reinlesen. LG Claudete

masterlanguages

masterlanguages

08.04.2014 02:50

Dann werd ich mir das Lesen sparen. LG Claudete

DauerSmile

DauerSmile

10.09.2012 21:21

sh und lg Dauersmile

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Happy Family - Safier, David

Happy Family - Safier, David

Taschenbuch, 351 S., Erschienen: 2012

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