Harley Davidson XL Sportster 883

Harley Davidson XL Sportster 883

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Die 883er Harley-Davidson ist die Einstiegsdroge des Schwermetall-Händlers aus Milwaukee. Typischerweise fängt man sein Harley-Leben auf einer 883er oder 1200er Sportster an. Viele wechseln danach zu einer "großen" mit mehr Hubraum und mehr Chrom. Doch vergessen tun viele die Sportster ... Bericht lesen





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1-6 von 12 Erfahrungsberichten    
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Harley Sportster XL 883 R EFI 2007 Fahrbericht
Erfahrungsbericht von Niccolo über Harley Davidson XL Sportster 883
19. Januar 2008


Produktbewertung des Autors:   

Fahreigenschaften: gut 
Bremsleistung, Trockenheit: gut 
Fahrwerk: gut 
Komfort: mittelmäßig 
Verarbeitung: ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit: ausgezeichnet 

Pro: Old School, echte Harley - Gene, fahraktiv
Kontra: Old School, hart, laut, vibriert, langsam, teuer

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Die 883er Harley-Davidson ist die Einstiegsdroge des Schwermetall-Händlers aus Milwaukee.

Typischerweise fängt man sein Harley-Leben auf einer 883er oder 1200er Sportster an.

Viele wechseln danach zu einer "großen" mit mehr Hubraum und mehr Chrom. Doch vergessen tun viele die Sportster nie. Sie hat einen eigenen, sehr ausgeprägten Charakter. Es gibt viele, die ein Leben lang bei der Sportster bleiben. Denn es gibt kein zweites Motorrad, das Tradition, Show, Sport und Alltagstauglichkeit so vereint wie sie.

Ok, ich bin also jetzt ein 3/4 Jahr lang eine Harley-Davidson Sportster XL 883 R EFI, Modell 2007 gefahren. Was genau bedeutet das denn im technischen Sinne?

- Länge 2245 mm, Radstand 1520 mm, Sitzhöhe (mit Fahrer) 714 mm
- Gewicht (vollgetankt) 260 kg (Harley spricht von 251 kg ohne Sprit)
- Luftgekühlter, gummigelagerter V2, Hubraum 883 ccm
- 39 kW (53 PS) bei 5900/min, 70 Nm bei 3750/min
- Elektronische, sequentielle Einspritzung mit Euro III Kat (seit 2007)
- 5-Gang-Getriebe mit hydraulischer Kupplung
- Tankinhalt 12,5 L, Motoröl 3,4 L
- Bereifung vorn 100/90-19 57H, hinten 150/80 B16 71H
- Kaufpreis (2007): inkl. MwSt und NK 8.500 Euro
- Inspektionen nach 1.600 km (erste) und dann alle 6.000 km

Serienausstattung:
- Am Lenker befestigter elektronischer Tachometer mit Wegstreckenzähler, Zeituhr, zwei rückstellbaren Tageskilometerzähler
- Fernlicht, Leerlauf, Öldruck, Motorsteuerung, Blinker, Security System,
Kraftstoffreserve
- Verchromte Auspuffanlage Staggered Shorty Duals
- Farben: Schwarz, Orange, Dunkelblau, Silber

Mehr nicht? Nö. Keine Tankanzeige, kein Drehzahlmesser, kein abschließbarer Tankverschluss (kostet ca. 70 Euro). Kein verstellbares Fahrwerk. rudimentär vorhandener Soziussitz. und ein Zwei-Schlüssel-System. Das Licht reicht bei Dunkelheit gerade so.
Old School. Meine hat noch Drahtspeichenräder statt der sonst serienmäßigen Gussspeichen, sonst nix. Ich persönlich vermisse auch nix.

Und wie wirkt sich das auf der Straße aus?

- Beschleunigung auf 0-100 km/h in 6,9 - 7,1 s (je nach Fahrergewicht, getestete Werte von Fachzeitschriften)
- Höchstgeschwindigkeit 168 - 170 km/h (je nach Fahrerstatur und -kleidung, ergo Luftwiderstand)
- Verbrauch: 3,9 L Super 95 bei ruhiger Landstraßen-Tour (80 km/h), 5 L Super 95 bei schneller Landstraßentour, bis zu 7 L Super 95 im Stop-and-Go

Und wer bin ich?

- 40 Jahre alt, 1,88 m, 90 kg (leer), Ganzjahresfahrer und eher eine Tourernatur als ein Raser

So, damit hätten wir die wichtigsten Eckdaten aufgezählt und ich kann mit meinem Erlebnisbericht beginnen.

Im April 2007 suchte ich den Harley-Davidson Händler in Köln-Mülheim auf (ist in der Nähe des E-Werks, falls jemand das was sagt). Zu jenem Zeitpunkt fuhr ich eine Honda CBF 600 Naked ABS (PC 38, 78 PS, Vergaser).
Die CBF 600 ist bekanntlich ein wirklich gutes Motorrad, hat ausreichend Leistung für die Landstraße, eine Spitzen-Ergonomie und ein absolut idiotensicheres Fahrverhalten.
Aber leider fand ich sie ein bisschen langweilig. Da ich kein Pendler bin und mein Motorrad nur für Freizeit-Touren brauche, suchte ich etwas mit ein bisschen mehr Charakter. Ich entschied mich für eine Sportster 883 R, also das, was ich mir mit Inzahlungnahme so eben leisten konnte/wollte.

Trotz meiner Körpergröße sitze ich auf der 883 R entspannt, habe genug Platz für die Beine und eine recht aktive Armhaltung. Der Lenker ist recht breit und gut gekröpft, so hat man auch beim Rangieren keine Probleme mit dem recht hohen Leergewicht des Bikes.

Die 883 R springt immer sehr zuverlässig an. Es macht wegen des coolen "Potatoe-Potatoe-Potaeto"-Sounds jedesmal Spaß das Bike anzulassen und einfach im Leerlauf vor sich hinpoltern zu lassen. Der Sound und die Vibrationen sind überhaupt das, was Harley-Davidson-Fahren im Grunde ausmachen. Seit der Umstellung auf elektronische Einspritzung und Euro 3 ist der Sound der 883 und der (fast baugleichen) 1200 besser geworden. Sie klingt, gemessen am Hubraum, richtig erwachsen. Oberhalb von 50 km/h öffnet sich dann eine Klappe im oberen Auspuff und sie fängt an, laut zu ballern. Für meinen Geschmack (und erst recht dem meiner Nachbarn...) ist sie laut genug.

Beim Rangieren und im Stadtverkehr fällt natürlich das hohe Leergewicht auf. Die 883 R ist keine R6, aber das will sie auch nicht sein. Dank der aufrechten Sitzposition, des breiten Lenkers und der schmalen Bereifung ist die 883 R aber überraschend handlich.

Apropos Stadt, auch eine 883 fällt im Straßenverkehr auf. Viele Leute gucken einem hinterher, Autofahrer gucken an der Ampel oft herüber. Sehr witzig ist, dass man auch von Fahrern alter BMW-Motorrädern (z.B. R 65, R 100 R) gegrüßt wird. Die 883 ist ja im Grunde ein fabrikneuer Youngtimer. Sie weckt wenig Neidkomplexe in anderen Menschen, was ein wirklicher Pluspunkt dieses Modells ist.

Sie fährt sich insgesamt auch wie ein Youngtimer. Das heißt, man kann mit ihr auch heizen, aber in eher bescheidenem Ausmaß. Die Übersetzung ist für ein Motorrad sehr kurz. Man schaltet normalerweise bei Tacho 40, 60, 80 und 100 jeweils in den nächsten
Gang. Man schaltet sowieso viel, denn der Motor will bei Laune gehalten werden, soll es zügig vorangehen.

Da der erste Gang sehr kurz übersetzt ist (ca. 50 km/h), ist man beim Ampelspurt auf den ersten Metern überraschend schnell. Da macht einem kein Auto was vor - aber sportliche Motorräder schon. Die Sportster 883 ist deutlich langsamer als die meisten großen
Motorräder unterwegs. Man hat ungefähr das Leistungsgewicht einer Mittelklasse-600er mit 34 PS. Mithin pendeln sich die gefahrenen Geschwindigkeiten oft innerhalb der geltenden Tempolimits ein, sowohl in der Stadt als auf auf der Landstraße.

Apropos Landstraße. Es macht sehr viel Spaß, mit ihr über gut ausgebaute oder leicht geschwungene Landstraßen zu swingen. Dafür ist die 883 R gemacht. Die Vibrationen massieren den ganzen Körper, man sitzt voll im Wind und hat gar keinen Bock, (viel) schneller als 100 km/h zu fahren. Gut für den Führerschein, ausgezeichnet für die Sicherheit. Und wenn man überholt wird - was solls? Man wird auf einer Harley überholt, also entspannt man sich und guckt sich lieber die Gegend an.

Angesichts dessen reichen auch die Bremsen der Sportster. Die beiden Vorderrad-Scheiben der 883 R (die anderen Modelle haben nur eine Scheibe vorne) mit Zweikolbenbremssätteln verlangen einen kräftigen Handdruck. Das verbessert die Dosierung, ein Überbremsen des Vorderrads ist auf trockener Straße quasi nicht möglich. Die Hinterrad-Bremse (Einscheiben-Einkolben-Bremse) muss bei einer Harley immer mitbenutzt werden. Wegen der relativ hohen Hinterradlast kann man die Bremse auch gut mitbenutzen, ein Blockieren auf der Geraden verringert nicht die gute Spurtreue der Sportster.

Die Federrung reicht für Einpersonen-Betrieb. Mit Sozia schlägt die Hinterradfederung manchmal durch. Wer viel mit Sozia unterwegs ist, sollte sich einen Komfortsitz gönnen - und einen Upgrade auf 1200 ccm (Details unten).

Die meisten Sportster-Piloten bauen nur wenig an ihrer Maschine um. Um es zu erklären - die Harley-Gemeinde ist keine homogene Masse, sondern klar gespalten. Im Grunde sind die Sportys eine eigene Gruppe innerhalb der Hoggies (Harley Owner Group Members). Sie sind weniger der Show verpflichtet als dem freien, unverfälschten Fahren auf allen Pisten und unter allen Umständen.

Was genau kann man an der Harley-Davidson Sportster XL 883 R EFI denn (sinnvoll) verbessern? Die meisten werden wohl auf mehr LEISTUNG schielen. Das ist glücklicherweise sehr leicht zu erledigen!

Die 883er und die 1200er Sportster sind motortechnisch fast gleich. Um die 833er auf 1200 ccm umzurüsten, muss im Grunde nur der Hub erhöht und das ECM angepasst werden. Der freundliche Harley-Händler nimmt diesen TÜV-konformen Umbau für ca. 2.000 Euro vor (kann von Händler zu Händler und je nach Dollarkurs variieren). Offizieller Name dieses Umbaus ist "Screamin' Eagle Sportster 883cc to 1200cc Stage I Conversion Kit".

In diesen Kosten ist auch die sogenannte Harley-Tax enthalten...

Eine Serien 883er ist in ihrer Leistungsentfaltung limitiert. Sie könnte locker über 7.000 Touren drehen, aber sie darf nicht. Eine hohe Laufleistung und hohe Zuverlässigkeit haben bei Harley-Davidson Vorrang, deswegen dreht die Sportster ab ca. 5500/min gegen eine "unsichtbare Gummiwand". Nun gibt es einen "Stage I Air Cleaner Kit"
mit einem durchsatzfreudigeren Luftfilter... dabei wird auch das ECM angepasst und das Hochdrehverhalten verbessert.

Lässt man seine 883er auf 1200 ccm umrüsten, hat man nicht weniger als die schnellste aller luftgekühlten Harleys (diesseits der 2008 vorgestellten XR 1200 R). Nach der Umrüstung hat die Maschine gut 70 PS (Serien-1200er kommen ohne Stage I Kit auf 67 PS).

Dazu ist die 883er deutlich kürzer übersetzt als die 1200er. Und sie ist, gemessen an Harley-Maßstäben, recht leicht. Das bedeutet, der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt nach dem Umbau in unter 5 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit steigt auf ca. 190 km/h.

Bei dieser Gelegenheit, der Tacho geht bei Harleys - im Gegensatz zu den meisten anderen Motorrädern - sehr genau. Sie zeigt bei effektiven 50 km/h auch 50 an, bei effektiven 99 km/h sieht man 100 auf dem Tacho stehen. Und wegen der niedrigen Drehzahlen, die das
Anfahren erfordert, ist es viel leichter, mit einer Harley gut zu beschleunigen als mit einem hochdrehenden Supersportler.

Nun, ich habe meine 883 R dann doch nicht umgebaut. Tja, ich habe mich in eine Fat Bob verguckt. Die Sportster wird dafür Zahlung gegeben. Ich mache das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zur Zeit weiß ich noch nicht, ob das die richtige Entscheidung
war, denn die Sportster ist ein Bike mit sehr deutlichen, eigenem Charakter. Vergessen werde ich sie nie, das steht fest.

In den USA wurde die Produktion der Sportster 883 R 2008 anscheinend eingestellt. Es gibt sie dort nicht mehr im Angebot, sondern nur noch hierzulande.

--- Noch etwas versöhnliches zum Abschluss: Ich mag auch Supersportler, kein Witz. Motorräder wie die Yamaha R6/R1, Gixxer, Kawa 10R, 600 RR, Fireblade und Daytona 675 sind technische Meisterleistungen und machen auch viel Spaß. Aber ich kann sie alle nicht wirklich ausfahren und gucke mir lieber passiv Motorradrennen an als aktiv mitzufahren.

Viele Grüße an alle Zweiradler. Fahrt das, was Ihr mögt, und lasst euch von anderen nicht reinreden. Meistens empfehlen Euch andere nur das, was sie selbst gerne fahren würden, und nicht das, was wirklich zu Euch passt. 

weitere Erfahrungsberichte
Retro - die XL883R
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 von padova95

Pro: Motorrad pur
Kontra: Zubehörpreise

...XL883R ins Auge. Zum Begriff Harley Davidson waren mir bis zu jenem Zeitpunkt nur die gängigen Klischees bekannt, ein klein wenig Recherche im Internet ergab jedoch ein anderes Bild, die „moderne“ Evolution-Motorenreihe (von Porsche mitentwickelt) ist eigentlich relativ wartungsarm (Hydrostößel) und zuverlässig. Weiters gefiel mir die schlichte Eleganz - keine überflüssigen Gimmicks, die schmale Silhouette, der gelungene Kontrast des schwarz pulverbeschichteten ...
...aber sicher zu spüren, eine Harley - selbst eine Sportster ist jedoch ohnehin kein Heizergerät. Das optimale Reisetempo liegt für mich daher zwischen 80 und 110km/h. Kritikpunkt im Soziusbetrieb - die Sitzposition eines möglichen Sozius ist indiskutabel, da die Sitzbank nach hinten abfällt (rein von der Optik betrachtet, harmonisiert sie mit den Linien des Motorrades sehr gut). Die XL883R verfügt über eine Doppelscheibenbremse mit 4-Kolbenbremssättel, ... Bericht lesen

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Fahreigenschaften:
Bremsleistung, Trockenh...
Fahrwerk:
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sehr hilfreich

15.12.2003
Sportster-Feeling
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 von huettemann

Pro: Preis, Design, Verarbeitung
Kontra: Handlichkeit, Benzinverbrauch

...wie ich- erstmalig mit einer Harley unterwegs ist. Ich habe mich deshalb gleich entschieden, die XL 883R einen ganzen Tag lang mit 300 Freikilometern für knapp 90 EUR zu mieten, um das Motorrad auf den Straßen zu testen, wo ich überwiegend damit unterwegs sein würde. Ein Entschluß, den ich auch im Nachhinein nicht bedauere. Ich kann das nur allen anraten, die sich bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Modell noch nicht ganz sicher sind ...
...Strecken soziustauglich. Als Lenker hat Harley der 883R einen breiten schwarzen „Dirt-Track“ Lenker spendiert. Mir persönlich hätte der schmalere Sporty-Lenker der Grundversion besser gefallen, zumal er in meinen Augen auch besser zum Charakter des Motorrades passt. Leider sind nur zwei mickrige Rückspiegel montiert, die dem Fahrer eine eher schlechte Sicht auf die Dinge bescheren, welche in seinem Rücken passieren. Ansonsten erwartet ... Bericht lesen

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Bremsleistung, Trockenh...
Fahrwerk:
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08.09.2003
Harley – woher kommt bloß deren guter Ruf?
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 von HGast

Pro: das Image
Kontra: hoher Preis, uralt-Technik

Einmal auf einer Harley sitzen und über einen amerikanischen Highway düsen – wer wünscht sich das nicht? Vor einiger Zeit kam ein Freund mal mit einer Harley Sportster 883 vorbei und der Traum erfüllte sich für mich! Die Maschine hatte seine Mutter erstanden, sie wollte unbedingt Harley fahren, aber eben nicht gleich eine ganz große (und noch schwerere) Maschine haben. Neben dem legendären Ruf haben Harleys ja auch einen sehr guten Wiederverkaufswert. ...
...zurück. Der Traum von einer Harley ist für mich ausgeträumt, die Realität enttäuschend. Der Motor ist laut, vibriert stark, beschleunigt in Standgasdrehzahlen brachial, dafür bei höheren Drehzahlen überhaupt nicht mehr. Von den nominellen 50PS ist da nichts zu spüren, das Ding wirkt über 70km/h einfach nur noch lahm. Zum beschleunigen schaltet man dank der sehr seltsamen Drehmomentkurve eher hoch als runter! Für mich, der als ehemaliger 2-Takt Moped ... Bericht lesen

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Fahreigenschaften:
Bremsleistung, Trockenh...
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27.07.2001
die kleine unter den Harleys
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 von LordSpea

Pro: is ne Harley
Kontra: Harley is nich billig

Die kleine Harley ist eigentlich ne feine Sache. Mit 50PS hat sie auch schon richtig Dampf. Sie beschleunigt gut und man kann sie auch wieder sanft bremsen. Man spürt richtig, dass da unterm Tank was arbeitet und rumpelt. Der Sound ist natürlich einmalig. Aber der Bock vibriert, wie ne Waschmaschine. Wer's mag, wird sein Spass damit haben, aber auf langen Stracken kann es schon ein bischen nerven. Das Getriebe geht so, man muss schon kräftig die ...
...sehr handlich und geübte Fahrer können auch enge Kurven gut meistern. Als kleiner Fehler hat sich herraus gestellt, dass es irgendein Fehler an der Masseschraube gab. Dieser wurde aber vom Harley-Vertragshändler kostenlos behoben. Die 883 Sportster kostet ca. 12.000 DM und ist ein echt preiswerter Einstieg in die Harley Davidson-Familie. ... Bericht lesen

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Bremsleistung, Trockenh...
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10.12.2000
Ein wilder Geselle
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 von Madre

Pro: Optik, ein echtes Motorrad, zieht gut aus niederen Drehzahlen, Zuverlässigkeit.
Kontra: Wenig Konfort, kleiner Tank, wenig Möglichkeiten Gebäck unterzubringen.

...ich habe mir 1995 eine Harley gekauft. Als sportlicher Renner ist sie nicht geeignet, da sie mit 220 Kg trocken ein bischen schwer ist, ihre Leistung eher bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen abgibt, das Fahrwerk so la la ist. Die Bremsen einen kräftigen Zugriff brauchen. Dennoch ist es wider erwarten möglich mit den dicken Brummern, zumindest auf der Landstraße mitzuhalten. Auch kann man mit der Sporty sehrt flott um die engen Ecken düsen. Was ...
...in einer schnellen Kurve (über 140 km) ein heftiges Schaukeln, das aber nicht bösartig war. Woran das liegt, ob die Reifen nach 19 000 km !!! schon zu weit abgefahren, die Lager ein bisschen ausgeschlagen, die Dämpfer schon etwas alt oder nur die Straße schlecht war, weiß ich noch nicht. Als Tourenmotorrad ist die Sporty auch kein Glücksfall, denn die Sitzbank (Badlander) ist für bequemes Fahren zu tief und zu knapp gepolstert. Gebäcktransport ist ... Bericht lesen

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20.05.2000

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auch sehr unfalltauglich
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 Hugger von  Mariechen20

Pro: gutes Kurvenverhalten, unfalltauglich
Kontra: Buckhornlenker

...Ich fahre seit 2 Jahren mit einer wunderschönen schwarzen Sportster Hugger 883 und habe bisher nur gutes erlebt! Vor etwa einen Monat hatte ich leider einen Unfall mit ihr und bin auf einem 3 mal 200 Meter großen Ölfleck mitten auf einer Hauptstraße ausgerutsch,weil ein PKW vor mir gebremst hat. Jedefalls hat die Sportster das relativ gut weggestackt. Sie ist noch ungefähr fünfzig Meter gerutscht und der Schade hält sich trotzdem noch in Grenzen. Der Tank und der Pfänder sind etwas zerkratzt, aber damit kann man leben. Nur die Fußrasten (meine schöne vorverlegte Fußrastenanlage, :-( ) und Blinker sind links kaputt und der rechte Reißer ist verbogen... Also die Sportster ist auch ein unfalltaugliches Fahrzeug, obwohl das keine Aufforderung sein soll! Ich selbst habe mir nur den linken Arm geprellt und gebrochen. Sie ist wirklich... Bericht lesen

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hilfreich
07.10.2000
macht tierischen Spaß zu fahren
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 Hugger von  Knut2

Pro: Macht viel Spaß zu fahren
Kontra: viel zu teuer

...ich hatte vor zwei Jahren eine Hugger für drei Tage von einem Freund geliehen bekommen. Das Teil hatte nur einen Sitz, wodurch man das hintere Schutzblech wunderbar sehen konnte. Eine tolle Optik. Durch die vorverlegten Fußrasten saß man mit einem echten Chopper-Feeling auf der Harley und "blubberte" so durch die Gegend. "Blubberte" weil die Hugger einen so geilen Drehmoment hat, daß man sehr untertourig fahren kann und der Sound mit leergeräumten "Tüten" dann extrem cool rüberkommt. Im Stand war die Leerlaufdrehzahl so extrem niedrig eingestellt, daß man dachte die Kiste säuft gleich ab. Eigentlich dachte ich mir immer ist es fast schon ein Wunder der Natur, denn während der Zündpausen im Leerlauf müssen die Kolben fast 2 Sekunden gestanden haben und ich kann es mir nur erklären, daß sie nicht ausging, indem da wohl ein gigantisches... Bericht lesen

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29.12.1999
Geil!!!!!!!!!
Bewertung für Harley Davidson XL Sportster 883 Hugger von  C&C

Pro: Edel
Kontra: keine

...Ich möchte hier endlich mal meine Meinung zur "Harley Davidson XL Sportster 833 Hugger" abgeben. Sie ist so ewig geil, dass ich immer meine großen, weiten Augen auf sie richten, wenn jemand mit der Harley Davidson XL Sportster 833 Hugger im normalen Straßenverkehr umherkurvt. Man kann mit ihr aufgrund ihrer V-Zylinder-Anordnung zwar nicht besonders schnell fahren, um genau zu sein nur höchstens 120km/h fahren, aber es muss doch ein tolles Gefühl sein, einfach so unbeschwert umherzufahren. Man muss sich nur ein sehr gutes Schloss kaufen und einen guten "Unterschlupf" für sie finden, da sonst zu 100% die Möglichkeit besteht,dass sie gestohlen und weiterverkauft wird.... Bericht lesen

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14.04.2000

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