Dazu ist ein Bericht eigentlich unnötig, oder?
02.05.2002
Pro:
man muss einfach weiter lesen
Kontra:
nicht wirklich ein "kinder"buch
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Stil
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 r.j.s
Über sich:
Wisst ihr was ich nicht leiden kann? Wenn Berichte von mir die wirklich gut gelungen sind einfach ni...
Mitglied seit:01.07.2000
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Was muss ich dazu noch sagen? Jeder (ja, ok nich wirklich jeder, aber fast) kennt dieses Buch. Den Zauberlehrling Harry Potter, der auf die Hogwardsschule für Zauberei geht und dort alle möglichen Abenteuer bestehen muss. "Harry Potter and the prisoner of Azkaban" ist der dritte Teil, der voraussichtlich sieben teiligen Buchserie von Joanne K. Rowling. Bisher sind noch die Bücher "Harry Potter and the sorcerers stone" , "The secret Chamber" und der vierte Teil "The goblet of fire" erschienen. Die ersten vier Teile kamen im Abstand von einem Jahr heraus, aber auf den kommenden fünften Teil müssen die Fans länger warten, da er erst gegen Ende dieses Jahres erscheinen soll, also mit zwei Jahren Abstand. Anscheinend kann sich die Autorin jetzt nach dem großen Erfolg ein wenig mehr Zeit lassen. Aber nun zum Buch selbst: Es erschien 1999 im Bloomsbary-Verlag und war mit 468 Seiten für 28 DM zu bekommen (ist jetzt aber teilweise wesentlich teurer geworden), oder als Taschenbuch für 17 DM (das hab ich). Es hat 22 Kapitel und erhielt den Whitebread Kinderbuch-Preis 1999. Der deutsche Titel ist "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", für alle die kein Englisch können.Die Story: Die ersten beiden Bücher, um die es hier ja eigentlich nicht geht, handel von dem Waisenjungen Harry Potter, der bei seinem Onkel, seiner Tante und deren übergewichtigen Jungen lebt und von diesen wie Dreck behandelt wird, bis er eines Tages von Hagrid, dem Wildhüter der Zauberschule Hogwards, erfährt das seine Eltern Zauberer waren und von dem gefürchteten Zauberer Voldemort umgebracht wurden und nicht wie ihm sein Onkel erzählt hat bei einem Autounfall gestorben sind. Nachdem Voldemort die Eltern ermordet hatte, wollte er dies auch mit Harry tun, doch dies gelang ihm nicht und er verlor all seine Macht. Aus diesem Grund wurde Harry zu einer Berühmtheit, zumindest in der Zauberwelt. Nun will Hagrid ihn mit nach Hogwards nehmen, da er ja auch ein Zauberer ist. Dort angekommen freundet er sich schnell mit Ron an, einem rothaarigen jungen aus einer ärmeren Familie mit 7 Kindern, und später auch mit Hermine, einer absoluten Streberin. Was jetzt in den ersten beiden Jahren noch passiert will ich hier eigentlich nicht groß erzählen. Aber das wenige hier musste sein, damit ihr wisst womit ihr es zu tun habt. So nun zum Inhalt dieses Teils: In den Sommerferien hält es Harry diesmal einfach nicht mit den Dursleys, seinen vorher angesprochenen Verwandten, aus. Als es eines Tages zu viel wird, packt er seine Zaubersachen und haut ab. Mit mehr Glück als Verstand kommt er nach London wo ihn bereits der Zauberminister höschstpersönlich erwartet. Er wird erstmal in dem Tropfenden Kessel, einem Gasthaus für Zauberer untergebracht und verbringt den Rest seiner Ferien dort und trifft auch seine Freunde wieder. Das alles kommt ihm ein wenig komisch vor, gleich vom Minister persönlich empfangen werden und dann auch nicht mehr alleine raus gehen wenn es später ist, und er bekommt eines Nachts das Gespräch zwischen Mr. und Mrs. Weasley, den Eltern von Ron, mit in dem es um einen Zauberer namens Sirius Black geht, der aus dem berüchtigten Gefängnis Askaban entkommen ist. Mr. Weasley, der im Zauberministerium arbeitet, erzählt das dieser Zauberer Harrys Eltern an Voldemort verraten und später bei seiner Gefangennahme dutzende von Leuten in die Luft gejagt hat. Und da Harry an Voldemorts Niedergang schuld ist, will sich Black an ihm rächen. Recht viel mehr will ich nicht erzählen, da es sonst die Spannung nehmen könnte. Im neuen Schuljahr sieht Harry noch mehrere Male die seinen Tod prophezeihen und er bringt sich in mehrere verzwickte Situationen. Ausserdem wurden in Hogwards grausame Kreaturen aufgestellt, sogenannte Dementoren, die in Askaban nach dem rechten sehen und Harry vor allem beim Quidditch-Cup, der natürlich nicht fehlen darf, ziemlich arg zusetzten............ Der Schreibstil ist ziemlich lebendig. Joanne K. Rowling schafft es auf eine richtig unheimlich Art die Sachen sagenhaft genau zu beschreiben, so dass man sich richtig in das Buch hineinfühlen kann. Es gibt in jedem Buch mehrere sehr spannende Momente und trotzdem schafft sie es dem Höhepunkt noch eins draufzusetzen. Kinder können es auch lesen, aber es hat trotzdem ein gewisses Niveau. Vor allem auf englisch macht es besonders Spass das Buch zu lesen, da die einzelnen Formulierungen einfach originaler und witziger rüberkommen. Es ist auch nicht recht schwer zu lesen, da es ziemlich verständlich geschrieben ist und man nur hin und wieder ein Wort nicht versteht, von dem man sich aber denken kann was es bedeutet.Über die Autorin gehe ich in einem anderen Bericht, vermutlich in dem über den ersten Band ein. Fazit: Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen. Für mich sogar das beste der bisher erschienenen Bücher, da es sich wesentlich von den anderen unterscheidet. Man muss mehr nachdenken und lernt langsam die Zusammenhänge zwischen der Gegenwart und Harrys Vergangenheit kennen. Es gibt auch keinen so hundertprozentigen Endhöhepunkt mit Zaubererduell, sondern eher ein ergreifenden Höhepunkt dem eine überraschende Wendung voran geht. Es hat eine ungeheure Faszination wie die anderen Bücher auch und man muss einfach weiter lesen. Ich würde es eigentlich jedem, zumindest etwas, verträumten Menschen vorschlagen und vor allem für jüngere macht es Spass, was nicht heisst dass es die Erwachsenen nicht lesen dürfen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es auch kein wirkliches Kinder-Kinderbuch ist, ich würde es eher ab 8-10 empfehlen. Es kommt natürlich auch auf das Kind an.
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02.05.2002 17:24
Kann auch nur sagen, auf Englisch ist das Buch viel besser (und auch gut zu verstehen). Guter Bericht. Talion