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Bereits einmal wusste Klaus Palesch mit einem nahezu genialen Kartenspiel überzeugen: Sticheln. Die Regeln dieses zwei Jahre zuvor erschienenen Spiels waren total einfach, der Spielablauf stellte hingegen alles auf den Kopf, was bei Kartenspielen üblicherweise passiert. Eine Reihe von Leuten, die sonst durchaus spieleerprobt sind, hatten dieses Sticheln auch nach Stunden noch nicht begriffen.
Hattrick sollte der Sticheln-Nachfolger sein. Um es gleich zu sagen: Gewisse Ähnlichkeiten sind unverkennbar, aber es ist leider längst nicht so hintertrieben gemein. Trotzdem wurde Hattrick als zweitbestes Kartenspiel des Jahres 1995 ausgezeichnet.
Das Muster eines Kartenspiels von Klaus Palesch ist klar: Es gibt Karten, die man gut gebrauchen kann, und es gibt - und hier wird das Spiel interessant - Karten, über die man sich ärgert. Hattrick ist ein Stichspiel mit nur drei Farben. Ziel ist es, von einer Farbe möglichst viele Karten mit vielen Punkten zu bekommen. Und die anderen Farben möglichst gar nicht zu bekommen. Denn nur die Farbe, von der man am meisten Karten gekriegt hat, zählt positiv. Alle anderen Karten bringen Miese.
11.06.2001 21:37
habe ich noch gar nicht gekannt.klingt aber klasse.mfg ch.erzinger!!!
11.06.2001 21:37
Hallo, guter Bericht!Kannst ja auch mal wenn du Zeit hast bei mir reinschauen... //mediaexpert//