Hausmäuse

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... Die Hausmäuse sind vom Grunde her Nagetiere, welche aber auch div. andere Nahrungsteile nicht verschmähen. So natürlich auch gerade die Vorräte, welche sich im Keller und im Hause selbst befinden. Diese Maus ist einer der ältesten Begleiter des Menschen durch die Geschichte, da sie schon ... Bericht lesen





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Ich bin gegen die Todesstrafe!!!!!!!!!
Erfahrungsbericht von lfi-tir über Hausmäuse
14.10.2001


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Ein durchaus "liebreizendes" Tier .
Kontra: Durch das Töten tauchen immer mehr Mäuse auf .  Wird häufig auch mit der Feldmaus verwechselt .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Selbstverständlich auch bei Tieren.

Durch einen vielleicht nach meiner Ansicht etwas überzogenen Bericht hier zu der Hausmaus, z.T. auch liebevoll trotz aller „Tötungsabsichten“ noch Mausi genannt, möchte ich nun auch eine Meinung über dieses Tier, welches auch durchaus einen gewissen Liebreiz ausstrahlen kann, schreiben.

Die Hausmaus (Mus musculus) ist sehr leicht von der gemeinen Feldmaus zu unterscheiden. Hat die Hausmaus einen langen Schwanz, so haben die Feldmäuse, welche vor allem im Herbst auch den Schutz von Gebäuden vor den strengen Winter suchen, relativ kurze Schwänze (Stummelschwänze).

Die Hausmäuse sind vom Grunde her Nagetiere, welche aber auch div. andere Nahrungsteile nicht verschmähen. So natürlich auch gerade die Vorräte, welche sich im Keller und im Hause selbst befinden. Diese Maus ist einer der ältesten Begleiter des Menschen durch die Geschichte, da sie schon immer dessen Nähe und vor allem dessen Vorräte sucht.

Doch hier kommt nun der mir schon fast grotesk erscheinende Widerspruch. Einerseits halten sich div. Menschen in ihren Käfigen Mäuse, z.T. extra für den „Hausgebrauch“ gezogene Mausearten wie die weißen Mäuse, ja sogar Ratten werden hier sehr gerne als Haustiere einquartiert. Doch, sollte ein solches Tier den natürlichen Drang nach Freiheit verspüren und das Weite suchen, wird dieser „Freund des Menschen“ sehr schnell zum Feind.

Warum eigentlich? Will der Mensch wirklich nur besitzen und nennt nur das als Freund, von welchem er einen Vorteil erwartet und sei es nur seine eigene Belustigung? Das kann doch nicht sein. Ich werde in diesen Bezug an den Spruch erinnert „Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein“.
Irgendwie hart aber wahr. Die meisten Menschen handeln nach diesen Prinzip. Sehen sie aus irgend einem Tier keinen Nutzen, so wird es beseitigt, ja sogar als Parasit bezeichnet, obwohl ein Parasit mit Sicherheit etwas ganz anderes ist.

Doch zurück zu der HAUSMAUS.

Wenn ich die Tiere schon aus meinem Keller oder aus meinen Hause verbannen möchte, so sollte ich dies auf keinen Fall mit den sogenannten Klappfallen machen. Gerade im Sommer, wenn diese Tiere ihre 3 bis 4 Jungtiere gebähren, ist das auch das Aus für diese. Hier meine ich den ganzen Wurf, da dieser dann durch das Fehlen der Mutter verhungert. Wiederum auf der anderen Seite sind sie auch sehr schnell geschlechtsreif und zeugen dann weitere Jungtiere. Aber meist nicht in der gleichen Umgebung. Gut mag jetzt der Ein oder Andere denken, warum bricht hier der lfi-tir eine Lanze für die Hausmaus.

Das will und möchte ich wie folgt erklären.

Würde sich der Mensch nicht überall einmischen in den Kreislauf der Natur, so wäre mit Sicherheit auch nicht ein Überhandnehmen der Hausmaus möglich. Obwohl ich von solchen auswüchsen schon lange nicht mehr gehört habe. Ganz im Gegenteil dieses Tier ist sogar relativ selten geworden und meist wie bereits angesprochen wird es mit der gemeinen Feldmaus verwechselt.

Auch halten sich in den Kellern usw. meist nur eine Mausefamilie auf, da diese dann ihr Revier gegen andere verteidigen. Nun kommen eben diese „Killermaschinen“ zum Einsatz und Patsch weg ist sie die Maus, eben die angesammte Hausmaus. Das Resultat ist folgendes, daß plötzlich mehrere von den sog. Fremdmäusen auftauchen um sich hier wieder niederzulassen.
Also durch das Töten einer Hausmaus wird gerade das Gegenteil erzeugt, eine will ich loswerden und ich bekomme dann mit Sicherheit keine Ruhe mehr, da plötzlich immer mehr auftauchen.
Schlimmer ist es noch, wenn manche Leute dazu übergehen, Giftköder auszulegen.
Das Resultat, gerade im Sommer ist ein schlimmes. Im Todeskampf verkriecht sich diese Hausmaus in irgend einen Winkel und verendet dort unter schrecklichen Qualen und dann beginnt der Verwesungsprozess. Es werden Gase erzeugt, welche nicht gerade wohlriechend sind und dann die sog. Schweißfliegen, die dicken schwarzen Brummer anlocken. Diese haben dann die Aufgabe diese Mausi zu entsorgen, indem sie ihre Eier auf diese legen und die Maden verzehren dann die Mausi mit einem Wohlbehagen. Und viele viele Schweißfliegen befinden sich plötzlich im Vorratsraum.

Hier taucht dann die Frage auf, was ist mir in meinem Vorratsraum lieber, eine kleine, ja ich nenne sie einmal sogar liebe Hausmaus, oder diese ekeligen, dicken Schmeißfliegen, welche vor nichts mehr halt machen.

Dies sollte sich einmal jeder der Leser überlegen.

Man sollte es also lieber bei den natürlichen Feinden der Hausmaus belassen, wie z.B. Igel, Iltis, Marder, Spitzmaus, Eulen und natürlich auch der Hauskatze. Häufig schreckt eine Maus schon das vorhanden sein eines solches Tiere von dem Bezug des Hauses ab.

Übrigens, was die Aussagen über die Schmeißfliegen anbelangt, kenne ich mich da bestens aus. Während meiner wiss. Ausbildung wurden Fliegenmaden zur Erzeugung von Tierskeletten verwendet und das mit sehr großen Erfolg.

   

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