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Es ist auch fast ein jahr her, dass ich einen Bericht über den Vorgänder des Head Prestige Liquidmetal geschrieben habe. Es ging dazumals um den i.Prestige, der auch schon sehr gut war. Mit dem Liquidmetal hat sich Head aber abermals gesteigert und einen wahren "Sportwagen" unter den Rackets ... Bericht lesen
Hallo alle zusammen & da bin ich wieder. Es ist mittlwerweile nun fast ein Jahr her, dass ich meinen letzten Beitrag geschrieben habe, aber ich hoffe, dass ich jetzt wieder mehr Zeit haben werde, einige Berichte zu verfassen und noch viele mehr zu lesen.
Es ist auch fast ein jahr her, dass ich einen Bericht über den Vorgänder des Head Prestige Liquidmetal geschrieben habe. Es ging dazumals um den i.Prestige, der auch schon sehr gut war. Mit dem Liquidmetal hat sich Head aber abermals gesteigert und einen wahren "Sportwagen" unter den Rackets geschaffen.
Hier einige Eckdaten zum Racket:
Vorab sei erwähnt, dass es den Liquidmetal (LQM) in 2 verschiedenen Varianten gibt. Zum ersten als Midsize mit einer Schlagfläche von ca. 600 cm² und als Midsize Plus mit knapp 630 cm². Je nach können kann man bereits hier die erste Entscheidung treffen. Den etwas ungeübteren Spielern empfehle ich den Midsize Plus, da er bei einer grösseren Schlagfläche auch einen größeren SweetSpot bietet. Bei meinem Test werde ich mich jedoch auf die Daten des Midsize Plus stützen, da ich dieses Racket spiele.
Des weiteren ist dieser Schläger für Spieler mit einer großen und zugleich schnellen Ausholbewegung geeignet. Als Saite empfehle/spiele ich eine Goosen Polygut (1,30mm), da diese recht hart und langlebig ist.
Zum Aussehen: Wie alle Produkte der Liquidmetal Serie sind ist auch der LQM gestreift. Überwiegend besteht das Racket aus grauen und Roten Streifen und ist im Design wie ich finde recht gut gelungen. Das Herz ist ganz in Rot gehalten und danach absechselnd grau und rot gestreift. Der Abschluss des Schlägers ist in schwarz gehalten und sieht bei genauerem hinsehen wie Carbon aus. Auf der Seite vom Herz befindet sich der Schrifzug "Head Prestige Liquidmetal" und auf der anderen Seite der schlichte Schriftzug des Herstellers.
Gespielt wird das Racket unter anderem von Gustavo Kuerten und Marat Safin.
Zum Spielverhalten des Rackets lässt sich folgendes sagen:
Durch die Stabilität und Härte des Rahmens vermittelt der Schläger sowohl bei den Grundschlägen als auch beim Volley ein sicheres und zugleich auch kraftvolles Gefühl beim schlagen. Der Vorteil des harten Rahmens ist, im Gegensatz zu weicheren, daß man beim schlagen des Balls ein etwas stärkeres Vibrieren verspürt. Somit kann man die Kraft besser dosieren. Für Leute mit "körperlichen Probleme (Tennisarm)" ist der Schläger aufgrund seiner härtigkeit wohl nicht zu empfehlen. Zitat von meinem Vater: "Da fällt mir ja der Arm ab!". Nachdem der Prestige LQM sehr kopflastig ist, fallen auch Aufschlag sowie Smash recht wuchtig aus. Im Vergleich zum Vorgänger fällt es mir auch leichter mit Slice oder Kick zu servieren.
Schlussendlich könnte man wohl sagen, daß Head im Falle des Prestige LQM ein echter allrounder gelungen ist. Sowohl bei Grundlinienduellen als auch beim Serve-and-Volley reagiert das Racket zwar mit immenser Kraft aber scheint nicht wirklich außer Kontrolle zu geraten. Mit einem Preis von rund 199 € (bei Erscheinungsdatum) schlägt sich das Racket wohl eher schwer zu Buche. Ich hatte wohl Glück und habe 2 Stück für knapp über 300 .€ bekomen.
Hoffe euch mit diesem Bericht ein wenig weiter geholfen zu haben und danke fürs lesen und die zahlreichen Kommentare.