... Dazu gehört unter anderem Heinrich von Ofterdingen. Dieses Werk soll zu den romantischsten Romanen der Romantik und auch der Gegenwart gehören. Aber ich finde das ist Ansichtssache.
~~~~ Gestaltung ~~~~
Auf meinem Cover ist der junge Novalis abgebildet. Der Rest des Buches ist hellgrau.
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Erfahrungsbericht von Victoria3087 über Heinrich von Ofterdingen / Novalis 4. Dezember 2007
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr gering
Spannung:
ohne Spannung
Humor:
wenig humorvoll
Wie ergreifend ist die Story?
berührt kaum
Aufmachung:
mäßig
Pro:
Seitenanzahl
Kontra:
Abschweifungen
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo ihr Lieben!!!
Als Gemanistikstudentin, muss man so einiges lesen. Dazu gehört unter anderem Heinrich von Ofterdingen. Dieses Werk soll zu den romantischsten Romanen der Romantik und auch der Gegenwart gehören. Aber ich finde das ist Ansichtssache.
~~~~ Gestaltung ~~~~
Auf meinem Cover ist der junge Novalis abgebildet. Der Rest des Buches ist hellgrau. Ich weiß, dass Reclam in total gelb gehalten ist.
~~~~ Handlung ~~~~
Der Roman spielt im 17 Jahrhundert. In der Epoche der Romantik. Der junge Heinrich ist 18 Jahre und lebt in Eisenach. Er ist ein sanftes Gemüt, der sich gerne der Träumerei und Dichterei widmet. Aus dieser Stadt ist er in seinem gesamten Leben noch nicht herausgekommen. Doch ihn packt das Fernweh. Der Roman beginnt mit einem Traum Heinrichs, in dem er von der Ferne träumt, die er bisher noch nicht gesehen hat. Plötzlich erscheint ihm in seinem Traum ein junges Mädchen, zu welcher er sich hingezogen fühlt. Nach dem Erwachen, kann sich Heinrich dieses Gefühl nicht erklären. Liebe ist ihm bis dahin völlig unbekannt. Er berichtet seinen Eltern von seinem Traum. Daraufhin berichtet Heinrichs Vater von seiner eigenen Erfahrung mit der Liebe und Träumen. Auch Heinrichs Vater träumte einst von einer jungen Frau, die er ein Mal in Augsburg getroffen hat. Diese Frau war Heinrichs Mutter. Trotz Geschäftsreise in Italien kehrte dieser nach Augsburg zurück um zu heiraten. Durch diese Geschichte ermutigt möchte Heinrich auch die Frau in seinem Traum begegnen. Deswegen beschließen er und seine Mutter nach Augsburg zum Großvater zu reisen. Auf dem Weg dort hin begebnen sie unterschiedlichen Menschen, die von Heinrich fasziniert sind. Jedoch beruht diese Faszination auf Gegenseitigkeit. Der junge Mann ist von den vielen neuen Eindrücken sehr verwirrt. Eines Tages begeben sie einen alten Mann, der sie mit seiner Lebensgeschichte unterhält. Er überredet die Männer zu einer Wanderung in die Berge. Dort finden sie eine Höhle, in der sie auf einen Greis treffen, der dort lebt. Dieser erzählt wiederum wie es dazu gekommen ist, dass er in der Höhle lebt. Heinrich ist von den vielen Büchern des Alten begeistert und blättert unbemerkt darin. Dabei sieht er viele Menschen, die er später bei dem Fest seines Großvaters wieder sehen wird. Auch seine Traumfrau ist auf einem der Bilder. Nachdem die Gruppe endlich in Augsburg angekommen ist, stattet der Großvater ein Fest aus. Bei dieser Gelegenheit lernt der schüchterne Heinrich seine Traumfrau kennen. Natürlich verliebt er sich sofort in sie. Doch damit ist es noch nicht zu ende, doch ich möchte euch nicht den Spaß am Lesen verderben.
Der Roman ist durchzogen von Lidern, Gedichten, Fabeln und Märchen, die ab einen gewissen Punkt nur noch lästig sind und nicht wirklich der Handlung beitragen.
Der Rest des Buches besteht aus Fragmenten zum Buch, und weiteren kleinen Geschichten.
~~~~~ Autor ~~~~
Der Autor Novalis lebte von 1772 - 1801. Sein eigentlicher Name war Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg. Doch in dieser Zeit war es nicht üblich das Adlige sich der Schriftkunst widmeten, deswegen benötigte er das Pseudonym Novalis. Novalis wurde schon sehr zeitig in der Rhetorik und Schrift unterwiesen. Er begegnete natürlich auch allen bedeutenden Autoren dieser Zeit wie Goethe, Schiller, Herder. Er schrieb mehrer Werke z. B. "Blütenstaub". Leider verstarb er sehr zeitig an der Schwindsucht, die er sich wahrscheinlich bei der Pflege von Schiller herangezogen hat.
~~~~ Verlag ~~~~ Diesen Roman gibt es von den verschiedensten Verlagen. Reclam, Insel. Der Preis liegt so zwischen 5 - 9 Euro. Ich habe meines jedoch bei Amazon.de gebraucht gekauft, dadurch war es günstiger. ISBN: 3-458-32296-5 Seiten gesamt: 244 Seiten des Romans: 172
~~~~ Fazit ~~~~~
Der Anfang ist ganz gut. Doch durch Abschweifungen durch Märchen, und Lieder geht meiner Meinung nach der rote Faden verloren. Die Geschichte wird immer uninteressanter. Wenn ich es nicht hätte lesen müssen, hätte ich es auch nicht gemacht. Außerdem ist es vollkommen unnormal, dass sich eine Person durch einen Traum in jemanden verliebt. Innerhalb eines Tages kann man sich nicht verlieben und gleich heiraten. Ich bin ja kein Pessimist, aber das ist wirklich unrealistisch. Die Autoren dieser Zeit hatten etwas andere Vorstellungen als wir heute. Das ist klar. Aber es kommt auch gleich das Symbol der Romantik vor. Die Blaue Blume steht für das ewige Suchen, welches ja ganz stark thematisiert wird. Also kann man sagen sie bleiben ihrer Linie treu.
Pro: Unerklärbar zauberhaft Kontra: Kein Roman, eigentlich nicht mal ein gutes, sondern ein sonderbares Buch
...auf den sagenhaften mittelalterlichen Sänger Heinrich und den Sängerkrieg auf der Wartburg (schon wieder sind wir bei Richard Wagner) und dem „Tannhäuser“. Dieser Roman in Fragmenten, begonnen Ende 1799, ist zugleich ein ernsthafter Versuch, sich mit Goethes „Wilhelm Meister“ auseinanderzusetzen, gegen den Novalis seinerzeit eine pointierte Rezension geschrieben hatte, die wir verstehen können auch als ein Versuch der Selbstvergewisserung, ... ...schon im zweiten Kapitel erfährt Heinrich von Ofterdingen durch eine Offenbarung, daß der Dichter (als Sänger, sollen wir glauben) selbst Prophet einer unendlichen, höheren Welt ist, in der Liebe und Harmonie regieren. In diesem zweiten Kapitel träumt er von der blauen Wunderblume der Romantik. In den folgenden Kapiteln wird ihm nun durch verschiedene Erzählungen erklärt, daß es eine höhere Welt nicht nur gibt, sondern wie sie sich unter den Menschen ...
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Pro: Kevin Spacey Kontra: Manchmal ist der Film zu bemüht, wie EINER FLOG ÜBERS KUCKUCKSNEST auszusehen
..., die das alttestamentliche ?Auge um Auge, Zahn um Zahn? längst überwunden hat. Der Zuschauer muss sich lange gedulden, um diese Worte von Prot richtig einordnen zu können, insofern hat mich der Film noch am nächsten tag beschäftigt.
Die Suche nach der blauen Vogel erinnerte mich an die deutschen Romantiker, die auf der Suche nach der blauen Blume waren (Novalis, Heinrich von Ofterdingen). Der Filminsider wird ein paar Hinweise auf STARMAN finden, in dem Jeff Bridges damals einen Ausserirdischen spielte und natürlich (bei der ersten Begegnung zwischen Spacey und Bridges) auf ALIEN.
Fazit: Dies ist nicht der Film des Jahres, aber zwei unterhaltsame Stunden und ein überragender Hauptdarsteller, der die Klischees des Drehbuchs einfach vergessen macht....
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...ohne Eigenschaften (1942)
Vladimir Nabokov: Die Gabe (1952), Lolita (1955)
Novalis: Heinrich von Ofterdingen (1800) M
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Cesare Pavese: Der schöne Sommer (1949)
Benito Pérez Galdós: Amigo Manso (1882)
Alexei F. Pisemski: Im Strudek (1872)
Edgar Allan Poe: Arthur Gordon Pym (1838)
Jan Graf Potocki: Die Handschrift von Saragossa (1815)
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