Heizen - Tipps & Tricks

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So spare ich mehrere hundert €uro pro Jahr

5  14.09.2003

Pro:
Geringer Aufwand an Zeit und Geld bei der Anschaffung .  Umweltschonendes Heizen .  Brennstoff ist kostenlos und unbegrenzt vorhanden .  Hohes Sparpotenzial an Heizkosten .  Gesundes Raumklima und gemütliche Atmosphäre .

Kontra:
Der Brennstoff Holz erfordert ein wenig Arbeitsaufwand bei der Zubereitung, es sei denn man kauft es sich fix & fertig .

Empfehlenswert: Ja 

marioh1

Über sich:

Mitglied seit:08.03.2002

Erfahrungsberichte:1145

Vertrauende:145

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 109 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet


Hallo liebe Leser !!!


Heute möchte ich mich mal mit der Kategorie Tipps & Tricks auseinandersetzen.
Man merkt es deutlich die Tage werden kürzer und kälter und schon steht auch schon die nächste Heizperiode vor der Tür.
Und genau mit dem Thema heizen befasst sich diese Kategorie.
Ich werde in diesem Bericht nur einen Tipp zum Besten geben, dem einen oder anderen wird das vielleicht zu wenig sein, aber ich bin der Meinung, dass dies ein Topp-Tipp ist der das größte Sparpotenzial in sich birgt.
Nun möchte ich meinen Tipp vorstellen.


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HEIZEN Tipps & Tricks
HEIZEN mit Kaminöfen
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Für alle die Menschen die mit einer Zentralheizung heizen, ob Öl, Strom oder Gas, werden die Problematik mit den Heizkosten kennen und diese so gering wie nötig zu halten ist wohl das Bestreben aller Anwender.


Am Besten spart es sich mit einem Kaminofen, so wie ich es tue.
Wir haben schon vor der Sanierung unseres Hauses diesen Aspekt ins Auge gefasst und haben daher nur drei der 6 vorhandenen Schornsteine abgerissen.
Die restlichen drei sollten in der Zukunft dazu dienen alle geplanten 7 Wohnungen mit einem Kaminofen oder Ähnlichen auszustatten.
In der Wohnung die ich und meine Frau privat nutzen ist eine Elektroheizung vorhanden und eben ein Kaminofen.


Investition
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Die Investitionen in Form von Geld für die Anschaffung und in Form von Zeit für die Installation möchte ich gern als gering bezeichnen.
Kaminöfen gibt es mittlerweile in jedem Baumarkt und die einfachen und schlichten Modelle sind schon ab 199 Euro zu haben.
Den Stellplatz in unserem Wohnzimmer habe ich aus Sicherheitsgründen mit knapp 2 Quadratmeter Bodenfliesen gefliest. Dort wird der Ofen einfach hingestellt und am Schornstein angeschlossen.
Insgesamt ist das Ruckzuck erledigt und schon kann geheizt werden.


Pflege Wartung Nebenkosten
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Kaminöfen sind Wartungsarm und pflegeleicht. Eigentlich brauchen wir nur Staubwischen wie bei einem anderen Möbelstück eben auch.
Einzig und allein das Leeren des Aschkastens fällt an.
Als Nebenkosten kann ich die Gebühren für den Schornsteinfeger anführen der dreimal im Jahr zum Kehren kommt, dass kostet und für alle drei Schlote knapp 60 €uro pro Jahr.
Bei richtiger Anwendung hält ein solcher Ofen viele Jahre, unserer geht jetzt in die 5 Heizperiode und ist immer noch in Ordnung.


Brennstoffe
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Beiheizt werden solche Kaminöfen mit Holz oder gegebenenfalls mit Braunkohlebrikett.
Wir heizen ausschließlich mit Holz, denn daraus ergeben sich ungeahnte Vorteile.
Vorteil 1 ist, dass der Brennstoff Holz unbegrenzt zur Verfügung steht und das kostenlos.
Vorteil 2 ist, dass der entstandene Abfall in Form von Asche sehr gering ist und ideal als Kompost geeignet ist.
Vorteil 3 ist, dass die Umwelt geschont wird im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen.
Das Holz gibt nur soviel Schadstoffe ab, wie der Baum im Laufe des Wachstums aus der Luft gefiltert hat, und damit schließt sich der Kreis.


Kostenersparnis
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In diesem Punkt kann ich keine genauen Zahlen liefern, aber ich denke aus meinen Ausführungen wird jeder das Sparpotenzial erkennen.
Unsere offene Gestaltung der Wohnung ist hierbei sehr gut, dass heißt der Wohnbereich und die Küche sind nicht voneinander getrennt und gehen fließend in einander über, weiterhin ist einweiteres Zimmer teilweise offen.
So ergibt sich eine Raumfläche von 55 Quadratmetern die mit dem Kamin beheizt wird, die restlichen 35 Quadratmeter der Wohnung sind dann die Räume die nicht übermäßig geheizt werden, wie Flur, Bad und das Schlafzimmer.


Am effektivsten ist der Einsatz unseres Kaminofens in der Übergangszeit, dass heiß von September bis November und von März bis Mai.
In den Zeiten ist es noch nicht eisig kalt, aber ganz ohne Wärmespender geht’s dann auch nicht.
In diesen Zeiträumen heizen wir ausschließlich mit dem Kaminofen, die Heizung kommt nicht zum Einsatz.
Gerade wenn es regnerisch und ungemütlich ist zahlt sich das Auflegen von ein paar Scheiten aus, warum extra die ganze Heizung anwerfen.
Momentan ist es zwar recht warm und regnerisch, aber sitzt man Abend zusammen spürt man doch ein leichtes Unbehagen. Dann ist der Ofen schnell an und drei vier Stücken Holz genügen um es gemütlich zu gestalten.
Auch Bekannte beneiden uns oft um diese Möglichkeit des Heizens, denn bei vielen springt die Zentralheizung noch nicht mal an.


Im Winter, wenn es dann so richtig kalt ist, macht sich der Ofen auch bezahlt.
Nun kommt er als Unterstützung der Heizung zum Einsatz.
Unsere Elektroheizung kommt hier nur zur Grundversorgung zum Einsatz, so dass die Wohnung nicht unnötig auskühlt.
Immer wenn die Zeit vorhanden ist brennt auch im Winter der Kamin und wenn selbiger brennt wird die Heizung natürlich abgeschaltet.
Manchmal brennt der Ofen von morgens bis abends.
Der Arbeitsaufwand ist recht gering, denn hat der Ofen seine Temperatur erreicht genügen kleine Mengen an Holz um diesen Zustand zu erhalten. Ein richtig massiver Scheit hält schon mal 1 ½ bis 2 Stunden.


Welche Kosten ich dadurch einspare kann ich nicht ermitteln, da die E-Heizung über den normalen Stromzähler betrieben wird.
Aber ich denke jeder erkennt, dass wir die Heizung gerade mal 2 ½ bis 3 Monate im Jahr nutzen und die restliche Zeit vom Kamin gedeckt wird.


Positive Nebeneffekte
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Auch weiterer positiver Effekte erzielen wir mit dem Ofen, zum Beispiel die Atmosphäre.
Ein Kaminofen sieht einfach super aus in der Wohnung, vor allen wenn es brennt.
Das Feuer im Ofen flackert und knistert und strahlt eine Gemütlichkeit aus.
Dazu ein Glas Rotwein und ein paar Kerzen, und der Abend ist gerettet.
Ein Behaglichkeit die mir kein Plattenheizkörper bietet.


Weiterhin ist das Raumklima wesentlich besser.
Viele Menschen beklagen die unangenehme trockenen Heizungsluft, ein Umstand der bei uns nicht zu verzeichnen ist.


Hat man einen Ofen so wie wir, mit einer Nische in der man was reinstellen kann, dann kann man diese nutzen um Tee oder Kaffee warm zu halten.
Im Winter wenn der Ofen auf Hochtouren läuft lassen sich auch wunderbar Bratäpfel zubereiten.
Auch kleine Gefäße mit Duftöl machen sich in den Nischen wunderbar.

MEIN FAZIT
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Ich kann jedem der die Möglichkeit hat einen Kaminofen zu betreiben, den Rat geben diese Möglichkeit zu nutzen, denn besser kann man seine Heizkosten nicht senken.
Natürlich muss man bei der Zubereitung des Holzes etwas Zeit und Arbeit investieren, das zahlt sich allerdings auch aus.
Zudem strahlt ein Kaminofen eine ungeahnte Gemütlichkeit aus, schon alleine diese Tatsache rechtfertigt einen Ofen.
Man sollte es nicht glauben, denn nicht nur der Geldbeutel wird geschont, sondern auch die Umwelt, denn das Heizen mit Holz bekommt der Umwelt besser als die Verbrennung fossiler Brennstoffe.


Sehr Empfehlenswert!!!

Daher 5 der 5 möglichen Sterne.

In diesem Sinne ….

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario

© marioh1 2003-09-14


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
squarerigger

squarerigger

28.11.2007 14:40

"Vorteil 1 ist, dass der Brennstoff Holz unbegrenzt zur Verfügung steht und das kostenlos." Das stimmt so wohl nicht. Zwar mag es den Anschein haben, daß Holz unbegrenzt zur Verfügung steht, aber in der Praxis ist dem nicht so. Bedingt durch den Boom an Holzöfen, -kaminen und -heizungen kommt es immer mehr zu einer Knappheit am Brennholzmarkt, die sich in gewaltig gestiegenen Preisen und in Lieferengpässen niederschlägt. Und kostenlos ist Holz wohl tatsächlich nur dann, wenn man ein eigenen Stück Wald sein eigen nennt. Ansonsten muß man nämlich für ein Holzrecht (egal, ob man Bäume fällen oder nur Bruchholz aufarbeiten will) beim Waldeigentümer dafür zahlen. In Bezug auf die vermeintliche Umwelfreundlichkeit wird zumindest ein wesentlicher Aspekt unterschlagen, welcher gerade ganz aktuell diskutiert wird, nämlich die Feinstaubemmission. Solch gewaltige sachliche Fehler lassen diesen Bericht weniger hilfreich erscheinen.

anchi

anchi

15.10.2003 19:33

Grundsätzlich ist das Heizen mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen umweltverträglicher und zu empfehlen. Aber ganz so leicht wie Du es dar stellst ist es dann doch nicht: Dauerbrandöfen ( auch gute Kaminöfen ) sind relativ teuer – ein billiger Baumarktofen hält nicht sehr lange. Selbst wenn man Holz kostenfrei bekommen kann ( die Möglichkeit hat nicht jeder ), sind Anschaffungskosten von Gerät ( Säge usw.) und evtl. Transporthilfen ( Anhänger) zu berücksichtigen. Dann braucht man Platz zum Lagern von Brennstoffen ( bei Holz ist mit ein- oder mehrjähriger Trocknungszeit zu rechnen ) und die Kraftstoffkosten für Transport und Fällen sind mit ein zu rechnen. Kauft man sich den Brennstoff ( egal ob Holz oder Kohle ) ist das Heizen mit dem Kaminofen letztendlich nicht billiger. In einem Punkt hast Du mit Sicherheit Recht – die Wärme ist angenehmer, steht relativ schnell zur Verfügung und ein Feuer im Kamin ist romantisch. Also von daher von mir nur ein Hilfreich. Gruß Anchi

Mausbaer1977

Mausbaer1977

04.10.2003 20:49

Bei uns läuft im Bad der Rücklauf der Heizung durch den Boden und somit haben wir ohne Zusatzkosten eine wunderbare Fußbodenheizung. Ich mach die Heizung eh nur an, wenn draußen Minusgrade herrschen ;-) LG Silke

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