Heizen - Tipps & Tricks

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Und hier noch einen aus der Trickkiste

5  24.04.2004

Pro:
Kann richtig Kohle (Geld) sparen

Kontra:
Wenn man die Tipps berücksichtigt, gibt es nichts negatives festzustellen

Empfehlenswert: Ja 

SAARottibaer

Über sich:

Mitglied seit:11.09.2003

Erfahrungsberichte:141

Vertrauende:70

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 175 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Leserinnen und Leser,
nachdem es mir eine Menge Spaß und Freude bereitet hat zum Thema „Fensterputzen“ sowie zu dem Thema „Energiesparen“ meine Tipps und Tricks in einem Artikel zu verfassen und bei Ciao zu veröffentlichen, habe ich hier noch einen Bericht mit Tipps und Tricks. Angeregt durch einen Kommentar zu dem Thema Energiesparen, habe ich mich entschlossen, zum Thema „Richtiges Heizen“ zu recherchieren und auch zu diesem Thema meine Tipps, Tricks und Anregungen in einen Bericht zu packen und hier zu veröffentlichen.
Hier nun das Ergebnis dieser Arbeit, ich hoffe der Bericht gefällt Euch und wünsche Euch viel Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen. Schon jetzt bedanke ich mich ganz herzlich für Euere Lesungen, Kommentare und Euere Bewertungen.

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HEIZEN – TIPPS UND TRICKS
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Tipp Nr.: 1
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Richtiges Lüften
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Durch sogenanntes Stoßlüften vermeidet man ein Auskühlen des Wohnraumes. Wer stets das Fenster in Kippstellung stehen hat, verschwendet Heizkosten. Um die Raumluft mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, genügt es, wenn man das Fenster kurzzeitig, etwa 5 Minuten ganz öffnet und die verbrauchte Raumluft durch frische Kaltluft austauscht. Diese kurzzeitige „Stoßlüften“ versorgt die Wohnräume mit genügend Sauerstoff und verhindert das die Raumtemperatur durch stetiges Einströmen von Kaltluft bei gekippten Fenstern herabgesenkt wird.


Tipp Nr.: 2
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Entlüften der Heizanlage
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Von Zeit zu Zeit sammelt sich in der Heizanlage (Heizkessel, Heizungsrohre, Heizkörper) Luft an. Diese behindert den optimalen Wasserdurchfluss und somit eine optimale Wärmeabgabe. Deshalb sollte man in regelmäßigen Zeitabständen seine Heinanlage entlüften.


Tipp Nr.: 3
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Aluminiumbedampfte Dämmfolie hinter den Heizkörpern
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Insbesondere Altbauwohnungen lassen sich schwer heizen, nicht der hohen Zimmer wegen, sondern meist deshalb, weil schlecht isoliert ist. Wer hinter den Heizkörpern, die Wände mit Aluminiumfolie oder mit aluminiumbedampfter Dämmfolie beklebt, verhindert die direkte Abgabe von Wärme nach außen. Die Wände reflektieren die Wärme und somit wird der Raum schneller warm.


Tipp Nr.: 4
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Einsatz von Raumthermostaten
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Wer in Räumen die wenig oder gar nur sehr selten benutzt werden, die Heizkörperthermostate um einige Grad Celsius herabsenkt, kann enorm viel Heizkosten sparen. Das absenken der Temperatur um 1 Grad erspart bis zu sechs Prozent Heizkosten. Natürlich muss man dann daran denken, wenn man den Raum nutzen will, rechtzeitig durchzuheizen


Tipp Nr.: 5
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Einstellen der Raumtemperatur
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Raumtemperaturen von 20°C bis 22°C versprechen Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Wie hoch die Raumtemperatur für jeden individuell sein muss, muss jeder selbst ausfindig machen. Aber auch hier gilt, Absenkung um 1 Grad Celsius spart 6% Kosten.


Tipp Nr.: 6
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Verwendung von Thermometern
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Bringt man in jedem Raum ein Thermometer an und wirft ab und an mal einen Blick darauf, wird man verwundert feststellen, wie hoch, ob gewollt oder nicht gewollt, die anstehende Raumtemperatur manchmal ist.


Tipp Nr.: 7
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Nachtabsenkung
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Unnötig Geld zum Kamin rauspulvern tut, wer rund um die Uhr die Wohnung beheizt. Mittels einer Schaltuhr, die meines Wissens wohl bei keiner Heizanlage fehlt, lässt sich genau und präzise einstellen für welche Zeit die Temperatur auf ein Minimum reduziert wird und anschließend wieder auf Normaltemperatur hochgefahren wird. Am sinnvollsten ist es, die komplette Heizanlage, also auch Umwälzpumpe, Brenner etc. abzuschalten, kann man am Meisten sparen.


Tipp Nr.: 8
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Wartung der Heizanlage
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Ein verrußter Heizkessel arbeitet unwirtschaftlich, eine nur ein Millimeter dicke Rußschicht erhöht die Abgastemperatur um 50% und den Brennstoffverbrauch um 5%. Wenigstens einmal jährlich sollte man einen Fachmann mit der Wartung der Heizanlage beauftragen, das kostet zwar Geld, kommt aber letztendlich der Heizkostenrechnung wieder zugute und lässt auch frühzeitig ernsthafte Schäden erkennen und größere Folgekosten verhindern.


Tipp Nr.: 9
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Möblierung der Räume
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Beim Einrichten der Wohnung, sollte man darauf achten, dass keine Möbelstücke vor Heizkörpern platziert werden. Verkleidungen von Heizkörpern, sowie mit Vorhängen verdeckte Heizkörper lassen die Temperaturen in den Heizkörpernischen ansteigen und fördern somit ein höhere Wärmeabgabe durch die Außenwände.

Auch in diesem Bericht verweise ich darauf, dass er keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Ich meinerseits, denke ich habe mich auf die wesentlichsten und effektivsten Punkte beschränkt. Wer die Tipps beherzigt, zahlt nach meiner Meinung nur noch die wirklich notwendigen Heizkosten. Sollten Euch noch Tipps und Anregungen zu diesem Thema einfallen, freue ich mich wie immer über entsprechende Kommentare.


Meine Erfahrungen und Erkenntnisse habe ich zum größten Teil aus persönlichen Gesprächen in meinem Bekannten-, Verwandten- und Freundeskreis erworben. Zur weiteren Recherche waren mir nachstehende Links dienlich.

http://www.tippscout.de/Heizkosten-sparen-im-Altbau_tipp_332.html

http://www.wecarelife.at/CDA_Master/1,3008,4029_8782_0,00.html

http://www.pinguin-online.com/ideen_fuer_heizung/lueften.htm

Am Ende meines Berichtes angelangt, wünsche ich Euch noch ein schönes und hoffentlich so sonniges Wochenende wie wir es hier im schönen Saarland zur Zeit haben und sage Ciao

Euer SAARottibaer

Neunkirchen, Samstag, 24. April 2004


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
KleineKrabbe1

KleineKrabbe1

17.10.2004 15:24

Ähm - hab gerade gelesen, dass das unten missverständlich war: Also Frischluft natürlich REIN und Feuchtigkeit (Raumfeuchtigkeit) RAUS! War blöd formuliert! ;-)

KleineKrabbe1

KleineKrabbe1

17.10.2004 15:21

OOhhh - mein "Fachgebiet" :-) Schön, dass man jemand darüber schreibt. Darf ich einige Dinge anfügen und Anregungen geben? Grundsätzlich soweit alles ziemlich richtig und gut, was Du schreibst. Außnahme: Nachtabsenkung-> richtig! Aber nicht alles abschalten (Pumpe, Brenner etc.). Denn dies fällt in den wichtigsten Punkt des Heizkostensparens: Das Haus oder die Wohnung niemals zu weit runterkühlen lassen bzw. auskühlen lassen. Viele Menschen drehen abends vor dem ins Bett gehen die Heizörper runter, weil sie sagen: "Nachts schlaf ich ohnehin lieber kühl und nächsten morgen gehe ich zur Arbeit und bin dann den ganzen Tag nicht das... wozo also teuer heizen?" So lassen sie ca, 18 Stunden die Wohnung auskühlen und drehen nachmittags die Heizungen wieder auf "volle Kanne". TODSÜNDE! Die effektivste Heizung sind ist das Gebäude selbst: Das Mauerwerk, Wände, Böden und Möbel! Sie speichern die Wärme. Läßt man DAS auskühlen, verpulvert man Energie ohne Ende, sie wieder hoch zu wärmen. Deshalb auch STOSSLÜFTEN! 3-5 Minuten alle Fenster auf -> Frischluft und vor allem FEUCHTIGKEIT raus! Fenster wieder zu und nach 10 Minuten ist die Bude wieder so warm wie vorher, weil Mauerwerk, Möbel etc. die gespeicherte Wärme an den Raum abgeben und die Wohnung in null komma nix wieder aufgewärmt haben! :-) LG - KK1

bienchen34

bienchen34

11.10.2004 13:45

Schöner Bericht, und ich dachte ich könnte noch etwas lernen und erfahren was ich noch nicht wußte bin aber doch eine ganz schlaue und mache alles wie bei Dir beschrieben, da kann jetzt der Winter ja kommen! gruß Sabine

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