Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Praktisch, portionsweise perfekt verpackt . |
| Kontra: |
nix |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
542
Hellma Zucker
Im Portionsstreifen
Vorwort:
Hier ein Erfahrungsbericht über Zucker im Portionsstreifen zu schreiben, klingt fast wie ein Witz. Trotzdem habe ich mich dazu hinreißen lassen, das Thema auf zu nehmen. Der Grund für mich: Ich bin Diabetiker.
Das Thema, Unterzuckerung, kennt jeder Diabetiker. Gestern zum Beispiel war ich sehr sportlich. In meiner Wohngegend ist ein riesiger See und es viel Natur. Als Laufstrecke super geeignet.
Da passiert es. Plötzlich ist eine Unterzuckerung da. Sie kündigt sich in der Regel nicht groß vorher an. Plötzlich scheint die Laufstrecke zu schwimmen, der Laufschritt wird langsamer und nun? Jetzt brauche ich Zucker. Zucker in Form von Traubenzucker, Cola, Schokolade. Egal, es muss Zucker sein.
Und damit bin ich beim Hellma Zucker im Portionsstreifen.
Der Portionsstreifen vom Hellma
Da liegt er nun vor mir. Rotbraun und gelb. Ohne viel binbam borium. Ein Streifen als kleine Tüte in dem Zucker verwahrt wird. Gedacht eigentlich für Gastronomie. Dort wird er meist dem Tee oder Kaffee Becher beigelegt. Das Portionieren ist einfach und nur durch das Aufreißen einer Stirnseite schnell erledigt. Praktisch, sauber und fast ohne Probleme.
Der leere Streifen allerdings ist zusätzlich Müll und beschert unsere Umwelt leichte Probleme, da der verrotungs Prozess aufgrund der Papiersorte vermutlich Jahre andauern würde.
Andererseits aber ist genau das Papier auch ein Grund, dass ich einen Portionsstreifen beim Sport gerne mit mir führe. Denn so schnell wie ich den Kaffee süßen kann, ist auch eine Unterzuckerung relativ schnell wieder vergessen.
Über den Geschmack von Zucker brauche ich mich nicht weiter auslassen. Umso wichtiger erscheint mir, dass auch so ein einfacher Hellma Portionsstreifen neben seiner würzenden Kraft auch eine Eigenschaft besitzt, die bei einer Unterzuckerung mich wieder auf den „Damm“ bringen kann.
Fazit
Meinen Kaffee werde ich weiter schwarz trinken (natürlich aber bezahlen!). Den Portionsstreifen aus dem Cafe werde ich jetzt immer einstecken. Zumal er vom Format sehr gut auch in meine Utensilien passt (Siehe Foto).
Info
Hellma Zucker
90425 Nürnberg
www.hellma.de
Dort ist zu lesen:
Ich zitiere:
„Die Tradition der Portion
Mit einer guten Idee fängt alles an. So war es auch, als der Lebensmittelgroßhändler Karl Hellmann vor über 80 Jahren auf den portionierten Zucker kam. 1931 kaufte er von der Zuckerfabrik Stuttgart fertige, 30 mal 30 Zentimeter große Zuckerplatten, sägte sie erst in Stangen, dann in Würfel, um sie dann - als Zweierpäckchen portioniert - auf den Markt zu bringen. So führte er die kleinsten Werbefläche der Welt in Deutschland ein. Der Zuckerwürfel, von keiner Untertasse mehr wegzudenken, fand sehr schnell Anklang. Und auch solchen Absatz, dass Hellmann ab 1935 in der Zuckerfabrik in Halle an der Saale im großen Stil mit der Abpackung von Würfelzucker begann. Nach dem Krieg expandierte die Firma Hellmann zügig weiter - ein mutiger Schritt zu einer Zeit, in der es noch keine flächendeckenden Organisationen für Großverbraucher gab. 1955 entstanden Zweigstellen in Salzgitter Barum, München, Langenfeld und Uelzen - in München wurde in der benachbarten Weißbierbrauerei Zucker abgepackt; in Uelzen hatte man, wie in Halle, Räumlichkeiten direkt in der Zuckerfabrik angemietet. Anfang 1960 kam ein Hellmann-Lebensmittelgroßmarkt in Stuttgart hinzu, in dessen Nebenräumen eine weitere Zuckerpackerei entstand; 1968 beteiligte sich Karl Hellmann am Unternehmen des Wettbewerbers Ernst (Zuckerwürfel)…..“