Hemingway DP-501 AT

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Hemingway DP-501 AT

Hemingway DP-501 AT Digital Piano 88 gewichtete Tasten mit Hammermechanik, Adagio Tastaturabdeckung, LCD Dispplay mit Hintergrundbeleuchtung, 8 Klangf...

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53% positiv

3 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Hemingway DP-501 AT"

veröffentlicht 29.09.2008 | ohrenchecker
Mitglied seit : 04.09.2007
Erfahrungsberichte : 7
Vertrauende : 1
Über sich :
Gut
Pro Design, Preis
Kontra Klang
sehr hilfreich
Klangqualität:
Verarbeitung
Design
Bedienkomfort:
Zuverlässigkeit

"Abstriche im Klang, dafür billig und hübsch!"

Da ich mein Hemingway inzwischen schon längere Zeit besitze und nutze, wird es mal Zeit meine Erfahrungen mitzuteilen. Dieses Digitalpiano wird ja - vor allem aufgrund seines im Vergleich geringen Preises - immer häufiger angeboten!

Allen Details vorweggenommen: Der günstige Preis macht sich bemerkbar!

Im Einzelnen:
Die Hemingway-Pianos haben eine vollwertige Tastatur (mit 88 Tasten). Die Hammermechanik ist eher angedeutet, die Anschlagdynamik etwas unsensibel. Die 64-stimmige Polyphonie reicht eigentlich aus.

Die Ausstattung ist vollständig: Zwei Kopfhörereingänge (einer mit Stummschaltung für leises üben). Anschlüsse für Line in/out und Midi in/out. Drei Pedale (also mit Sostenuto - halten eines einzelnen Tons/Akkords).
Eine anständige (kein Plexiglas o.Ä.) Tastaturabdeckung ist vorhanden.
Das Gerät hat 8 Klangfarben (neben Klavier noch E-Piano, Orgel Gitarre, Streicher etc. meines Erachtens alles unerheblich, da bestenfalls als Spielerei zu werten. Der Klang ist teilweise lausig. Immerhin können zwei Klangfarben gleichzeitig ausgewählt werden...nun ja: Wer es mag!)
Erwähnt seien noch die Hall- und Choruseffekte.
Gelegentlich noch hilfreich: Ein eingebautes Metronom und die Möglichkeit kurze Stücke aufzunehmen und wieder abzuspielen (man kann so z.B. vierhändige Passagen auch alleine einstudieren, oder eigene Fehler und Ungenauigkeiten besser kontrollieren).
Überflüssig aber vorhanden: In Halbtonschritten kann die Tastatur transponiert werden!

Für den Transport ist die Tastatur recht einfach vom Untergestell zu trennen.
Die Lautstärke ist mit den 2 x 40 Watt ausreichend.

Ob es nur bei meinem Vertreiber so war, oder von Hemingway kommt, weiß ich nicht mehr: Im Lieferumfang war ein Spezialpflegemittel und -tuch dabei!

Für dieses Digitalpiano sprechen vor allem Preis und as Aussehen. Die - wie ich finde - häßliche Rosenholzvariante gibt es inzwischen zwar auch, aber das Hemingway sieht im schwarzen Pianolack am schönsten aus. Die Idee der Verkleidung der Untergestellrückwand lässt es auch etwas mehr nach Klavier, denn als "Elektroorgel" aussehen.

Abstriche muss man allerdings eindeutig beim Klang hinnehmen. Man sollte kein höherwertiges Digitalpiano, erst recht kein original "Clavinova" (CLP) von Yamaha zum Vergleich haben! Es besteht ein gravierender Unterschied in Klang, Anschlagsdynamik und gefühlter Hammermechanik!!
Der Klang ist, zumindest im Vergleich, erbärmlich! Für sich gesehen allerdings wieder durchaus ausreichend: Die Möglichkeit auch mal abends um 10.00h ohne die Nachbarn zu stören die Finger zu üben, war für mich der entscheidende Grund, dieses Digitalpiano zu erwerben!
Anfangs haben zwei Tasten geklemmt, weshalb ich die Tastatur reklamiert habe und mir diese ausgetauscht wurde. Manchmal scheppert ein Lautsprecher unschön, was auch nicht vorkommen sollte.

Fazit: Der relativ geringe Preis geht vor allem zu Lasten des Klangs. Als Übungsgerät ist das Hemingway allemal ausreichend. Zum Erlernen des Klavierspiels halte ich es für grenzwertig: Ich könnte es verstehen, wenn ein anständiger Klavierlehrer es ablehnen würde, an diesem Instrument zu unterrichten. Andererseits: Lieber dieses, als gar kein Klavier im Haus!!
Daher auch die Wertung als "empfehlenswert. Wenn man es sich leisten kann, lohnt es sich allerdings den Mehrpreis für ein (evtl. gebrauchtes) Clavinova der CLP-Serie auszugeben.
Wer eh bloß ein Klavier zum angeben hinstellen will: Gut aussehen tut das Hemingway für ein Digitalpiano durchaus...

Auf mehrfachen Wunsch :-) : z.Z. gibt es dieses Piano für etwa 500,-€. Ein gutes Digitalpiano kostet neu etwa das fünffache!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • ohrenchecker veröffentlicht 02.10.2008
    Das ist wohl so mit dem elektronischen Kram....was mein Laptop vor zwanzig Jahren wohl wert gewesen wäre??? Deshalb schreibe ich ja auch, dass dieses Teil sein Geld wert ist....mehr aber eben nicht!
  • ThomasPohlert veröffentlicht 29.09.2008
    Für den Preis kannst Du aber schon ganz zufrieden sein, dass es die volle Tastatur in normaler breite hat. Der Rest wird schon erheblich viel teuer. Ich habe mir vor inzwischen etwa 20 Jahren hier in Hamburg mal ein elektrisches Klavier, allerdings mit Soundexpandern und einigen schicken Faetures von "KORG" gekauft. Das kostete stolze DM 7.000. Yamaha und Technics standen auch in der engeren Wahl, waren für meine "Ansprüche" dann aber auch nicht wesentlich preiswerter. LG tmp
  • SexyGirl84 veröffentlicht 29.09.2008
    hmhm.. ich kann kein klavier spielen! hatten früher mal eins, aber da könnte ich nur drauf rum klimpern! .-)
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Produktdaten : Hemingway DP-501 AT

Produktbeschreibung des Herstellers

Hemingway DP-501 AT Digital Piano 88 gewichtete Tasten mit Hammermechanik, Adagio Tastaturabdeckung, LCD Dispplay mit Hintergrundbeleuchtung, 8 Klangfarben, Sample in 1 Velocity Stufe, Hall und Chorus Effekt, Polyphonie: 64 stimmig, Metronom, 3 Pedale

Haupteigenschaften

Hersteller: Hemingway

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 24/07/2008