Südlich von Perth im äüßersten Südwesten Australiens liegt die Kleinstadt Bunbury, die an sich für das Phänomen ihrer "Streicheldelfine" - ähnlich wie im weit bekannteren Monkey Mia - von Touristen angesteuert wird.
Wir trafen an diesem Tag keine Delfine an, daher ging es in den Bunbury
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Erfahrungsbericht von hubbie über Herbert Bleyer G.C. 09.06.2000
Produktbewertung des Autors:
Pro:
einmaliges Naturerlebnis auf einer Golfrunde
Kontra:
keines
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Südlich von Perth im äüßersten Südwesten Australiens liegt die Kleinstadt Bunbury, die an sich für das Phänomen ihrer "Streicheldelfine" - ähnlich wie im weit bekannteren Monkey Mia - von Touristen angesteuert wird. Wir trafen an diesem Tag keine Delfine an, daher ging es in den Bunbury GC, wo wir mit Leihgerät eine Runde durch die Eukalyptuswälder absolvierten. Sämtliche Fees waren erträglich und so hatten wir bei angenehmen 20° im australischen Winter eine erbauliche Nachmittagsrunde Golf. Die Fairways waren gepflegt, unser Spiel eher das von High Handicappern, aber man ist ja in diesen Regionen froh über jeden sauber getroffenen Ball. Kurz und gut - eine Runde mit den üblichen Ups und Downs bis zum Abschlag auf der 18. Spielbahn, einem langen, zu einem Plateau vor dem Clubhaus ansteigenden Par 5. Erst auf den zweiten Blick entdeckte ich ein Rudel von gut zwanzig Wallabies, die auf einem sonnigen Fleckchen in Drivedistanz ein Nickerchen hielten. Unsicher geworden ließ ich meine Frau zuerst abschlagen, aber die Tiere bewegten sich nicht. Danach slicte ich meinen Drive ins Unterholz - noch immer keine Unruhe im Rudel. Auch bei der Ballsuche und beim anschließenden Drop zuckte keiner der offenbar schon golferprobten Beutler auch nur mit der Wimper. Erst als ich mit einem Holz 7 zum Schlag ausholen wollte, trotteten sie gemächlich ein paar Meter zur Seite, um dann sofort nach unseren Schlägen wieder ihren angestammten Sonnenflecken einzunehmen. Noch völlig perplex von dieser Begegnung der zweiten Art war der Score für uns unbedeutend geworden. Fasziniert beobachteten wir dieses "Spiel" von der Terrasse noch bei 2 weiteren Flights und erfuhren später beim Pro, dass seine "Haustiere" durch die Erfahrung mit unzähligen Golfern noch nie verletzt worden seien...