Herr Lehmann heißt eigentlich Frank, aber da er schon bald dreißig wird, nennen ihn alle nur noch "Herr Lehmann".Herr Lehmann ist der Schutzpatron aller Tresenkräfte,... mehr
Herr Lehmann (DVD)
Während Sonnenallee, Leander Haußmanns liebevoll-ironische Annäherung an das Leben in ... mehr
Ost-Berlin, beinahe im Handumdrehen Kultstatus erlangt hat, ist sein zweiter Film, das genauso liebenswürdig-schrullige Kreuzberg-Panorama Herr Lehmann, relativ schne...
Herr Lehmann (DVD)
Während Sonnenallee, Leander Haußmanns liebevoll-ironische Annäherung an das Leben in ... mehr
Ost-Berlin, beinahe im Handumdrehen Kultstatus erlangt hat, ist sein zweiter Film, das genauso liebenswürdig-schrullige Kreuzberg-Panorama Herr Lehmann, relativ schne...
Herr Lehmann (DVD)
Berlin, 1989, kurz vor dem Mauerfall: Der Bezirk Kreuzberg 36 ist eine kleine, isolierte ... mehr
Welt für sich - schon angrenzende Viertel gelten seinen Bewohnern als Ausland, ganz zu schweigen von Ost-Berlin, mit dem man hier Rücken an Rücken wohnt. Hier lebt...
Herr Lehmann (DVD)
Berlin, 1989, kurz vor dem Mauerfall: Der Bezirk Kreuzberg 36 ist eine kleine, isolierte ... mehr
Welt für sich - schon angrenzende Viertel gelten seinen Bewohnern als Ausland, ganz zu schweigen von Ost-Berlin, mit dem man hier Rücken an Rücken wohnt. Hier lebt...
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MTV goes SO36 Bewertung für Herr Lehmann (DVD)von
Athomzombie
Pro: Die Texte, Kontra: die oft zu schnell dahin genuschelt werden
„Ich glaube, du bist so ein Typ, der alles werden könnte.“ „Was heißt werden? Werden heißt doch, dass man noch nichts ist. Ich sehe das aber nicht so.“
Und was man alles werden kann: Sparkassenangestellter, Event-Manager, und was gabs da noch? Ach ja ...
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Pro: bravoröus die Umsetzung von Buch zu Film bewerkstelligt, Ulmen und Buck in den Hauptrollen, Kurzauftritte von Speck, Gwisdek und Waltz, Witz und Humor Kontra: der ein oder andere Schmunzler aus dem Buch fehlt, natürlich keine typische, spannende Filmhandlung, einige der Nebenrollen haften viel zu stark an der Buchbeschreibung ihrer Charaktere, was ihrem Auftritt etwas von "Auswendiggelernt" verleiht
Es gibt Dinge, die sind so wie sie sind und die sollten so bleiben wie sie sind, das könnte ein Motto von Herrn Lehmann (Christian Ulmen), der Hauptperson zum einen in Sven Regeners brillanten und witzigen Buch mit dem treffenden Titel „Herr Lehmann“ und ...
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Pro: tolle Verfilmung eines genialen Buches, lustig, super Musik, tolle Hauptdarsteller, Preis, Bonusmaterial Kontra: Dialoge tw. etwas zu leise im Vergleich zur Musik
...Ich bin nicht der grosse Bücherwurm (abgesehen von einigen Fachbüchern), aber Herr Lehmann von Sven Regener ist wohl ein Literaturgenuß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. So hab ich mich auch köstlich mit dem Buch amüsiert. 2003 wurde das Buch da ...
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Pro: Schöne, unbeschwerte Stimmung; super Darsteller; GENIALER Soundtrack Kontra: Sehr nah am Buch (Geschmackssache, ob Pro oder Kontra)
„Hurra!“ dachte Tinifeliz, als Ihr eine eMail den Gewinn zweier Freikarten für die Preview von „Herr Lehmann“ verkündete.
„Das Buch fand ich gar grandios, und aus einem guten Buch läßt sich doch mit Sicherheit ein guter Film machen!“ dachte sie weiterhin ...
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Pro: die meisten Darsteller / der Soundtrack / der Vokuhila von Detlev Buck / Karsten Speck als "Lederuschi" / Christoph Waltz als Psychiater / nett inszeniert / unterhaltsam Kontra: Plätschert irgendwie etwas ziellos vor sich hin – belanglos und undramatisch / kein Film, der lange im Gedächtnis bleibt, zumindest nicht in meinem...
Deutsche Romanverfilmungen, die auf humorvolle Weise im Schoß der 80er Jahre spielen, scheinen momentan in zu sein. War es im September noch Frank Goosens „Liegen lernen“, das den Weg auf die Leinwand fand, ist es im Oktober Sven Regeners vielgepriesener ...
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Herr Lehmann, Sven Regener
2001, 297 Seiten, Maße: 13 x 21,7 cm, Gebunden, DeutschEs sah so aus, als ob der Sommer ... mehr
vorbei war. Ihm sollte es recht sein. Er mochte den Sommer nicht besonders, er hatte so etwas Forderndes. Im Sommer hatte Herr Lehmann immer das Gefühl, er müsste aus dem schönen Wetter etwas machen, etwas mit Freunden unternehmen oder so, Grillen, Ausflüge machen, an Badeseen fahren... - alles Aktivitäten, auf die Herr Lehmann keinen grossen Wert legte. Der Rest des Jahres war einfacher.
Haußmann (''Sonnenallee'') verfilmt!Ein literarisches ''Denkmal'' für die späten 80er Jahre in Berlin. Der Kreuzberger Kellner Frank Lehmann - von allen nur ''Herr Lehmann'' genannt - liebt sein eintöniges Leben. Der Besuch seiner Eltern ist eine höchst unwillkommene Abwechslung - und die Wiedervereinigung stellt ihn auf eine harte Probe.''Ich habe schallend gelacht.'' Marcel Reich-Ranicki
Herr Lehmann [VHS] (Video)
Während Sonnenallee, Leander Haußmanns liebevoll-ironische Annäherung an das Leben in ... mehr
Ost-Berlin, beinahe im Handumdrehen Kultstatus erlangt hat, ist sein zweiter Film, das genauso liebenswürdig-schrullige Kreuzberg-Panorama Herr Lehmann, relativ schnell wieder aus den Kinos verschwunden. Dabei verdient diese Verfilmung von Sven Regeners Roman durchaus die gleiche Aufmerksamkeit, die seinerzeit Haußmanns Debüt zuteil geworden ist. Zumal sich beide Produktionen perfekt ergänzen. Aber wie in den ersten Jahren nach dem Fall der Mauer, scheint auch heute das Interesse an Geschichten aus der DDR weitaus größer zu sein als an Reflexionen über die alte Bundesrepublik. Wenn Herr Lehmann (Christian Ulmen) etwas hasst, dann ist es dieser merkwürdige Brauch, dass man ihn zwar mit "Herr Lehmann" anspricht, aber im gleichen Atemzug duzt. Das geht natürlich genau genommen überhaupt nicht zusammen, nur passt es irgendwie dann doch wieder zu ihm. Er, der vor Jahren nach West-Berlin gekommen ist, um dem Wehrdienst zu entfliehen, und nun im "Einfall" in der Wiener Straße in Kreuzberg hinterm Tresen steht, ist seit langem eine feste Größe in der Szene, trotzdem hat man das Gefühl, dass er nicht ganz dazu gehört. Hinter der Fassade zur Schau gestellter Lässigkeit, hinter dem so offensichtlichen Desinteresse, mit dem er der Welt jenseits von Kreuzberg begegnet, verbirgt sich etwas, von dem Herr Lehmann selbst keine klare Vorstellung hat. Aber es sind nur noch wenige Wochen bis zu seinem 30. Geburtstag, einem Datum, das gleich einem Damokles-Schwert über seinem Kopf hängt. Und als wäre das nicht schon genug, muss er sich gerade jetzt in die "schöne Köchin" Katrin (Katja Danowski) verlieben. Herr Lehmann hat eine wundervolle impressionistische Qualität. Die von Regener ersonnene Handlung tritt immer wieder in den Hintergrund. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, all die kleinen Momente und Szenen zusammenzuhalten, in denen Haußmann die Atmosphäre und das Lebensgefühl heraufbeschwört, die dieses seltsame soziale Biotop Kreuzberg in den Tagen, Monaten und Jahren vor dem Mauerfall so einzigartig gemacht haben. Die nächtlichen Gespräche zwischen Herrn Lehmann, seinem Freund Karl (Detlev Buck) und all den anderen sich dem Leben verweigernden Existenzen, die in dieser abgeschlossenen Welt im (Wind-)Schatten der Mauer Zuflucht gesucht haben, sind meist völlig absurd und zugleich unglaublich poetisch. Haußmann inszeniert sie mit einem untrüglichen Gefühl für Sprache und ihren Klang. Seine Cinemascope-Bilder nutzen auf spektakuläre Weise die ganze Breite des Formats, ohne je von den Dialogen abzulenken. Haußmanns Film gleicht einem eingängigen, aber auch recht exzentrischen Popsong. Insofern hätte Regener, der Kopf der Band Element of Crime, keinen besseren Regisseur für die Verfilmung seines Romans finden können. Wie er, der Musiker und Romancier, ist sich auch der Theater- und Filmemacher Haußmann der Macht des Pops ganz genau bewusst. Ein Lied oder auch ein Film können uns in eine fremde, beinahe märchenhafte Welt entführen und uns verzaubern, um uns schließlich wieder mit offeneren Augen in die Realität zu entlassen. So ist es auch bei Herr Lehmann. Wie seine Helden verweigert auch der Film den Blick über Kreuzberg hinaus. Das mag einen zunächst verwundern, doch wenn schließlich auch im Film die Mauer fällt und die große Historie Einzug in die kleine Geschichte hält, ahnt man, dass Leander Haußmann hier der Wahrheit über das Leben in der alten BRD nähergekommen ist, als man es je für möglich gehalten hätte. --Sascha Westphal
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Komödie; Zeichentrick - 2008 - Mark Dippe, Eondeok Han - DD 5.1: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch - Twentieth Century Fox Home Entertainment
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