Die Gleichgültigkeit des Seins in 120 Worten
19.03.2004
Pro:
Die Darstellung des Vor - sich - Hinlebens
Kontra:
einige Längen am Filmende
Empfehlenswert:
Ja
 anonym_190
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:86
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 72 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Kreuzberg 1989: Herr Lehmann alias Frank lebt gleich bleibend vor sich hin. Seine Lebensinhalte beschränken sich auf seine Arbeit als Barkeeper, auf nächtliche Sauftouren durch Kreuzberger Kaschemmen, bei denen über das Leben im Allgemeinen und Besonderen philosophiert wird und dem tagsüber Schlafen. Seine lethargische Selbstzufriedenheit erfährt durch das Verlieben in die Köchin Katrin, einen Besuch seiner Eltern und einem Kurztrip nach Ostberlin vorübergehende Störungen, die er vermutlich wieder in Griff bekommen hätte, wäre da nicht der Mauerfall, der sich ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag ereignet. Fazit: Die rauch- und bierdunstgeschwängerte nostalgische Gleichgültigkeit des Vor-sich-Hinlebens der Protagonisten wurde von der ersten Filmminute an glaubwürdig ‚rübergebracht’. Schwächen zeigt der Film in der Darstellung der Beziehung zu Katrin. Und etwas langatmig am Filmende. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Angeregt von der 120-Worte-Aktion von Dr. Labude haben Sie soeben eine Filmbeschreibung und –kritik mit eben genau so vielen Worten gelesen. Und? Man könnte meinen: Das geht doch! Sind Sie jetzt schlauer? Würden Sie sich den Film aufgrund dieser Informationen anschauen wollen? Reichen 120 Worte, um das Wesentliche, ich meine, wirklich nur das Wesentliche zu beschreiben? Es kommt darauf an. Für Joghurtberichte vielleicht. Für Filmrezensionen definitiv nicht. Beschränken wir uns auf das Wesentliche.
In diesem Sinne viel Spaß bei der Aktion von Dr. Labude.
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29.03.2004 08:02
Schwierig, schwierig... 120 Worte reichen leider nicht immer aus. Zu vielen Themen kann ich es mir vorstellen, aber mir hat deine Beschreibung jetzt ehrlich gesagt kaum weitergeholfen. Als reine Informationswiedergabe noch knapp hilfreich, aber da deine Eindrücke entschieden zu kurz kommen, kann ich leider nicht besser bewerten. Greetinx! Helge
25.03.2004 20:28
Sicher kann man in 120 Wörtern einen Film beschreiben (tun Zeitungen z. B. ja dauernd) - ich finde, es dürfen aber gern auch mal 500 sein... "Mut zur Knappheit" ist aber ein Motto, was ich schon lange in meinem Profil stehen habe - von demher find ich supi, dass Du das machst. Denn hilfreich ist es allemal, was ja, wie wir alle wissen, eine gut Bewertung ist. :-)
21.03.2004 12:23
richtig: Für Filmberichte reichen 120 Wörter nicht. Mir jedenfalls. Gruß, Benjamin