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Große Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus. So auch eines der bald wahrscheinlich größten Kapitel der Kinogeschichte: Die Verfilmung des Herrn der Ringe. Dass diese Trilogie wirklich Geschichte schreiben wird, daran zweifelt eigentlich niemand, denn schließlich hat sie ein ganzes Genre geprägt. Fakt ist, "Der Herr der Ringe" ist mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren das meistgelesene Buch der Welt, nach der Bibel. Beste Voraussetzungen also, auch der erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten zu werden, oder?
Dass das Meisterwerk von J.R.R. Tolkien nun endlich verfilmt werden sollte, davon habe ich schon vor mehreren Jahren zum ersten Mal gehört. Ernstgenommen habe ich diese, in meinen Augen wahnwitzigen Pläne aber sehr lange nicht, denn bis vor einiger Zeit hatte ich diesen Roman noch für unverfilmbar gehalten. Wurde meine These doch durch eine gefloppte Zeichentrickverfilmung noch gestärkt. Doch Regisseur Peter Jackson (Braindead) hat sich viel einfallen lassen, um die von Tolkien kreierte Welt Wirklichkeit werden zu lassen. Er hat alle drei Herr der Ringe-Filme an einem Stück gedreht und so die größte und aufwendigste Kinoproduktion aller Zeiten ins Leben gerufen.
Doch hat sich dieser immense Aufwand wirklich gelohnt? Erwacht Mittelerde im Dezember 2001 tatsächlich zum Leben? Ich wollte es unbedingt bei der erstbesten Gelegenheit selbst herausfinden. Zu gespannt war ich auf den Film, als dass ich auch nur einen Tag länger hätte warten können. Also habe ich mir Karten für die Mitternachtspremiere am 19.12. um 0:01 Uhr geholt. Die Trailer aus dem Internet sahen allesamt sehr vielversprechend aus und wenn ich sie mir ansah, lief mir jedes Mal ein kalter Schauer den Rücken herunter. Hohe Erwartungen also für den 178minütigen ersten Teil der Trilogie...
_DIE STORY___
Die Story dürfte denen, die das Buch gelesen haben natürlich bekannt sein, dennoch gibt's an dieser Stelle einmal eine kurze Zusammenfassung.
Der Film beginnt mit der Geschichte dieses mächtigsten aller Ringe, wie es Isildur gelingt, ihn von der Hand des dunklen Herrschers Sauron zu schlagen und damit, wie es dazu kam, dass er im Laufe von vielen Jahren in die Hände des Hobbits Bilbo Beutlin fiel. Die eigentliche Handlung beginnt dann zu Bilbo's 111ten Geburtstag im Auenland. Unter etwas aufsehenerregenden Umständen macht sich Bilbo noch während der Feier auf, um das Auenland zu verlassen. Seinen gesamten Besitz vermacht er Frodo und damit auch den Ring. Dadurch ruht nun die Verantwortung auf Frodo, den Ring sicher zu verwahren.
Doch Sauron, der den Ring vor ewigen Zeiten in Mordor geschmiedet hat, will ihn zurückerlangen, um durch seine Macht die Welt mit einer zweiten Finsternis zu belegen. Gandalf, der Graue bekommt Wind von der Sache und stellt fest, dass der Ring im Auenland nicht mehr sicher ist. Also schickt er Frodo mit dem Ring auf die Reise nach Bree, wo sie sich später wiedertreffen wollen.
Frodo macht sich mit drei weiteren Hobbits auf die Reise, während die Schwarzen Reiter Mordors in Richtung Auenland ziehen, um nach Frodo und dem Ring zu suchen. Als die vier Gefährten schließlich Bree erreichen, ist Gandalf nicht dort. Der Zauberer hält sich noch in Isengard auf, wo er den hohen Zauberer Saruman konsultiert, um mit ihm die Lage zu besprechen, unwissend, dass Saruman hat sich mittlerweile auf die Seite Saurons geschlagen hat und nun versucht auch Gandalf in die Knie zu zwingen. Doch Gandalf widersetzt sich dem Willen Sarumans, bis ihm die Flucht gelingt. Saruman rüstet unterdessen in Isengard auf. Er lässt Waffen schmieden und schart Armeen von Orks um sich, die er aussendet, nach dem Ring zu suchen.
Währenddessen treffen die Hobbits in Bree auf den Waldläufer Streicher, der sie vor den Schwarzen Reitern bewahrt und am nächsten Tag mit ihnen zusammen in Richtung Bruchtal weiterzieht. Hier tritt nun der Rat von Elrond zusammen, der beschließt, dass Frodo zusammen mit der Gemeinschaft des Ringes bestehend aus Aragorn (Streicher), Gandalf, Boromir, Legolas, Gimli und den Hobbits den Ring zum Schicksalsberg in Mordor bringen soll, dem einzigen Ort, wo er zerstört werden kann.
Doch die Reise verspricht alles andere als leicht zu werden, da der Ringe eine überaus große Bürde darstellt. Er zieht jeden, der sich in seiner Nähe befindet in seinen Bann. Jeder, der die Chance sieht, ihn für sich beanspruchen zu können, will ihn besitzen und nicht zuletzt strebt der Ring selbst die Rückkehr zu seinem dunklen Herrscher an. Und so wird die Gemeinschaft des Ringes auf eine harte Probe gestellt, als sie sich von Bruchtal aus in Richtung Mordor aufmacht, während die dunklen Armeen Saurons unaufhörlich näher rücken...
_FIGUREN UND SCHAUSPIELER___
Frodo Beutlin - Elijah Wood (Faculty, Zurück in die Zukunft 2): Als Vetter von Bilbo Beutlin wird dem Hobbit Frodo die schwere Bürde aufgedrückt, den verhängnisvollen Ring, den Bilbo ihm vermacht hat, am Schicksalsberg zu zerstören.
Sam - Sean Astin: Der Hobbit Sam ist Fodo's treuester Gefährte. Eigentlich hing er an seinem beschaulichen, einfachen Leben im Auenland, dennoch ist es für ihn selbstverständlich Frodo auf seiner gefährlichen Reise zu begleiten.
Merry - Dominic Monaghan: Der Hobbit Merry ist einer der engsten Freunde von Frodo und begleitet ihn zusammen mit Sam und Pippin auf die lange Reise. Obwohl sie im Film eher zu unplanmäßigen Begleitern werden, ganz im Gegensatz zum Buch.
Pippin - Billy Boyd: Der junge Hobbit ist ein langjähriger Freund und Gefährte Frodos, der zu allerlei Unfug aufgelegt ist. Er ist der Schelm der Geschichte, der durch seinen Schabernack leider auch so manchen Unheil heraufbeschwört.
Gandalf - Sir Ian McKellen (X-Men): Gandalf, der Graue ist nicht nur ein mächtiger und weiser Zauberer, sondern auch Frodos Mentor. Darüber hinaus ist er auch ein langjähriger Freund von Bilbo, mit dem er bereits früher in abenteuerlicher Mission unterwegs war. Ian McKellen als Gandalf ist eines der Highlights im Film. Er spielt den alten Zauberer sehr überzeugend, fast als wäre er selbst Gandalf.
Aragorn - Viggo Mortensen (Die Akte Jane, Der einzige Zeuge): Aragorn, der auch Streicher genannt wird, ist ein von Elben aufgezogener Mensch und außerdem der rechtmäßige Erbe auf den Thron von Gondor. Er ist ein Vertrauter von Gandalf und wird für die Gemeinschaft zu einem wichtigen Gefährten.
Boromir - Sean Bean (Essex Boys, Ronin): Boromir, ein Mensch, ist der älteste Sohn von Denethor II, dem Stadthalter der in Gondor gelegenen Stadt Minas Tirith. Er ist ein stolzer Krieger, der vom Rat von Elrond als ein weiterer Gefährte des Ringträgers auserwählt wurde.
Gimli - John Rhys-Davis (Indiana Jones, Shogun): Ein tapferer und starker Freund Frodos, der unter den Gefährten das Volk der Zwerge vertritt.
Legolas - Orlando Bloom: Legolas, ist ein aus Düsterwald stammender Elb und ein hervorragender Bogenschütze. Stellvertretend für sein Volk entschließt er sich die Gefährten auf ihrer langen Reise zu unterstützen.
Galadriel - Cate Blanchet (Elizabeth): Galadriel, eine Elbe, ist die Herrin des goldenen Waldes von Lothlórien und somit eine der wichtigsten und mächtigsten Elben überhaupt. Außerdem ist sie die Großmutter von Arwen.
Elrond - Hugo Weaving (Matrix): Elrond gehört ebenfalls zum Volk der Elben und ist der Vater von Arwen, sowie der Ziehvater von Aragorn. Er hat Bruchtal als Zufluchtsstätte vor Sauron gegründet. Nach dem Film hat er an der Schlacht teilgenommen, in der Ilsidur den Ring von Sauron's Hand abgeschlagen hat.
Arwen - Liv Tyler (Armageddon, Cookies Fortune): Eine schöne und rätselhafte Elbe, die im Film eine größere Rolle spielt, als ihr in Tolkien's Roman eigentlich zugestanden wird. Auf ihr lastet das Schicksal, sich zwischen ihrer Liebe und der Unsterblichkeit entscheiden zu müssen.
Saruman - Christopher Lee (Dracula, Sleepy Hollow): Saruman stellt so etwas wie das Oberhaupt aller Zauberer dar. Er ist der Faszination der dunklen Macht Saurons erlegen und wurde zu seinem Diener. Für diese Rolle hätte man sich wirklich niemand besseren als Christopher Lee vorstellen können...
Zu den Figuren kann ich nur sagen, dass sie mehr als glaubwürdig sind. Viele Charaktere entsprechen durchaus meiner Vorstellung aus dem Buch, zum einen durch ihr Aussehen und zum anderen durch ihre Art. Durch sie lebt der Film erst so richtig auf. Lediglich Elrond entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen und blieb irgendwie etwas blass. Außerdem wirken einige der Elben in den Nebenrollen etwas deplaziert. Irgendwie fehlen ihnen Anmut und Eleganz, was ich bei ihnen eigentlich erwartet hatte.
_DIE PRODUKTION___
Was die Produktion dieser Trilogie angeht, so wurden ganz neue Maßstäbe gesetzt. Das Risiko, das die Produzenten eingingen, dürfte in der Filmwelt seines Gleichen suchen. Zum ersten Mal in der Kinogeschichten wurden Film und Fortsetzungen an einem Stück gedreht, ohne dass man die Resonanz des Publikums auf den ersten Film abwarten wollte. Ein mutiges Unternehmen, denn bei Produktionskosten von insgesamt ca. 650 Mio. DM, wäre ein Flop des ersten Films ein absolutes Desaster geworden.
Doch Regisseur Peter Jackson wollte mit dieser Romanverfilmung keine halben Sachen machen und er hat keine Mühen gescheut, die Verfilmung mit so viel Liebe zum Detail anzugehen, wie nur möglich ist. Dies verdeutlichen bereits die Vorbereitungen am Set in Neuseeland. Der Regisseur wollte auf keinen Fall eine am Computer entworfene Landschaft, daher wurde eine reale Landschaft umgestaltet. 5000 m³ Erde wurden bewegt und 30 km Straßen gebaut. Doch damit nicht genug. Man ließ ein Jahr lang überall das Unkraut sprießen, bevor man mit dem Dreh begann, damit ein authentischer, gewachsener Ort entstehen konnte. Alles sollte so echt wie möglich aussehen. 18 Monate dauerten die Dreharbeiten mit einer 2400 Mann starken Filmcrew. 1800 maßgeschneiderte Latex-Hobbitfüße wurden angefertigt, 6000 Pferde wurde herbeigeschafft und für die Schlachtszenen wurde ein ganzes Bataillon der neuseeländischen Armee geborgt.
Doch trotz dieses Gigantismus kommt die Liebe zum Detail nicht kurz. Jede Filmszene ist unglaublich liebevoll und in respektvoller Achtung des Originals gemacht. Um den Bezug zum Roman nicht zu verlieren, hat Peter Jackson jede Szene noch einmal bei Tolkien nachgelesen, bevor sie gedreht wurde. Auf diese Weise präsentiert er seine Sicht von Mittelerde, und zwar so detailgetreu, wie es in einer Verfilmung nur möglich sein kann. Nicht umsonst kann man bei dieser Produktion nicht nur von der riskantesten, sondern auch von einer der aufwendigsten in der Filmgeschichte sprechen.
_MEINE MEINUNG___
Im Großen und Ganzen finde ich den Film sehr gelungen. Natürlich wird einiges aus dem Buch weggelassen, dennoch werden die Teile, die dargestellt werden mit sehr viel Liebe zum Original umgesetzt. Die Figuren sind glaubwürdig und die Landschaften und Orte wirken einfach atemberaubend. Der Film ist wirklich grandios in Szene gesetzt, da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Man merkt wirklich, dass hier mit Liebe zum Detail gearbeitet wurde.
Darüber hinaus muss man sich bereits vorher einfach im Klaren darüber sein, was eine Verfilmung leisten kann und was nicht. Dass viele Handlungen weggelassen werden mussten, ist zwar schade, aber selbst für ein 3-Stunden-Epos unumgänglich. Man kann den Film nicht mit den Maßstäben des Buches messen und wer das tut, der wird an dem Film keine Freude haben. Ist man sich dieser Voraussetzungen bewusst, kann man mit Peter Jackson's Verfilmung wirklich zufrieden sein. Jackson hat viele Szenen sehr gekonnt umgesetzt, auch was die Technik und die Effekte angeht. Sehr gut gefallen hat mir z.B. die Bildgewalt, mit der Frodo dargestellt wurde, wann immer er den Ring benutzte. Der Sog der dunklen Macht Mordors, der in diesen Momenten auf ihn einwirkte, ist bildlich wirklich hervorragend umgesetzt worden.
Dennoch geht's leider nicht ganz ohne Kritik. Fangen wir mit der Handlung an, die z.T. für Nichtkenner des Buches etwas schwer nachvollziehbar sein dürfte. So wird z.B. nicht klar, warum sich Pippin und Merry den beiden anderen Hobbits überhaupt anschließen, denn im Film treffen die Vier zufällig aufeinander. Im Buch dagegen brechen sie schon zusammen im Auenland auf. Ähnlich ist die Situation in Bree. Warum die Hobbits Streicher plötzlich vertrauen und sogar mit ihm mitgehen, wird in der Kürze der Zeit leider nicht sehr deutlich, denn es gibt kaum Gründe für sie, ihm zu vertrauen. Auch werden einige Passagen der Reise, die im Buch sehr schön beschrieben sind, und über die ich mich im Film wohl auch sehr gefreut hätte, komplett weggelassen. Zu nennen wären hier vor allem der alte Wald und Tom Bombadil. So dürfte auch die relativ große Rolle von Arwen etwas umstritten sein, die ihr Tolkien eigentlich gar nicht zugestanden hat. Im Film übernimmt sie mit der Rettung Frodos eigentlich die Rolle von Glorfindel, der Film gar nicht auftaucht. Diese Änderung stört mich eigentlich nicht so sehr, denn immerhin wäre der Film ohne Arwen fast ein reiner Männerfilm mit so gut wie keiner wichtigen weiblichen Rolle.
Doch das ist alles halb so schlimm, denn es sind im Grunde nur Kleinigkeiten, die den Einen vielleicht stören mögen, den Anderen aber keineswegs. Aber da ja im Grunde klar war, dass die Geschichte teilweise im Zeitraffer erzählt werden würde, hatte ich insgeheim schon damit gerechnet. Darum möchte ich auch nicht großartig darüber meckern. Schlimmer fand ich da schon die Brutalität des Films, die mich wirklich überrascht hat, denn immerhin ist er ab 12 Jahren freigegeben. Der Anteil an Schlachtszenen war überraschend hoch und damit hatte ich eigentlich nicht gerechnet, denn die großen Schlachten werden doch erst im zweiten und dritten Buch geschlagen. Dennoch gibt's auch schon im ersten Teil relativ viel Gemetzel und Orkkrawalle. Die Kampfszenen sind dabei z.T. unglaublich brutal umgesetzt worden und absolut nichts für zarte Gemüter. Es gibt viele Schreckmomente in dem Film, die einen zusammenzucken lassen, was die Spannung aber ganz gut erhöht. Die Brutalität kann ich dennoch nicht so recht nachvollziehen, da sie auch in keinster Weise die Handlung vorantreibt. Vor allem die FSK ab 12 erscheint dadurch in meinen Augen äußerst fragwürdig. Man hat irgendwie das Gefühl, dass stellenweise die Prioritäten etwas falsch gesetzt wurden. Etwas mehr Handlung und etwas weniger brutale Kampfszenen wäre vielleicht gar nicht so schlecht gewesen.
_FAZIT___
Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Unverständnis habe ich eigentlich nur gegenüber den vielen Gewaltszenen, die ruhig hätten gekürzt werden können. Dennoch bin ich mir sicher, dass dieser Film Kinogeschichte schreiben wird, denn die Bilder und die Figuren sind einfach fantastisch. Die eigentliche Umsetzung ist sehr gelungen, Peter Jackson's Interpretation dagegen für Fans stellenweise etwas fragwürdig. Aber der Film zeigt ja schließlich auch seine Sicht von Mittelerde und die wird halt nicht jeder anstandslos teilen wollen. Nicht umsonst galt "Der Herr der Ringe" eigentlich als unverfilmbar. Ich meine, wenn man sich dies vor Augen hält, dann kann man über diesen Film eigentlich nicht meckern. Bemerkenswert ist auch, dass bei diesem 178-Minuten-Film keine Spur von Langeweile aufgekommen ist. Ich hab mich geradezu erschrocken, dass es auf einmal 3:00 Uhr morgens und der Film schon fast zu Ende war...
Eins ist sicher, "hotter than Potter", wie es die britische Presse so nett formuliert hat, ist dieser Film allemal. Wer nicht hingeht, ist selber schuld... ;-)
Schwierig wird's jetzt mit der Bewertung, bei der ich mich nicht so recht zwischen 4 und 5 Sternen entscheiden kann. 4 sind zu wenig, 5 schon fast zu viel. Ich denke, ich wähle den faulen Kompromiss und gebe 4,5 ;-) Macht aufgerundet 5 Sterne.
Zum Ausklang sei noch Ian McKellen, der Gandalf-Darsteller zitiert, der den Kern der Geschichte einmal sehr schön formuliert hat: "Tolkien wollte einen Mythos schaffen. Und wer weiß, eine Geschichte über eine multikulturelle Gruppe, die aufbricht, um alles Böse in der Welt zu besiegen, ist im Moment vielleicht genau das, was wir alle brauchen." Recht hat er...
So long, Meike
Nachtrag vom 21.12.01: Obwohl der Kinobesuch nun schon 2 Tage zurück liegt, beschäftigt mich der Film immer noch mehr, als es ein anderer Film jemals getan hat. Ich denke ich werde im Januar wohl noch einmal ins Kino gehen. Außerdem verspüre ich schon wieder den unwiderstehlichen Drang, das Buch noch einmal zu lesen... ;-)
Nachtrag vom 21.01.02: Endlich habe ich den Film nun zum zweiten Mal gesehen und ich muss sagen, er gefällt mir immer besser. Allein die Musik, die mir beim ersten Mal aufgrund der gewaltigen Bilder kaum aufgefallen ist, fand ist außerordentlich gut. Sie ist sehr gelungen in Szene gesetzt und trägt unglaublich viel zur Gesamtstimmung des Filmes bei. Insgesamt lebt der Film von seinen starken Kontrasten, die vor allem durch den Wechsel von ruhigen und lauten Momenten entstehen. Und noch eine Sache ist mir aufgefallen. Je stärker man seine Vorstellungen von Buch und Film trennt, desto mehr kann man auch den Film genießen, vor allem, wenn man ihn zum zweiten Mal sieht. Der Herr der Ringe ist ein Film den man durchaus öfter sehen kann und den ich mir wohl auch noch als DVD kaufen werde. Mittlerweile habe ich außerdem einiger der Filmszenen noch einmal im Buch nachgelesen und war recht überrascht wie viele der Dialoge Wort für Wort übernommen wurden. Daher bin ich mir auch inzwischen absolut sicher, dass man diesen Roman kaum hätte besser verfilmen können...
toller Bericht über einen meiner Lieblingsfilme. Ich habe mir die 4 DVDs gekauft und war begeistert vom Bericht über die Entstehung des Filmes. Da weiß man als Zuschauer auch endlich mal das Werk all der beteiligten Menschen dran schätzen. Nachdem ich das gesehen habe, habe ich mir weiteres Meckern über Kleinigkeiten (z.B. warum muss ausgerechnet Tom Bombadil fehlen?) erspart. Ich bin schon sehr, sehr gespannt auf die DVDs zum zweiten Teil!
EIn grandioser Bericht zu einem grandiosen FIlm nach einem noch grandioseren Buch. Wäre dies Dein einziger Bericht, den Du jemals geschrieben hättest, so hättest Du Dir schon allein damit mein Vertrauen verdient. <geCISt und geVERTRAUt>
15.04.2003 11:06
toller Bericht über einen meiner Lieblingsfilme. Ich habe mir die 4 DVDs gekauft und war begeistert vom Bericht über die Entstehung des Filmes. Da weiß man als Zuschauer auch endlich mal das Werk all der beteiligten Menschen dran schätzen. Nachdem ich das gesehen habe, habe ich mir weiteres Meckern über Kleinigkeiten (z.B. warum muss ausgerechnet Tom Bombadil fehlen?) erspart. Ich bin schon sehr, sehr gespannt auf die DVDs zum zweiten Teil!
09.12.2002 09:18
EIn grandioser Bericht zu einem grandiosen FIlm nach einem noch grandioseren Buch. Wäre dies Dein einziger Bericht, den Du jemals geschrieben hättest, so hättest Du Dir schon allein damit mein Vertrauen verdient. <geCISt und geVERTRAUt>
02.08.2002 00:45
Der geilste Film überhaupt, ganz klar. Glückwunsch zum Diamanten! Liebe Grüße, Jochurt;-)