Herr der Ringe, Der - Die Gefährten

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Herr der Ringe, Der - Die Gefährten

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Gigantische Welt dunkler Mächte

5  10.11.2007

Pro:
geniale Spezialeffekte, atemberaubenden Landschaften, tolle Story

Kontra:
Suchtfaktor  : )

Empfehlenswert: Ja 

Amigaland

Über sich:

Mitglied seit:27.10.2007

Erfahrungsberichte:12

Vertrauende:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 47 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Fantasie steht hoch im Kurs. Egal, ob Harry Potter oder Herr der Ringe: alles, was dazu geeignet ist, Leser oder Zuschauer aus der eigenen tristen Umwelt in ein buntes Märchenland zu entführen, wird Buchhändlern aus den Händen gerissen beziehungsweise stundenlang im Kino ausgesessen.

In den bizarren Welten Rowlings oder Tolkiens, die so gar nichts Irdisches mehr haben, lassen sich unsere Alltagsprobleme vorzüglich beiseite schieben. Und gesünder als legale Drogen, die eine ähnliche Wirkung entfalten können, ist der Rausch durch Entertainment allemal. Abhängig wird man trotzdem: Nächtelanges Lesen hat schon manchen "Herrn der Augen-Ringe" hervorgebracht.

Die Verfilmung von Tolkiens Klassiker macht sich diese Sucht geschickt zunutze, indem sie den ersten Teil enden lässt, wenn gerade ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Fast platzend vor Neugier, galt es damals, das neue Jahr zu überstehen, bis man zu Weihnachten endlich den Nachschlag serviert bekam. Besonders schlimm war das Wissen um die Tatsache, dass die Fortsetzungen bereits abgedreht waren und in irgendwelchen Tresoren auf ihren Einsatz warteten.

Der Weg ist das Ziel, wenn sich der Hobbit Frodo Beutlin mit seinen Gefährten auf den Weg zum anderen Ende von Mittelerde macht, um den in seinen Besitz gelangten kreuzgefährlichen Meisterring zu entsorgen. Würde das modische Accessoire wieder in die Hände von Sauron - dem personifizierten Bösen - gelangen, hieße es für alle friedliebenden Bewohner Mittelerdes "Schluss mit lustig". Vorerst aber müssen nur Frodo und seine tapferen Begleiter erfahren, was es bedeutet, die dunklen Mächte herauszufordern. Das endlose Unheil kommt dabei nicht nur von außen - die geheimnisvolle Macht des Rings stellt auch die Loyalität zwischen den Gefährten auf die Probe.

"Der Herr der Ringe" ist ab zwölf Jahren freigegeben. Obwohl es Regisseur Peter Jackson, der in der Vergangenheit gern auch mal einen ultrablutigen Horror
-Streifen inszeniert hat, wahrscheinlich schwergefallen ist, sind die diversen aufregenden Kampfszenen so angelegt, dass man alles sieht und doch nichts. Es fließt so gut wie kein Blut, mal vom Saft der Bösen abgesehen, der gar nicht wie Blut aussieht. Die zahlreichen unheimlichen Gestalten des Filmes sind durchaus dazu geeignet, Alpträume zu verursachen. Aber die verrotteten Orks und grässlichen Trolle gehören nun mal ebenso zur Trilogie wie die possierlichen Hobbits.

Wurde die literarische Vorlage auch leicht modifiziert, legte man in den Details den allergrößten Wert auf "Authentizität". Wer die Bücher bisher verschmäht hat, benötigt sicher eine kleine Weile, um sich in dem völlig neuen Universum zurechtzufinden, welches sich dem Zuschauer eröffnet. Hat man sich aber erst mit den Figuren angefreundet, sind die drei Stunden Spielzeit fast zu schnell vorüber. Das homogene Schauspielerensemble mit Elijah Wood, Christopher Lee, Ian McKellen und Cate Blanchett, um nur einige wenige zu nennen, integriert sich in die gigantischen Kulissen und die atemberaubenden Landschaften des Drehortes Neuseeland, als wäre alles eben erst dem Kopf von Meister Tolkien entsprungen. Immer wenn die Natur passen muss, springen geniale Spezialeffekte in die Bresche und setzten neue Maßstäbe des Kintopp.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
bijo5262

bijo5262

13.11.2007 18:22

Sag ich auch, etwas knapp! Hast schon besser geschrieben!

Birgit1957

Birgit1957

10.11.2007 19:54

Gerade noch einh. von mir, bissel arg knapp. Vielleicht liest du mal ähnliche Berichte, das hat mir damals auch sehr geholfen.LG

Schlucke

Schlucke

10.11.2007 16:00

ich bewerte mal nicht. denn: ich weiß nicht, ob der Text wirklich von dir stammt. bzw: wenn er von dir stammt, wann - um Gottes Willen - hast du den Text geschrieben? vor fast 6 Jahren? wie sonst sollte man sich einen Satz wie "Fast platzend vor Neugier, gilt es nun, das neue Jahr zu überstehen, bis man zu Weihnachten endlich den Nachschlag serviert bekommt." erklären? also: selbst wenn der Text von dir ist, dann hättest du ihn wenigstens aktualisieren können.

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