Eine perfekte Kombination!
25.02.2003 (26.03.2003)
Pro:
der Klassiker Risiko neu aufgearbeitet
Kontra:
recht teuer (aber es lohnt sicht)
Empfehlenswert:
Ja
 g_plogmann
Über sich:
Ich empfehle die Berichte des neuen Mitglieds "phoele"...
Für alles weitere:
ICQ: 12...
Mitglied seit:27.06.2001
Erfahrungsberichte:82
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 73 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Mein heutiger Bericht geht um zwei Sachen, die beide schon ein paar Jahre alt sind, nun aber zusammengefügt worden sind und so etwas komplett neues Bilden. Es geht um das Spiel „Herr der Ringe Risiko“. Um es jeden noch einmal klarzumachen erkläre ich die zwei unterschiedlichen Sachen, die hier aufeinander treffen noch einmal: Risiko: ************** Eines der wohl bekanntesten Strategie Spiele. Das Prinzip ist rech einfach. Es ist ein Brettspiel und es geht darum mit seinen Gegnern um einzelne Länder und die Weltherrschaft zu kämpfen (oder zu batteln, wie man jetzt wohl sagen würde). Keine Angst, es muss keine Gewalt oder so etwas angewandt werden. Am Anfang werden Länder verteilt und man muss dort Armeen platzieren und kann versuchen in Gebiete des Gegners einzudringen und diese zu erobern. Der Kampf wird durch Würfel entschieden. Hier ist Glück , Geschick und vorallendingen ein gutes Händchen, für die richtige Strategie gefragt.
Herr der Ringe ******************** Dies war der Beginn und der Durchbruch aller Fantasy Sagen. Tolkin schaffte mit seinem Lebenswerk die Akzeptanz dieser Genre. Das Buch beruht auf fiktiven Aufzeichnungen von Bilbo Beutlin. Der Autor erschuf eine komplett neue Welt, die er Mittelerde nannte. Dort lebten die unterschiedlichsten, von ihm erdachten , Völker. Für jedes dieser Völker wurden Ringe hergestellt und aufgeteilt, doch der dunkle Herrscher Sauron schmied heimlich den einen Ring, „sie zu knechten, sie alle zu finden, ins dunkle zu treiben und ewig zu binden“Kurz gesagt, mit diesem Ring hatte Sauron die Herrschaft über alles, was in dieser Welt existierte und er konnte über Leben und Tod und Sonne und Finsterheit bestimmen. Doch dieser Ring kam ihn in der Schlacht gegen die vereinten Völker abhanden und landete nach Jahrtausenden bei Bilbo Beutlin. Erst nach langer Zeit erkannten er, dass es der eine Ring ist, und er musste schnellstmöglich zerstört werden, in den Flammen des Schicksalsberges , wo er geschmiedet wurde. Diese Aufgabe wurde Frodo, Bilbos Neffen und weiteren Gefährten zuteil. Sie hatten die schwierige Aufgabe, die Reise durch ganz Mittelerde zum Feind zu machen und ihn dorthinzubringen, wo er zerstört werden kann. Warum weiche ich so vom Thema ab, werdet ihr euch als aufmerksame Leser jetzt Fragen (wenn es hier so etwas noch gibt), doch die Geschichte von Herr der Ringe zu kennen ist wichtig für das Verständnis des Spiel.Doch nun genug geredet, komme ich mal zum Spiel selbst. Ich möchte zuerst auf die Spielregeln eingehen und die erkläre ich wohl am besten, indem ich den unterschied zum normalen Risiko darstelle. Man hat beim Herr der Ringe Risiko eine komplett neue Karte . Beim alten Spiel war es die Weltkarte , aber nur ziemlich grob. So gab es nicht für jedes Land in der Realität ein Land auf der Karte, sondern es wurde in Regionen eingeteilt, z.B. Mitteleuropa , Ost- und West Australien. Bei dem neuen Spiel ist es die detailgetreue Karte von Mittelerde. Dazu wurden laut Werbung die original Kartographen angestellt. Es gibt auch die Länder, die in den Filmen oder in dem Buch gar nicht erwähnt werden. Diese sind mir auch vollkommen unbekannt gewesen. Neu ist auch noch, dass Gebirge und Flüsse auf der Karte berücksichtigt wurden. Diese können von den Truppen nicht überquert werden und so ist es nicht immer möglich die benachbarten Länder anzugreifen. Die Karte sieht optisch gut aus, genau wie die Armee Figuren. Ein weiterer unterschied, ist dass es bei dem Spiel gut und böse gibt. Früher waren es nur Armeen, die in unterschiedliche Farben unterteilt waren. Man kann das Spiel nur mit höchstens 4 Personen spielen. So viele Armeen gibt es auch ,wovon je zwei gut und zwei böse sind. Die guten sind folgendermaßen gestaltet: -die Elben-Bogenschützen stehen für eine Einheit -die Reiter von Rohan für drei Einheiten - und die Adler für 5bei der dunklen Seite sieht es so aus: -die Orks stehen für 1 Einheit - die Ring-Geister (schwarze Reiter) für 3 Einheiten - und die Höhlentrolle für 5 Alle Figuren sind sehr gut gestaltet und sie sind aus Plastik. Man kann aus ihnen durchaus die Parallelen zum Film erkennen. Auf jeder Seite gibt es auch noch 2 Heerführer, doch zu denen später mehr Es gibt auch keine wirklichen Aufträge mehr, wie beim Standard – Risiko. Hier erhielt man dann Aufträge wie : „vernichten sie die blaue Armee“ oder „besetzen sie Europa , Südamerika und Afrika mit ihren Truppen“. Durch solche Aufträge war das Spiel schnell beendet. Die einzige Alternative war die, die um die Weltherrschaft ging, aber das konnte Stunden dauern. Hier ist das Problem gut umgangen worden. Die Aufträge fallen nicht mehr ganz weg, aber erfüllen immer noch eine, wenn auch geringere Rolle“. Sie zählen zu den Missionskarten, die nach jeder Runde gezogen werden. Da steht dann zum Beispiel drauf :“bringen sie ihren Heerführer nach Moira“. Wenn man das erfüllt hat, dann hat man nicht gewonnen, sondern erhalt Armee – Einheiten.Auf der Karte ist auch noch mit einer gestrichelten Linie der Weg, den die Gefährten zurücklegen müssen aufgezeichnet. Sie starten im Auenland und man muss sie nach jedem Zug ein Land weitersetzen. Für die Gefährten wird symbolhaft die Figur des Ringes gewählt. Haben sie Mittelerde verlassen (Mordor erreicht) dann ist das Spiel vorbei und es wir nach Punkten der Sieger ermittelt. So einfach ist das aber nicht, denn in bestimmten Ländern kann der Ring nicht immer weiterziehen, da man ihn aufhalten kann. Der ,der ihn weitersetzen müsste hat z.B. die Aufgabe zu Würfeln und er muss eine bestimmte Zahl überschreiten, sonst darf er den Ring nicht weitersetzen.Ihr habt schon gehört, dass nach Punkten abgerechnet wird. Das ist auch etwas neues. Man erhält für jedes Land, das man bei Spielende besetzt hat Punkte und dann kann man noch durch ausgespielte Missionskarten Punkte bekommen. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt. Wenn man zu zweit spielen möchte, dann hat man noch eine neutrale Armee, um es nicht etwas spannender machen. Diese erhält genau wie alle anderen bei der Verteilung der Länder, die Karten. (Für jedes Land gibt es genau eine Karte. Die Karten werden vor des Spiels gemischt und geteilt. Bei 2 Spielern werden sie gleichmäßig verteilt und man darf auf jedes Land eine Armee stellen (was heißt ,dass einem das Land gehört). Die neutrale Armee darf auf jedes Land zwei stellen. Sie können nicht angreifen, aber können ihr Land genau wie die anderer Spieler verteidigen. Werden sie geschlagen, fallen sie einfach aus dem Spielgeschehen raus.Um den Gebrauch der Heerführer zu zeigen , muss ich noch kurz den Ablauf des Kämpfens erläutern: Wenn alle Länder verteilt sind, dann kann man benachbarte Länder des Feindes angreifen, vorrausgestzt, man hat mindestes 2 Armeen in dem Land, aus dem man angreifen will. Wenn man dann mit mindestens einer Armee angreift wird gewürfelt. Der verteidigende Spieler hat 2 und der angreifende 3 (je nach Anzahl der Armeen). Es kommt auf die Höhe der Augenzahlen an, bei Gleichstand gewinnt der Verteidigend. Wenn der Angreifende keine Armeen mehr hat , ist der Angriff beendet, hat der Verteidigende keine mehr, darf der Angreifer das Land einnehmen und muss mit allen Armeen , die angegriffen haben , in das Land einziehen. Daran ist nichts neu, doch nun gibt es zwei Neuerungen. Man hat durch den Heerführer sein Würfelergebnis +1 hinzufügen. Dies geht nur, wenn der Heerführer auch bei den Armeen ist, die angreifen. Dann gibt es noch die Festungen Minen von Moira, Annúmainas, Helms Klamm, Bruchtal , Isengart und Dol Guldur. Diese stehen im jeweiligen Land und erhöhen die Würfelzahl des Verteidigers um 1, können aber nicht bewegt werden.So viel kann ich zu dem Spiel sagen und jetzt kommt, damit de Bericht auch komplett ist meine Erfahrung mit dem Spiel. Ich selbst bin großer Herr der Ringe Fan, und habe auch schon oft Risiko gespielt, doch hatte ich das Spiel nie selbst in meinen Besitz. Deshalb hatte ich schon überlegt mir das normale Spiel zu kaufen und als ich los war und mal nach dem Spiel geschaut hat fiel mir das Herr der Ringe Spiel auf. Davon war ich so begeistert, dass ich es mir sofort kaufte. Meine Begeisterung nahm auch nach dem ersten Spiel nicht ab und es zählt nun zu einem meiner Lieblingsspiele. Ich halte das Spiel für sehr gut, aber nur wie ich ein Herr der Ringe Fan bin. Jemand ,der nichts mit Fantasy zu tun hat ,wird sich auch wohl nicht so sehr mit dem Spiel anfreunden können.Es war die Perfekte gegenseitige Ergänzung. Allerdings ist das Spiel mit 44 € recht teuer. Aber ich kann ihm trotzdem 5 Sterne geben und hoffe ich habe euch mit meinem Bericht einen guten Einblick in die Welt des Herr der Ringe Risikos gegeben.
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14.01.2004 13:21
Ein sehr guter Bericht. Ich hab´s für meinen Mann zum Geburtstag geholt ... bekommt es erst in den nächsten Tagen. Ich kann´s kaum erwarten, es zu spielen !!
14.08.2003 17:04
Hört sich nicht schlecht an - schade nur, dass es keine Missionskarten wie beim Original-Risiko gibt. Das schmälert etwas den Spass. Gruss LANNI
23.04.2003 13:52
Super ich hab das Spiel auch!!