... Egli, wer soll das denn bitteschön sein?“, dachte ich mir, als ich sein Buch „Heul doch den Mond an“ vor zwei Jahren zum Geburtstag geschenkt bekam. Nach dem lesen dieses Buches wusste ich es. Er ist ein Autor, der sehr, sehr gut recherchierte Bücher schreibt. Jetzt bin ich wieder ein wenig ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von fe-da über Heul doch den Mond an / Egli, Werner J. 15. September 2002
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert:
hoch
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Spannung:
durchschnittlich spannend
Niveau:
anspruchsvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
gut recherchiert, interessante Story
Kontra:
mir fällt gerade nichts ein . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
„Werner J. Egli, wer soll das denn bitteschön sein?“, dachte ich mir, als ich sein Buch „Heul doch den Mond an“ vor zwei Jahren zum Geburtstag geschenkt bekam. Nach dem lesen dieses Buches wusste ich es. Er ist ein Autor, der sehr, sehr gut recherchierte Bücher schreibt. Jetzt bin ich wieder ein wenig schlauer, denn nachdem ich mich ein wenig über ihn erkundigt habe, habe ich erfahren, dass alle seine Bücher, also auch das hier, auf seinen wahren Erlebnissen beruhen. Er selbst wurde 1943 in Luzern geboren und reiste schon jung durch die ganze Welt, bevorzugt aber in die USA Von einer dieser Reisen handelt auch dieses Buch.
Story Ohne hier zuviel zu verraten, versuche ich mal die Story in ein paar kurzen Sätzen aufzuschreiben, damit man auch weiß was man kauft, wenn man es kauft: Billy und Paula, zwei Schweizer, wollen in den Hippiezeiten ein kleines Abenteuer erleben und „on the road“ sein. Dazu kaufen sie, wie es sich für echte Hippies gehört, einen VW-Bus und taufen ihn, aufgrund seiner knallroten Farbe auf den Namen „Lipstick“. Von Vancouver aus starten sie eine „kleine“ Testfahrt bis nach Prince George in Kanada. Eigentlich ein ehr kleines Problem, wäre es nicht kältester Winter und die Hauptstraße gesperrt. Zweiteres ist für die beiden Hippies wohl ein ehr kleineres Problem, die Sperre wird einfach umfahren. Auf einer einsamen Straße lesen sie dann einen Halbwolf auf, den sie nachher Dusty nennen werden und der sie auf ihrer folgenden Fahrt von George Town bis nach Mexiko begleiten wird.
Auszug Um hier mal zu zeigen, wie der Autor schreibt, werde ich hier einen kleinen Auszug aus dem Buch aufschreiben, denn ich finde, ob ein Buch gut oder schlecht ist, hängt auch vom Schreibstil des Autors ab, nicht nur von der Story. „...Da oben gibt es im Winter bei Temperaturen von über zwanzig Grad minus keine Frösche. Da oben gibt es Wölfe! Und deshalb rief die Paula plötzlich: „Halt! Ein Wolf!“ Einer meiner bemerkenswertesten Eigenschaften ist die schnelle Reaktion. Als die Paula „Halt“ rief, trat ich sofort auf die Bremse und beim „Wolf“ gab ich schon wieder Gas...“
Meine Meinung Ich hab dieses Buch mit sehr viel Spaß verschlungen. Es ist kein Buch, das durch besonderen Witz oder besondere Spannung glänzt, sondern einfach nur die Geschichte zweier Hippies erzählt. Eine Geschichte fast mitten aus dem Leben eben, bis auf die Tatsache, dass wahrscheinlich nicht viele Menschen so leben. Der Schreibstil des Autors sagt mir sehr zu, was aber von Mensch zu Mensch verschieden sein kann. Er schreibt sehr klar, mit ein wenig Parodie. Das diese Erlebnisse von dem Autor wirklich erlebt wurden, kann man sich auf Grund der Genauigkeit der Angaben, z.B. Beschreibt er genau wo kleine Städte liegen, von denen hierzulande wahrscheinlich noch keiner was gehört hat.
Preis Wie gesagt, ich hab das Buch geschenkt bekommen, aber der Preis auf der Rückseite würde nicht mit Edding durchgestrichen. Der Preis beträgt €5,00, was ich für dieses Buch auf jeden Fall in Ordnung finde. Nicht zu teuer und nicht zu billig, wenn es so was überhaupt gibt, dass etwas zu billig ist :)
Auszeichnung: Dieses Buch wurde mit dem „Friedrich-Gerstäcker-Preis“ der Stadt Braunschweig ausgezeichnet
„Technische“ Angaben auf einen Blick: Autor: Werner J. Egli Titel: Heul doch den Mond an ISBN: 3-570-27004-1 Verlag: Omnibus (www.omnibus-verlag.de) Preis: €5,00 Seitenzahl: 221
Fazit: Ein sehr schön geschriebenes und beschriebenes Buch, für das der Preis auf jeden Fall OK ist. Die Geschichte ist nicht gerade atemberaubend und absolut fesselnd, aber auf Grund der genauen Details eignet sie sich sehr gut zum Lesen und wird interessant. Ich würde dieses Buch für Kinder ab 10-11 Jahren Vorschlagen, für Erwachsene ist dieses Buch wahrscheinlich nicht ganz geeignet.
Pro: Spannungs-geladen, dennoch Sozialaspekttisch geschrieben. Kontra: Mir gefällt Werner J. Egli so wie er ist.
Werner J. Egli, geboren in Luzern ist mein persönlicher Lieblings Autor.
Er ist einer der wenigen Autoren, deren Bücher nie langweilig werden, bekannte Werke Egli´s sind „Feuer im Eis“, „Der Fremde im Sturm“, „Heul doch den Mond an“ und „Der Ruf des Wolfes“.
Seine Bücher handeln immer auf Basis seiner Erlebnisse, sie handeln von Menschen Rechten, Rassen Diskriminierung und Gerechtigkeit, Spannung ... ...Mond an“, hier beschreibt Egli seine Erfahrungen seiner ersten grossen Amerika Reise. Das Buch spielt in der Zeit der Hippies und des „On Road“ seins, frei seins, wie es Werner J. Egli schreibt, seine Reise zieht sich von Vancouver ( Kanada ) bis nach Mexiko, an den Pazifischen Ocean, für dieses Buch ist W. J. Egli mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet worden.
Für mich ist Werner J. Egli ein literarisch ...
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18.07.2001
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