Vom fraglichen Vergnügen eines Papierstaus und anderen Dingen.
17.06.2011
Pro:
Zuverlässigkeit; seit ca . 5 Umzüge robust; Qualität, Leistung, Geräuchkulisse
Kontra:
die speziellen Photopatronen sind natürlich teurer, Papiereinzug zickt manchmal .
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
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 Cosmay
Über sich:
"Niemand kann mich zwingen, auf seine Art glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glück...
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Als mein erster Drucker langsam aber sicher den Geist aufgab, schenkten mir meine Eltern anlässlich eines Weihnachtsfestes den
HP Photosmart 7660= den ich mir wohlweislich vorher selbst ausgesucht hatte. Mit der Marke war ich Dank meines Erstgerätes (seinerzeit noch knapp 700 DM teuer) arg zufrieden, fand obendrein die Idee, sich Bilder auszudrucken statt jedesmal fotokasten, snapfish oder dergleichen zu beauftragen, recht putzig. Was der Photosmart schlussendlich gekostet hat, kann ich ehrlich gesagt nicht einmal mehr erraten ~ schätze aber doch, dass es keinesfalls weit über die 200€ Marke hinausging; was zu guter Letzt jedoch völlig egal ist, eben weil die Hardwarepreise rasant gefallen sind. „Alles wird teurer“ stimmt also somit schon mal nicht.
Überzeugt haben mich neben der aussagekräftigen Verpackungsaufdrucke (Auflösung farbig 4800x1200dpi; Auflösung schwarz/weiß 1200x1200dpi) mitunter die Umstände, dass im Lieferumfang nicht nur die übliche Ausstattung wie Kabel, Bedienungsanleitung nebst Treiber-enthalten waren, sondern darüber hinaus ebenfalls einige Blätter Papier sowie beide benötigten Druckerpatronen. Mittlerweile scheint dieser Usus Gang und Gebe zu sein; doch da seit jenem Kauf bereits geschätzte 8 Jahre vergangen sind, darf der interessierte Leser sich durchaus löblich gegenüber der Firmenphilosophie äußern. Auf die Auflistung weiterer technischen Details mag ich an dieser Stelle verzichten, eben weil ich gestehen muss, nach wie vor mit einigen Angaben nicht wirklich etwas anfangen zu können. Fakt ist jedenfalls, dass der Drucker via USB an den PC angeschlossen wird; sich alternativ jedoch gleichermaßen die Speicherkarte aus einer Fotokamera direkt an dem Gerät anschließen und ausdrucken lassen. Eine Zwischenspeicherung auf der Festplatte des PCs ist hierbei nicht erforderlich.
Im Test fand ich es vorrangig recht praktisch, dass sich das Gerät mit einer Größe von lediglich 45,2 x 37,4 x 17,6 cm wunderbar auf oder gar unter dem noch so chaotischsten Schreibtisch verstauen lässt. Dank des ebenso handlichen Gewichts von gerade mal 6kg packte mich persönlich bislang bei keinem Mal das Grausen, als es an den meinigen Umzug heranging. Der Photosmart lässt sich kinderleicht ab- und aufbauen, flott und problemlos in Betrieb nehmen, wunderbar unter den Arm klemmen und scheint tatsächlich recht robust zu sein. Erst beim Kauf meines neuen Laptops, welcher unter windows Vista läuft, hatte ich kurzzeitig Bedenken ~ der Photosmart wurde quasi nicht für jenes Betriebssystem konzipiert, was schlicht und ergreifend ein Ding der zeitlichen Unmöglichkeit gewesen wäre. Sehr schnelles Aufatmen meinerseits, als der Laptop den Drucker sofortig zu erkennen dachte und beinahe von selbst die entsprechenden kompatiblen Treiber aus dem Internet auswarf. Somit wird mir zwar seitdem unter den Druckereinstellungen der HP Deskjet 5600 angezeigt; jener Firlefanz stellt sich jedoch in keinerlei Hinsicht als problematisch heraus. Der Photosmart druckt brav so, wie er soll, und alles ist gut.
Besonders wichtig natürlich vorrangig die Druckqualität ~ und hierüber gibt es meines Erachtens nach nichts zu beanstanden. Konsequenterweise muss ich dazu sagen, dass es wohlweislich einen Unterschied macht, mit welchen Bildbearbeitungsprogramm der Anwender arbeitet, eben weil sich die unterschiedlichsten Effekte erzielen lassen. Was unter paint mal eben so ausgedruckt wird, kann somit unter Umständen weniger authentisch aussehen als das, was die Picasa-Software schafft. Solcherlei Details lernt der Anwender buchstäblich spielend von selbst, darüber hinaus lassen sich naturgemäß etwaige Vorlieben des Bildbetrachters berücksichtigen und kaum allgemein bewerten.
De facto lässt sich festhalten, dass Text wie Bilddrucke oft regelrecht so wirken, als hätte man „richtige Fotos“ anfertigen lassen ~ wer obendrein auf spezielles Fotopapier sowie die erhältlichen Fotodruckpatronen zurückgreift, kommt vereinzelt aus dem (positiven) Staunen nicht mehr heraus. Dass insbesondere jene Patronen ihren (berechtigten?) höheren Preis haben, versteht sich mal wieder von selbst. Erfreulich zweifelsohne, dass der 'Druckvorgang selbst recht leise abläuft ~ der HP Officejet Pro 8500 Wireless arbeitet erfahrungsgemäß fast schon dreimal so „laut“, ist insgesamt natürlich generell wuchtiger (11kg) und mehr als doppelt so platz-einnehmend. Jene potentiellen Käufer also, die in einer Partnerschaft leben oder gar „nur“ ihre Vierbeiner nicht dadurch wecken wollen, dass sie mal eben ein Blatt ausdrucken, müssen sich in diesem Fall keine Sorgen machen. Absolut stumm arbeitet der Photosmart zwar nicht ~ doch wirklich belästigt fühlen sollte sich durch die Geräuschkulisse tatsächlich niemand können.
Über die Druckgeschwindigkeit lässt sich vermelden, dass der Benutzer hier die Wahl hat zwischen den unterschiedlichsten Einstellungsmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben an dieser Stelle, dass selbst die Auswahl „Entwurf schnell“ nicht bedeutet, dass man sich schämen müsste, jene Texte als Brief zu verschicken. Insgesamt lässt sich hier zwischen „Entwurf schnell“; normal“, „normal schnell“, „optimal“ und „maximale Auflösung“ wählen ~ während wie bereits erwähnt sich weitere Details in der jeweiligen Software festlegen lassen. Erwartungsgemäß sind Texte schneller gedruckt als Bilder; wobei ich persönlich für reine Textdarstellungenen beinahe ausnahmslos grundsätzlich die „Entwurf“ bzw. „Normal“-Einstellung wähle.
Wie obig bereits erwähnt, lassen sich zusätzlich via Displayanzeige Fotos unmittelbar von einer Speicherkarte drucken. Ebenfalls möglich der sog. „Indexprint“, mit dem sich quasi eine Miniatur-Übersicht aller vorhandenen Fotos auf der eingeführten Speicherkarte drucken lässt. In der Tat denkbar praktisch; doch hierzu muss ich sagen, dass ich jene Funktion bislang ein einziges Mal benutzt habe, was jedoch keinesfalls der hohen Benutzerfreundlichkeit negativ anzulasten wäre. Vielmehr besitze ich schlicht und ergreifend keine Digitalkamera (mehr); die Fotos, die ich hingegen mit dem Handy fertige, lade ich via USB Kabel direkt auf den PC selbst, so dass ich zu dieser Funktion auch nicht sonderlich viel verlautbaren kann. Fakt ist dennoch, dass ich mich beim damaligen Testlauf mit jener Menüführung am Drucker selbst schnell zurechtfand,sich die Handhabung förmlich von selbst erklärt und somit niemanden an den Rande der Verzweiflung treiben sollte.
Einziges Manko meiner nunmehr rund 10jährigen Erfahrung nach nach der etwas störrische Papiereinzug. Je nach dem, welches Photopapier der Benutzer auswählt, hat der Photosmart gewisse Probleme, das entsprechende (dickere) Blatt einzuziehen. Vereinzelt kommt es somit vor, dass entweder „kein Papier“ gemeldet wird oder sich gar mehrere Seite gemeinsam Richtung Druckerwalze machen. Oft ist dies nicht sonderlich dramatisch, eben weil die leeren Seiten sodann wieder ausgespuckt werden, hin und wieder hingegen erhält man somit den Bildanfang auf dem „richtigen“ Paper, den Bildrest auf dem „Normalpapier“. In seltenen Fällen erfolgt das fragliche Vergnügen eines Papierstaus ~ jener lässt sich zwar einfacher beheben als es bei den meisten Großraumbürodruckern der Fall ist; doch Dank der Unmöglichkeit, zumindest die Papierschublade mit einem einzelnen Handgriff abzumontieren, weiß man seine dünnen Frauenfinger durchaus zu schätzen.
Positiv immerhin, dass die Blätter hier nicht so fest sitzen, dass man sie in mehrere kleinen Fitzelchen reißt und sich wenig später mit einer Büroklammer bewaffnet vorm Gehäuse hocken sieht.
Summa summarum bin ich persönlich mit dem HP Photosmart 7660 absolut zufrieden und würde ihn ohne mit der Wimper zu zucken oder gar nur dem Hauch eines schlechten Gewissens ebenso munter weiterempfehlen. Der Kauf der speziellen Fotopatrone ist zwar kein günstiges Unterfangen, doch da man selbst mit „herkömmlichen Tintenpatronen“ eine hervorragende Qualität erzielt, ist dies meiner Meinung nach auch nicht unbedingt (!) notwendig. Ein Unterschied in der Lebensdauer der Fotos sowie der Farbtiefe ist zwar unabstreitbar gegeben; doch wer wie ich meistens ohnehin nur für sich selbst druckt, der ist aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Patronen für durchschnittlich 20€ entsprechend mehr als nur zufrieden.
Bilder von HP Photosmart 7660
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