Erfahrungsbericht über

HP ProLiant DL380 G3

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung HP ProLiant DL380 G3

 

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HP --> High Performance

5  08.07.2004

Pro:
Leistung, Installation, Wartungsfrei

Kontra:
Preis

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

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sarpedon

Über sich: Hallo Leute! Habe ein Problem ich habe eine Domain (www.mocis.at) und möchte irgendeinen Diest darau...

Mitglied seit:03.02.2004

Erfahrungsberichte:15

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 60 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo Ciaoler

Also dieser Bericht geht mir sehr ans Herz da ich fasst Tag täglich mit diesen Servern konfrontiert werde und die meinen Lebensunterhalt ermöglichen 
Ich werde euch nun einen kleinen Einblick in die Serverwelt bzw. was man mit diesen Trümmern alles machen kann!

Technische Daten / Ausstattung
Prozessor: Intel Xeon Prozessor mit 3GHz 1MB L3 Cache, 512K L2 Cache
RAM-Speicher: 2x 2GB DDR-Hotplug Speicher
HD-Controller: Ultra3-based Smart Array 5i Plus mit 64 MB und Battery-Backed Write Cache
Netzwerk: 2x Broadcom 5700 10/100/1000 Netzwerkkarten onboard
Festplatten: 6x 160 GB UW SCSI Festplatten
System: ILO (Intergrated Lights Out)

Installation/Updates

Also wie Ihr sehen könnt ist diese Megamaschine auf das fasst Maximum bestückt.
Installiert habe ich derweilen nur Linux RedHat 8.0 und 9.0
Aber zur Installation
Bevor ich die Installation gestartet hatte, habe ich ein Raid 5 über die 6 Platten erstellt. (Was Raid ist könnt Ihr in meinem Bericht über den Promise-Kontroller erfahren)
Nach einlegen der CD 1 von RedHat bootet die Maschine den Grub-Bootmanager und somit auch gleich die Installationssoftware. Mit Überraschung musste ich feststellen, dass sich der Server unter dem Bootvorgang sich plötzlich aufhängte. Nach Rücksprache mit HP musste ich feststellen das man erst im Bios auf Linux umstellen muss und die MTP-Tabelle deaktivieren muss.
Danach wieder die von der CD-Booten und installieren.
Die Formatierung ging durch den schnellen Raid-Kontroller extrem schnell. (ca. 10 min für 640 GB)
Auch die Installation des Betriebssystems wurde ohne Probleme fertig gestellt.
Nachdem das Betriebssystem fertig installiert ist sollte man die Treiber von HP (hpasm) installieren.
Um Probleme mit Netzwerkkarten usw aus dem Weg zu gehen, sollte man die Treiber für die Internen Komponenten gleich auf den aktuellsten Stand bringen.
Auch ein BIOS-Update ist von Vorteil 

Die Montage vom DL380 war durch die Kugelgelagerte schienen sehr einfach. Insgesamt braucht man nur 4 Schrauben. Einfach die Schienen in die vom Reck vorgefertigten Löcher einrasten lassen und die mit 4 Schrauben festmachen.
Nun die Schienen auf das Maximum ausfahren und den Server einfädeln. Was aber nicht so einfach sein kann wenn er voll Bestückt ist. (Das gewicht ist dann enorm)

Mitgeliefert wird auch ein Kabelhalterarm, den ich aber wegen zu vielen Kabeln nicht Montiert habe.
Er schwenkt beim Ausfahren einfach mit. Somit ist es möglich den Server aufzuschrauben ohne ihn Abstecken zu müssen.

Die Anschlüsse sind sehr gut aufgeteilt.
Vorhanden ist:
PS2 für Maus und Tastatur, VGA, Stromanschluss (2x mal wenn 2tes Netzteil eingebaut) 2x Netzwerkkartenanschluss, 2 USB, ILO

HotPlug
Also das ist wohl nichts mehr Neues aber ich finde einfach das es das Wichtigste ist an einem Server der keinen Ausfall haben soll. Was ist HotPlug: Sollte zum Beispiel einmal eine Festplatte oder ein RAM-Speicher ausfallen so zieht man einfach den defekten Teil heraus und ersetzt ihn durch einen Neuen ohne das der Server einen Ausfall erleidet 
Das ist meiner Meinung einfach das non plus ultra an einem Server.

Die ILO (Intergrated Lights Out)
Was ist die ILO. Also wenn man gerade nicht vor dem Server ist und der aus unerklärlichen Gründen nicht mehr hochfährt hätte man ja keine Möglichkeit ihn Fernzuwarten. Durch die ILO (das ja nichts anderes als ein Netzwerkanschluss ist) ist es möglich per Webfrontend den Kompletten Server zu warten.
Was ich damit mache
Da wir ein Fernsehsystem entwickelt haben das die Signale (Fernsehbild) per Server aufbereitet wird brauchten wir Leistungsfähige und Problemlose Server. Da wir Vertragspartner bei HP sind haben wir natürlich auf HP gesetzt. Die Rechner müssen ca. einen Datenstrom von 500 Mbit/s Umrechnen können. Dazu haben wir die 1GBit Netzwerkkarten gebraucht.

Support / Hilfe
Also da muss ich sagen gibt’s keine Probleme!
Ein Anruf und schon wird man zum richtigen Supportmitarbeiter verbunden.
Die Leute dort sind kompetent und haben ein sehr gutes Fachwissen.


Fazit
Also alles im allen würde ich (wenn ich das Geld hätte) mit nur mehr solche Server kaufen.
Aber da so ein Server mit dieser Ausstattung ca. 10000 Euro kostet ist es mir nicht gewollt 
Die Geschwindigkeit von dem Rechner kann man noch erhöhen indem man einfach einen 2ten Prozessor hinzufügt.

Liebe Grüße, Mario © am 08.07.04




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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
roadrunner_gs

roadrunner_gs

19.08.2004 11:36

Da müsste man glatt überlegen, warum noch teuere Solariskisten für die normalen WindowsXP-Clients bei uns angeschafft werden. Bei dem Preis und der Ausstattung kommt man doch echt ins Grübeln. Die Mainframes mit den Kassettenrobotern kann der aber natürlich trotzdem nicht ablösen. Aber das will er ja auch gar nicht.

AustroError

AustroError

09.08.2004 16:11

... meine Firma hat seinerzeit (1998) Server von Compaq (ProLiant etc.) vertrieben bzw. eingerichtet. Da ich auf die Programmierung umgestiegen bin, hält sich mein Hardware-Wissen seitdem leider in bescheidenen Grenzen...

L3atherKing

L3atherKing

10.07.2004 17:33

Also ich fand es gab garnix auszusetzen an deim Bericht, ausser das du mit der Zeit dich iwie hineingesteigert hast- diese pro HP wertung usw. Ich persönlich steh' nicht wirklich auf HP was deine Leistung trotzdem nicht schmälern sollte! Bin eher ein IBM/Toshiba fan!

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