Erfahrungsbericht über

HP Compaq Nx7000

Gesamtbewertung (11): Gesamtbewertung HP Compaq Nx7000

 

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Allround-Notebook mit minimalen Schwächen

5  08.01.2004

Pro:
Preis/Leistung, Lautstärke, Akku - Laufzeit

Kontra:
Festplattengröße, kleinere Mängel in der Verarbeitung, mangelnde Grafik - Treiber

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


mtt_z-m

Über sich:

Mitglied seit:30.11.2000

Erfahrungsberichte:57

Vertrauende:11

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 65 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor knapp einem halben Jahr stand ich vor dem Problem, dass mein Notebook eine größere Festplatte vetragen könnte, mein Desktop einen schnelleren Prozessor und eine schnellere Grafikkarte und dann wollte ich noch einen HTPC (Home Theatre Personal Computer; www.htpc-board.de) aufbauen. Alles in Allem hätte mich der Spaß schon locker 1500 Eus gekostet. Bei einer solchen Summe fängt man (zumindest als Student) doch schon an nachzudenken, wofür man da sein Geld ausgibt. Da ich zudem viel zwischen Studien- und Heimatort pendle wäre es nicht schlecht, wenn ich immer und überall am gleichen Rechner arbeiten kann. Also habe ich mich nach einem Notebook umgeschaut.
Eins Stand von vornherein fest, es soll ein energiesparender Prozessor verbaut sein und eine spieletaugliche Grafikkarte haben. Nun habe ich eine ganze Weile gegooglelt und mich letzten Endes für das nx7000 von HP/Compaq entschieden. Um genau zu sein handelt es sich um das Modell DG705T.


Die Ausstattung
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Meine Forderung nach einem energiesparenden Prozessor ist durch den 1,5GHz getakteten Centrino erfüllt. Mit der verbauten Mobility Radeon 9200 (eine hochgetaktete 9000 mit 64 MB RAM) lässt sich (für ein Notebook) auch gut spielen. Die 40 GB Festplatte (4.200 U/min) ist super leise und von der Größe eigentlich auch ausreichend, wobei ich von einem Notebook in dieser Preisklasse eigentlich 60 GB als Standard erwartet hätte. 512 MB RAM verstehen sich von selbst, ebenso ein DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk von TEAC. Infrarot (leider nicht für eine Fernbedienung geeignet), Bluetooth und WLAN-Chip sind auch dabei. Leider schafft der beim Centrino verwendete Chip nur 11 Mbit, wobei mich persönlich das nicht einschränkt, da ich über WLAN nur im Internet surfe und nicht mehrere Gigabyte von einem Trechner auf den anderen verschiebe.

Auf der Rückseite sind fast alle Anschlüsse vorhanden, die man braucht: 1x Parallel, 3x USB 2.0, 1x Firewire, 1x VGA-Out, 1x SVHS-Out, 1x 10/100MBit Netzwek und 1x 56k Modem. Einen PS/2 für Maus bzw. Tastatur sowie einen „normale“ serielle Schnittstelle (wer auch immer die braucht) sucht man vergeblich. Der Parallel- und der VGA-Anschluss sind zu gut versenkt, so dass einige Stecker nicht all zu gut halten. An der Seite findet man noch einen PCMCIA-Steckplatz (Typ 2) und an der Front einen eingebauten SD-Karten-Leser, sowie einen Mikrofoneingang und einen „Kopfhörer“-Ausgang. Leider ist bei dem PCMCIA-Steckplatz ein Blindling eingebaut. IBM verwendet hier beispielsweise eine Klappe, die nach innen klappt, wenn man eine Karte einsteckt.

In der Verpackung war neben dem Notebook, das Netzgerät, Kabel fürs Modem sowie 2 Windows XP Pro (einmal deutsch und einmal englisch) sowie weitere CDs mit sämtlichen Treibern, Programmen (WinDVD, Norton Anti-Virus und kleine Utilities) beigelegt.


Das Äußere
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Auch wenn man immer sagt, dass die Inneren Werte zählen, möchte ich doch auf das Äußere eingehen. Durch das goße Display scheint das Notebook auf dem ersten Blick ein bisschen sperrig und schwer. Es wiegt jedoch unter 3 kg und liegt damit im grünen Bereich. Die Größe ist sicher Geschmackssache, aber wenn es einem gelingt eine geeignete Notebook-Tasche zu finden (war damals nicht ganz einfach), wird man auch damit glücklich.
Das Gehäuse ist zum größten Teil aus Kunststoff nur die Display-Abdeckung scheint aus Magnesium zu sein. Das ist okay und ausreichend. Negativ hingegen fällt die Lackierung und eine scharfe Kante am oberen Ende des Displays auf. Diese zerkratzt nämlich den Lack unterhalb der Tastatur, beim zuklappen.
Sonst ist nur noch zu erwähnen, dass das Display ziemlich stark wackelt, wenn man aus Versehen mal ein bisschen kräftiger gegen den Tisch stößt.


Das Display
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Sehr auffällig ist das Display bei diesem Notebook. Das 15,4“ große 16:10-Format-Display verspricht Filmgenuss und die hohe Auflösung (1680x1050) angenehmes Arbeiten. Nur leider kann man die Auflösung nicht geringer einstellen, so dass das 16:10-Format gewahrt wird. Stellt man die Auflösung beispielsweise auf 1024x768, dann ist das Bild in die Breite gezogen. Hir würde ich mir ein Treiber-Update wünschen, mit em das Problem behoben wird.
Die Reaktionszeit ist okay, wenn auch nicht überragend. Beim normalen Arbeiten und DVD gucken ist die Dartsellung gut, beim Spielen jedoch hat man unter Umständen einen Grauschleier über das Bild. Die Display-Beleuchtung ist ein wenig ungeschickt angebracht. Wenn man beispielsweise einen Film schaut, kann man am unteren Rand ungleichmäßig helle Stelle erkennen. Der Schwarzwert könnte auch ein bisschen besser sein.
Aber im Großen und Ganzen ist es ganz okay. Wer sich nicht sicher ist, sollte es beim händler des Vertrauens einfach mal genauer unter die Lupe nehmen.


Die Bedienelemente
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Ähnlich wie beim Display, kann ich auch hier sagen: Im Großen und Ganzen gut. Der teufel sitzt wie immer im Detail. Durch meine vorheriges Notebook (ein IBM Thinkpad) war ich von der Tastatur ein bisschen enttäuscht. Es ist halt keine Tastatur von IBM oder Fujitsu Siemens, aber besser als die von DELL oder gar denen von Gericom und co ist sie auf alle Fälle. Man gewöhnt sich an die winzig kleinen Macken der Tastatur recht schnell. Als Jahrelanger Trackpoint-Fan musste ich mich nun auf ein Touchpad umstellen. Die erste Zeit hatte ich immer eine exteren maus angeschlossen. Nachdem ich diese jedoch ein paar mal vergessen hatte einzupacken, habe ich mich ziemlich schnell an das Touchpad gewöhnt. Zwei Dinge sind mir daran besonders positiv aufgefallen: ein kleines „Scroll-Pad“ und eine Taste, mit der man das Touchpad abschalten kann.
Leider sind HP/Compaq bei der Entwicklung noch 2 Fehler unterlaufen. Die Boxen lassen sich nur im Betriebssystem abschalten. Das kann ziemlich peinlich werden, wenn der Start-sound von Windows abgespielt wird und das mitten in einer Vorlesung. WLAN und Bluetooth lassen sich zwar auch ohne gebootetes Betriebssystem abschalten, aber leider nicht getrennt. Da sich Bluetooth und WLAN gegenseitig stören ist das nicht sehr intelligent gemacht. Abhilfe schafft hier Software, wo man beides getrennt von einander ein- bzw. ausschalten kann. Diese ist mitgeliefert, jedoch nicht installiert.


Die Laufwerke
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Wie bereits erwähnt, ist eine 40 GB Festplatte von Hitchi verbaut. Diese ist ausgesprochen leise, jedoch nicht die schnellste. Das Notebook wird auch mit einer schnelleren 60 GB Festplatte angeboten, wobei die Preisdifferenz mir persönlich zu hoch war. Die ersten Notebook-Festplatten von Hitachi waren ziemlich anfällig, das sollte aber mittlerweile nicht mehr der fall sein, so dass man diese festplatte auch als zuverlässig bezeichnen kann.
In meinem Modell ist ein DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk von TEAC verbaut. Beim CDs hören oder DVDs schaun ist das Laufwerk angenehm leise. Brennt man beispielsweise eine CD, tourt das Laufwerk ganz schön hoch und ist deutlich hörbar. Beim brennen kann man hier die Brenngeschwindigkeit herabsetzen beim Abspielen von CDs bzw. DVDs kann man das tool CD-Bremse (www.cd-bremse.de) einsetzen um die Drezahl herabzusetzen. Bisher bin ich mit dem Laufwerk sehr zufrieden und kann mich nicht beschweren...

Was fehlt ist ein Diskettenlaufwerk und die Möglichkeit, das CD-Laufwerk herrauszunehmen und ein anderes bzw. einen Akku einzusetzen. Eine Multibay oder Ultrabay (oder wie auch immer die Hersteller diese Bezeichnen) wäre wünschenswert.


Arbeiten mit dem Notebook
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Man kann mit dem Notebook äußerst angenehm arbeiten. Während dem normalen „Office-Betrieb“ hört man praktisch nix von dem Gerät, da sich kein Lüfter dreht. Der Akku hält erstaunlich lange, auch wenn die vom Hersteller angegebenen 5 Stunden praktisch nur sehr schwer zu erreichen sind. Stellt man die Helligkeit des Displays herrab, vermeidet unnötige Festplatten und CD-Zugriffe, hat die Boxen abgeschaltet und keine externe Maus ec. Angeschlossen kann man 4,5 Stunden erreichen. Realistisch sind aber 3,5 – 4 Stunden bei sparsamen Umgang.


Multimediafähigkeiten
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Auch wenn dieses Notebook bei HP für den Business-Bereich gedacht ist, liegen hier die Stärken des Geräts: Das große und breite Display sorgt für einen angenehmen Filmgenuss und die JBL-Boxen machen eine für ihr Größe exzellenten Klang. Ausgang der Soundkarte kann man per Software von analog auf digital umstellen, so dass dem Anschluß an die Heimkino-Anlage nichts im Wege steht.
Der Akku hält ca. 2 DVDs (je 90-100 Minuten) und das mit aufgedrehten Boxen. Negativ ist, dass evtl. der Lüfter ab und zu mal anspringt (z.B. bei DivX-Filmen). Es wäre sicher nicht schlecht gewesen, wenn man den Lüfter dauerhaft ein bisschen (nicht hörbar) drehen lässt, als ih immer für 30 Sekunden auf vollen Touren laufen zu lassen.


Spieletauglichkeit
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Auch wenn der Prozessor mit gerademal 1,5 Ghz ein bisschen schwach auf der Brust scheint, kann man doch sehr angenehm mit dem Notebook spielen. Ein System mit gleicher Grafikkarte, was sich im wesentlichen nur von dem Prozessor unterschieden hat (Athlon XP 2600+) war in Benchmarks sogar ein wenig (wenn auch nur geringfügig) schlechter als dieses Notebook.
Sicherlich gibt es mittlerweile auch wieder schnellere Grafik-Chips und Prozessoren, aber für ein Notebook zeigt das nx7000 auch jetzt noch gute bis sehr gute Leistung beim spielen.
Der akku hält hier jedoch deutlich kürzer. Nach gut 2 Stunden sollte man sich dann doch ne Steckdose suchen. Der Lüfter ist hier auch deutlich zu hören, wobei man das beim Spielen wohl bei jedem Gerät in kauf nehmen muss und auch nicht wirklich stört, da die Boxen laufen...
Großer Haken beim spielen ist das Display. Die meisten Spiele bieten nur bestimmte Auflösungen wie 1024x768 an. Wenn man eine solche Auflösung nehmen muss, wird das Bild wieder in die Breite gezogen. Auch hier hoffe ich auf Abhilfe durch einen Treiber. Zur Not kann ich auch mit einem schwarzen Balken am linken und rechten Rand leben...

FAZIT
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Das nx7000 ist ein sehr solides Allround-Notebook. Es ist fast alles dran, was das Herz begehrt und der Preis ist auch sehr günstig. Den ein oder anderen mögen 1800 Euro vielleicht abschrecken, aber für die Ausstattung geht der Preis auf jeden Fall in Ordnung. Kleinere Mängel bei der Verarbeitung schmälern den Gesamteindruck ein wenig. Einen ganz dicken Minus-Punkt gubt es bei der Garantie: Lediglich 12 Monate gibt HP auf das gute Stück. Fehlt hier etwa das Vertrauen ins eigene Produkt oder will man die aufpreispflichtige längere Garantie verkaufen?!
Auf jeden Fall ist das Produkt sehr empehlenswert. In Schulnoten ausgedrückt gäbe es von mir eine 1,2 bis 1,3. Wer aber Abstriche bei der Spieletauglichkeit und beim Display machen kann, bekommt bereits für deutlich weniger Geld ein gutes Notebook.

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EDIT
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Rechtschreibung überarbeitet...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Shadow_the_Nighthawk

Shadow_the_Nighthawk

17.06.2004 21:57

Du gibst deine Meinung zu dem beschriebenen Notebook wieder und nicht nur die techn. Details. Das gefällt mir gut. Da das Notebook ja nun schon ein halbes Jahr alt ist, würde ich doch eher mein Acer Aspire 2012 WlMi empfehlen. Aber die Technik geht ja ohnehin so schnell voran, dass man sich jeden Monat neue PC-Hardware kaufen könnte. ;-)

sarpedon

sarpedon

23.03.2004 10:11

Sehr ausführlicher Bericht. Tolle sache! Ich selbst habe das Notebook leider nicht aber mein Chef hat sichs geleistet und Linux läuft supper darauf :)

Nicole66

Nicole66

19.03.2004 16:08

alle achtung, sehr toller und ausführlicher bericht. gruss nicole

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