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Erfahrungsbericht von hauptpbh über HP OmniBook Xe4500 04.01.2003
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Akkulaufzeit
ok
Kontraste
gut
Festplatten-Kapazität
groß
Bedienung/Ergonomie
gut
Software-Ausstattung
ausgezeichnet
Pro:
Ergonomie, Leistung, Design
Kontra:
Preis
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Rückblick und Vorgeschichte ***************************
Vor ungefähr 15 Jahren kaufte ich den ersten Notebook-PC – damals ein Compaq LTE 286, ein reiner DOS-PC mit sagenhaften 1024 kb Hauptspeicher und einer 20 MB Festplatte. Der blaue LCD-Bildschirm war natürlich winzig, aber dafür hielt der Akku damals fast 6 Stunden und machte das Notebook damit zu einem wirklich mobilen Arbeitsgerät. Leider war der Preis früher noch höher als er es heute für mobile PC ist – der kleine Compaq kostete immerhin 12000 DM oder umgerechnet mehr als 6000 Euro.
Heutzutage sind Notebook-PC zwar i.d.R. immer noch erheblich teurer als vergleichbare Desktop-Geräte, aber der Unterschied ist doch nicht mehr so immens. Und die allgemeine Entwicklung in der Computertechnik hat auch bei den Notebooks seine Entsprechung gefunden – die Geräte sind preisgünstiger und in gleichem Masse leistungsfähiger geworden.
Nach den Erfahrungen mit dem kleinen Compaq hatte ich mir eigentlich vorgenommen, nie wieder einen Notebook-PC zu kaufen. Denn dieses extrem teure Gerät wurde nur sehr selten wirklich genutzt, und nach relativ kurzer Zeit war es technisch veraltet und ziert seitdem quasi mein privates "PC-Museum".
Nun habe ich ja seit ein paar Jahren einen neuen Job, in dem ich recht häufig Präsentationen bei bzw. vor Kunden zeigen muss. Dies ist natürlich ohne mobilen PC kaum denkbar, und so gehört ein Notebook inzwischen zu meinen ganz normalen Arbeitsgeräten (und da ich sie nicht selbst kaufen muss, hat sich meine Abneigung gegen diese teuren Geräte in notwendige Akzeptanz gewandelt . Nachdem ich einige "low-cost" Notebooks in Gebrauch hatte, trage ich seit gut drei Monaten das Gerät mit mir herum, über das ich heute berichten will – den HP Omnibook XE 4500.
Äußerlichkeiten ****************
Das Erste, das beim XE 4500 auffällt, ist die elegante Erscheinung. Das Gerät, von den Ausmaßen her etwa ein Drittel größer als ein DIN-A 4 Blatt und zusammengeklappt nur wenig dicker als eine Zigarettenschachtel, kommt in einem mattierten Anthrazit-Ton daher, eingefasst mit einem mattsilbernen Rand. Auf dem Oberteil prangt das bekannte "hp" Logo in Silber und Blau, unaufdringlich, aber unübersehbar.
Klappt man das Gerät auf, setzen sich die Grundtöne fort: die Tastatur ist in mattem schwarz gehalten, das Touchpad sowie die Lautsprecherabdeckungen in mattem Silber.
Richtig elegant wird das Teil aber erst, wenn man es einschaltet – alle Anzeigen (Power, Tastatureinstellungen, Betriebszustand, Festplattenaktivität) leuchten in strahlendem Blau. Nur die Stromversorgungsdiode macht eine Ausnahme: während des Ladevorgangs ist sie orange, bei Netzbetrieb grün.
Innereien **********
Nun wählt man ein Notebook aber nicht danach aus, ob es schön und elegant aussieht (nun gut, ich weiß, es gibt Menschen, für die das entscheidende Kriterien beim Kauf sind :-)), sondern danach, was es leistet und wie es sich bedienen lässt.
Die Leistung lässt bei meinem XE 4500 nichts zu wünschen übrig. Ausgestattet ist er mit einem 1.4 Ghz Pentium-4 Prozessor, der zwar nicht ganz der aktuelle Stand der Technik ist, aber für alle Anwendungen (ausser vielleicht für aktuelle Spiele, aber dafür sind Notebooks ja auch nicht gedacht) absolut ausreichend. Der RAM-Speicher hat eine Größe von 256 MB, ist aufrüstbar auf 1 GB, und die Festplatte ist mit 30 GB Kapazität für einen mobilen PC auch mehr als nur groß genug.
Das ganz besondere "Schmankerl" dieses Systems ist aber das CD-RW/DVD Laufwerk. Damit kann man CDs lesen, CD-R und CD-RWs beschreiben (mit max. 8facher Geschwindigkeit) und auch noch DVDs abspielen. Entsprechende Software für alle diese Funktionen wird von HP mitgeliefert. Es handelt sich dabei um die Music-Match-Jukebox zum Abspielen von Audio- und MP3-CDs, die Brennsoftware "RecordNow" sowie den Software DVD-Player "Win DVD" von Intervideo. Alle Programme weisen die Funktionalität auf, die man für den normalen Alltag braucht. Wer mehr will oder benötigt, muss – wie sonst auch – spezielle Software kaufen.
Als Betriebssystem ist Win XP-professional vorinstalliert, in der allseits unbeliebten OEM-Version, bei der nur sog. Recovery-CDs statt der originalen System-CDs mitgeliefert werden. Hier habe ich dann doch lieber auf unsere Firmen-Lizenz zurückgegriffen und ein "anständiges" XP-professional installiert.
Ein Notebook ist keine Insel! *****************************
Der alltägliche Wahnsinn… *************************
… oder mit anderen Worten: wie ist denn nun der Umgang mit so einem Teil? Kurz gesagt: hervorragend. Aber im Einzelnen: Die üblichen Interaktionsschnittstellen zwischen Mensch und PC sind, wie bei fast jedem Rechner so auch hier, Tastatur, Maus und Bildschirm. Dabei entspricht die Tastatur des XE 4500 noch am ehesten dem, was man üblicherweise an einem PC hat – es ist halt eine Tastatur ;) Allerdings nur mit 88, sehr flachen und leicht nach innen gewölbten Tasten, an deren Layout man sich erst einmal gewöhnen muss. Einen extra Ziffernblock gibt es nicht, dafür muss ein Teil der Tastatur per Funktionstaste umgeschaltet werden. Schlimmer aber ist die Anordnung der Cursor-Tasten (rechts unten) und der insert- und delete-Tasten (rechts oben). Für diese (und nur für diese) Tasten hat sich der Gewöhnungseffekt bei mir auch nach 3 Monaten noch nicht so recht eingestellt.
Ansonsten ist die Tastatur ausgezeichnet zu handhaben, die Tasten prellen leicht und haben einen spürbaren Druckpunkt, fühlen sich beim Anschlag fest und solide an, nicht so leicht und schwammig wie manche andere. Positiv sind auch 5 frei programmierbare sog. "one-touch"-Tasten, mit denen Programme, URLs oder Makros auf Tastendruck aufgerufen werden können. Ein zusätzliches Gimmick, nicht unbedingt notwendig, aber nützlich, sind die externen Lautstärke-Regler für den PC-Sound. So kann man den Ton schnell mal lauter, leiser oder auch ganz ausstellen, wenn nötig.
In der großzügig dimensionierten Handballenauflage ist das Touchpad integriert. Dieser Mausersatz hat sich inzwischen bei Notebooks ja durchgesetzt. Über das Pad gibt es nichts besonderes zu berichten, ausser dass es a) per Knopfdruck abschaltbar (was sehr hilfreich sein kann, wenn man lange Texte schreibt und nicht möchte, dass der Cursor versehentlich irgendwo hin geführt wird, wo man ihn nicht gebrauchen kann) und b) mit einem gesonderten Scroll-Pad ausgestattet ist. Die Empfindlichkeit des Touchpads sowie verschiedene Funktionen sind konfigurierbar, das Feld liegt gut erreichbar im Zentrum der Handballenauflage, die beiden "Maustasten" in Daumenreichweite darunter. Analog zum Rädchen bei modernen Mäusen dient das Scroll-Pad dem auf-, ab-, rechts- oder links scrollen und erweist sich im Alltag als ganz praktisch.
Der Bildschirm, last but not least, ist schon eine Klasse für sich. Ein 15" LCD-Farbdisplay, von ausgezeichneter Farbbrillanz und gestochener Schärfe. Selbst das Abspielen von DVDs ist mit nur kleinen Qualitätsverlusten möglich. Selbst direkt von der Seite ist Text noch klar und deutlich lesbar (nur Farben werden verfälscht wahrgenommen).
Das fast unvermeidliche Fazit: ******************************
Wenn man meint, unbedingt einen Laptop zu brauchen, dann ist der Omnibook XE 4500 von Hewlett Packard schon eine sehr sehr gute Wahl. Eine Akku-Laufzeit von 2-3 Stunden reicht in der Regel für die mobile Nutzung aus (ich habe dennoch immer einen geladenen Zweitakku dabei – man weiß ja nie), die Bedienung ist übersichtlich und ergonomisch. Das Gewicht der Kiste ist mir knapp über 2 kg auch akzeptabel, in einer guten Tasche getragen macht es sich nicht allzu störend bemerkbar. Die Features und Funktionen dieses Notebooks sind reichhaltiger als die bei so manchem Desktop-PC und somit voll zufrieden stellend – dafür kostet er mit gut 2200 Euro ja auch mehr als doppelt soviel wie ein aktueller Desktop-PC.
Zubehör gibt es auch reichlich, von der Docking-Station (die übrigens ästhetisch ein Genuss ist: wird der PC eingeschaltet, während er „angedockt“ ist, zieht sich ein dünnes blaues Leuchtband rund um die Station – und erinnert damit sehr an die Arena auf Schalke im Dunkeln. Vielleicht gefällt mir das System deshalb auch so besonders gut :-)) über 12-V-Adapter, Taschen, Zweitakku etc. etc.
Ich würde mir so ein Gerät aufgrund des Preises zwar für den Privatgebrauch nicht kaufen, aber wenn der Arbeitgeber mir weiterhin ein Notebook zur Verfügung stellen will oder muss, würde ich nach den bisherigen Erfahrungen auf jeden Fall ein HP-Gerät wählen – und es kann gerne der Nachfolger des Omnibook XE 4500 sein ;-)
Pro: Gutes Design, befriedigende Performance Kontra: Grottenschlechter Support, Fehlerhafte Treiber für Windows XP
Vor dem Kauf macht das HP Omnibook xe4500 F4876H/J einen sehr vernünftigen Eindruck. Die Ausstattung und auch das Design überzeugen, wenn man sich viele andere PC-Notebooks auf dem Markt anschaut. Nach dem Kauf merkt man dann jedoch leider, was man sich d ...
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Pro: One Touch Buttons Kontra: Leistung, Verarbeitung, Design, Akku
...Hallo Gemeinde,
an dieser Stelle möchte ich euch an meinen Erfahrungen mit dem HP Omnibook xe4500e teilhaben lassen. Eines vorweg: Dieses Notebook ist definitiv das schwarze Schaf in der HP Produktpalette. Ihr solltet schon ein sehr sehr gutes Angebo ...
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Hallo!
Ich stecke momentan mitten in meiner Ausbildung zum Informatiker. Bekannterweise ist das Notebook ein ständiger Begleiter...
Naja, somit wären wir beim Thema...
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Mein Gerät war von Anfang an ...
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Ich hab diese Notebook seit kurzem, und ich muß sagen es ist super. Ich habe die Version mit Windows 2000 professional und Windows XP professional. Auf diesem Gerät laufen alle Spiele die ich bis jetzt probiert habe, von Counterstrike über Hitman 2 und Di ...
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