Im Infoscan 2 gesucht, im C-Pen 3.5 gefunden!
29.04.2011
Pro:
Wie ein Textmarker : handlich, leicht . Gute Texterkennung, schnell und drahtlos
Kontra:
ich suche noch . . .
 fragdoch
Über sich:
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Vor kurzem habe ich über den Hexglot Infoscan 2 berichtet und war überhaupt nicht so recht zufrieden mit dem Scannerstift: - zu ungenau, - zu unhandlich ... ich kam damit nicht klar: Gerade die korrekte Führung war durch die Konstruktion zu schwierig (für mich)...
Nun habe ich den C-Pen 3.5 mir besorgt, aus den Erfahrungen konnte mich das Design mehr überzeugen. Aber der Reihe nach! Lieferumfang: - Der C-Pen - Eine Halterung für den Schreibtisch - Ein Bluetooth Dongle (für den Fall, das der Computer kein Bluetooth hat) - USB Kabel (gleichzeitig Ladekabel für den Akku im C-Pen) - Quickstart Guide & Software - Gutschein für ein kostenloses Wörterbuch
Systemvoraussetzungen: Windows XP/SP2, Windows 7/Vista 32/64 Bit, etweder USB Port 2.0 oder Bluetooth. Erster kleiner Kritikpunkt war der Quickstart Guide: Zweisprachig, jedoch kein Deutsch. Wenigstens Englisch, verstehe ich besser als "Svenska".
Die Technischen Daten - Größe 130 x 18 x 32 mm - Gewicht 68g - Scan-Geschwindigkeit bis zu 15cm/s - Zeichengröße von 5 bis 22 Punkte - Unterstützt Lateinische, Griechische sowie Kyrillische Zeichen - 180 Sprachen - Eingebauter Lithium-Ionen Akku - Anbindung über Bluetooth und USB Installation Fast Idiotensicher - zumindestens versuchte der Hersteller mit deutlichen Hinweisen den Benutzer davor zu bewahren, den Stift *vor* der eigentlichen Softwareinstallation zu benutzen. Also: Erst CD-ROM rein, Software installieren ... und ... feststellen, dass man eine recht alte Software (1.0.x) hatte und dass doch im Internet die neuste Version (1.3.x) lauert. Ein Download (~95 MB), eine Deinstallation, eine Neuinstallation und einen Neustart (zur Sicherheit) später ... es kann losgehen...
Erste Kontaktaufnahme In der Zwischenzeit wurde der C-Pen 3.5 schon ein wenig aufgeladen. Die Schreibtischhalterung hält den Stift stabil, auch wenn das USB Kabel drinne steckt. Die C-Pen Software startete mit Windows automatisch im Hintergrund, so dass ich sogleich losscannen konnten: Texteditor raus, Zeitschrift auf den Tisch und los geht es... Der C-Pen 3.5 liegt gut in der Hand, er ist etwas größer als ein Textmarker von Stabilo Point. Die gabelförmige Spitze enthält auf der einen Seite einen kleinen Kontaktschalter, sobald dieser auf das Papier gedrückt wurde, geht an der Stiftspitze das Licht für die Optik an. Man kann sehr gut den Stift über eine Zeile führen, im Gegensatz zum Infoscan 2 wird einem nicht die Sicht versperrt und damit die Führung erschwert. Nun liegt auch der C-Pen 3.5 wie ein Textmarker in der Hand, was dem "früheren" Markieren vom Feeling her sehr Nahe kommt.
Erste Scanversuche Perfekt - und vor allem Schnell. Noch geprägt vom Infoscan 2 bin ich gerade sehr positiv überrascht. Auch die Geschwindigkeit ist sehr gut. Hatte ich beim Infoscan 2 noch das Gefühl, dass ich schneller Tippen kann, so ist das beim C-Pen 3.5 nicht mehr vorhanden. Ein kurzer Absatz aus der aktuellen C't, 63 Wörter in 50 Sekunden... und das ohne Hektik.Und zudem: Ohne Fehler. Es passierte natürlich auch in diesem kurzen Test, dass ein Zeichen dazwischenrutschte (ein einsames "i" stand dort am Anfang einer Zeite), aber alle Wörter sind fehlerfrei im Texteditor gelandet. Die Texterkennungs-Software stammt im Übrigen von der Firma ABBYY, die mit der Finereader Software auch recht gute Ergebnisse einbringen.
Kurz: ich bin sehr angetan. Funktionsumfang Die C-Pen Software macht einen recht soliden Eindruck und bietet Einstellungen, die ich von Infoscan 2 her schon kannte und einiges mehr. So verfügt die Software auch über Add-Ons, einem Kontrollzentrum (Softwareversionen, Batteriestatus, Verbindungsstatus usw.). Aber mit diesen Sachen habe ich mich noch nicht eingehend beschäftigt.
Bedienbarkeit Komme ich abschließend zur Bedienbarkeit. Der ganze Bericht ist ohne die Verwendung des Benutzerhandbuches zustande gekommen. Der C-Pen 3.5 tut was er soll - und das ohne lange (oder kurz) Handbücher zu lesen. Der Stift verfügt noch über eine Taste, der man über die Software eine Funktion zuweisen kann... Der Blick ins Handbuch, welches es Online auch auf Deutsch gibt, verrät einiges. Fazit Im Hexaglot Infoscan 2 gesucht, im C-Pen 3.5 gefunden: Ein idealer Partner, um mal schnell ein paar Zeilen Text in den Computer zu bringen ohne umständlich den Flachbettscanner zu verwenden. Die Bedienung ist auf anhieb leicht - so soll es sein. Weitergehende Funktionen dürfen gerne im Handbuch versteckt sein, das schaue ich mir in Ruhe mal an.
Das die Übertragung mit Bluetooth ist, macht die Bedienung noch komfortabler. Nett auch, dass ein Bluetooth Dongle für den USB Anschluss mitgeliefert wird. Preislich liegt der C-Pen 3.5 knapp 40 Euro über den Infoscan 2 von Hexaglot, eine Mehrinvestition die wohl notwendig erscheint.
Wer sich allerdings für einen Scanstift interessiert, sollte ich meiner persönlichen Meinung nach zuerst den C-Pen 3.5 anschauen. Es gibt ausführliches Material und auch Videos auf der Herstellerseite (www.cpen.com) zu finden. Nachteilig: In der Tischhalterung sollte am besten auch das Ladegerät mit vorhanden sein. Ist aber kein Nachteil, sondern vielleicht eher ein Verbesserungsvorschlag.
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29.04.2011 15:16
wieder was dazu gelernt :-) LG