High Heels heißen hochhackige Schuhe, mit denen Weiber auch spitze und böse Tritte austeilen können, wenn sie zu Hyänen werden. Almodóvar zeigt hier in einer spannenden, schrillen und tragischen Mutter-Tochter-Inszenierung zwei solche Damen mit High Heels, bei der man bis zum Schluss nicht ... Bericht lesen
High Heels (DVD)
Rebecca (Victoria Abril) hat alles wovon man träumt: sie ist ein berühmter TV-Star, ... mehr
Ehefrau des TV-Produzenten Manuel und Tochter der gefeierten Sängerin Becky del Paramo (Marisa Paredes). Doch der perfekte Schein trügt: ihr Mann war der Geliebte ihrer Mutter und diese ließ vor 15 Jahren ihr Kind im Stich. Jetzt steht sie plötzlich wieder vor der Tür, und mit ihr eine Menge Probleme... Denn kurz nach Beckys Erscheinen ist Manuel tot und Rebecca befindet sich mitten in einem verwirrenden Chaos aus Transvestiten, geheimnisvollen Richtern und zänkischen Geliebten. Nichts und niemand ist, was er scheint. Während die Polizei Rebecca verdächtigt, versucht diese herauszufinden, was ihre Mutter mit all dem zu tun hat...
High Heels (DVD)
Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Spanisch ( ... mehr
Dolby Digital 2.0 ), Deutsch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN, BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Teaser(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Written and directed by Spanish filmmaker Pedro Almódovar, Tacones Lejanos is a murder mystery centering on flamboyant actress Becky del Paramo (Marisa Paredes) and her daughter Rebecca (Victoria Abril), a television anchorwoman. After being estranged for 15 years, Becky re-enters Rebecca's life when she comes to perform a concert. Rebecca, she finds, is now married to one of Becky's ex-lovers, Judge (Miguel Bose). As the mother and daughter begin making up for lost time, Judge suddenly turns up dead. Unfortunately, which of the ladies is responsible for the murder remains unclear, even after one of them confesses. Released in the U.S. under the title High Heels, Tacones Lejanos was nominated for several Goya Awards as well as the Best Foreign Language Film at the 1992 Golden Globes. SCREENING/VERGEBEN IN: Cartagena Film-Festival, Ceasar Preise, Goldene Kugeln, Goya Preise, ...High Heels ( Tacones lejanos )
High Heels - Damen
Dürfen in der Trachtenmode nicht fehlen! Dieses Modell macht jeden Damenfuß zu einem ... mehr
Highlight! Es ist handbemalt und fixiert – ist auch bei Regen tragbar und kann mit farbloser Schuhcreme geputzt werden. Die leicht gepolsterte Leder-Decksohle ist fußfreundlich und verspricht ein angenehmes Tragegefühl. Jedes Paar ist ein Unikat.
High Heels (DVD)
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Ehefrau des TV-Produzenten Manuel und Tochter der gefeierten Sängerin Becky del Paramo (Marisa Paredes). Doch der perfekte Schein trügt: ihr Mann war der Geliebte ihrer Mutter und diese ließ vor 15 Jahren ihr Kind im Stich. Jetzt steht sie plötzlich wieder vor der Tür, und mit ihr eine Menge Probleme... Denn kurz nach Beckys Erscheinen ist Manuel tot und Rebecca befindet sich mitten in einem verwirrenden Chaos aus Transvestiten, geheimnisvollen Richtern und zänkischen Geliebten. Nichts und niemand ist, was er scheint. Während die Polizei Rebecca verdächtigt, versucht diese herauszufinden, was ihre Mutter mit all dem zu tun hat...
High Heels - Damen
Dürfen in der Trachtenmode nicht fehlen! Dieses Modell macht jeden Damenfuß zu einem ... mehr
Highlight! Es ist handbemalt und fixiert - ist auch bei Regen tragbar und kann mit farbloser Schuhcreme geputzt werden. Die leicht gepolsterte Leder-Decksohle ist fußfreundlich und verspricht ein angenehmes Tragegefühl. Jedes Paar ist ein Unikat.
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Erfahrungsbericht von w.gruentjens über High Heels 11.03.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Schwarz, schrill und bunt; Satire und Melodram zugleich; Beides, Kunst und Unterhaltung .
Kontra:
Wer ein ganz klares Genre sucht, wird einen Mix vorfinden .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
High Heels heißen hochhackige Schuhe, mit denen Weiber auch spitze und böse Tritte austeilen können, wenn sie zu Hyänen werden. Almodóvar zeigt hier in einer spannenden, schrillen und tragischen Mutter-Tochter-Inszenierung zwei solche Damen mit High Heels, bei der man bis zum Schluss nicht weiß, welche nun die Mörderin ist; und auch zum Schluss erfährt man noch eine Reihe anderer Geheimnisse …
INHALT
In der Vergangenheit, vor 15 Jahren, hat die Mutter Becky (Marisa Paredes) die Tochter Rebeca (Rocio Munoz) verlassen.
Rückblende:
Becky ist eine große Dame im Show-Business, aber sie will noch höher hinaus und sucht deshalb neue Karrierewege in Amerika. Ihren Mann hat sie zwar verlassen, ist aber mit zwei Liebhabern (Manuel und Alberto) recht gut ausgelastet. Alberto will sie mit Gewalt hindern, nach Amerika zu gehen. Man sieht dann die kleine Rebeca, wie sie sich an Tabletten im Bad zu schaffen macht. Kurz darauf verunglückt Alberto mit dem Auto, und die Mutter kann ungehindert abfahren. Die Abwesenheit dauert aber dann doch viel länger als geplant, nämlich 15 Jahre.
In der Gegenwart
erleben wir nun die Rückkehr der Mutter, die von der Eröffnung, dass Rebeca (nunmehr gespielt von Victoria Abril) Mutters anderen früheren Liebhaber Manuel geheiratet hat, nicht erbaut ist. Die beiden wollen sich aber scheiden lassen.
Alle besuchen zusammen ein Cabaret, in dem auch der Transvestit Letal (Miguel Bosé) auftritt, der Becky kopiert. Toll, wirklich. In der Pause dann nimmt er Rebeca, die er liebt, mit in die Garderobe und schläft mit ihr. Aber Letal hat noch ein anderes Geheimnis …
Schließlich wird Manuel, Rebecas Mann, der aber ein Verhältnis mit Rebecas Kollegin hat und auch schon mal mit ihrer Mutter schläft, ermordet aufgefunden, und Rebeca, die ja auch Nachrichtensprecherin in Manuels Sender ist, bezichtigt sich selbst in den Nachrichten, ihren Mann umgebracht zu haben.
Im Gefängnis schließlich singen und tanzen die Gefängnisinsassinnen ein Ballett, und spätestens damit sagt Almodóvar, dass man das Ganze nicht ernst, sondern als Farce nehmen soll.
Immer lächerlicher wird das „Drama“ nun noch, wenn der Untersuchungsrichter auftritt. Der hat nämlich auch so seine kleinen Geheimnisse. Und auch sein Spitzel bringt erhebliche Verwirrung.
Wenn dann am Ende die Frage nach der Mörderin Manuels beantwortet wird, kommt die Mutter-Tochter-Beziehung voll zum Tragen. Erst am Ende, kurz vor dem Tod der Mutter, kommen die beiden zu einer Einigung, zu einer Nähe, zu einem Manöver, das den Richter, der Rebeca mittlerweile näher gekommen ist, in seiner Sucht und Suche nach Beweisen für Schuld und Unschuld zufrieden stellt.
QUALITÄT
Ich mag ja künstlerische Filme, ich mag schwarzen Humor, ich mag auch satirische Komödien; aber dieser Film hier ist alles drei. Er ist schrill, übertrieben, satirisch, gesellschaftskritisch und nimmt auch das Genre „Melodram“ auf die Schippe, wie mir scheint. Man kann den Film – wie Posdole es tut – als Melodram empfinden; für mich ist er eine Veräppelung eines Melodrams; aber bilde jeder sich selbst sein eigenes Urteil. Denn gesehen haben sollte man den Film schon einmal; er kommt regelmäßig bei arte.
Die Mutter, die bisher als Mutter versagt hatte, opfert sich nun am Ende des Lebens und rettet damit ihre Tochter. Die Tochter, die schon früh lernte, Geschicke anderer in ihrem eigenen Interesse zu beeinflussen, verlangt das Opfer des Lebens und die Funktion als Sündenbock. Ist das etwas, das unser Herz bewegt, oder ist es so übertrieben, dass wir über gezückte Taschentücher schmunzeln können? Ich bin mir nicht sicher; ich weiß nur, dass dies auf mich eher satirisch wirkte.
Dieser Film ist aber nicht nur eine gute Mischung aus Kunst, schwarzem Humor und Satire; er ist auch spannend. Die schrillen Figuren, der sonderbare Richter, der eigenartige Transvestit, die kalte Tochter und die egoistische Mutter geben zusammen mit Todesfällen, Gefängnis und geheimnisvollen Ermittlungen dem Film auch etwas von einer Kriminalkomödie.
Die Musik ist zauberhaft, natürlich spanisch. Wer spanische Musik mag, wollte schon deshalb den Film einmal anschauen. Störende Musik mitten in Dialogen gibt es fast nicht in diesem Film.
Marisa Paredes spielt die schrille Mutter mit Karrieresucht und mehreren Liebhabern so überdeutlich, aber nicht übertrieben deutlich, dass man diese schrille Person als markante Hauptperson im Film anerkennen muss.
Die Tochter dagegen ist fast unscheinbar, nicht einmal hübsch. Victoria Abril spielt diese kühle Person, die schon als Kind lernen musste, ihre Interessen zu wahren und notfalls auch durchzusetzen, mit angemessener Distanz und sehr glaubhaft.
FAZIT
Wer sich für Filmkunst interessiert, sollte diesen Film von Aldomóvar einmal ansehen. Wer Unterhaltung sucht, ist hier aber auch nicht verkehrt, denn der Film ist mit seinem schwarzen Humor unterhaltsamer als mancher Unterhaltungsfilm.
Pro: Hervorragendes Melodrama, phantastische Schauspieler Kontra: Kein Kontra
Wenn Almodóvar ein realistisches Melodram ohne Schnörkel gefilmt hat, dann ist es sicherlich »Tacones lejanos«. In diesem Streifen verbindet er seinen authentischen Stil mit den Gesetzen des melodramatischen Kinos.
I N H A L T
Manuel (Feodor Atkin ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: erstklassige Besetzung - "3,5 Stars" Kontra: etwas vorhersehbarer Plot, stört aber nicht weiter
...-Ikone Candice Bergen ("Murphy Brown").
Doch da Gracie frißt wie ein Schwein, immer die falschen Antworten gibt und die Cowboystiefel nicht so recht gegen High Heels eintauschen will, engagiert ihr Kollege (zurückhaltend und nett gespielt vom "Mann an Julia Roberts Seite", Benjamin Bratt) einen echten Profi, der schon mehrere schlichte Mädchen zur Miss America geformt hat. Für den Charakter des Benimm-Experten Victor hat Frau Bullock, die auch als Produzentin verantwortlich zeichnet, keine Kosten und Mühen gescheut.
Der zweimalige Oscar-Preisträger Michael Caine besticht hier in einer komödiantischen Paraderolle. Eine Mischung aus Belustigung und Ekel wird erkennbar, als er der Agentin rät, vor dem Sprechen doch erst die "halbe Kuh" aus dem Mundwinkel zu entfernen. Und was immer Gracie tut oder sagt, sie kann sich einer Boshaftigkeit aus...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich