Highway Psychos (2001)

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Highway Psychos (2001)

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Keine Straße ist lang - mit einem Freund an der Seite.

2  19.02.2010

Pro:
erstaunlich, aber wahr :  halbwegs spannend

Kontra:
insgesamt aber trotzdem ein schlechter Film

Empfehlenswert: Nein 

Lady-Alexa

Über sich:

Mitglied seit:24.08.2003

Erfahrungsberichte:748

Vertrauende:275

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Originaltitel: When Strangers Appear
Produktionsland: Australien, Neuseeland, USA
Produktionsjahr: 2001
Regie: Scott Reynolds
FSK: 16
Laufzeit: 96 Minuten

Radha Mitchell .. Beth
Barry Watson .. Jack Barrett
Josh Lucas .. Peter

Beth arbeitet in einem Motal und in einem kleinen Imbiss an einer entlegenen Straße. Als eines Tages der verletzte Jack auftaucht und sie um Hilfe bittet, lässt sie sich erweichen und versorgt ihn. Dann tauchen noch 3 Typen auf, und Beth wird in ein Wirrwarr aus Intrigen und Verfolgung hineingezogen. Bald kann man schon nicht einmal mehr erraten, wer wen jagt, wer Freund und wer Feind ist. Der charmante und hübsche Peter hat nach einigem Hin und Her schließlich den besseren Draht zu Beth. Aber ob das die richtige Entscheidung ist? Ja, einsame, hübsche Frau und ein paar irre Typen dazu, eigentlich kann das ja gar nicht gut gehen. Meine Erwartungen an den Film sind ja wegen Cover, Titel und so Zeug ohnehin mäßig bis ganz niedrig, im Grunde war der Streifen nur ein Lückenfüller. Und man höre und staune, ich bin doch halbwegs positiv überrascht worden. Denn entgegen all meiner Befürchtungen stellt sich tatsächlich Spannung ein, Beth ist nett, hübsch und sympathisch, die einsame Frau gegen den Rest der Welt und immer mit der Hüftjeans perfekt in Szene gesetzt. Dazu kommen die Gegenspieler, Barry Watson stellt sich überraschend gut an, gar nicht so Serien-Soap-mäßig wie man erwarten würde.

Das Highlight im Film ist für mich aber Josh Lucas, ein wunderschöner Mann, einfach zum anhimmeln und genießen. Als undurchschaubarere mal Freund, mal Feind-Typ gefällt er in jeder Situation und rettet das Publikum über so manch eine Filmschwäche hinweg. Positiv fällt mir die Spannung auf. Über weite Strecken ist man doch halbwegs interessiert und gespannt. Atmosphärisch haut mich das Ding zwar nicht um, es ist zu gut ausgeleuchtet, zu durchschaubar und so, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Das Finale kommt zwar wie erwartet, knallt aber trotzdem. Die Altersfreigabe verhindert leider ein Blutbad, ein bisschen mehr Gemetzel hätte dem Streifen sicherlich gut getan. Abgesehen von den Schauspielern, die zu gefallen wissen, muss die Spannung das Publikum bei der Stange halten, was die meiste Zeit lang klappt. Aber leider reicht das eben nicht aus, denn immer wieder stolpert man über das extrem lausige Drehbuch. Die Figuren tun vollkommen dämliche, unlogische Dinge, die Frau vertraut mal dem einen, dann dem anderen. Es ist ein hin und her ohne jede Logik, was das Anschauen etwas anstrengend macht. Da werden verletzte Männer zum Arzt gefahren, im Motel versteckt, hinter der Theke behandelt, es werden Autos geklaut, angehalten zerdeppert und ab und zu wird auch geschossen. Ziemlich planlos das ganze, was nicht überrascht.

Ich bin selbst am meisten überrascht, dass die Highway Psychos kein Totalreinfall waren. Aber unterm Strich bleiben natürlich eine ganze Menge Mängel übrig, die man nicht einfach wegreden kann. Das Drehbuch ist eine Katastrophe, die Geschichte ist zu durchschaubar und viel zu unlogisch. Es gibt zu wenig Blut, zu wenig Leichen und Horror gibt es schon einmal in gar keiner Form. Der Unterhaltungswert ist jedoch überraschend hoch, auch wenn die leichte Überlänge am Ende doch spürbar wird. Der Streifen ist zwar nicht wahnsinnig lang, gegen Ende wird die Geduld des Publikums aber schon arg strapaziert mit einer immer noch mehr konstruierten Zusammenführung, einer Fügung des Schicksals oder der längst fälligen Eskalation. Etwas mehr Action, ein strafferes Tempo vor allem im letzten Drittel hätten dem Film gut getan. Die spannungsgeladenen Momente sind beim Anschauen zwar positiv, rechtfertigen aber natürlich längst keine Empfehlung. Der Streifen erscheint nicht als Ärgernis, wenn man ihn denn schon einmal vor sich hat, mehr aber auch nicht. Alles in Allem ist der Streifen einfach nicht gut, zu viele Schwächen kommen gegen die paar positiven Aspekte nicht an. Daher: 2 Sterne, keine Empfehlung.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Realjackass

Realjackass

23.02.2010 02:14

Hm, ich muss gestehen, dass mich der nun mal so garnicht reizt. Bei Deiner eher verhaltenen Begeisterung aber vermutlich auch nicht so tragisch.

mctweetybaby

mctweetybaby

22.02.2010 19:08

Wär auch nicht meins. LG Annette

Wachbergindianer

Wachbergindianer

21.02.2010 23:17

Muss ich mir nicht unbedingt anschauen! ;-) LG

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