Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Natur, gut erreichbar mit ÖPNV und Auto, Cafés reichlich vorhanden zum ERholen |
| Kontra: |
nix eigentlich |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Das Bergische Land erhielt seinen NAmen nicht von den Bergen - denn dann müssste es grammatikalisch richtig Bergiges Land heißen! - sondern von den Grafen von Jülich und Berg nahe Köln, die - ich gucke das jetzt nciht nach, es geht ja ums Wandern! - zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert das nach ihnen genannte Bergische Land, also das Land der Grafen von Berg, unter ihre Herrschaft bekamen. Die Hauptstadt des Bergischen Landes war Düsseldorf, von dem Schloss der Grafen von Berg steht nur noch der Schlossturm mit dem Schifffahrtsmuseum auf dem Burgplatz in der Altstadt direkt am Rhein. Die Gebeine der Grafen von Berg und ihrer Familie werden in der Andreaskirche in der Düsseldorfer Altstadt aufgehoben.
Dies nur als grober geschichtlicher Überblick, nun zur geografisch3en Lage des Bergischen landes: es wird begrnzt von Rhein im Westem und der Ruhr im Norden, nach Osten schließen sich Sauerland und Rothaargebirge mit dem höchsten Berg von NRW an, dem Kahlen Asten bei Winterger, etwas über 700m. Im Süden dürfte die Wupper, die bei Leverkusen kurz vor Köln in den Rhein mündet, sein, möglicherweise aber auch erst die Sieg und das Siegerland.
Das Bergische Land ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges, zu dem auch das Siebengebirge mit dem berühmten Drachenfels bei Bonn gehört, und das auf der rechten Rheinseite das Rheintal, die Rheinische Tiefebene von Bonn bis Düsseldorf, begrenzt.
Die bedeutendsten Städte im Bergischen Land sind außer Düsseldrof, das ja heute mehr zum Rheinland gezählt wird, Wuppertal, Solingen und Remscheid, drei frühere Industriestädte, letztere der stahlindustrie, erstere mehr Textilien und Chemie - Bayer ist heute noch dort, die von endlosem Grün umgeben sind.
Nun also zu den Ausflugszielen:
1. Wuppertal
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Dank der Eingemeindungspolitik der 70er Jahre hat nun auch Wuppertal wunderschöne Ausflugsziele. Abgesehen vom Zoo, der schon eine Wanderung für sich ist und mitten inder Stadt ist, würde ich Euch ins malerische Wuppertal-Beyenburg entführen. In Wuppertal-Oberbarmen, wo eine der beiden Endstationen der Schwebebahn ist, die von Vohwinkel bis Oberbarmen das enge Tal der wupper durchzieht, fahren wir mit dem Bus Richtung Beyenburg und wandern ungefähr von Oehde unter der Autobahnbrücke aus nach Beyenburg.
In der Nähe ist ein Mahnmal zur Erinnerung an das KZ, das dort einmal stand - links von der Straße - und wovon eigentlich kaum jemand weiß. Hier wurden politische Gegner gefangen gehalten. Wenn man hier den Weg bergauf geht, hat man einen herrlichen Blick auf das ebenfalls eingemeindete Wupertal Langerberg. hier zieht sich ein bewaldeter Bergkamm zum Spazierengehen mit vielen Wegen als Grenze zwiscchen Langerberg und Beyenburg hin.
In Beyenburg selbst befindet sich eine alte Eisenbahnlinie, die heute noch für Museumszüge genutzt wird, aber wieder dem allgemeinen Zugverkehr erschlossen werden, wozu damals, als ich zuletzt da war, noch einige Umbauten und Gleiserneuerung wegen eines Erdrutsches nötig waren.
Berühmt und oft auf Kalenderfotos abgebildet ist der Beyenburger Stausee mit der Klosterkirche. Die Gründung derSiedlung stammt aus dem frühen Mittelalter.
Auf dem Stausee finden jährlich die Drachenbootrennen statt. Aufgestaut zu einem länglichen See wurde hier die Wupper.
Ich denke, dies war nun das schönste Ausflugsziel von Wuppertal aus.
2. Solingen
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Zwischen Remscheid und Solingen überspannt die Müngstener Brücke, üder die ich auch schon hier berichtet habe, das Tal der Wupper, das hier tief eingeschnitten ist. Und auch Wuppertal grenzt hier an die Wupper.
Hier in der Mitte zwischen den drei großen Städten befindet sich die mittelalterliche Burg der Grafen von Berg: Schloss Burg an der Wupper im von Solingen eingemeindeten malerischen Burg an der Wupper.
Man kann aus Solingen mit dem O-Bus hierher fahren und den markierten Weg zur Burg durch ´den Wald ninauf laufen, der auch noch eine Vielzahl weiterer Wanderwege bietet, u.a. einen steinkundlichen Weg. Wenn wir hier entlang gehen, dann kommen wir zu einem kleinen Aussichtstempel, von wo aus man einen herrlichen Blick ins Tal der Wupper hat. Der ganze Weg dauert ca. eine Stunde.
Einen ganz besonderen Weg dort hin gibt es von der Müngstener Brücke aus. Dort ist der Eisenbahnhaltepunkt Solingen-Schaberg gleich vor der Brücke bzw. gleich dahinter, wenn man von Remscheid aus kommt. Auf der Seite führt ein Weg hinunter durch den Wald unter der Brücke hindurch, man kann von der anderen Seite aber auch gleich hinunter auf den Weg rutschen und gar nicht erst durch den Bahnhof auf die richtige Seite gehen. Durch endlose Wälder geht es der Markierung nach Richtung Schloss Burg, ca. 2 Stunden.
Die Burg beherbergt ein Heimatmuseum mit viel Interessantem auch für Kinder, und im Ort gibt es sowohl oben bei der Burg oder unten an der Wupper, nette kleine urige Bergische Cafés in den historischen alten Fachwerkhäusern.
3. Remscheid
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die schönsten Ausflugsziele wurden den Remscheidern ja weg und anderswo eingemeindet. Zu nennen wäre in Lennep das Röntgenmuseum und der Schmittenbusch(wald) in Lüttringhausen. Ein weiteres lohnenswertes Wanderziel dürfte das Morsbachtal mit seinen alten vom Morsbach angetriebenen Hammerwerken sein. Allerdings war ich schon ewig nimmer da und weiß nicht, was davon noch steht.
4. Erkrath-.Hochdahl
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Am besten kenne ich mich natürlich da aus, wo cih am längsten gewohnt habe. Hochdahl, das in den 70ern bei dem viel kleineren Erkrath eingemeindet wurde, liegt direkt am Rand des Bergischen, insbesondere des bergigen, Landes. In Richtung Düsseldorf ist alles ziemlich flach, in Richtung Wuppertal wird es von Bergen begrenzt, die zwar nicht sehr hoch aber doch nicht zu unterschätzen steil sind.
An der S-Bahn-Linie der S8 zwischen Düsseldorf und Wuppertal beginnt am Haltepunkt Millrath, wo es auch ausreichend Parkplätze gibt, der Wanderweg ins Neandertal zwischen Erkrath(-Hochdahl) und Mettmann, also die Straßen aus Erkrath und Hochdahl treffen sich am Beginn des Neandertals udn führen dann gemeinsam hindurch bis Mettmann, der Kreisstadt.
Wenn wir oben am Friedhof vorbei gehen, führt der Weg abwärts, links Richtung Neandertal mit dem Neanderthaler-Museum und am Wildgehege vorbei, wo man alte Ure, also die ausgestorbenen Auerochsen aus dem Kreuzworträtsel nachgezüchtet hat.
Unten am alten Neanderthaler-Museum, einemkleinen weißen Gebäude, fließen der aus dem Neandertal kommende Mettmanner Bach udn die Düssel zusammen. Dort sind auch Cafés und ein Kinderspielplatz.
Wenn wir uns oben gleich hinter dem Friedhof nach rechts wenden, gelangen wir ebenfalls am Wildgehege vorbei ins Tal der Düssel. Hier führt der Weg Richtung Gruiten, das seit den 70ern zur Gartenstadt Haan gehört. Wenn wir un geradeaus halten, kommen wir zum Gruitener BAhnhof, wo wir nach einer Wanderung von höchstens einer Stunde wieder zurück zum auto nach Millrath fahren können.
Wir können uns aber auch dem Lauf der Düssel folgend nach links wenden und gelangen dann nach ungefähr derselben Zeit ins hisstorische Gruiten mit seinen alten FAchwerkhäusern und Cafés. Hier ist auch öfters schonmal was los, für Kinder und für Erwachsene.
Wer dann immer noch nicht genug hat, kann durch den Wald weiter dem Lauf der Düssel folgen bis zur Quelle im Dorf Düssel. Da war ich aber auch noch nie, und das ist schon ein größerer Ausflug von Millrath aus.
Von hier aus kann man auch weiter nach Wuppertal-Vohwinkel gehen, was dann aber nicht mehr nur durch Wald führt sondern auch noch über verkehrsarme Straßen.
6. Altenberger Dom
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Als Kind war ich mit meiner Oma öfters im Altenberger Dom nahe Leverkusen. Dort gibt es auch einen Märchenwald und ein Restaurant mit Wasserspielen, die wir uns immer angeuckt haben. Diese sind beleuchtet und waren wohl nur am Abend.
Der Altenberger Dom steht meiner Erinnerung nach mitten im Wald im Dhünn-Tal, einem Nebenfluss der Wupper wohl. Mehr weiß ich leider nimmer, nur eben dass wir da eine Bustour hin gemacht haben und ein Stück durch den wald lauffen mussten. Aber den wollte ich Euch als lohnendes Ausflugs- und Wanderziel nicht vorenthalten und würde selber gerne nochmal hin.
Zusammenfassung
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Ich wollte hier keine detaillierten Wanderungen beschreiben sondern Anregungen geben und Vorschläge für Ausflüge bzw. Wanderungen machen. Ich bin selber schon ewig nicht mehr sort gewandert, so dass ich gar nciht die neuesten Änderungen berücksichtigen könnte udn auch nciht mehr jeden einzelnen Baum und Strauch und jede Biegung im Kopf habe.
Da die Wälder teilweise doch sehr ausgedehnt sind, besonders auch in den ländlichen Gebieten weit weg von den genannten Städten, würde ich eh nciht ohne Wanderkarte irgendwelche größere Wanderungen unternehmen.
Fotos findet Ihr hier:
www.sabines-kaleidoskop.de/Wuppertal-Beyenburg.htm
www.sabines-kaleidoskop.de/Deutschlandfotos.htm
www.sabines-kaleidoskop.de/Eisenbahnbilder.htm
Aber ich suche noch welche raus und lade sie hier hoch: hab ich erledigt aber leider nciht so viele richtige Wanderbvilder gefunden,müsste dafür die Papierbilder durchsuchen und welche einscannen, ws ewig dauern würde. Ich hoffe, Euch gefällt die Auswahl, die ich bereits eingescannt oder digital fotografiert hatte, auch.
Viel Spaß beim Wandern - Hiking wie das wohl auf Neu-Hochdeutsch heißt - und alles Liebe von Sabine :)
PS: Jahreszeiten sind alle okay außer vielleicht Schnee und Eis im Winter, da Waldwege ja üblicherweise nciht geräumt werden ...
| weitere Erfahrungsberichte |
Aus dem Dornröschen Schlaf erwacht
Bewertung für Hiking Bergisches Land von
Finetta12
Pro: Viele Wege die hinausführen, zu jeder Jahreszeit nutzbar
Kontra: teilweise ziemlich verdreckt und verschmiert
...Hallo ciaos,
das wird mein erster Bericht zum Hiking im Bergischen Land.
Wandern im Bergischen Land? Wo es rauf und runter geht, teilweise mit ganz schönen Steigungen?
Ja, es geht. Wir fangen gemütlich an, und wählen für den Einstieg die ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
06.07.2007
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