Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
tolle Rezepte, viele traditionelle Rezepte |
| Kontra: |
gibt es nicht |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Mal wieder möchte ich einen Beitrag zur Aktion von pruedens „Bücher unterm Weihnachtsbaum“ beisteuern. Ich habe da nämlich einen ganz tollen Buchtipp für Euch, der sowohl unter den Weihnachtsbaum als tolles Geschenk passt als sich auch später dann in der Weihnachtszeit unentbehrlich macht: Und zwar das Weihnachtsbackbuch „Himmlische Bäckereien“.
Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch ist schon einige Jahre in meinem Besitz. Ich habe es seinerzeit von einer Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen, die genau wusste, dass ich unheimlich gerne backe und besonders zu Weihnachten auch die traditionellen Gebäcke für meine Familie herstelle. So kam dieses Buch dann schon im Dezember 1997 in meine Küche und wurde dann am kommenden Weihnachten auch sofort ausprobiert.
Wo es das Buch zu kaufen gibt?
Meine Freundin war und ist Kunde im Weltbild Verlag und da ist dieses Buch auch erschienen. Ich denke aber, dass man es wohl auch inzwischen bei Ebay ersteigern kann oder sonst wo erwerben.
Fakten:
Das Buch trägt die ISBN 3-85001-802-4
Einen konkreten Autoren kann ich nicht benennen, sondern nur auf die Danksagung in dem Buch verweisen, die den Firmen Aurora, Mondamin, USA Sonnenbluimenkerne, Supress, Schwartauer Werke, Peter Kölln, Verband der Großbäckereien e.V. gewidmet ist. Diese werden sowohl Rezepte als auch Bilder zur Verfügung gestellt haben.
Photos dürfen in diesem Fall aus dem Buch nicht veröffentlicht werden, da eine Klausel dies betreffend in dem Buch hinterlassen wurde. Daher werde ich versuchen anderweitig das Backbuch in Bildern wiederzugeben, was denn die Ergebnisse des Backens angeht, da mir anderes in diesem Falle verwehrt ist.
Zum Aufbau des Buches:
Als erstes finden wir in diesem Buch ein Vorwort, das sich mit der Weihnachtsbäckerei befasst. So wird man schon ein wenig eingestimmt auf das, was auf den folgenden Seiten auf einen zukommt.
Anschließend haben wir es mit einer Einleitung zutun. Hier werden einige Tipps in Sachen Backen zum Besten gegeben und auch eine kleine Gewürzkunde gegeben. Wir lernen Nelken, Safran, Zimt und all die anderen zur Weihnachtsbäckerei gehörenden Gewürze kennen und erhalten Erklärungen dazu.
Dann geht es in die Vollen mit der Adventsbäckerei.
Plätzchen sind das erste Thema des Buches. Und die sind meiner Ansicht nach in der Weihnachtsbäckerei unerlässlich. Wir finden hier alt bekannte Rezepte, die schon unsere Eltern und Großeltern auf den bunten Tellern in der guten Stube stehen hatten. Es gibt Kulleraugen, Butterplätzchen, Nussräder und vieles mehr.
Die Rezepte sind einfach beschrieben in ihrer Herstellung, so dass auch der unerfahrene Bäcker mit ihnen gut zurecht kommt. Es sind jeweils die Zubereitung und die Zutatenliste beschrieben. Eine Nährwertangabe gibt es nicht. Was bei Weihnachtsleckereien in Bezug auf das schlechte Gewissen der Kalorien wegen vielleicht nicht ganz verkehrt ist...
Das nächste Kapitel befasst sich mit der Weihnachtsbackstube.
Hier geht es um ganz besondere weihnachtlichte Genüsse. Es gibt zum Beispiel Rezepte für Makronen verschiedener Art: Schokomakronen, Kokosmakronen, Haselnussmakronen und sogar Sonnenblumenmakronen. Das Ganze neben noch einigen anderen Rezepten. Doch die Makronen bilden hier den Hauptanteil des Kapitels.
Wieder gibt es eine genaue Liste der Zutaten und daneben dann die Handhabung des Rezeptes. Wieder einmal keine Nährwertangabe.
Im nächsten Kapitel widmen wir uns dem Konfekt:
Doch im Grunde beginnt es auch hier wieder mit dem, was ich als Plätzchen bezeichnen würde. Vanillekipferl, Mandelkonfekt in Sternenform und dann endlich Rumtrüffel und Marzipanbusserl neben anderen leckeren Sachen.
Auch hier wieder gibt es die Zutatenliste und die Erklärung zur Zubereitung. Wieder keine Nährwertangabe.
Dann kommen wir zum Lebkuchen, der für die Weihnachtszeit unerlässlich geworden ist für mich.
Es gibt verschiedene Lebkuchenrezepte für runde Lebkuchen, längliche Lebkuchen, Ausstechlebkuchen, welche mit Verzierungen, welche ohne. Sie sind recht vielfältig vorhanden und auch immer ein klein wenig abweichend von ihrem Rezept her.
Auch hier gibt es die genaue Zutatenliste und die Zubereitung geschildert. Wieder finde ich keine Angabe zu den Nährwerten.
Danach kümmern wir uns um die Stollen und Co.
Hier findet man klassische Christstollen, Früchtebrote und allerlei abgewandelte Stollen.
Wieder einmal mit der genauen Zutatenliste und der Anleitung zur Zubereitung. Nährwerte sucht man auch hier vergebens.
Das letzte Kapitel gibt den krönenden Abschluss, denn es handelt von Torten, der süßesten Versuchung auf der Weihnachtskaffeetafel. Es gibt hier Torten mit Marzipan, die auf vielerlei weise gefüllt werden können mal mit Aprikosenkonfitüre, mal mit Erdbeer, mal mit hellem Boden, mal mit dunklem und immer wieder neuen schönen weihnachtlichen Namen.
Und es gibt auch wunderbare speziell für den Kaffee am Heiligen Abend gedachte Torten, die wirklich einen weihnachtlichen Zauber verströmen nicht nur durch ihre Zutaten, sondern vor allem durch ihre Optik. Mit Sternchen als Garnitur, kleinen Marzipan Nikoläusen, Sternschnuppen und und und... Schade, dass ich keine Bilder veröffentlichen darf. Das wäre ein Augenschmaus geworden.
Ansonsten das gleiche wie immer, Zutatenliste und Beschreibung der Herstellung sind zu sehen, Nährwerte Fehlanzeige.
Der Umgang mit dem Buch:
Ich benutze das Buch seit 1998. Ich habe mir bei jedem Rezept, das ich ausprobiert habe, eine kleine Notiz gemacht, ob es uns geschmeckt hat und wann ich es getestet habe, so dass ich weiß, wann was gemacht wurde und was ich besser nicht wieder machen sollte. Denn wir möchten ja auch weihnachtliche Bäckereien essen, die wir mögen.
Doch das meiste, was ich in den Jahren probiert habe, hat schon unseren Geschmack getroffen. Auf jeden Fall haben alle Rezepte gut funktioniert und der Rest ist dann ja eine subjektive Angelegenheit.
Immer genau nach Rezept?
Mit Sicherheit in meiner Küche nicht. Ich nehme Rezeptbücher eigentlich immer nur als Anhaltspunkt und wandle dann gerne ab. Ich experimentiere sehr gern und zaubere so immer wieder einmal verschiedene Geschmäcker auf den Tisch. Das gefällt meiner Familie und es ist nicht so langweilig. Und wer ein bisschen Erfahrung im Backen hat, der kann auch ruhig auf sein Gespür vertrauen und ein wenig abwandeln. Meistens passiert da nichts großartiges im negativen Sinne.
Die Bilder im Buch?
Die Bilder im Buch, die ich Euch hier ja vorenthalten muss, sind wunderschön. Es ist alles herrlich in Szene gesetzt und sie machen richtig Lust aufs Backen und natürlich auch auf das Genießen hinterher. Es gibt nicht zu jedem Rezept ein Bild, denn das würde das Buch ein Ende dicker machen als es ist.
Doch zu den wichtigsten Sachen ist schon eine Photographie da.
Die Bilder zeigen aber nur das fertige Produkt und keine Anleitung zum Backen oder Herstellen, wie man das aus anderen Büchern kennt.
Häufigkeit der Nutzung?
in der zeit vor Weihnachten ist dieses Buch mit das erste meiner zahlreichen Backbücher, das aus dem Regal genommen wird. Dann wird es bei mir sehr häufig benutzt. Und auch nur dann, denn es sind ausschließlich Weihnachtsbäckereien enthalten.
So hat es seinen Einsatz bei mir von Ende November bis kurz vor Weihnachten, danach wird es wieder ins Regal gestellt und hat ein Jahr Ruhepause.
Die Rezepte sind nämlich so spezifisch für diese Zeit des Jahres gedacht, dass ich für andere Zeiten einfach mehr Informationen und Auswahl in anderen Büchern finde. Deshalb wird dieses Buch auch nicht genutzt, selbst wenn ich nur mal ein Grundrezept für einen Tortenboden brauche. Da habe ich dann andere Nachschalgewerke.
Fazit:
Ich kann dieses Buch jedem Weihnachtsbäckereiliebhaber empfehlen, sei es nun selbst gekauft oder als ein gut gemeintes Geschenk für einen lieben Menschen. Es macht Spaß darinnen zu blättern und sich Anregungen zu holen oder aber genau nach Rezept zu arbeiten, wie es einem beliebt. Zu kaufen gibt es das Buch wie gesagt im Weltbild Verlag und einen Preis kann ich leider nicht nennen, da ich es selbst als ein Geschenk erhalten habe. Ich denke aber, dass es das Buch unter 10 Euro geben wird.Gerne alle Sterne und eine dicke weihnachtliche Empfehlung von mir.
In diesem Sinne frohes Backen!