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>>sanatana dharma<<
......die ewige Religion, so bezeichnen ca. 811 Mio. Inder den Hinduismus.
Die Grundgedanken des Hinduismus sind die Lehre vom Kharma(selbstverschuldetes Schicksal) und der Wiedergeburt. Jedes Wesen, also auch die Götter, durchlebt in einem ewigen Kreislauf die Welt, je nach Größe seiner Sünden, wird er als Gott, Mensch, Tier oder in der Hölle wiedergeboren.
Irgendwann diesem scheinbar endlosen Kreislauf zu entkommen ist das Ziel der Erlösung -->Moksha. Zu dieser Erlösung führen drei verschiedene Wege. Der Weg des Handelns/ der Arbeit, der Weg der Verehrung der Götter und der Weg des Wissens/ des Erkennens.
Den meißten Indern jedoch bleibt der Weg des Wissens verborgen. Denn auf den Dörfern, aber auch noch in den Städten, können nur wenige Menschen lesen und/oder schreiben. Eine Schulbildung wäre mit Geld verbunden, welches die meißten Familien nicht haben.
Besonders Frauen sind in der indischen Gesellschaft die Arbeitstiere der Familie.
Sie dürfen erst nach den Männern essen, sie dürfen weder rauchen noch Alkohol trinken. Ihnen gibt man die körperlich schwere Arbeit, zum Beispiel auch im Strassenbau, den Männern werden die Aufseherposten zugeteilt.
Das Hindukind wächst bis zu seinem fünften Lebensjahr als sogenanntes absolut reines Wesen, der Göttlichen Kindheit, auf. In dieser Zeit trägt das Kind noch nicht die Lasten seines früheren Lebens, hat keine Pflichten und ist frei.
Der Hinduismus erscheint einem auf den ersten Blick als eine Vielgötterlehre, aber das stimmt nicht ganz.
Es gibt zwar viele verschiedenen Göttergestalten, aber sie alle sind nur Ausdrucksformen des "allmächtigen, allumfassenden, ewigen und allgegenwärtigen Gottes Brahma". Die zahlreichen Götter aber bieten den Menschen die Möglichkeit unter der "Schutzherrschaft" seines Gottes, dem einzig wahren Gott näherzukommen. Man entwickelt sozusagen mit der Zeit eine Vorliebe für diesen oder jenen Gott. Welcher ist eigentlich völlig egal.
Die Hauptgötter, dessen Namen ihr vielleicht schon mal gehört habt, heißen: Vishnu(Erhalter der Welt und GArant ihrer inneren Ordnung), Shiva(Gott des Wandels, der Zerstörung)und Brahma(Verkörperung der Schöpfungskraft).
Untergötter sind z. B.: Krishna, die Wiedergebut Vishnus, Gott der Hirten und Bauern, der Menschen und Tiere liebt. Ganesha, Sohn Shivas, gilt als Überwinder und Vernichter von Hindernissen. Er wird mir einem Elefantenkopf dargestellt und ist einer der meißtverehrten Götter.
Auch das Weltgeschehen gleicht dem Denken an das eigene Dasein: Krita/goldenes Zeitalter, Treta, Dvapara und Kali Yuga, die Zeit des Verfalls. Das heißt am Ende diesen Zeitalters wird die Erde durch einen Brand zerstört und nach einer Ruhepause, fängt der Kreislauf von Vorne an.
Die soziale Struktur des Hinduismus ist in der Kastenordnung niedergelegt. Die niedrigsten Kastenmitglieder nennen sich "Harijan" früher Paria, die Unberührbaren, kastenlosen. Ein Kastenhöherer dürfe einen Harijan nicht berühren, wenn er nicht sündigen wolle.
Mahatma Ghandi gab ihnen den Namen "Harijan"--> Kinder Gottes, und trat für ihre Gleichberechtigung ein. Allerdings hat dieser Ehrgeiz nicht viel in den Köpfen der Menschen geändert. Harijans dürfen keine Tempel besuchen und müssen aufpassen, dass ihr Schatten nicht auf einen Kastenhöhren fällt.
Brahamanen nennt man die Kastenhöchsten.
Vielleicht noch etwas zur Verheiratung der Töchter.
Die Mitgiftforderung sind eigentlich gesetzlich verboten. Aber dennoch ist es kaum möglich ein Mädchen zu verheiraten, ohne das ihre Familie einen hohen Brautpreis zahlen muß. Das Mädchen wird mit etwa dreizehn Jahren verheiratet. Auf den Dörfern gibt es ein Ritual, welches der Sage von Gott Shiva und seiner Frau Parvati zu Grunde liegt:
Parvati war Shiva immer eine gute Frau gewesen, nur einmal hörte sie ihm nicht ricxhtig zu und da wurde Shiva böse und verstieß Parvati. Zur Strafe mußte PArvati zurück auf die Erde, als Tochter eines Fischers. Doch als Shiva dann einsam war, gefiel es ihm nicht und er wollte Parvati zurückhaben. Deshalb kam ihm die Idee einen Hai in den See zu schicken in dem Parvatis Vater fischte. Der Riesige Hai zerstörte alle Netze und brachte dem Vater große Not. Aus dieser Verzweiflung versprach der Vater, dem Mann Parvati zur Frau zu geben, der den Hai tötete. Also nahm Shiva die Gestalt eines jungen Fischers an und tötete den Hai. So heiratete er Parvati zum zweiten Mal......Die Moral von der Geschicht? Nur ein Mann der Dich liebt verzeiht Dir Deine Fehler...
So schön diese Geschichte sein mag, es ist in jeder Religion das gleiche. Ihre Grundsätze mögen löblich und anstrebsam sein, aber was die Menschen daraus machen ist wieder etwas anderes.
Die Vorstellung den Hinduismus zu leben, ist für einen Europäer ziemlich schwer. Für mich ist diese Religion faszinierend, gerade weil sie so sehr von meinem Leben abweicht. Kein Fleisch zu essen, weil ich evtl. meine Großmutter verzehren könnte, mich täglich Waschungen zu unterziehen um den reinlichsten Zustand zu erreichen um eine religiöse Andacht zu halten. Nach Allahabad zu reisen um mich im Ganges, der Mata Ganga (der Fluß ist nach hinduistischem Glauben eine Göttin Mata-->Mutter) von meinen Sünden zu reinigen, all das erscheint mir zwar absurd, aber fesselt mich doch.
Ich war in meiner Kindheit selten in der Kirche und habe nicht lange am Religionsunterricht teilgenommen. Ich habe nie gelernt so sehr an etwas zu glauben, wie es beispielsweise die Hindus tun.
Die negativen Seiten, die sich in jeder Glaubensrichtung auftun können, mal beseite genommen.
Ich habe einiges über den Hinduismus gelesen, kann mir eine vage Vorstellung von diesem Leben machen. Ich hoffe ich konnte euch diesen Eindruck vermitteln.
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19.02.2004
(27.02.2004)
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Bewertung für Hinduismus von
ashrafkhan
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sehr hilfreich
05.05.2002
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Heiligkeit der Kuh im Hinduismus
Bewertung für Hinduismus von
Ini05
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...Hallo,
ich denk mal ihr habt schon mal von der Heiligkeit der Kuh im Hinduismus gehört oder?
Aber eigentlich weiß niemand so genau, warum sie denn nun heilig ist!
Ich möchte hier mal die Gelegenheit nutzen und euch einige Interessante Sachen darüber er ...
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12.03.2003
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Hinduismus - eine große Religion
Bewertung für Hinduismus von
TENSE
Pro: Sie haben hohe und gute Ziele
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05.09.2002
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