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- Trailer
Mein Eindruck
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"Hinter der Sonne" ist ein mit schönen Bildern und emotionaler Kraft inszeniertes Drama, das keinen Zuschauer unberührt lassen dürfte. Die Geschichte, die auf die Blutrachekultur Albaniens verweist, stellt die Kräfte ... Bericht lesen
Hinter der Sonne (DVD)
Walter Salles preisgekröntes Melodrama Hinter der Sonne wirft einen Blick ins ... mehr
brasilianische Hinterland der Jahrhundertwende. In wunderschönen Bildern entfaltet sich eine archaische Geschichte um eine Blutfehde zwischen zwei verfeindeten Familien. April im Jahr 1910. Es ist der Monat der Zuckerrohrernte, irgendwo an der brasilianischen Grenze. Inspiriert durch den Roman Der zerissene April des albanischen Schriftstellers Ismail Kadare wird die Geschichte von Tonho (Rodrigo Santoro) erzählt, dessen Vater (Jose Dumont) ihm befiehlt, den Tod seines älteren Bruders zu rächen. Obwohl Tonho weiß, dass er mit dem Mord sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, beschließt er, die Ehre der Familie zu retten. Erst die Fragen seines jüngeren Bruders Pacu (Ravi Ramos Lacerda) stimmen ihn nachdenklich und lassen ihn an der Blutrache zweifeln. Als eines Tages ein Wanderzirkus durch die Gegend reist und Tonho sich in die bezaubernde Schaustellerin Clara (Flavia Marco Antonio) verliebt, hat er die Möglichkeit, sein Leben zu ändern. Walter Salles hatte 1998 mit dem oscarprämierten Central do Brasil einen Programmkino-Hit gelandet. Produzent war damals wie heute der beinahe schon legendäre Schweizer Arthur Cohn, die Kamera führte Walter Carvalho. Als erfolgreiches Team kehrt man jetzt zurück, und auch Hinter der Sonne ist offensichtlich auf ein internationales Arthaus-Publikum ausgelegt. Carvalho gelingen Bilder von ausgewählter Schönheit, bezaubernd in ihrer Sinnlichkeit, Poetik und Symbolik. Dennoch will der zentrale Konflikt um die Blutfehde nicht recht überzeugen. Zu wenig ist vom Dilemma dieses jungen Mannes spürbar, dessen Leben durch den Mord eine dramatische Wende erfährt; für den die Uhr plötzlich, wie ein Protagonist im Film sagt, rückwärts läuft, mit jeder Sekunde unerbittlich dem Tod entgegen. Letztlich ist Hinter der Sonne ein Film über den Versuch einer Selbstbefreiung, dabei nicht frei von Sentimentalität und Romantisierung. Ein stilsicherer, kraftvoller Bilderreigen, der einen kleinen Einblick gewährt in ein großes, unbekanntes Land: den Sert'o im Nordosten Brasiliens. --Thomas Reuthebuch
brasilianische Hinterland der Jahrhundertwende. In wunderschönen Bildern entfaltet sich eine archaische Geschichte um eine Blutfehde zwischen zwei verfeindeten Familien. April im Jahr 1910. Es ist der Monat der Zuckerrohrernte, irgendwo an der brasilianischen Grenze. Inspiriert durch den Roman Der zerissene April des albanischen Schriftstellers Ismail Kadare wird die Geschichte von Tonho (Rodrigo Santoro) erzählt, dessen Vater (Jose Dumont) ihm befiehlt, den Tod seines älteren Bruders zu rächen. Obwohl Tonho weiß, dass er mit dem Mord sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, beschließt er, die Ehre der Familie zu retten. Erst die Fragen seines jüngeren Bruders Pacu (Ravi Ramos Lacerda) stimmen ihn nachdenklich und lassen ihn an der Blutrache zweifeln. Als eines Tages ein Wanderzirkus durch die Gegend reist und Tonho sich in die bezaubernde Schaustellerin Clara (Flavia Marco Antonio) verliebt, hat er die Möglichkeit, sein Leben zu ändern. Walter Salles hatte 1998 mit dem oscarprämierten Central do Brasil einen Programmkino-Hit gelandet. Produzent war damals wie heute der beinahe schon legendäre Schweizer Arthur Cohn, die Kamera führte Walter Carvalho. Als erfolgreiches Team kehrt man jetzt zurück, und auch Hinter der Sonne ist offensichtlich auf ein internationales Arthaus-Publikum ausgelegt. Carvalho gelingen Bilder von ausgewählter Schönheit, bezaubernd in ihrer Sinnlichkeit, Poetik und Symbolik. Dennoch will der zentrale Konflikt um die Blutfehde nicht recht überzeugen. Zu wenig ist vom Dilemma dieses jungen Mannes spürbar, dessen Leben durch den Mord eine dramatische Wende erfährt; für den die Uhr plötzlich, wie ein Protagonist im Film sagt, rückwärts läuft, mit jeder Sekunde unerbittlich dem Tod entgegen. Letztlich ist Hinter der Sonne ein Film über den Versuch einer Selbstbefreiung, dabei nicht frei von Sentimentalität und Romantisierung. Ein stilsicherer, kraftvoller Bilderreigen, der einen kleinen Einblick gewährt in ein großes, unbekanntes Land: den Sert'o im Nordosten Brasiliens. --Thomas Reuthebuch
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Erfahrungsbericht von mima17 über Hinter der Sonne 18.09.2003
Produktbewertung des Autors:
Pro:
bewegend, Actionszenen, sinnlich, humorvoll, poetisch fotografiert, ausgezeichnet gespielt, angemessene Musik
Kontra:
kaum Zusatzmaterial auf der Leih - DVD
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ein poetischer Film um ein ernstes Thema: Eine Blutfehde, die bereits Jahrzehnte andauert, droht zwei Familien vollständig zu vernichten. Gibt es einen Ausweg aus dem Teufelskreis, den die Ehre vorschreibt?
Filminfos °°°°°°°°°
O-Titel: Behind the sun (Brasilien/Schweiz/Frankreich 2001), DVD: 2002 FSK: ab 12 Länge: 88 Min. Regisseur: Walter Salles ("Central Station") Produzent: Arthur Cohen Drehbuch: Walter Salles u.a., nach dem Roman "Broken April" von dem alban. Schriftsteller Ismail Kadaré Musik: Antonio Punto, Ed Cortes, Beto Villares Darsteller: Rodrigo Santoro, José Dumont, Flavia Marco Antonio, Ravi Ramos Lacerda u.a.
Handlung °°°°°°°°°
Brasilien im Jahr 1910, irgendwo im trockensten Hochland, das man sich vorstellen kann, dem Sertao. Die Gegend nennt sich selbst Riacho das Almas, Fluss der Seelen, doch die Ärmsten fühlen sich wie in einem Land "hinter der Sonne". Zu diesen Ärmsten, den Zuckerbauern, gehört die Familie Breves. Und ihr jüngster Spross, Pacu, erzählt uns von ihrem Ende.
Die Breves sind trotz ihrer Armut stolze Landbesitzer. Doch sie streiten sich um einen Landflecken mit der Familie Ferreira, mit denen sie seit Jahrzehnten in Blutfehde liegen. Nun ist die Reihe an Tonho (Rodrigo Santoro), Pacus älterem Bruder: Er soll auf Befehl seines Vaters (José Dumon) den Tod des älteren Bruders Ignacio rächen. Er soll einen Ferreira erschießen.
Obwohl Tonho weiß, dass er mit dem Mord sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, beschließt er, die Ehre seiner Familie zu retten. Erst die Fragen Pacus (Ravi Ramos Lacerda) stimmen ihn nachdenklich und lassen ihn an dem Gebot der Blutrache zweifeln. Er erinnert sich noch gut an den Tag zwei Monate zuvor, als Ignacio, auf dessen Schultern Pacu ritt, erschossen wurde. Muss noch mehr Leid in die Welt kommen? Er erschießt einen Menschen, hat aber selbst noch nie geliebt. Er bittet um Waffenstillstand bis zum nächsten Vollmond und erhält ihn vom Ferreira-Patriarchen gewährt.
Eines Tages zieht ein Karren mit zwei Gauklern durchs Land: Salustiano und seine Adoptivtochter Clara (Flavia Marco Antonio). Sie schenkt Pacu ein Kinderbuch über eine Merrjungfrau. Fortan träumt Pacu sich in das Land am Meer, weit weg vom Staub der Hochebene. Pacu erzählt Tonho, woher er das Buch hat, und als Tonho in die Stadt fährt, um den produzierten Zucker (zu gesunkenen Preisen) zu verkaufen, sieht er Clara als Feuertänzerin und -schluckerin im Wanderzirkus Salustianos auftreten. Er verliebt sich in sie, und sie ist ebenfalls nicht abgeneigt.
Obwohl Salustiano Clara Tonhos Situation erklärt - er ist in eine Blutfehde verwickelt und hat nicht mehr lange zu leben, schau dir nur seine schwarze Armbinde an -, trifft sie sich wieder mit Tonho, der mit ihr und ihrem Ziehvater zur nächsten Stadt fährt. Dort erlebt er, was Fliegen und Freiheit ist.
Doch der Tag der Entscheidung ist unausweichlich. Die rachsüchtigen Kinder der Ferreiras haben ihren blinden Patriarchen belogen: Das Signal zum Gegenschlag gelte bereits. Er gibt die Erlaubnis seinem ältesten Sohn, der mitten ins dickste Gewitter gerät. Und weil er kaum noch etwas sieht, kommt es zu einer verhängnisvollen Verkettung von Umständen auf der Farm der Breves.
"Hinter der Sonne" ist ein mit schönen Bildern und emotionaler Kraft inszeniertes Drama, das keinen Zuschauer unberührt lassen dürfte. Die Geschichte, die auf die Blutrachekultur Albaniens verweist, stellt die Kräfte des Todes denen des Lebens gegenüber. Die Liebe seines Bruders und Claras erlösen Tonho aus dem Teufelskreis der Gewalt, in dem sich seine Familie seit Jahrzehnten verausgabt. Am Schluss steht er in der Brandung des Meeres: Sucht er die Meerjungfrau, von der sein Bruder träumte und erzählte? Hat der "Fluss der Seelen" endlich sein Ziel, das Meer, gefunden?
Es gelingt relativ selten, dass ein menschliches Drama von epischen Dimensionen in so einfachen Bildern erzählt wird und doch genau das aussagt, was es beabsichtigt. Zudem lässt sich der Film immer wieder ansehen, ohne dass er langweilig wirkt, weil nichts künstlich wirkt, obwohl es sich um hohe Kunst handelt: Denn bei jedem erneuten Sehen erschließt sich dem Betrachter eine weitere Bedeutungsebene.
Die Schauspieler gehen vollständig in ihrer Geschichte, die sie jeweils zu erzählen haben, auf. Denn die Wirklichkeit Brasilien ist eine Geschichte, und jeder Mensch webt einen Faden hinein. Der Film setzt die große lateinamerikanische Tradition des Magischen Realismus fort. Zu der entsprechenden Stimmung, die den Film erfüllt, trägt die Musikuntermalung einen großen Anteil bei. Gleich drei Künstler haben sie geschaffen: Antonio Punto, Ed Cortes, Beto Villares. Ihre Musik ist nie aufdringlich, sondern scheint zum Land und seinen Menschen zu gehören.
Die DVD °°°°°°°°°
Die Leihversion der DVD umfasst wie so oft auch hier kein Bonusmaterial. Dennoch bereiten bereits der ausgezeichnete Ton in DD 5.1 und das scharfe, fehlerlose Bild Freude.
Unterm Strich °°°°°°°°°°°°°
"Hinter Sonne" ist ein poetisch bebildertes, anrührend gespieltes Drama, das auch vor Actionszenen keineswegs Halt macht. Hier werden Menschen auf grausame Weise getötet, alles um der Blutrache willen, die ihnen eine verdrehte Form des christlichen Glaubens zudem erlaubt bzw. vorschreibt. Dagegen stehen die Kräfte der Liebe und der Phantasie, die letztendlich obsiegen: eine Botschaft der Hoffnung.
Wer anrührende und anspruchsvolle Unterhaltung sucht, ist hier genau richtig. Wer sinnloses Geballere oder erotische Exzesse sucht, sollte in der FSK-18-Abteilung suchen. Dieser Film ist jedenfalls ab 12 Jahren freigegeben, und das geht völlig in ordnung.
Weil die Leihversion kein Bonusmaterial aufweist, erhält die DVD einen Punktabzug: vier von fünf Sternen.
Inhalt:
1910, im brasilianischen Nordosten, dem Sertão, leben zwei miteinander verfeindete Familien. Eine Blutfehde ist Schuld am Tode des ältesten Sohnes Inácio. Ihren Ursprung vermag keiner der Familien mehr nachzuvollziehen. Es muss wohl um ein Stüc ...
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sehr hilfreich
25.04.2003
fade Bewertung für Hinter der Sonnevon
chocwithstarfish
Pro: schöne handlung Kontra: fade
Hinter der Sonne Der Film basiert auf dem Roman „Der zerrissene April“ des albanischen Schriftstellers ISMAIL KADARE. Der Regisseur SALLES verlegte die Handlung von Albanien in das nordöstliche Hinterland Brasiliens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. ...
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Pro: *überleg* nichts !! Kontra: kindisch und niveaulos
...Die Teletubbies sind in meinen Augen die größte Dummheit, die man für Kinder erfinden konnte. So rennen jeden Abend diese dummen Kreaturen, die sich Tinky Winky, Dipsy, Lala und Po nennen und sagen ihren Spruch auf: AH-OH Dipsy ! Dann rennen sie wie wild durch den Bilschirm und schon wieder: AH-OH !! So was schwachsinniges. Davon lernen ja nicht mal Kleinkinder etwas ! Aber irgendwie sind diese Teile Kult geworden, nämlich zu dem Zeitpunkt, als sie bei TV Total verarscht wurden. Seitdem kennt sie jeder. Am Ende jeder Sendung, je 30 Minuten in dem die Teletubbies mindestens 5 mal das selbe gesagt haben um die Zeit rumzubringen, kommt immer so ein Rohr aus dem Boden, das dann sagt "Zeit für Tubby Winke Winke!!" Und dann versammeln sich alle Teletubbies hinter den Bergen, die Sonne grinst nochmal schnell dazwischen, und die Teletubbies...
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Pro: man muß nicht nach dem Sinn suchen Kontra: denn es gibt keinen
...Taxi Taxi :!:
mhh last mich mal überlegen ... war das wirklich ein Film ??
Kann ich eigentlich nicht sagen. Das ist seit langen wieder mal ein Film wo mann auch mit größter Anstrengung keinen Sinn sehen kann. Und in die Kategorie -> kein Sinn - aber dafür colle Action passt der auch nicht. Der Film ist vom Anspruch sehr "low",und wer den 1. schon gesehen hat weiß ja was ich meine. Eigentlich der gleiche Film nochmal mit anderen Stunts. Wenn ich mir Need for Speed reinziehe habe ich den gleichen Spass und kann selber lenken. Die Kameraführung war auch sehr hektisch. Also wenn doch jemand da rein muß sollte er sich ganz weit hinten platzieren sonnst besteht Kotzgefahr. naja man goennt sich ja sonnst nichts.
mein voting für taxi taxi ,einmal taxi mehr als der erste :-)
bye bye Oli...
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