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Die Wayans Brüder haben 1996 mit "Hip Hop Hood" ihre Karriere geebnet. Kurze Zeit darauf folgte der absolute Blockbuster "Scary Movie" (1997) mit denen die Sippe Keenen Ivory, Marlon und Shawn Wayans ihren Bekanntheitsgrad immens steigern konnten - Ihr internationaler Durchbruch. Die Geschmacklosigkeit ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von blood3115 über Hip Hop Hood 17.12.2005
Produktbewertung des Autors:
Humor
sehr humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
Anspruch - was ist das?
Action:
geht so
Romantik:
wenig
Pro:
Kontra:
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
*** Intro: ***
Rassenkonflikt gilt in den Vereinigten Staaten nach wie vor als sozialer Unruheherd, oder überspitzt ausgedrückt als Bombenkessel. Die Kluft zwischen sozialer Anerkennung und sozialer Akzeptanz wächst, ebenso wie der endliche Fall einer sich niemals schließenden Verbrechensspirale - Ein überaus ernstes Thema, aber was wäre, wenn eine Bande Afroamerikaner diesen Stoff zu eigen machen und eine Parodie oder eine Persiflage drehen würde? Ein Film mit unterschwelliger Sozialkritik gepaart mit einer Flut von Humor? Die Idee ist nicht schlecht zumal das Komödien-Genre in vielerlei Form sein Publikum zum Lachen bringt. Die Erwartungshaltung dieser mittlerweile angestaubten VHS bewegte sich vor dem aller ersten Filmgenuss in Richtung vulgär, obszön, übergreifend geschmacklos. Seht selbst...
*** Kurzinfo: ***
· Kinostart: 3. Juli 1997 · Originaltitel: Don't Be a Menace · Langer Titel: Don't Be a Menace to South Central While Drinking Your Juice in the Hood · Genre: Komödie · Darsteller: Shawn Wayans (Ashtray), Marlon Wayans (Loc Dog), Tracey Jones (Dashiki), Chris Spencer (Preach), Suli McCullough (Crazy Legs) · Land: USA · Jahr: 1996 · Spieldauer: 89 min · FSK-Freigabe: 12
*** Wissenswertes: ***
Das Hood-Genre, eine Idee afroamerikanischer, autonomer Regisseure, die Anfang der 90er auf die Probleme der Schwarzenvierteln aufmerksam machten. Neben New York wurde oftmals L.A. als Brennpunkt vieler Bandenkriege dargestellt mit einem Fingerzeig auf die Jugendlichen, die gefangen sind in der Spirale der Aussichtslosen. Filme wie "New Jack City", "Menace II Society" oder aber auch "Boyz'n the Hood" gelten als Wegbegründer dieses Genres und liefen erfolgreich auf den Leinwänden. Folglich ließ die Welle nicht lange auf sich warten, so dass dabei Filme wie "Gridlock'd - Voll drauf", "He Got Game" u.a. entstanden.
Die Wayans Brüder haben 1996 mit "Hip Hop Hood" ihre Karriere geebnet. Kurze Zeit darauf folgte der absolute Blockbuster "Scary Movie" (1997) mit denen die Sippe Keenen Ivory, Marlon und Shawn Wayans ihren Bekanntheitsgrad immens steigern konnten - Ihr internationaler Durchbruch. Die Geschmacklosigkeit ist das große Markenzeichen der Wayans. Wer sich damit vereinbaren kann, sollte bei deren Werke seine wahre Freude haben.
*** Story: ***
Ashtray (Shawn Wayans) wird von seiner Mutter zu seinem Vater ins Ghetto South Central, Los Angelos, geschickt. Seine Mutter möchte durch diese Maßnahme Ashtrays Reifeprozess beschleunigen und verspricht sich eine Menge von ihrem Vorhaben. Kurz nach seinem Eintreffen in South Central besucht Ashtray seine Freunde aus dem Viertel - Cousin Loc Dog (Marlon Wayans), Pseudo-Schwarzenrechtler Preach (Chris Spencer) und Träumer Crazy Legs (Suli McCullough). Zu Ehren des kürzlich aus dem Knast entlassenen Toothpick, wird eine Party veranstaltet - Natürlich dürfen die vier Jungs nicht fehlen. Inmitten des Partygetümmels lernt Ashtray die attraktive Dashiki (Tracey Jones) kennen, eine Mutter von sieben Kindern. Ehe sich Ashtray versieht, ist er Hals-Über-Kopf in sie verliebt, allen Warnungen zum Trotz...
*** Kritik: ***
Nicht unbedingt politisch korrekt, aber mit ein wenig klischeehafter Ironie versehen, haben die Wayans Brüder Shawn und Marlon eine taktlose Parodie auf alle möglichen sozialkritischen Ghetto-Dramen, insbesondere aber "Menace II Society", erschaffen. Mit eigenwilligem, überdrehtem Humor nimmt "Hip Hop Hood" sämtliche Vorurteile in sein Repertoire auf, sei es der "übertriebene" Baggy-Style, die "gepimpten" Low-Riders oder der Missbrauch gefährlicher Drogen - Hier wird ein richtiges Feuerwerk an Gags losgelassen. Weg von den, allen voran, gut und ernst gemeinten Filmen der 90er Jahre über den Werdegang perspektivloser, schwarzer Afroamerikaner.
Das Elend der Ghettos fällt weitestgehend in den Hintergrund, sprich soziale Kritik wird kaum berührt wie in wenigen Ausnahmen dieses Beispiel: Festgenommene Afroamerikaner - Vergehen: Sie waren an einem Freitagabend schwarz... Vielmehr werden typisch auffällige "Gangsta-Attitüden" der Hip-Hop Szene gepuscht und immer wieder ins Lächerliche gezogen. Die Wayans Brüder kreierten einen außergewöhnlichen Film mit einer hiesigen Bandbreite an lustigen Szenen. Hintereinander abgearbeitet ist die Szenenabfolge hektisch und stumpf, nicht unbedingt realitätsnah, aber sehr unterhaltend, vergleichbar mit Abfolgen erheiternder Sketche. Demnach ist "Hip Hop Hood" eher eine plumpe Angelegenheit, ein Film über den man nicht viel Nachdenken muss, der im Wesentlichen über seine vier Räume nicht hinaus kommt.
Sicherlich ist der Umgang auf South Centrals Straßen hart, Dialoge rotzfrech, scharf, zu weilen makaber und geschmacklos, aber genau dies macht "Hip Hop Hood" aus - Eine illustere Aufmachung dämlicher Ereignisse - Sind wir doch einmal ehrlich: Die Geschichte ist wenig originär und lebt somit nur von seiner Comedy. Zentrale Themen vieler Ghetto-Filmen wie kaputte Familien, Rassenkonflikte, Bandenkriege, Kriminalität, Perspektive kommen in einen Plot und werden Gegenstand vieler Handlungsstränge. Dabei gilt es einmal mehr abgehoben zu sein und dem Publikum seinen "unsichtbaren" Charme aufzuerlegen. Anspruch ist jedenfalls nicht vorhanden und sollte bei einem solchen, sich am Rande eines geistigen Machwerk befindlichen Films, nicht erwartet werden.
Der eine mehr, der andere weniger - Die beiden Brüder und Protagonisten Shawn (Ashtray) und Marlon Wayans (Loc Dog) beherrschen ihr Genre und glänzen durch Stumpfsinnigkeit. Besonders Marlon Wayans ist ein Mimenakrobat. Solch ulkige Fratzen sieht man selten und verleihen gerade zu Anfang dem Film einen grobmotorischen Touch, sprich Witze ohne Niveau für einfache Leute. Shawn Wayans hingegen ist der junge Mann, der Luther Kings Worten "I have a dream" zerrt. Aus einer ungewissen Zukunft eine gewissenhafte Formen, endlich aus dem "Loch" raus zukommen, schlüsselt sich nach und nach auf, jedoch vergisst Shawn seine Rolle mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Was bleibt ist ein energischer, nerviger Typ namens Loc Dog auf dem durchaus die Beschreibung zentraler Fixpunkt zutrifft...
"Hip Hop Hood" ist ein erhabener Vertreter seines Genres. Die Zuschauer werden nicht im Stich gelassen, denn die Gags sind für jedermann konzipiert, ohne dass das Publikum jede Anspielung verstehen muss. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, teils hier, teils da ein Dejavú altbekannter Lacher zu erleben. Trotz inhaltlicher Schwäche kann sich "Hip Hop Hood" ständig wieder aufrappeln zumal Grotesk immer wieder, wenigstens ab und zu, ein Lächeln schenkt. Qualitativ kann so gesehen diesem Film eine Menge anlasten, denn 1.) bringen beißende Jokusse zum Lachen und 2.) rückt die Quintessenz zierlich klein zwischen Witz und Witz.
*** Fazit: ***
Ghetto hin, Ghetto her, flapsige Sprüche, prägnante Charaktere und urkomische Szenenschwalls trösten über die mäßige Story hinweg. Wer die Filme "Menace II Society" und/ oder "Dead Presidents" gesehen hat, der wird die unverkennbaren Parallelen sofort erkennen. Alles in allem sollten die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt sein, denn "Hip Hop Hood" ist Kino á la "Friday", "Die Nackte Kanone", "Hot Shots", u.a. - Ein Film, der ohne jeglichen Anspruch auskommt und wenig Sozialkritisches aufweist. Die Sinnlosigkeit regiert das Geschehen, das während der Anfangsszene unmittelbar klar wird. Für Freunde mit dem Faible für einfach strukturierte Unterhaltung ist "Hip Hop Hood" eine kurzweilige Tour in die Welt der Ghetto-Parodien, vorrausgesetzt man nimmt die Klischees an...
Pro: sehr lstige Parodie auf Ghetto Filme wie "Boyz N the Hood", guter Soundtrack, die Schauspieler sind ganz gut, viele Lacher, Kontra: manche Szenen sind Sinnlos an einander gereiht,
Bevor Marlon und Shawn Wayans ihre „Scary Movie“ Filme auf die Leinwand brachten, hatten sie auch noch einige andere Projekte. Im Jahre 1996 brachten sie den Film „Hip Hop Hood“ in die Kinos welcher eine Verarsche auf die ganzen Ghetto Filme a la „Menace ...
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Pro: Was zum Lachen Kontra: Nicht so leicht zu finden
...Ich möchte euch mal von einem Film erzählen den ich gesehen habe. Dieser Film lief 1997 im Kino unter dem Namen Hip Hop Hood. Mein Freund hatte ihn damals gesehen und fand ihn einfach toll danach ging die suche in den Videotheken los. Es war furchtbar abe ...
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Pro: Schauspieler, krasse einlagen, Gags ohne Ende, alle Ghetto Filme werden verarscht Kontra: Tjo wenn man Boys in the Hood oder Menace 2 Society nicht gesehen hat versthet man nicht alle gags und diese gags sind die besten
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I N T R O
„Hip Hop Hood - Don´t Be A Menace To South Central While Drinking Your Juice In The Hood”. Der Titel lässt schon vermuten dass der Film eher eine Komödie als ein Drama ist.
Und ja so ist es. Wer Filme wie „MENACE 2 SOCIETY“, “DEAD ...
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...Viele von euch kennen sicherlich Scary Movie. Hier kommt nun ein Bericht aus der gleichen Kategorie mit viel mehr Humor, Gags und allem was dazu gehört:
Hip Hop Hood - Don't be a Menace to south central while drinking your juice in the Hood
Ja, das ...
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Pro: lustig ohne ende Kontra: wurde aus einigen videotheken rausgenommen, weiss net ob in allen
Hip hop hood ist der beste comedy film den ich bis jetzt in meinen leben gesehen habe. Ich habe zwar nur 45min von diesen film gesehen, aba ich hab in keinen film so viel gelacht, wie in dieser erster 45 min. In diesem film geht es um das leben in eine n ...
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Pro: einfach zum todlachen Kontra: kennt man die anderen filme nicht verpaßt man ein wenig
...Hi Friends,
Mein absoluter Favorit unter den Karikatur-Filmen war bis jetzt immer Hip Hop Hood (Boyz'n the Hood / Menace 2 Society veralberung), gestern habe ich mir Scary Movie angeguckt und ich habe heute noch Bauschmerzen. Es ist eine Veralberung von Scream,The Blairwitch Project und I know what you did last Summer.
Sehr bekannte Szenen aus den 3 Filmen werden hier auf die Schippe genommen, wer diese Filme gesehen hat wird sich bei der Wiederentdeckung in "Scary Movie" nicht mehr einkriegen, ...Die Waynes Brüder sind auch in dem Film, was ihn nocheinmal eine Xtraportion Witz gibt, ..wer schlecht drauf ist oder einfach nur herzhaft lachen will sollte sich unbedingt diesen Film angucken ...echt Power !!!!
Euer
*MaCoolJ*...
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Pro: alles wird verarsht und man kommt nicht mehr aus dem Lachen raus Kontra: gibts nicht
...gemacht aber sonst konnte man keine Story ekennen.
Es ist eigentlich eine Anreihung von Filmen die wir alle kennen: Scream 1-3, Blair Witch Projekt, Matrix, Amerikan Pie, HipHop Hood, Baywatch usw. und alles was man mit diesen Filmen irgendwie Verbinden kann wird in einen Topf gepackt und einmal umgerühert und fertig ist die Komödie das Jahres.
Ich möchte jetz auch nicht viel sagen, denn das wäre gemein und man hat ja keine Spass am ganzen Film.
Guckt ihn euch an und ihr werdet es nicht bereuen *g*
Mein Tip: anschauen und ablachen aber für empfindliche Bäuchen und Magenkrämfe kann ich euch garantieren! Also holt schon mal den Kühlbeutel raus...ihr werdet 1 Woche Muskelkater haben.
MfG, cody.......mein Bauch tut noch immer weh :-)...
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..., Situationskomik, einer Menge Fäkalhumor á la Farrelly Brothers, sexuelle Anspielungen bis zu rassistischen Stereotypen reicht hier die Palette. Das Schlimmste dabei ist: man kann es den Machern nicht vorwerfen!
Das liegt nicht daran, daß die schwarzen Wayans-Brüder (Marlon spielt den ewig bekifften Bruder und Shawn den leicht homoerotischen Bruder; beide schrieben mit am Skript von Bruder Keenen Ivory, der auch Regie führte und kurz als Sklave auf "Amistad II" zu sehen ist) mit dem entwaffnenden Charme von "American Pie" arbeiten oder ihre Figuren und ihre Handlung so clever konstruieren wie "Verrückkt nach Mary", sondern weil sie mit einem solchen Enthusiasmus, solcher Spielfreude und Tabulosigkeit an die Arbeit gehen, daß man ihnen ihre gänzlich witzlose Ghettodrama-Parodie "Hip Hop Hood" (1996) fast schon verzeihen mag. Doch "Scary Movie...
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