Hobby Excellent 450 UF

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Mein Wohnwagen Hobby 495 FUe Excellent

3  17.02.2004

Pro:
Preis und Ambiente

Kontra:
Verarbeitung und Technik

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Platzangebot:

Komfort:

Fahreigenschaften:

Wintertauglichkeit:

mehr


didiba

Über sich: Pensionierter Kriminalbeamter. Technische Berichte ohne persönliche Bilder dazu bewerte ich nicht me...

Mitglied seit:16.02.2004

Erfahrungsberichte:205

Vertrauende:200

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 103 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einleitung:

Ich bin * Neuer * und werde mich bemühen, einen informativen Erfahrungsbericht abzuliefern.
Nach meinem Eindruck lassen die Erfahrungsberichte mit den anschließenden Bewertungen hinsichtlich von Wohnwagen (WW) einen neuen Bericht zu. Ich berichte über unseren Hobby 495 Fue *Excellent*. Dabei versuche ich, mich nicht nur auf die Erfahrungen mit diesem Fahrzeug zu beschränken und gebe noch einige grundsätzliche Hinweise bezüglich des WW-Fahrens.

Grundsätzliches:

Die Frage eines Kollegen in einem der Berichte war, wer hat Erfahrung mit Hobby * Exclusive *.
Diese Frage ist, entschuldige bitte, ähnlich wie: Wer hat Erfahrung mit Mercedes E-Klasse.
Das Wohnwagenwerk HOBBY baut die Ausstattungsserien * De Luxe *, * Excellent *,
* Prestige * und * Exclusive *. Dann noch * Landhaus *; dieser WW ist aber mehr ein Standwagen. In der Reihenfolge bis Exclusive steigen die Ausstattung und der Preis.
Einachsige WW, auch diese Frage klang an, sind Fahrzeuge regelmäßig bis ca. 6 Meter Aufbaulänge. Fahrzeuge darüber werden üblicherweise mit Doppel- oder Tandemachse gebaut. Dabei endet der Spaß eigentlich irgendwann und endet bei ca. 7,80 m. Doppelachser tragen höhere Gewichte. Mit derartigen Fahrzeugen, sie sind auch 2,50 m breit, muss * sehr vorausschauend * auf Straßen und Campingplätzen gefahren werden. Wenn das Fahrzeug dort stehen soll, wie vorher geplant, braucht man viele helfende Hände.

Unser Fahrzeug:

Wir haben im Jahre 1999 ein Vorführfahrzeug Hobby 495 Fue in der Ausstattungsvariante
* Excellent * aus dem Jahre 1998 gekauft. Geplant war, dass das Fahrzeug von meiner Frau und mir, sowie von meinem Sohn und seiner Frau genutzt wird. Wegen persönlicher Hindernissen wird der WW eigentlich viel zu wenig genutzt. Gleichwohl war er mit uns bereits in Norwegen, Schweden, Dänemark und Italien und hat jetzt ca. 13.000 km gelaufen.
Ich führe interessehalber eine Benutzungsliste.
Der WW hat folgende Ausstattungsmerkmale: Doppelbett (sog. französisches Bett) in Längsrichtung, ordentlicher Toilettenraum. Groß genug, ohne überall gegen zu stoßen. Das Waschbecken liegt außerhalb des Toilettenraumes. Zur Not kann man den Toilettenraum auch als Duschraum nutzen, aber na ja...........Anmerkung: Wir versuchen, die Toilette möglichst nur für das kleine Geschäft zu nutzen. Die Entsorgung des großen Geschäftes aus dem Fäkalienbehälter gehört nicht zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Weiter: Der Küchenblock besteht aus einem Kühlschrank mit kleinem ** Gefrierfach, einem 3 flammigen Gasherd und einem Abwaschbecken mit Ablage. Hängeschränke über der Küche und Unterschränke vervollständigen den Küchenblock. Dabei ist meine Frau ganz besonders von den ausziehbaren metallenen Regalböden begeistert (ich glaube, die waren kaufentscheidend).
Über der Küche befindet sich eine Lampe, die Abzugshaube und die Kontrollinstrumente für den Füllstand des 25 Liter Frischwassertanks. Bei unserem Typ, noch vorn im Fahrzeug, befindet sich eine Sitzgruppe für , zur Not, 4 Personen. Diese ist als Doppelbett -Querlieger - umbaubar, wobei der Tisch als Mittelstütze dient. Weiter gibt es einen Schuh- und einen Kleiderschrank. Unter dem Kleiderschrank liegt die * E - Zentrale * mit Sicherungen und Umspanner von 220 V auf 12 V. Anmerkung: Sämtliche moderne WW sind während des üblichen Betriebes über die 13 polige Steckdose des Zugfahrzeuges vom Anschluss
* Dauerplus * mit Strom versorgt, und zwar für Innenbeleuchtung und Wasserversorgung, auch Toilette. Gegen Aufpreis lässt sich das auch durch eine eigene Akku Stromversorgung ändern. Weiter: Gegenüber des französischen Bettes befindet sich das Waschbecken, darüber ein wunderschöner großer Spiegel mit Beleuchtung. Überall sind Schränke und Fächer eingebaut. Unter dem Bett befindet sich ein großes Staufach, von außen über eine Versorgungsklappe und von innen durch Hochklappen der Matratze und Anheben des geteilten Lattenrostes erreichbar.
Die Eingangstür hat eine Fliegenschutztür. Das ist nun wirklich Super.
Die serienmäßige Gasheizung reicht für das Frühjahr und den Herbst. Wintertauglich ist sie nicht. Es gibt allerdings für fast alles Sondereinbauten.
Der WW hat eine nutzbare Aufbaulänge von 5, 09 m. Mit Flaschenkasten sind es 5,53 m.
Die Gesamtlänge liegt bei 6,50 m. Er ist 2,30m breit und ist insgesamt 2,53 m hoch, innen 1,92
Bilder von Hobby Excellent 450 UF
  • Hobby Excellent 450 UF Bild 1:
  • Hobby Excellent 450 UF Bild 2:
  • Hobby Excellent 450 UF Bild 3:
  • Hobby Excellent 450 UF Bild 4
Hobby Excellent 450 UF Bild 1:
Auf dem Campingplatz
m. Innenraum, Bettbereich und Toilette haben Dachfenster bzw Dachluken im Wohnbereich ist es aufstellbar und zur Seite wegschiebbar. Dadurch entsteht ein leichter Cabrioleteffekt. Dieses Fenster hat Sonnen- und Mückenschutz, wie auch alle Seiten- das Vorder- und das Heckfenster. Dieses Fahrzeug ist mit normalen Stützen ausgerüstet. Das reicht nur, um es so eben abzustützen. Ausrichten lässt er sich so nicht.
Anmerkung: Um das Fahrzeug nachts und zur Essenszubereitung richtig waagerecht abzustellen, sind nahezu immer sog. Schwerlaststützen erforderlich oder, wie ich es mache, ein Rad wird auf im Zubehörhandel erhältliche Auffahrstützen gefahren. Das Fahrzeug in Längsrichtung waagerecht hinzustellen ist wg. des aus- und eindrehbaren Deichsellaufrades unproblematisch. Weiter: Im Flaschenkasten ist Platz für das Reserverad und zwei Gasflaschen. Das Werk behauptet für je zwei 10 kg Flaschen, na ja, vielleicht gewaltsam! Untergebracht können dort aber noch der Abwassertank, allerlei Ausgleichhölzer und Anschlusskabel. Zum Originalzubehör gehört eine Antischlingerkupplung von Winterhoff. Bei Anschluss von 220 V ist ein Durchlauferhitzer für Warmwasser nutzbar.
Ausgerüstet * war * das Fahrzeug weiter mit Reifen der Klassifikation 195/70 R 14 91 J.
Anmerkung: Das Fahrzeug hat ein Leergewicht von 1140 kg. Das Gesamtgewicht betrug 1350 kg. Das sog. All inclusiv Paket wiegt 68 kg. Die Zuladung betrug somit 140kg. Das wusste ich zwar vorher, ist aber viel zu wenig. Darauf gehe ich später noch ein.

Feststellung nach Übernahme und während des Betriebes:

Das Lattenrost unter dem französischen Bett ist als Durchreiche zum Ablageraum darunter geteilt. Die Scharniere waren so angebracht, dass sich das eigentlich anzuhebende Ende theoretisch eigentlich nur nach unten öffnen ließ. Das war natürlich ein schusseliger Handwerker. Weil es so unglaublich ist, hat es bei der Endabnahme wohl keiner bemerkt!
Das habe ich selbst repariert, wie auch das Seitenteil der Sitzgruppe und das Kopfteil des Doppelbettes. Undichte Wasserleitungen, den defekte Wasserhahn sowie das defekte Dachfenster reparierte auf Garantie und später Kulanz der Händler. Das französische Bett zeigte sich uns zu eng. Meine Frau * baut * sich lieber die Sitzgruppe um. Hat aber auch was mit Schnarchen zu tun! Mein Sohn und seine Frau haben ein gewisses Eigengewicht. Inzwischen habe ich das Bett, nachdem es schon nach 2 Jahren fast zusammenbrach, ganz erheblich verstärkt und von unten zusätzlich mit zwei Alustangen abgestützt. Weil er seine langen Haxen nicht richtig ausstrecken konnte, habe ich in einen Schrank am Fußende eine Ausnehmung geschnitten. Jetzt geht's besser. Anmerkung: Diese Anregung habe ich bei anderen Herstellern gesehen. Hobby bietet das nicht an.

Zur Technik:

Die vom Werk aufgezogenen Reifen hatten einen Lastindex von 91, das sind 675 kg Tragkraft. Bekanntermaßen sind zwei mal 675 kg exakt 1350 kg. Genau das war das zGG des WW. Der Reifendruck war mit 2,7bar und auf Strecke 3 bar angegeben. Nun ist es nahezu bei sämtlichen WW und Wohnmobilen so, dass die Seite des Küchenblocks wegen der Einbaugeräte schwerer ist, als die andere. bei unserem Fahrzeug waren das knapp 40 kg! Bei gleichmäßiger Beladung des WW war somit eine Seite schon überlastet. Nun gibt es zwischen Theorie und Praxis deutliche Unterschiede. Auf der Seite der Küche ist es wg. des Kühlschrankes, der Staufächer und des Stauraumes unter dem Bett immer schwerer. Das geht wegen der vorhandenen Staumöglichkeiten gar nicht anders Fazit: Die Reifen, insbesondere der linke, waren im Gebrauch immer überlastet. Schon optisch war ich mir sicher, dass hier am falschen Ende gespart wurde. Die erste Fahrt ging zum Gardasee. Trotz Ausnutzung der zulässigen Aufliegelast auf die Kupplung des Zugfahrzeuges schwang er Anhänger immer leicht seitwärts hin und her. Aber nun gut, ich neige dazu in der Lkw Geschwindigkeit mitzufahren. Das war mir damals zu gefährlich.
Zurückgekommen habe ich das * leere * Fahrzeug, nur mit der Grundausstattung von kleinem Vorzelt, halbleeren Wassertanks, Campingtisch, vier Alustühlen und * Pütt und Pann * verwiegen lassen. Entsetzen: Angekoppelt 40 kg Überlast. Spätestens jetzt war mir klar, dass 140 kg Zuladung ein Witz sind. Auf meine Beschwerde beim Werk, wurde dieses für nicht wahrscheinlich gehalten. Die Waage stand beim TÜV ! Eine Auflastung war ohne Austausch der Achse bei unserem Fahrzeug nicht möglich. Auch hielt das Werk die Reifen für ausreichend dimensioniert. Schließlich dürfte man ja nur 80 km/h fahren. Anmerkung: Später erfolgte eine Rückrufaktion und alle Reifen dieser Serie wurden wegen auffälliger Reifenplatzer bei diesem Reifentyp ausgetauscht. Weiter: Das war für mich zu spät, denn im April 2000 habe ich die Reifen gegen zulässige 8 -Lagen Transporterreifen wechseln lassen. Jetzt hatte jeder Reifen eine Traglast von 850 kg und 8 Lagen Diagonalgewebe sowie einen PSI Wert von 65. Damit konnte ich den Reifen bis 4,5 bar aufblasen lassen und man glaubt es kaum, das Fahrverhalten war Super. Anmerkung: Auf dieses Problem gehe ich später noch ein.
Weiter: Im Jahre 2003 stellte meine Werkstatt , braucht man bei Hobby übrigens dringend, fest, dass die hölzerne Bodenplatte hinten durchgefault war. Das faule Holz wurde ausgeschnitten und erneuert. Die Heizpatrone für den 200 V Betrieb war defekt und wurde getauscht.
Nun kam wegen Pensionierung meines Freundes und mir der Gedanke: Wir beide fahren im Frühsommer 2004 mit dem WW auf die Lofoten nach Nordnorwegen zum Angeln. Jeder, der schon mal dort oben war weiß, jetzt wird es schwer im Zugfahrzeug und Anhänger. Also Entscheidung: Neue Achse unterbauen lassen und so 1500 kg GG erreichen. Mit technischer Abnahme und allem drum und dran ziemlich teuer! Jetzt haben wir aber auch im üblichen Gebrauch kein schlechtes Gewissen wegen der Überladung mehr. Man bedenke ja auch folgendes: Wird man gewogen, darf man so nicht weiter fahren. Aber: Wohin mit der Überlast?? Nun, krankheitshalber wird diese Fahrt auf 2005 verschoben.

Grundsätzliches zum Fahren mit einem Wohnwagen:

Übliche WW werden in 2,30 m und 2,50 m Breite gebaut. 2, 30 m sind schon 0,5 m breiter als mein Mercedes E 210 Kombi. Das sind an jeder Seite 25 cm. Da muss man ganz schon aufpassen, gerade auf die rechte Bankette. Wir sind ja nicht alles LKW-Fahrer.
Bei 2,5 m sind das je Seite schon 35 cm. Da warne ich vor Fahrten nach Norwegen und Kroatien und vor allem vor Nebenstraßen. Auch jede Ecke auf dem Campingplatz wird problematisch. Abkoppeln und Hilfe suchen gehört schon bei meinem 2,30m breiten Fahrzeug zu den nicht seltenen Maßnahmen zur Erreichung des Stellplatzes.
Aufsetzbare Außenspiegel sollten so bemessen sein, dass hinter den Anhänger geschaut werden kann. Die Zugfahrzeugspiegel sollten auf die Räder des Anhängers gestellt sein. So kann man wenigstens sehen, wenn langsam die Luft eines Reifens entweicht. Das ist nämlich die Hauptunfallursache beim Gespannfahren: Reifenplatzer! Warum, lässt sich aus meiner Beschreibung vorher schon erahnen. Solche Defekte hinterlassen auch erhebliche Schäden am WW. Radlauf Unterboden, Außenhülle alles beschädigt.
Also, beim kauf einen WW jeglichen Herstellers, auf die Reifen achten und nicht vom Verkäufer beruhigen lassen. Denkt dran.: WW sind, insbesondere bei Kindersegen, in der Originalausstattung auf der Urlaubsfahrt immer überladen!!!
Derzeit ist es so, dass bei einer Genehmigung einer Geschwindigkeitserhöhung auf 100 km/h
neben anderen Voraussetzungen das Gesamtgewicht des Anhängers 80 Prozent des Leergewichtes des Zugfahrzeuges betragen darf. Angestrebt ist jetzt eine eins zu eins Regelung. Damit werden viele Gespanne schneller als 80 km/h fahren dürfen.
Und wieder: Achten Sie auf ausreichend dimensionierte Reifen. Transporterreifen im zulässigen Maß sind allemal besser, als Reifen am Lastlimit. Fragen Sie ihren Reifenhändler und nicht den Wohnwagenhändler! Hobby hat inzwischen für meinen Anhängertyp die Reifen verstärkt!!
Nicht auf allen modernen Reifen sind die technischen Reifenmerkmale sofort zu sehen. Ich habe Reifen des Herstellers Dunlop montiert, und zwar den * SP LT 30* Das sagt so gar nichts. Man muss sich auf den Reifenhändler verlassen oder sich neben den Reifen knien.
Klein an der Seite steht die Max.Load * Ziffer * in kg. Daneben die Max.Perm INFL. Press * Ziffer * (PSI-Zahl). Formel: PSI-Zahl x o,o7 gleich Bar. Bei meinen Reifen 850 Kg und 65.
Da der WW auch leer immer nur ca. 100 bis 200 kg unter dem Gesamtgewicht schwer ist, rate ich zum maximal zulässigen Reifendruck. Bei meinen Reifen sind das 4,55 bar. Ich fahren, wie Hobby auch inzwischen vorschreibt, mit 4,5 bar Reifendruck. Die PSI Liste befindet sich üblicherweise auf der inneren roten Ring der Reifenprüfgeräte. Denkt dran: * Ein Reifen verzeiht nie!* Ist seitwärts deutlich ein Hindernis oder Bordstein getroffen worden, lieber Wechseln. Das kostet so etwa 100 €, ein fünftel einer Reparatur. Umkippen eines Anhängers ist übrigens sehr selten.
Jeder WW sollte mit einer Antischlingerkupplung ausgerüstet sein und ist bei einer Geschwindigkeitserhöhung aus 100 km/h sowieso vorgeschrieben. Unsere Winterhoff 300 knarrt im Betrieb trotz Wechsel der Bremsbacken laut! Diesen Mangel habe ich auch von anderen Hobby Besitzern gehört. Diese Kupplung ist Serie bei Hobby.

Schlussbemerkung:

Ein Bewerter bemängelte neben anderen Dingen auch, dass die Bremsen beim Talfahren heiß werden. Das muss man auch vorher wissen: Es handelt sich um eine Auflaufbremse, die natürlich bei Talfahrt dauernd aktiviert ist. Darum sollte das Fahrzeug auch nicht überladen und die Bremsen ausreichend dimensioniert sein. Nötigenfalls muss man mal anhalten und die Bremsen abkühlen lassen. Aber nicht im Bremszustand, sondern das Gespann wird nach dem Unterlegen des Unterlegkeils gestreckt und dann können die Bremsen kühlen.
Camping im klassischen Sinn ist es im Wohnwagen sicher nicht. Es ist schon seltsam, wenn wir am Gardasee morgen über Satellitenfernsehen die Verkehrsmeldung von NDR 2 hören und die Frau unbedingt ihre Vorabendsendung im Fernsehen sehen muss! Aber, nun gut, es heißt ja auch CARAVANING und man stelle sich bloß mal vor, allen würde es gefallen!! Der Wohnwagenfahrer übernachtet üblicherweise auch nachts auf einem Campingplatz. Wer denkt, das ist billig wird sich wundern. Wir zahlen im Herbst in Kroatien in einem Doppelappartement genau so viel oder wenig, wie auf einem Campingplatz!

So, nun zerreißt mich bitte höflich. Es ist etwas mehr geworden, als geplant. Ich gab mein bestes. Wenn's ok war, freue ich mich und setze mit anderen Themen nach

Euer didiba

1. Update
Die Reibelemente der Antischlingerkupplung waren derart laut, dass es nicht nur im Fahrzeug störend war, sondern auch Passanten stehen bleiben ließ, um uns hinterher zu schauen.
Auf meine Beschwerde bei der Firma Winterhoff zeigte man sich dort sehr kulant, bat um Einsendung der Kupplung und wechselte die Reibelemente aus. Das war im Januar 2003-
In dem Jahr war dann alles ok.
Im Jahre 2004 wurde das Geknarre der Kupplung dann noch schlimmer, als jemals zuvor.
Unser Sohn kam aus dem Urlaub mit dem Gespann zurück. Schon beim Einbiegen auf die Gemeinschaftsgaragenzufahrt war aus etwa 300 m Entfernung das Geknarre zu hören.
Später, auf der Fahrt zum Winterlager, jetzt hinter meinem Wagen, dachte ich, es bricht hinten was ab.
Daraufhin schrieb ich, jetzt allerdings etwas ungeduldiger, einen Beschwerdebrief an den Hersteller der Antischlingerkupplung Winterhoff. Gleich mit einer Kopie an das Hobby Wohnwagenwerk.
Nach kurzer Zeit erhielt ich einen Anruf von Winterhoff. Man bot mir den Austausch der Kupplung gegen eine der neuester Bauserie an.
Das ist inzwischen geschehen. Letzte Woche habe ich die neue Kupplung angebaut.
Nun bin ich mal gespannt, wie es weitergeht
Der Test erfolgt im Mai 2005, wo wir mit dem Gespann nach Nordnorwegen auf die Lofoten fahren wollen.

©02.11.2004


2. Update
Die neue Winterhoff Antischlingerkupplung hat ihre Bewährungsprobe bestanden! Sie ist auch leichter zu handhaben. Es ist eine "Einhand Bedienung". Als Nachteil empfinde ich allerdings, dass in abgekoppeltem Zustand
erst ein kleiner zum Kupplungskopf geformter Plastikkopf eingesetzt werden muss, um die Kupplung ganz herunterzudrücken. Jetzt, im Mai 2005 waren wir mit dem Wohnwagen auf den Lofoten in Nordnorwegen.Wir hatten sehr kaltes Wetter unterwegs. Die Heizung hat das Fahrzeug nicht ausreichend gewärmt. Wir haben einen kleinen Heizlüfter einsetzen müssen. Dann ging es wärmemäßig gesehen gut. Der Warmwasserbereiter ist ausreichend isoliert. Beim 200 V - Anschluß stand immer heißes Wasser zu Verfügung. Das Fahrzeug hat die 4300 Kilometer nach Nordnorwegen und zurück gut überstanden.
Auch Schneefall machte ihm nichts aus. Beide Wasserhähne (Küche und Waschtisch) mußten getauscht werden, weil sie undicht und verkalkt waren.
An Gas haben wir in 2 1/2 Wochen 10 kg verbraucht.

Dieter 21. 5. 05

3. Update
Es muss schwer sein, im vergangenen Jahr wurden beide Wasserhähne, also der Küche und des Waschbeckens erneuert; auch die Wasserpumpe der Toilette. Das war eine Sache für die Werkstatt. Jetzt ist bei Saisonbeginn der Wasseranschluss zum Hahn in der Küche undicht.
Nachdem es mir zunächst selbst gelang, die Wasseranschlüsse des Hahnes in der Küche abzudichten, musste der Wagen dann im Herbst doch wieder in die Werkstatt.
Es wurde wieder ein neuer Wasserhahn eingebaut und ich meine, jetzt soll es dicht sein. Zumindest beim Test.


Dieter 3. 9. . 2006

2007: Im Sommer auf Fehmarn hat es im Orkan(!)das Vorzelt beschädigt. TÜV ohne Probleme ! Das Druckminderventil hat seine sog. technische Lebensdauer erreicht und muss ausgetauscht werden. Kein Problem, das kann wirklich allein gemacht werden

Aus dem Winterlager zurück. Die Reifen sind erneuert. Eigentlich sind sie noch "wie neu", aber was nützt es, sie sind älter als 6 Jahre.
Ich habe die gleichen gekauft, wie bereits vorhanden. Dann ging's ab zur Dekra und problemlos gab es eine Freigabe für 100 km/h

Dieter April 2008

Die Saison 2008 verlief recht problemlos. Die Wasserpumpe der Toilettenspülung lief bei Saisonbeginn nicht an und die kleine Sicherung sprach an. An die Pumpe ließ sich gut von oben durch den Behälter fürs Toilettenpapier herankommen und so die Pumpe herausschrauben. Ich habe sie dann mit einem kleinen Schraubendreher gangbar gemacht, die Sicherung erneuert und schon lief wieder alles prima.
Dann habe ich mich entschlossen, die HU-Intervalle auf den Herbst vorzuziehen, damit ich nicht ständig vom Winterlager mit "abgelaufenem" TÜV fahren muss.
Keinerlei Beanstandungen.

Dieter, Oktober 2008


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ladanger

ladanger

12.03.2013 21:13

hammer Bericht BH LGdani

MaeusleXXL

MaeusleXXL

18.05.2012 06:33

Camping ist nichts für mich aber trotzdem ein toller Bericht...

quacky4321

quacky4321

25.01.2012 01:05

BH und LG

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