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Allen spanischen und/oder französischen Invasoren zum Trotz bin ich speziell beim Feiern Patriotin: zum stilgerechten Anstoßen gehört einfach ein Gläschen Hochriegl dazu!
Die Sorten ---------- Trocken, Halbsüß, Rubin, Hommage, Chardonnay, Alte Reserve und Edition, die Flaschengrößen sind 0.2 lt, 0.375 lt, 0.75 lt und 1.5 lt (gilt nicht für alle)
Herkunft -------- Die Sektkellerei Johann Kattus liegt im 19. Wiener Gemeindebezirk (Döbling - Billrothstraße); wer Gelegenheit hat, soll sich unbedingt den Betrieb anschauen! Die Produktion und insbesondere die Verkostung im Anschluss (die in wunderschönen alten Ziegel-Kellerräumen stattfindet) ist sehens- bzw. mitmachenswert... Hochriegl Seit 1890 gibt´s Sekt von Kattus, ungefähr seit dieser Zeit existiert auch die Marke Hochriegl (Name des besten Riedes von Kattus). Der Ausstoß an Hochriegl-Sekt beträgt rund 4 Millionen Flaschen pro Jahr. Dem Trend der Zeit folgend stellt Kattus auch noch "Kattus Frizzante" (einen Frizzante), "Gianni Kattus" (einen Prosecco) sowie "Kattus Frizzy" (aromatisierter Frizzante) her. Nun aber weiter zu
Hochriegl trocken ----------------- Dieser Sekt hat 12 % Alkohol, 17 g Dosage und 6.8 g fixe Säure. Er ist gekeltert aus Grünem Veltliner und Welschriesling. Bin leider keine Sommeliere, aber ich betrachte Hochriegel trocken als den idealen Begleiter für Feierliches! Eine zeitlang wurden der Flasche auch die sog. "sekty colours" beigepackt (= Lebensmittelfarben und -geschmäcker), mit denen das Getränk ganz leicht gefärbt und auch geschmacklich getönt wurde - zB. Kiwi, Himbeer, Marille etc.. Ist eine nette Spielerei, aber ich bevorzuge den Sekt lieber pur. Die 0,75l-Flasche ist eine klassische (nicht so keulig wie Henkell) aus dunkelgrünem Glas und trägt eine goldene Manschette/Banderole. Selbstverständlich arbeitetet Kattus hier mit Naturkork, der beim sachgerechten Öffnen ein richtig schönes "Plopp!" erzeugt. Das Etikett ist weiß mit schwarzer Jugendstil-Schrift, gold umrandet - insgesamt ein edler und schöner Eindruck, der sich bei der Verkostung auch geschmacklich manifestiert.
Hochriegl halbsüss ------------------ Dieser Sekt ist mein persönlicher Favorit: einer der wenigen, die trotz des halbsüssen Charakters kein Kopfweh hervorrufen! Der Schaumwein wirkt angenehm fruchtig, dabei nicht übertrieben pickig und süß mit entsprechender Fülle und Harmonie. Auch hier finden sich 12 % Alkohol, 24 g Dosage und 6.8 g fixe Säure. Die Verpackung ist bis auf die Etikettengrundfarbe (hier leicht pastellgelblich-lindgrün) und den Schriftzug "halbsüss" gleich - also auch optisch leicht auseinanderzuhalten.
Bezugsquellen und Preis ----------------------- Hochriegl ist sowohl "ab Hof" (eigener Werksverkauf vorhanden) als auch im Lebensmittelhandel - dort leider nicht überall - erhältlich. Als Richtpreis seien für 0,75 l Hochriegl trocken EUR 7,- angegeben.
Fazit ----- Ich lasse für Hochriegl anstandslos jeden Champagner und jeden Cava stehen. Mich haben vor allem die gewisse Exklusivität (gibt´s eben nicht überall so wie Henkell, eine weitere Wiener Traditionsmarke) und die hervorragende Qualität überzeugt. Am besten mal probieren, denn was hilft die schönste Beschreibung bei einem Produkt, dass man halt nur erschmecken und verkosten kann!
01.08.2005 12:56
Kannte ich nocht gar nicht... lg piccolina
25.06.2002 18:13
klasse Beitrag, aber besser als der Rotkäppchensekt kann er kaum schmecken ;o) - gruss granrubio -
25.06.2002 16:41
Oesi-Sekt ;), bis Deutschland hat er's wohl nicht geschafft.