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>> Höllenfeuer - John Saul <<
Bezugsquelle & Preis =
Gekauft habe ich das Buch vor einigen Monaten bei Ebay. Den Preis weiß ich nicht mehr. Aber er muss unter 2,00 € gewesen sein, denn mehr gebe ich normalerweise für gebrauchte und so alte Bücher nicht aus. Man bekommt das Buch aber ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von BulmaZ über Höllenfeuer / John Saul 16.02.2006
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Unterhaltungswert
recht gering
Spannung
wenig spannend
Wie ergreifend ist die Story?
nicht ergreifend
Pro:
die Ansätze der Story . . . .
Kontra:
. . . die Ausführung
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Heute möchte ich euch nach längerer Zeit mal wieder mit einem Bericht über ein Buch beglücken, welches ich nun endlich zu Ende gelesen habe. Ob's sich gelohnt hat, werdet ihr nachfolgend erfahren.
>> Höllenfeuer - John Saul <<
Bezugsquelle & Preis
=Gekauft habe ich das Buch vor einigen Monaten bei Ebay. Den Preis weiß ich nicht mehr. Aber er muss unter 2,00 € gewesen sein, denn mehr gebe ich normalerweise für gebrauchte und so alte Bücher nicht aus. Man bekommt das Buch aber auch bei Amazon Marketplace für ab 0,01 € bis zu 0,90 €. Also wirklich kein Geld für ein Buch, finde ich.
Kaufgrund
Ich hatte vor gut einem dreiviertel Jahr mal "Die Blackstone Chroniken" von John Saul gelesen und war eigentlich recht zufrieden mit dem, was ich da geboten bekam. So habe ich bald einige seiner Bücher bei Ebay gekauft und später natürlich auch gelesen. Dieses hier habe ich also nicht bewusst gekauft, sondern eher beim Stöbern entdeckt. Die Inhaltsangabe klang für mich recht spannend, so entschied ich mich spontan, es zu ersteigern. Darüber hinaus mag ich sehr gerne Horrorromane und verschlinge eigentlich alles, was in diese Richtung geht.
Daten zum Buch
Titel: Höllenfeuer Originaltitel: Hellfire Autor: John Saul Erscheinungsjahr: 1986 Übersetzt von: Joachim Honnef Seitenzahl: 379 Seiten Meine Ausgabe: Deutsche Erstausgabe von 1988 ISB N 3-453-02519-9
Der Autor
John Saul wurde am 25.Februar 1942 in Pasadena, Kalifornien, geboren. Als Zehnjähriger hatte er sich bereits das Ziel gesetzt, Schriftsteller zu werden. Nach seinem High-School Abschluß an der Whittier High School 1959 besuchte er vier Colleges in fünf Jahren (Antioch, in Ohio, Cerritos, in Norwalk, California, Montana State University and San Francisco State College) und versuchte sich in Theaterwissenschaft, Anthropologie und Literaturwissenschaft, ohne jedoch jemals einen Abschluß zu machen. Nach seinem Studienabbruch 1965, schlug er sich 15 Jahre mit Gelegenheitsjobs bei Autovermietungen, als Datentypist und Bürokraft herum. Nachts schrieb er, wie so viele seiner Kollegen, an, wie er selbst sagt, "komischen Mordgeschichten", von denen nie eine veröffentlicht wurde. Zusammen mit einer Agentin betrieb er "Marktforschung". Man kam überein, daß Horrorromane und Psychothriller gefragt waren. 1976 erschien in den USA sein erster, innerhalb von 28 Tagen verfaßter Roman, "Suffer the Children". Es war eines der ersten Paperbackausgaben eines Erstlingswerkes, daß von einem Verlag im amerikanischen Fernsehen beworben wurde. Es zahlte sich aus. Wie alle seiner folgenden Werke, erreichte "Suffer the Children" alle Bestsellerlisten im Lande und wurde Platz 1 ins Kanada. 1977 erschien der Roman auch bei und unter dem Titel " Wehe, wenn sie wiederkehren": Seit dieser Zeit, bringt der Autor, der selbst niemals Horror liest, ungefähr jedes Jahr einen Roman heraus. Seine Bücher wurden bisher in fast 20 Sprachen übersetzt und erreichten eine weltweite Gesamtauflage von etwa 25 Millionen. Nebenbei arbeitet der passionierte Theaterfreak auch an Ein-Mann-Stücken, die bereits in Los Angeles, Seattle und New York produziert wurde. Für viele seiner Bücher liegen bereits Filmangebote vor und John Saul könnte sich durchaus vorstellen, das Drehbuch selbst zu schreiben. Drei Kurzgeschichten, an denen er mitgearbeitet hat, wurden bereits von C.B.S. verfilmt. Miramax erwarb vor kurzen die Verfilmungsrechte für "Kind der Hölle". Ein besonderer Clou gelang dem Autor, als er es vor einigen Jahre seinem Kollegen und Freund Stephen King nachtat und in der Tradition der Charles-Dickens-Chapbooks (einem Fortsetzungsroman) die Serie "Die Blackstone Chroniken" herausbrachte. Der Fernsehsender ABC plant eine Verfilmung als 6 stündige Miniserie.
Quelle: www.buecher4um.de
Klappentext
Hundert Jahre lang steht die alte Mühle mit ihrem schrecklichen Geheimnis leer. Doch die Einwohner von Westover in Massachusetts erinnern sich noch immer schaudernd jenes Tages, als hinten ihren verschlossenen Türen unschuldige Kinder in dem Flammeninferno ums Leben kamen. Ungeachtet des alten Aberglaubens, dass ein Fluch über der Mühle lastet, entschließen sich die jetzigen Besitzer das baufällige Gemäuer zu renovieren. Und wieder kommen Menschen darin auf unerklärliche Weise ums Leben. Der rächende Geist fordert seine Opfer. Nur ein kleines Mädchen scheint das schreckliche Geheimnis der Mühle zu kennen...
Der Inhalt in eigenen Worten
Der Roman spielt in Westover. Dort befindet sich, wie in vielen kleinen Städten, eine alte Fabrik über die es einige Gerüchte gibt. Vor vielen Jahren soll es dort ein Feuer gegeben haben, welches einige Opfer gefordert hat - zumeist Kinder.
Phillip Sturgess, Mitglied der einflussreichsten Familie in Westover und Besitzer der Fabrik, möchte das Gebäude wieder herrichten um damit wieder Geld zu verdienen. Seine Mutter Abigail ist strikt dagegen, denn sie findet dass es einfach Unrecht ist, dieses "verwunschene" Gebäude wieder aufzubauen - man solle es lieber abreißen. Bald schon soll Abigail in ihrem Anliegen noch bestärkt werden. Denn es geschieht ein erster Unfall nach vielen Jahren. Ein Junge geht in die Fabrik, fällt die Treppe hinunter und spießt sich an einem Werkzeug tödlich auf. Dies geschieht an derselben Stelle, an der auch vor vielen Jahren Phillips Bruder unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Beth, die Stieftochter von Phillip Sturgess, hat die Vermutung, dass in der Fabrik der Geist eines Mädchens lebt, Amy. Amy wollte sich für die Gemeinheiten rächen, die der getötete Junge Beth zuvor zugefügt hat. Denn Beth ist im Haus der Sturgess nicht willkommen. Nach dem Tod von Phillips Frau hat dieser neu geheiratet - Carolyn. Auch sie scheint nicht willkommen zu sein - zumindest nicht bei Phillips leiblicher Tochter Tracy und dessen Mutter Abigail. Carolyn und Beth bekommen das immer wieder zu spüren.
Bald jedoch wird die sowieso schon angespannte Situation auch noch davon überschattet, dass Abigail an derselben Stelle, an der der Junge sowie ihr Sohn gestorben sind, einen Herzanfall bekommt. Danach bitte sie Beth zu sich, denn sie scheint mehr zu wissen... Doch es wird immer schlimmer - vor allem für Beth. Denn Tracy vergiftet ihr Lieblingspferd und versucht es Beth in die Schuhe zu schieben.
Wird sich Amy auch dafür rächen? Gibt es überhaupt eine Amy oder bildet Beth sich das Ganze doch nur ein?
Lest selbst.
Meinung
Liest man den Klappentext oder auch meine eigene Inhaltsangabe, könnte man fast denken, der Roman wäre super spannend und mysteriös. Das dachte ich zumindest, als ich mich entschied dieses Buch zu kaufen. Leider wurde ich enttäuscht. Es ist wirklich schon lange her, dass ich so was über ein Buch sagen musste - aber dieses hier ist der absolute Schrott. Am Anfang ist der Roman, wie ein "normales" Buch dieses Genres. Nicht Aufregendes passiert und die Situation der Protagonisten wird beschrieben und vorgestellt, sodass der Leser sich ein Bild machen kann. Allerdings fängt es hier schon an. Denn ich kann mir kein Bild von irgendeiner der Personen machen, die im Roman vorkommen. Für mich sind sie sehr eindimensional beschrieben und könnten beliebig ausgetauscht werden. Das Buch ist mit knapp 400 Seiten zwar nicht wirklich dick, aber dennoch denke ich, sollte es ein Autor schaffen, die Figuren so zu beschreiben, dass man sie sich vorstellen kann und sofort erkennen würde. Das ist hier wieder einmal nicht der Fall. Somit wäre dies auch schon der erste Minuspunkt. Der Zweite hat etwas mit dem eben Beschriebenen zutun. Denn ich finde, dass in "Höllenfeuer" viel zu sehr auf den Stress zwischen Beth und Tracy bzw. Abigail und Carolyn eingegangen wird. Die Geschichte um die Fabrik und ihr ach so dunkles Geheimnis bleibt irgendwie total auf der Strecke. Sogar an den Stellen, wo es eigentlich spannend sein soll, wie z.B. an der, wo der Junge stirbt, wird alles so schnell und hektisch beschrieben, als hätte der Autor gar keinen Wert auf diese wichtigen Passagen gelegt. Mir scheint, Saul hat es mehr interessiert, eine Familiengeschichte zu erzählen. Ich finde das zwar nicht unbedingt unpassend, dennoch hätte man aus der Verknüpfung zwischen Horror und Familiendrama viel mehr machen können. Die (langweiligere) Seite überwiegt leider deutlich. Es gab allerdings einen Charakter, der Saul einigermaßen gelungen ist, in seinen Beschreibungen - der von Abigail Sturgess. Man kann ganz gut erkennen, dass sie die garstige Schwiegermutter ist, die Carolyn und Beth das Leben schwer macht. Dazu muss ich aber sagen, dass Saul genauso gut diese eine langsam verrück werdende Frau aus "Zeit des Grauens" hätte beschreiben können - es hätte kein Unterschied bestanden. Saul scheint nicht so phantasiereich umzugehen mit seinen Figuren. Das finde ich sehr schade.
Das einzig Positive, das ich finden kann, ist der einfache und leicht zu lesende Schreibstil. Den bin ich von Saul allerdings schon gewohnt und erwarte somit auch keine Veränderungen unter seinen Werken. Aber ich finde es ganz gut so, denn so kommt man durch das Buch recht schnell durch, auch wenn der Langweilfaktor wirklich extrem hoch ist. Ich glaube, ich habe auch noch nie so lange für ein so verhältnismäßig kurzes Buch gebraucht. Es gab Tage, an denen ich mich wirklich zwingen musste, es weiterzulesen und es nicht wieder in den Schrank zurückzustellen und ein Neues anzufangen. Saul hat mich mit diesem Buch wirklich maßlos enttäuscht. Dass er nicht an ein in meinen Augen so großes Genie für King herankommt, war mir nach den ersten zwei Romanen klar. Dennoch haben mich die Stories immer recht gut fasziniert. Bisher hat mich zwar nur eines vom Hocker gerissen - aber immerhin habe ich das Interesse an seinen Werken nicht verloren. Nach diesem Buch hier muss ich mir allerdings wirklich ganz schwer überlegen, ob ich die andren Bücher von ihm, die ich noch im Schrank stehen habe, noch lesen werde. In nächster Zeit werde ich wohl die Finger von ihnen lassen.
Leseprobe
"Wach auf." flüsterte sie. Beth bewegte sich, öffnete die Augen und blinzelte in den Mondschein, der durch das Fenster fiel. Sie schaute zu Tracy auf. "Ist es soweit?" Tracy nickte und zog die Decken von Beth fort. Angewidert sah sie, dass Beth einen Pyjama trug. "Ich sagte dir, du sollst angezogen bleiben" zischte sie "Beeil dich, ja?" Beth wollte die Nachttischlampe einschalten, doch Tracy stieß ihre Hand fort. "Kein Lichtz. Das könnte jemand sehen. Zieh dich endlich an." Beth stand auf und eilte zum Wandschrank. Binnen einer Minute hatte sie Jeans und ein graues Sweatshirt an. An den Füßen ohne Strümpfe trug sie Turnschuhe, die fast identisch mit Tracys waren. Beth setzte sich auf die Schreibtischkante und band schnell die Schnürsenkel, und dann folgte sie Tracy auf den Flur hinaus. Oben auf dem Treppenabsatz blieb sie plötzlich stehen. "Was ist los?" wisperte Beth. "Das Bett. Wir haben vergessen, es so herzurichten, dass es aussieht, als wärst du noch drin." "Aber alle schlafen" wandte Beth ein. [...]
Diese Stelle habe ich gewählt, weil sie eindrucksvoll zeigt, wie langweilig dieses Buch sein kann und dass Saul so unwichtige Dinge als so wichtig erachtet und ewig drüber philosophiert. Ich vergebe also 2 Sterne und keine Empfehlung.
Danke, für's Lesen und Bewerten -blessed be- Eure BulmaZ
Pro: öhm??? Kontra: wenig einfallsreiche story... auf viel zu vielen seiten
Nachdem ich heute mal wieder in meiner alten Bücherkiste gestöbert habe, ist mir ein Roman von John Saul in die Hände gefallen. Ich konnte mich kaum noch an den Inhalt von „Höllenfeuer“ erinnern, da ich das Buch bestimmt schon seit 5 oder 6 Ja ...
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Pro: kann man nicht weglegen ;) Kontra: nicht John Saul´s bestes Werk
...leeren Versprechungen leid ist.
Doch es geschieht etwas völlig Unerwartetes: Ted schliesst einen folgenschweren Pakt...
Die Spannung wird nach guter alter John-Saul-Manier durch Rückblenden hergestellt, in denen der Leser Informationen zu den Vorgängen in der Familien-Vergangenheit erhält. Wie ein Puzzle reihen sich die Informationen zusammen und ermöglichen dem Leser, Verbindungen herzustellen und Mutmassungen anzustellen.
Dieses Buch ist durchaus lesenswert als Lektüre nebenbei zur Entspannung, ich finde allerdings, es gibt noch bessere Werke von John Saul (z.B. Höllenfeuer, mein Lieblings-Buch von ihm).
Trotzdem bereue ich den Kauf nicht (sowas gehört sich ja auch nicht für einen John-Saul-Fan *g*), es hat mich immer noch so gefesselt, dass ich es an einem Tag durchgelesen habe. Der Schluss fand ich bei diesem Werk etwas abrupt, da...
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Pro: Story ~ nicht vorhersehbar ~ einfacher Schreibstil ~ typisch King Kontra: hätte vielleicht etwas länger ausfallen können
...Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Nachdem ich mich nach einigen Wochen endlich erfolgreich durch "Höllenfeuer" von John Saul gequält habe, habe ich endlich mal wieder ein Buch von meinem Lieblingsautor Stephen King gelesen. Dieses hatte ich an zwei Abenden durch und möchte es auch heute promt vorstellen.
>> Riding the Bullet ACHTERBAHN - Stephen King...
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Pro: Handlung, Umgang mit der Krankheit Alzheimer, Beschreibung der Hauptcharaktere und Orte, Kontra: teilw. Zu ausschmückend und zu wenig Tiefe bei der Beschreibung der Nebencharaktere
...Hi Liebe Leute,
endlich habe ich wieder ein Werk meines Lieblingsautors ergattern können, und von dem möchte ich Euch heute auch gleich berichten, und zwar von John Sauls Buch "Jäger des Grauens"
Wie immer viel Spaß beim lesen!
Steckbrief des Buches
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Originaltitel: Nightshade (erschienen 2000)
Titel: Jäger des Grauens (erschienen 2001 im Heyne Verlag)
Übersetzer: Usch Pilz aus dem amerikanischen
Seitenzahl: 412 inkl. Epilog
Genre: Horror Roman
ISBN: 3-453-18946-9
Preis: 7,95? für die Taschenbuchausgabe.
Eckdaten zum Autor
John Saul wurde 192 im kalifornischen Pasadena geboren. Er studierte Theaterwissenschaften und Anthropologie. Sein größter Erfolg (1977) wurde das Werk "Wehe, wenn sie wiederkehren", welcher im Genre Horrorroman einzuordnen ist.
John Saul lebt in Bellevue...
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