Holzminden Ev. Krankenhaus

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Holzminden Ev. Krankenhaus

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Meine Bekannte (88 Jahre) ist tierisch enttäuscht ! Noch im vergangenen Jahr war Isolde in Holzminden in besagtem Krankenhaus und vollends begeistert. in der vergangenen Woche am Freitag hat ihre Ärztin Sie gegen Ihren Willen hier nach Höxter ins St. Ansgar eingewiesen, was die Folge ... Bericht lesen





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das darf doch nicht wahr sein ! oder doch ?
Erfahrungsbericht von rotezora5462 über Holzminden Ev. Krankenhaus
18.04.2008


Produktbewertung des Autors:   


Pro: teilweise gute Ärzte
Kontra: siehe Bericht

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Meine Bekannte (88 Jahre) ist tierisch enttäuscht !

Noch im vergangenen Jahr war Isolde in Holzminden in besagtem Krankenhaus und vollends begeistert.

in der vergangenen Woche am Freitag hat ihre Ärztin Sie gegen Ihren Willen hier nach Höxter ins St. Ansgar eingewiesen, was die Folge hatte das Isolde dort auf eigenen Wunsch (was ich durchaus verstehen kann, Bericht an anderer Stelle) am Samstag wieder gegangen ist.
Fakt ist, Sie hat unterschrieben und verließ das Krankenhaus auf eigene Gefahr.
Entweder es wurde vergessen ihr die Braunüle aus dem Arm zu nehmen oder es war pure Absicht mit dem Gedanken dann kommt Sie zurück !?
Das war wenn so gedacht wurde ein Irrtum.

Isolde nahm sich vor am Montag mit dem Bus nach Holzminden in das Ihr vom letzten Jahr bekannte Krankenhaus zu fahren um sich dort die Braunüle entfernen zu lassen und den Arzt zu fragen was das im letzten Jahr für ein Medikament war das Er, Ihr gegen Ihre Schluckbeschwerden verabreicht hatte.

So fuhr Sie am Montag mit dem Bus nach Holzminden, in der Erwartung das ihr geholfen wird.
im Krankenhaus angekommen erklärte Sie Ihr Anliegen und bat um die Info welcher Arzt ihr das Ding aus dem Arm nehmen könne, worauf Sie in einen Warteraum gebracht wurde mit den Worten "es kann einige Minuten dauern bis der Arzt kommt" !
Als der Arzt dann nach ca.20 Minuten kam erklärte Sie was Sie wolle und war der Meinung Sie sei in kürze wieder auf dem Weg nach Hause!
welch ein Irrtum!
Der Doc sagte er könne Ihr das Ding wohl rausmachen aber das löse nicht ihr Problem mit dem Hals, Sie könne ja kaum Sprechen, worauf Sie sagte Sie möchte den Arzt vom vorigen Jahr Sprechen damit er Ihr sage was das damals für ein Medikament war und zeigte die Kopie des Berichts vom Jahr zuvor wo der Name des damals behandelnden Arztes drauf steht.
Man sagte ihr "das tut mir Leid, aber der Doktor ist nicht mehr bei uns aber wir haben auch andere Ärzte die Ihnen helfen können, warten Sie bitte einen Moment!"
Und so wartet Isolde wieder eine knappe viertel Stunde und wird schon leicht ungeduldig.
Es kommt ein Pfleger mit einem Rollstuhl, verfrachtet Sie in das Ding und bringt Sie auf Station in Zimmer 217 und bittet Sie, Sie möge sich doch bitte auf das Bett legen und warten.
Noch einer weile kommt eine Schwester, räumt Ihre Handtasche aus, nimmt Ihr Ihre vom Hausarzt verschriebenen Medikamente weg und fordert Sie auf sich ihrer Kleidung zu entledigen.
Isolde sagte darauf Sie wolle nicht da bleiben, Sie wolle nur von der Braunüle erlöst werden und wieder nach hause.
Die Schwester ging und kurz darauf kam ein Arzt der die Braunüle kurzerhand durch eine Neue ersetzte, Isolde kurz am Hals und Mundraum untersuchte und dann sagte er könne Sie nicht nach Hause gehen lassen, Sie müße da bleiben, es müssten einige Untersuchungen gemacht werden.
Ein Pfleger brachte Sie in einen Untersuchungsraum wo Sie sich auf einen Hocker setzen und auf Kommando in kurzen Zeitabschnitten nacheinander 5 mal etwas Kontrastmittel schlucken musste um mit Hilfe der Technik zu sehen ob Ihre Speiseröhre durchgängig ist oder wenn nicht, ab wo nicht?!
es folgten einige versuche Ihr Blut ab zu nehmen, das Ergebnis wird auf den Bildern die ich mit hoch lade zu sehen sein.
Es stellte sich herraus das diesbezüglich alles ok ist und so brachte man Sie wieder auf das Zimmer und hängte Sie an einen Tropf der Künstliche Nahrung enthielt.
Etwas später nach dem die Nahrung durch gelaufen war bekam Sie einen weiteren Tropf und es wurde Ihr verkündet das man am nächsten Tag eine Magenspiegelung machen wolle, worauf sich Isolde aufregte und darüber beschwerte das Sie ja eigentlich nur wegen der Braunüle und einer Auskunft wegen eines Medikaments da war und nicht zur Stationären Aufnahme, deshalb hatte Sie ja auch nichts dafür erforderliches mit (Nachtwäsche, Kleidung zum wechseln, Hygiene Artikel etc.)
Die Herrausgabe ihres Eigentums (Medikamente und Unterlagen) wurde Ihr verweigert und zwischenzeitlich war die Zeit so weit fort geschritten das Sie keine Möglichkeit mehr gehabt hätte nach Hause zu fahren und so blieb Sie die Nacht da.
Von dem Kontrastmittel bekam Sie extremen Durchfall so das im wahrsten Sinne des Wortes alles in die Sprichwörtliche Hose ging.
Da sie diese so verunreinigten Sachen natürlich nicht anbehalten konnte und nichts zum wechseln mit hatte, gab man Ihr ein Paar Sachen vom Krankenhaus die Sie dann notgedrungen anzog.
Am nächsten Morgen musste Sie dann miterleben wie Ihre bewegungsunfähige Bettnachbarin (eine von 2 (3Bett Zimmer)), beim entkleiden zum Waschen, dermaßen ruppig von einer Seite auf die andere gedreht wurde das diese mit Ihrer Nase am Bettgitter an stieß und die Nase sofort blutete, und dann eine viertel Stunde Splitter Faser nackt einfach so liegen gelassen wurde.
Isolde selbst wurde dann verkündet das Sie nichts zu Essen bekommt weil Sie würde ja dann bald zur Magenspiegelung abgeholt.
Damit nicht einverstanden Nahm Isolde in der Mittagszeit so gegen 11:30 Uhr die Gelegenheit wahr in Klinikkleidung mit Ihrer Handtasche und ohne Ihr sonstiges Eigentum, das Krankenhaus unbemerkt zu verlassen.

Isolde kam dann mit dem Bus zu uns nach Höxter, wo ich Ihr erst einmal Kleidung zu wechseln und etwas zu Essen gab, denn der einzige Vorteil des Krankenhausaufenthaltes war wohl der zweite Tropf, der allen Anschein nach ein Medikament für den Hals meiner Bekannten war denn ihre Schluckbeschwerden hatten sich gebessert.
Isolde ruhte sich dann einige Stunden bei uns aus und bat dann so gegen 16:00 Uhr ob mein Mann oder ich im Krankenhaus anrufen könnten um Bescheid zu sagen das Sie dort ausgebüxt ist und man Sie nicht suchen brauche, Sie käme auch nicht zurück.
Mein Mann hat dann dort angerufen und die Person am anderen Ende der Leitung sagte zu meinem Mann das Isolde noch da sei, Sie sei nicht ab gängig, Sie sei dort im Krankenhaus worauf mein Mann sagte er solle doch lieber mal nachschauen weil schließlich sitzt ja bei uns kein Geist, der gute Mensch am anderen Ende beharrte weiter darauf das er Recht habe, versprach aber nach zu sehen und dann zurück zu rufen, ganz gleich wie auch immer seine Suche ausging und ließ sich unsere Telefonnummer zwecks Rückruf geben.
Dieser Rückruf erfolgte nicht, ich gehe davon aus weil man dann hätte Nachlässigkeit zu geben müssen.


Mein Fazit: da werden Menschen gegen Ihren willen festgehalten, es werden Untersuchungen gemacht / angeordnet die nicht nötig sind ( Magenspiegelung wenn das Problem ein geschwollener Hals mit Schluckbeschwerden und eine Braunüle im Arm ist)!
Das ist ja wie bei Fuß gebrochen Blindarm raus operieren !
und die Krönung ist das nach viereinhalb Stunden noch keiner bemerkt hat, das die betreffende Person schon garnicht mehr da ist !

danke für Eure Geduld, Lesungen und Bewertungen,
es grüßt wie immer eure Uschi


Nachtrag : bei Isolde muß man nicht lange nach den Quellen des Blutes suchen, die trifft man schon dann wenn man sinnbildlich gesprochen aus 10 Meter Entfernung die Spritze nach Ihr wirft !

mal ganz davon abgesehen das ich nicht weiter in der Frau Rumstechen brauche wenn ich doch schon den Zugang durch die Braunüle habe wo ich jederzeit rein Spritzen oder Blut raus ziehen kann !

Selbst entfernen der Braunüle ist nicht ihr Ding, dafür hat Sie zu viel Angst sich dabei selbst zu verletzen.   

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