... Eine knallrote Honda MB-50 mit Halbschale. Jahrgang 1984. 7Ps und 6Gänge. Einplätzer Mit knapp 9000km auf der Uhr und für 1500Fr. top gepflegt. Einen anständigen roller hättte ich nicht für weniger bekommen.
Zum Neujahr trat ich dann meine reise zu meiner motorisierten Zukunft an. Drückte ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von knacky über Honda MB 15. März 2004
Produktbewertung des Autors:
Fahreigenschaften:
gut
Bremsleistung, Trockenheit:
mittelmäßig
Fahrwerk:
gut
Komfort:
mittelmäßig
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
ausgezeichnet
Pro:
günstig, spassig, sieht gut aus
Kontra:
fehlt auf der Landstrasse der Dampf
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Jetzt war es soweit! Auch ich wurde 16! Nach bestandener Theorieprüfung und im besitz des Lehrnfahrausweises ging es für mich ab auf zweitakter-Suche. Es sollte ein Gefährt her, dass man mit rühren im getriebe am Leben erhalten muss. Da kamen einerseits all die neuen Derbi und Aprilia Supermotards in frage oder ein älteres 50er Modell. Es wurde dann ein älteres! Nur schon des Preises wegen. Ich war nicht bereit für 2 Jahre mehr als 1800 Fr. auszugeben. Dank dem internet fand ich dann auch mein zukünftigen wegbegleiter. Eine knallrote Honda MB-50 mit Halbschale. Jahrgang 1984. 7Ps und 6Gänge. Einplätzer Mit knapp 9000km auf der Uhr und für 1500Fr. top gepflegt. Einen anständigen roller hättte ich nicht für weniger bekommen. Zum Neujahr trat ich dann meine reise zu meiner motorisierten Zukunft an. Drückte das Geld in die Hände des Händlers und er mir die schlüssel. Nun ging es auf die 25km lange heimreise. Naja, es happerte noch ein wenig mit dem zügigen anfahren, doch das schalten hatte ich ziemlich schnell im griff. Man hat auch genug gelegenheit dazu. Nach den ersten Kilometern fühlte ich mich bereits richtig wohl auf der „kiste“ und freute mich auf meine Motorradzukunft.
Motor/ Getriebe
Wie bereits erwähnt besitzt meine Honda laut Papier 7 Ps die bei 7000 Kurbenwellenumdrehungen anliegen. Dampf, wenn man es so nennen darf ist zwischen 7000 und 9500 u/min vorhanden wobei der rote bereich bei 10500 beginnt, die nur schwer zu erreichen sind, da der motor ab 9500 U/min zäh wird. Ist auch gut so sonst währe mir wohl schon lange ein kolben um die ohren geflogen. Die Gänge sind gut abgestuft und beim beschleunigen liegt die Drehzahlnadel so immer im optimalen (8000-9000) Bereich. Die Fahrleistungen sind bis ca. 40km/h mit modernen Rollern wie Yamaha Aerox ect. vergleichbar. Über 50 km/h hängt man jeden serienmässigen 50er roller ab. Bei ebener Strecke und ohne wind wird die Honda laut tacho 90Km/h schnell was evektiven 85 km/h entspricht. Der Knackpunkt beim bewegen ist das zügige anfahren. Mann muss den Motor auf 7000U/min hochjubeln lassen und erst das die kupplung kommen lassen sonst passiert nichts. Mit etwas èbung ist jedoch auch das in den Griff zu bekommen. Der Klang des Motors lässt sich für einen 50er sehen. Man kann ihn recht deutlich von Kettensägen unterscheiden, was bei modernen Rollern mit Resonanzschalldämpfer nicht ganz so leicht ist. Wenn man den Ansaugkanal öffnet, hört er sich jedoch ganz ordentlich an. Wird aber bei Vollgas ziemlich laut in der Leistung ändert sich dabei nichts.
Fahrverhalten
Durch das niedrige gewicht von ca. 90kg ist das richtige einsatzgebiet der MB-50 wohl die Stadt, wo sie an der Ampel gut mithält, wendig ist und sehr viel spass macht, weil sie sich wunderschön ausquetschen lässt. Auf Landstrassen kommt sie an steigungen nicht ganz mit den Autos mit. Das nervige dabei ist, dass einem die Autos überholen und dann bei der nächsten Kurve ums Eck schleichen, wo man eigentlich die Knie schleifen wollte. Das Fahrwerk ist durch die grossen Räder sehr sicher und stösst mit dem kleinen Motor kaum an seine Grenzen, man kann, zumindest wenn es trocken ist, beinahe jede Kurve mit Vollgas umrunden. Meine Honda hat vorne eine einzelne Scheibenbremse, die sehr gut zupackt und eine hintere trommelbremse, die zwar auch eine gute bremsleistung zeigt, sich jedoch schlecht dosieren lässt.
Kosten
Der Verbrauch liegt bei ca. 3.5 l Normalbenzin auf 100Km. ca. alle 1000km wird nach einem Liter 2 Takt-Öl verlangt. Was durchaus akzeptabel ist, das es selten vorkommt, dass man den Gashahn nicht voll aufreisst. Die Kosten für Versicherung und Steuern sind äusserst billig da es sich um einen Einplätzer handelt. Der Tank hat 7Liter +2 Liter Reserve im Inhalt
Was negativ auffällt:
- Praktisch kein Stauraum, trotz stabilem Gepäckträger - Wenn das Fernlicht eingeschaltet wird, schaltet sich das Abblendlicht aus, da die MB-50 nur eine Lampenbirne besitzt. Folge: Man sieht zwar gut in die Ferne, man erkennt jedoch die nahende Strasse vor sich nicht besonders gut. - Bei kalten Temperaturen und Regen, „darf“ man mit einer Vergaservereisung rechnen, was den motor nicht mehr über 7500U/min drehen lässt und so den Vortrieb ziemlich hemmt. Es sind schon einige Flugzeuge, wegen einer Vergaservereisung abgestürzt!
Was positiv auffällt:
- Es wurde ans Detail gedacht/ Funktionen sind gut durchdacht - Springt immer an - Gute Bremsen - Einfach zu beherrschen
Fazit
Ich würde mit diese Motorrad wieder kaufen und bin damit sehr Zufrieden. Ich kann es jedem empfehlen, der nichts von neuen Rollern hält.
Ps: ich werde den Bericht bei Gelegenheit korrigieren und gegebenenfalls vervollständigen
Aktualisierung vom 4. Juni 04
Ich hab nun mit diesem Ding in einem halben Jahr ca. 8000 km hinter mich gebracht. Ohne dass ich das "Motorrad" brauche um zur Arbeit zu fahren. Das spricht meiner Meinung nach für den Fahrspass mit der ollen Kiste. Nun ist es Zeit für ein kleines Resumé. Mein Eindruck, hat sich in gewissen Bereichen etwas verändert, vorallem durch die gestiegenen Ansprüche und die gesammelten Erfahrungen. Die Bremsen sind doch nicht ganz so gut wie ich anfangs gedacht habe. Sie bremsen zwar ordentlich, aber auf gutem Belag erreicht man die Blockiergrenze nicht. Um dies zu erfahren hatte ich bei einer 8 stündigen Grundschulung genügend Gelegenheit. In diesem Kurs konnte ich meine "Gummikuh", wie ich sie zu nennen pflege auch mit anderen Motorrädern vergleichen. Handlicher gehts kaum mehr. Und schneller als die 50er Roller war sie ebenfalls *juchhee*. Die fahrleistungen mögen zwar beim ersten motorisierten Kontakt noch ein Kribbeln in den Fingern hinterlassen, bei einigen Km in den Bandscheiben, lassen sie aber langsam mit ihrer Faszination nach. Obwohl ich es nie gedacht habe spiele ich nun doch mit dem Gedanken, dem Motor ein wenig mehr Leben einzuhauchen. Ich spreche aber nicht von Frisieren sondern von Tunen. Der Unterschied dabei ist, dass beim Frisieren das gefährt vermutlich zwar lauter wird, jedoch nie und nimmer viel schneller läuft. und länger läuft ein frisiertes Motörchen sowieso nicht! Bei tunen obtimiert man den Wirkungsgrad des Motors, soll heissen der Motor lebt mindestens gleichlang, verbraucht weniger und läuft erst noch besser. Nunja wie obtimiert man den Wirkungsgrad? durch meine Lehre habe ich auch Einblick in die Vorgänge im Motor und habe dadurch ein gewisses Wissen. Die Verdichtung, das Gemisch, sowie der Zündzeitpunkt lassen Platz für veränderungen frei. Das Gemisch ist oftmals schon mehr oder weniger optimal eingestellt, der Zündzeitpunkt ist nur mit grossem aufwand (richtig) zu verändern. Dabei muss darauf geachtet werden, dass möglichst früh gezündet wird und ein Hoher druck im Motor entsteht => hoher Wirkungsgrad. Wenn jedoch allzu früh gezündet wird beginnt der motor zu "klopfen". D.h das gemisch wird noch während der Aufwärtsbewegung des Kolbens gezündet. Die Explosion wird so quasi auch noch verdichtet, was hohe druckschwankungen und spitzen mit sich trägt und dem motor auf die zeit nicht gut tun kann. Da dieses problem mit ein bisschen rechnen nicht zu lösen ist, bleib nur noch die Verdichtung erhöhen. Wie schon erwäht, gibt ein Motor mit einem hohen mittleren Druck auch ein hohes Drehmomment ab. Maximal ist eine Verdichtung von 12:1 sinnvoll, d.h das Gemisch wird auf einen 12tel seines Ausgangsvolumens komprimiert. höhere verdichtungen machen keinen Sinn, da die Belastung für den Motor nicht mehr in enem guten verhältnis zur leistungssteigerung stehen. Auch ist ab einer Verdichtung von etwa 10:1 teureres Super oder Superplus angesagt, damit der klopffreie Betrieb sichergestellt ist. (Bin wohl ein bisschen abgeschweift)
Nunja, die Honda mb-5 hat im serientrimm eine verdichtung von ca. 7.5:1 da steckt also noch ziemliches Potential drin. Wie erhöht man nun wirklich die verdichtung? das einfachste ist, das abschleifen oder abfräsen des Zylinderkopfes wodurch der hubraum kleiner und die Verdichtung grösser wird. Das ganze sollte jedoch nicht mit schleifpapier und feile gemacht werden. denn die kontaktfläche zur dichtung muss schlussendlich wieder topfeben und fein verarbeitet sein, will man weiterkin das tuckern des motors hören. ich werde mit dem basteln wohl in der kalten jahreszeit beginnen und natürlich auch hier kommentieren.
Pro: sie fährt immer noch Kontra: mit Sozius und Topcase relativ eng
Ic h fahre eine alte Honda MB 8 mit Vollverkleidung. Natürlich ist sie mit den 100ccm und den paar PS nicht das, was man eigentlich unter einem Motorrad versteht, aber sie fährt. Ich habe jetzt so ca 70 000 km drauf und sie fährt immer noch. Natürlich kommen immer wieder Defekte vor. Aber der Motor läuft noch. Auch die Bremsen oder andere wichtige Teile sind vol in Funktion! An der Maschine ist nichts kaputt sonder nur "veraltet". Trotz der geringen ... ...einem Auto rumzugurken!!! Ich denke hier kann man der Firma Honda ein Lob aussprechen, daß sie eine so langlebige Maschine entwickelt und gebaut hat!!!
Was man bemängeln könnte ist das Platzangebot, wenn man mit Sozius und Topcase unterwegs ist. Aber für Mittelgroße Fahrer reicht der Platz auch dann. ...
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Pro: ist kein Roller, Verbrauch,Zuverlässig, einfach zu Reparieren, Gangschaltung, Große Räder und Tank Kontra: Produktion wurde wegen Billig Rollern eingestellt
Servus! Möchte auch mal meinen Senf dazu geben. Ich fahre jedes Jahr mit meiner MBX 50 Mokick 6000 kilometer. Da ich an meinen freien Tagen etwas Pflege investiere habe ich seit 18000 kilometern noch KEINEN ausfall gehabt. Nebenbei bemerkt ist die MBX Bj. 1987 und hat beim kauf 15000 kilometer auf der Uhr gehabt. Sie schnurrt zuverlässig ihre 65 km/h bei 2,4 liter verbrauch. JA, RICHTIG, liebe Rollerfahrer! Nicht mit ultra doppel TSDI dreifach mega ... ...Zitat las ich bei ciao Bericht über einen gedrosselten Peugeot Jet Force 50 Roller: -----"Der Motor: Der Jet Force wartet mit einer Weltneuheit auf: TSDI = Two Stroke Dircet Injection. Das beudeutet auf deutsch einfach eine Benzindirekteinspritzung. Diese bringt brachiale Leistung bei niedrigem Verbrauch. Ich verbrauche auf 100 Kilometer im Stadtverkehr etwa 3-4 Liter."-----Zitat ende! Was bitte? 3-4 Liter bei einem Mofa Roller?! Brachiale Leistung ...
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Pro: Ausstattung, Fahrleistungen, Grosserientechnik Kontra: Verbrauch, Alarmanlage u. Wegfahrsperre nur über FB, nicht über Schlüssel
...Hinterachslager
Alle Ersatzteile können günstig vom Honda-Händler erworben werden oder sind auf dem freien Teilemarkt erhältlich. Ausnahme: Evtl. notwendige Blechteile, da die Front und das Heck nicht mit dem entsprechendem Schwestermodell, Honda Civic MB4 Fastback, identisch sind.
Das Auto hat mich auf 11.000 Km niemals im Stich gelassen, springt immer zuverlässig an und ist echt ein Hingucker, besonders innen mit dem cremefarbenem Lederinterieur.
Was mir nicht besonders gefallen sind:
Die Anordnung der Fensterheber in der Mittelkonsole ( schlecht zugänglich )
Die Kombination von Alarmanlage und Wegfahrsperre die ausschliesslich über die FB aktiviert, bzw. deaktiviert werden kann. So kam es vor, dass ich irgendwo geparkt hatte und die Batterie der FB plötzlich den Geist aufgab. Das Fahrzeug konnte zwar mit dem Schlüssel aufgesperrt werden, aber...
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Pro: geringer Verbrauch, viel Platz, viele Ablagemöglichkeiten, Komfort, gute Rundumsicht Kontra: gewöhnungsbedürftig beim Einparken, preisintensive Versicherung
...zu viel war, zumal die Motorlaufleistungen jenseits von gut und böse lagen, schaute ich mich zu dieser Zeit abermals nach einem Honda Civic um und wurde dann auf mobile.de fündig.
Das Fahrzeug
Das Objekt meiner Begierde war ein silbergrauer Honda Civic 1.4i S, Baujahr 1998, Modell MB2, 66kW/90 PS mit einer bisherigen Laufleistung von 60.800 km aus 1. Hand. Der Preis sollte 5.995,00 ? betragen. Stolz, aber üblich bei einem gebrauchten Honda wie ich ja wusste. Der Wagen stand bei einem mittleren Autohändler bei uns in der Stadt zum Anschauen bereit. Ein kurzer Anruf und am nächsten Tag standen wir auf dem Parkplatz beim Händler und waren bereit für eine Probefahrt - die erste.
Optik
Gedrungen wie eine lauernde Raubkatze kauert der Civic auf der Straße - zugegeben in entschärfter Version. Die Front ist der Fahrbahn...
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So, nun mache ich die Erfahrungen über und mit meinen "Fuhrpark" komplett und ergänze meine Berichte zum Roller Honda X8R-X und Auto VW Lupo nun auch noch mit meinem Motorrad, der Honda CBF 600 SA.
Einige wundern sich vielleicht, aber es ist... mehr