Ein Motorroller als Zweitwagen
14. Feb 2007
Pro:
Handling,Motor,Verarbeitung
Kontra:
Federung,rückwertige Sicht
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Fahreigenschaften:
Bremsleistung, Trockenheit:
Fahrwerk:
Komfort:
Verarbeitung:
Zuverlässigkeit:
mehr
 neunxklug
Über sich:
Mitglied seit:10.02.2007
Erfahrungsberichte:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 13 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Da meine Frau das Auto überwiegend benötigt und ich meine Wege nicht immer mit dem Fahrrad oder den öffentlidhen Verkehrsmitteln erledigen wollte habe ich mich zum Kauf eines Motorrollers SH125 entschieden. Im Vorfeld kaufte ich mir Fachzeitschriften,weil ich mich seit Jahrzehnten micht mehr mit dem Thema Motorrad beschäftigt hatte.So habe ich einiges über den Stand der Technik erfahren und mich zu besagtem Roller entschieden.In der engeren Wahl, war noch ein 250cm² Roller (wegen dem Fahrspaß),was ich dann aber habe sein lassen, wegen den doch deutlich höheren Anschaffungskosten. Im Oktober 2006 habe ich mir dann den Großradler gekauft und bin seit dem sehr zufrieden. Ich bin bis jetzt etwa 1500 km gefahren und kann deshalb nur erste Eindücke wiedergeben. Der Motor springt proplemlos an und läuft gleich in sonoren Klang im Lehrlauf, vielleicht auch Dank der elektronischen Einspritzung, weshalb er auch in Euro 3 eingestuft ist. Diese Einstufung könnte in den nächsten Jahren wichtig werden, wegen den immer verschärfteren Abgaswerten aus Brüssel. Beim Starten geht das Licht nicht aus, was mich als Autofahrer stuzig machte, und ich im Handbuch nachlas,ob dass so sein müsste. Ich habe dann bei Honda nachgefragt und die bestätigten mir ,dass das Licht beim starten weiter brennen könne, was auch ganz normal wäre.Hoffentlich fehlt der Batterie nicht gerade mal die entscheidene Kapazität zum starten des Motors,denn anschieben oder antreten is nicht. Aber erst eine längere Nutzung wird da Klarheit schaffen. Vor dem Kauf machte ich mir noch Gedanken wie ich den Roller am besten unterstellen kann, was aber unnötig war, weil ich nur die Fahrräder unter dem Carport zusammen rücken musste.Der Roller ist in seinen Grundmaßen nicht ausladend,was ihn sehr beweglich macht, wie ein Fahrrad. Wenn ich morgens den Roller starte, so tu ich das gleich unter dem Carport, fahre bis zum Gartentor,öffne die Tür mit einer Hand,gebe mit der anderen Gas, fahre durch und ziehe die Tür gleich wieder hinter mir zu.Vielleicht ist dadurch das Staufach unter dem Sitz doch ein wenig eng geraten, denn mein Jethelm passt nur mit mühe unter die Sitzbank. Wohl ein Grund für den ab Werk montierten Topcase der auch optisch etwas her macht. 35Liter passen rein, genug um auch einige Dosen Hundefutter unterzubringen oder aber auch einen Integralhelm. Die Sitzpositon ist für mich langen Kerl (192cm) genau richtig, auch wenn man wie auf einen Küchenstuhl sitzt. Für die Sozius ist auch genügend Platz, nur das aufsteigen ist ein bischen schwierig, wegen dem hoch aufragenden Topcase. Die Federung ist nicht so toll, was ich aber durch die Testberichte in den Fachzeitschriften wuste.Ebenso ,finde ich, hätte man den Spiegeln ein bisschen mehr Stange spendieren können.Ich bin am überlegen, dort Abhilfe zu schafen. Soviel zum Motorroler SH125 auch wenn noch nicht sehr viele Kilometer gefahren wurden. Ich hätte mit dem Testbericht vielleicht noch warten können aber die Zeile war noch leer und der Winter ist mild und fast vorbei.
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15.02.2007 06:25
empfehler den gilera runner 125ccm - kommst du auch mit der sitzpositin besser zurecht !