Hotel Moka, Pinar del Rio

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Hotel Moka, Pinar del Rio

Hotel - Autopista Nacional Km 51, Pinar del Rio - 26 Zimmer

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70% positiv

2 Erfahrungsberichte der Community

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Erfahrungsbericht über "Hotel Moka, Pinar del Rio"

veröffentlicht 28.11.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2274
Vertrauende : 192
Über sich :
Gut
Pro urig
Kontra hellhörig
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Wer den Dschungel mag !"

Hotel Moka, Pinar del Rio

Hotel Moka, Pinar del Rio

Grüß Gott aus Wien !

Ende Oktober 2017 waren wir mit einer Kubarundreise im Hotel Moka. Dies war aber wieder ein staatliches Hotel der Hotelkette Cubanacan. Den Hotelpreis und die Klassifizierung habe ich im Internet ermittelt, denn beides haben wir vor Ort nicht erfahren.

Das Hotel wurde in ein Biosphären Reservat gebaut und das erforderte schon mal eine zehnminütige Anfahrt von der kuriosen Autobahn kubanischer Art und dort aus dem Nirgendwo in der Nähe von Pinar del Rio. Daher ist es auch nicht eben klug, das Hotel privat zu buchen, denn in Kuba ist für Touristen rein gar nichts billig, sondern ähnelt dem schweizerischen Preisniveau.


ANKUNFT

Wir kamen gegen 17:50 an einem Samstag am Hotel an. Wir waren aber nicht die ersten, denn am Parkplatz standen schon Busse mit Bayerischen Pilgerreisen und einer mit Aventours. Die letzte Gruppe war extrem laut, teils schon bei unserer Ankunft betrunken und Teile von denen brachen am Zimmer deutlich hörbar die Nachtruhe.

Der Bus blieb weit oben an der Rotunde stehen und diese sah tropisch verwittert aus. Dies kam auch sehr gelegen, denn es schüttete in Strömen. Wir mussten mal zur Rezeption gehen, dort musste die Gruppe einzeln ihre Pässe abgeben und diese wurden kopiert und nach wenigen Minuten wieder mit der Zimmerkarte zurückgegeben. Wir mussten auch beide unterschreiben, was auch immer was oder wozu.


LOBBY

Die Lobby mit der Rezeption war komplett offen, auf allen vier Seiten und auch teils von oben. Dadurch wehte es heftig durch und die Angestellten mussten aufpassen, dass nicht alles davon flog. Dahinter gab es auf dem Eckregal den PC, der Drucker oder auch der Kopierer. Der Check in ging recht schnell und ohne viele Worte.

Das WLAN ging nur in der Lobby gut. Dies war natürlich wieder das staatliche ETESCA. Dafür bräuchte man einen Code, welchen wir aber schon hatten, sonst musste man ihn kaufen. Gepaart mit dem guten Signal von Cubacell ging auch WhatsApp sehr gut.

Die Lobby war so, dass man dort auf recht verwitterten Sofas sitzen konnten. Nachdem dort ein großer Baum durch die Lobby ging. Somit waren auch Löcher in der Decke, eigentlich waren dies leere Fensterrahmen und dort kam der Regen mit hinein. Das machte die Sofas und die Tische nass. Um den Baum herum gab es vier braune Bänke und dahinter gab es noch ein braunes Fangnetz, wahrscheinlich weil man einen Sturz vermeiden konnte. Das Netz sah aber nicht so stabil aus.

Einen Halbstock höher gab es eine Bar, mit dunkelbraunem Look, aber diese war nicht sehr gut besucht.

Trotz starkem Wind saßen dort viele Leute und meistens nur aus 2 Gründen. Manche wollten nur Surfen, die anderen tranken die Minibar leer, denn diese war dort kostenlos und beinhaltete neben zwei Limos mit Strohhalm, zwei stille Wasser mit 500 ml Inhalt auch noch zwei Dorada Bier und einen kubanischen Rum.

Die Aussicht war sicherlich das Beste von der Höhe oben runter auf das Dorf mit Plattenbauten und individuellen Häusern und viel an üppigen Pflanzen und Blumen.

Danach trugen wir unsere Koffer über die von Gras dominiert Waagen hinunter und mussten aber noch eine Etage tiefer, denn dort weit weg von der Lobby befand sich unser Zimmer auf Etage 1 von 2.


GANG

Es gab nur einen Außengang auf beiden Ebenen und dieser führte entlang der weißen Mauern. Die Geländer waren in schönem Grün gehalten und waren aus Holz. Das Gleiche galt für die Holztreppen hinauf oder hinunter. Kurios war eine enge, steile und aus Betonblöcken bestehende Treppe, die ich aber nicht benützen wollte. Die Fenster auf den Gang waren immer grün vergittert und die Türen recht massiv und in Grün dunkler Tönung. Dazwischen gab es immer eine Zwischentüre zwischen zwei Eingangstüren und die wahrscheinlich als Zugang zu den Steigleitungen.

Der Ausblick fiel auf kleine Teiche, Sträucher und niedrige Bäume. Weiter hinten standen viele hohe Touristenbäume mit der sich häutenden roten Rinde. Auf den roten Fliesen unten musste man sich schon vorsichtig fortbewegen, denn diese waren auch ordentlich rutschig. Mit der weißen Zimmerkarte ging die Türe leicht auf.


ZIMMER

Das Zimmer war schon größer und dies zeigte sich an den rund 35m2. Nachteilig für eine Ruhe im Zimmer waren die großen, weißen Fliesen am Boden, die jedes Schieben der Tische und Stühle über uns als grauslich erscheinen ließen. Dazu kamen auch die dünnen, weißen Wände, die vieles an Geräuschen durchließen. Die Wände waren nicht mehr soooo weiß, aber auch nicht schlimm schmutzig. Neben den Betten gab es sowohl 220 Volt als auch US Steckdosen, mit 110 Volt. Die beiden einzigen 220 Volt Steckdosen waren so gemacht, dass sie viel zu große Löcher hatten und die Stecker rein gar nicht hielten. Wir waren aber erfinderisch und schoben das Bett gegen den Stecker und dadurch blieb dieser auch in der Dose drinnen.

Die Zimmerdecke war gewölbt, aber dies war nicht die Sensation, sondern, dass es eine freie Ziegeldecke. Das sollte wohl ein besonderes Design sein und sah gar nicht so schlecht aus. Auf dieser Decke war auf einem Querstreben ein großer Ventilator montiert. Dieser war über einen Lichtschalter zu steuern. Unter dem Ventilator befanden sich vier Lampen. Diese gingen aber nicht an, sondern dazu musste man den richtigen Strang von zwei ziehen. Dann gingen die vier Lampen erst an, aber der Ventilator musste an bleiben, sonst gingen die wieder aus. Daher haben wir das mit der Deckenbeleuchtung mal gelassen.

Auch eine Klimaanlage war vorhanden, aber diese war ohne Fernbedienung und die konnte nur an der Wand bedient werden. Die Klimaanlagenregulierung war aber teils eingeschlagen, hatte keine Anzeige mehr und strahlte eine Allgemeinkühlung aus. Die Luft wurde vom Badezimmer aus angesaugt und durch ein nicht ganz sauberes Gitter wieder ins Wohnzimmer geblasen.


Wohnzimmer

Die beiden Betten waren breit und verrückbar. Dafür gab es nur einen sehr breiten, aber schmalen Polster. sodass ich fast flach lag. Dies mochte ich weniger, weil ich so schlecht schlafen kann. Es war auch nicht viel besser, wenn man den Polster in der Mitte zusammenklappte. Hinten an der Rückwand habe ich mich auch am Bettende angeschlagen. Noch gefährlicher war die halbrunde Lampe darüber, weil diese viel zu niedrig hing. Die Schalter waren irgendwo unten montiert, sodass man sich auch vorher orientieren sollte. Beidseitig vom Bett gab jeweils ein langes Nachtkästchen und das war von Vorteil, dass man alles am Bett ablegen konnte. Dies haben wir auch ausgiebig genützt.


TV

An der Wand gegenüber hing ein großer, schwarzer Flatscreen von SAMSUNG. Darüber war ich auch verwundert, aber es hat auch jeder Kubaner ein Handy und dies von der neuesten Art. Auch die Fernbedienung funktionierte und das hieß auch schon etwas. Manche Kanäle waren auch nicht belegt, aber sonst gab es ein paar südamerikanische Sender und Deutsche Welle Tv. Dadurch konnten wir uns auch über die neuesten Nachrichten Informationen holen.


SCHREIBTISCH

Der Schreibtisch war nicht etwas besonderes, sondern einfach nur eine braune Ablage und so wurde es von uns auch gemacht.


SITZGELEGENHEITEN

An den großen Fenstern standen auch noch ein runder Holztisch mit zwei Gartenstühlen und dorthin wanderte unsere Kleidung über Nacht. Das Gleiche gab es draußen am Balkon und auch dort machte es viel Lärm, wenn man die Möbel bewegte. Die Aussicht vom Balkon war auf das üppige Grün gerichtet und hatte schon seinen Reiz.


GARDEROBE

Die Garderobe ersetzte jegliche Schränke und vielleicht war das auch gut so, denn im Zimmer gab es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und es roch auch sehr muffig. Vor einer braunen Holzwand zwischen Vorraum und Badezimmer, konnte man auf der Seite zum letzteren hin, seine Kleidung auf mehreren, schwarzen Kleiderbügel aus Plastik aufhängen.


BADEZIMMER

Das Bad war so, dass es einen großen Waschtisch mit versenktem Waschbecken und Einhebelmischer gab. Dort stand gleich die Warnung von 50 C, die auch berechtigt war, denn die Mischbatterie ging nicht mehr so gut. Links gab es Pflegeprodukte wie Lotion, Conditioner, Shampoo oder Duschgel und dies alles aus Eigenproduktionen. Die Handtücher waren zahlreich und sauber. Dies konnte man vom wandfüllenden Spiegel beim besten Willen nicht sagen, denn der war kaputt und mit schwarzen Schlieren übersät.

Der Thron schien sauber und hatte wie das Bidet und die Wanne eine fleischrosane Farbe. Was das Wc nicht hatte, war eine Klobrille und das habe ich in noch keinem Hotel egal in welchem Land erlebt. Da musste ich mich auf den schmalen Rand setzen und für die Klopapier Rolle fast ganz bis zum Boden greifen. Dies war ideal für einen Hexenschuss und dort stand auch noch ein kleiner Mistkübel.

Daneben gab es auch ein Bidet, bei dem mal alles funktionierte. Das haben wir auch aktiv genützt. Hinten am Fenster war die Badewanne eingezwängt. Das Fenster konnte man auch noch mit einem grünen Vorhang zuziehen. Dafür gab es aber vorher keinen Duschvorhang. Der Duschkopf war leicht verkalkt und somit wurde das Erlebnis des Duschens zum Tröpfelbad. Dafür war das Wasser sehr warm.


FRÜHSTÜCK

Zum Frühstück gab es kalte Speisen wie 6 Sorten Käse und Wurst, viel Süßes wie Apfelkuchen, Schokostangen, Marmelade und 3 Sorten Cerealien wie Cornflakes und Pops. Das Brot war nicht besonders, sondern war weich und schwammig. Warm gab es verwürzte Kroketten, Hot Dog, Faschierte Knödel und Speck. Die wurde alles in Buffetform gemacht.

Sitzen konnte man an grün gedeckten Tischen mit einer roten Serviette. Davon gab es 2er, 4er und 6er Tische. Auch konnte man draußen auf der Terrasse essen, die aber etwas zugig war.


FAZIT

Das Hotel war abgelegen im Park und ein Bau aus den 70er Jahren, was man ihm auch ansah. Die Zimmer waren hellhörig und groß. Die Betten waren verbaut und unbequem. Das Bad war sogar durch eine aufbaubare, weiße Wand zu teilen, aber das machten wir nicht. Natürlich war auch das Geschrei von allerlei Getier zu hören, aber das war beabsichtigt. Zusätzlich hätte es erhöht einen Pool mit weißen Liegen gegeben, aber dafür war keine Zeit.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • quacky4321 veröffentlicht 29.11.2017
    Da die BH Wertung nicht mehr rechtzeitig kommen würde, anstelle hier ein SH und LG
  • Brionys veröffentlicht 28.11.2017
    .•:*¨ ¨*:•. Abschiedsgrüße 🐾🐾🐾von Briony .•:*¨ ¨*:•.
  • Abraxas_CH veröffentlicht 28.11.2017
    auch Dir wünsche ich alles Gute auf Deinem weiteren Weg :(
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Produktdaten : Hotel Moka, Pinar del Rio

Produktbeschreibung des Herstellers

Hotel - Autopista Nacional Km 51, Pinar del Rio - 26 Zimmer

Haupteigenschaften

Zimmer: 26

Typ: Hotel

Adresse: Autopista Nacional Km 51, Pinar del Rio

Stadt: Pinar del Rio

Land: Kuba

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