Hotel NH Capri La Habana, Havanna

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Hotel NH Capri La Habana, Havanna

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60% positiv

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Erfahrungsbericht über "Hotel NH Capri La Habana, Havanna"

veröffentlicht 28.11.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2274
Vertrauende : 192
Über sich :
Gut
Pro NH Kette
Kontra hellhörig und abgelegen
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Nicht ganz so wie Capri !"

Hotel NH Capri La Habana, Havanna

Hotel NH Capri La Habana, Havanna

Grüß Gott aus Wien !

Im Oktober 2017 waren wir leider in Havanna, eine Stadt die ich nie sehen wollte und auch nie wieder sehen will. Gebucht haben wir den Spaß über DERTour und die Hotels der Rundreise waren vorbestimmt. Das beste Hotel war das 4 Sterne, das ist aber landestypisch und in Europa mal maximal 2 Sterne plus und das schäbigste NH Hotel, in welchem ich je war. Es ging dabei ums NH mit dem kitschig unpassenden Namen Capri.


ABHOLUNG

Die Anreise vom Flughafen weg dauerte rund 30 Minuten und war ein inkludierter Transfer mit einem Taxi und einer etwas deutsch sprechenden Begleiterin um 23 Uhr.


ANKUNFT

Das Hotel hatte viel Glas an der Vorderfront und einen hellblau weiß überspannten Eingang. Neben Stufen gab es auch eine Rampe zum Hochfahren.


UMGEBUNG

Die Umgebung ist feiner und nicht so verfallen wie angrenzende Stadtteile. Geben tut es aber, wie in ganz Kuba nur das große Nichts, außer desolate Gehsteige, den nahen, schäbigen und noch desolateren Malecon mit eben mal einer ganz netten Festung. Kaufen konnte man eh nichts außer im Hotelshop.


CHECK IN

Der Check in ging schnell und freundlich. Wir brauchten keine Voucher, denn wir waren vorgemerkt. Angesehen wurde nur der Reisepass. Den bekamen wir auch gleich zurück und danach mussten wir noch unterschreiben, dass wir im Zimmer nicht rauchen würden, sonst würden 100 CUC fällig. Das sind rund 95 Euro.

Die kubanische Mistwährung mit den potthässlichsten Scheinen, abgenutzt und schmierig wie die Zimmerkarte selbst. Die CUC, die Convertiblen Irgendwas Scheine, mit denen nur Touristen zahlen, konnte man auch gegen eine kleine Kommission im Geschäft tauschen. Alles kostet Trinkgeld und billig, ist für Touristen rein gar nichts. Postkarten kosten alle gleich 70 Cent, Burger im Hotel auch 10 Euro, Würstchen auch gleich 4 Euro usw. Selbst für einen Stadtplan, der eh nichts wert war, weil es kaum Straßenschilder gibt, ist in allen Hotels gratis, aber dort wollte man 3 CUC dafür. Taxi zum Hotel auch gleich 30 CUC.

Wenigstens gab es für das funktionierende Einheitswifi für jeden 1 Stunde gratis. Dafür musste man den Code aufrubbeln und die beiden Nummern eingeben. Die eine Stunde konnte man sich auch einteilen. Dies funktionierte auch am besten von allem. Wenn was echt neu ist in Havanna, dann sind es die Smartphones, die sich schon kleine Kinder leisten wollen.


LOBBY

Wer NH Hotel mal auf kommunistisch sehen will, ist hier goldrichtig. Besser geht es nicht mehr. Die Lobby war zwar recht hell, aber miefig und wenig einladend mit den braunen Sitzmöbeln und den weißen Tischen. Auch die Rezeption war von gestern. Uns wurde aber gesagt, dass das Hotel frisch renoviert und schön wäre...im Vergleich zu den Bruchbuden ringsum sicher war, im Vergleich mit Europa Bahnhofshotel mit 2 Sternen. 3 östlich wirkende Hyundai Lifte mit Silbertüren gab es für die 18 Stockwerke der Bettenburg. Dazu gab es Auszeichnung und Lob von Fidel mit Konterfei und Kubafahne.


GANG

Rote Teppiche, grüne Wände und weiße Türen mit Bildern daneben waren die Ausbeute. Das sah weder gut noch schlecht aus, für mich nur kommunistisch. Wir haben mit der abgewetzten, blauen Zimmerkarte die Türe geöffnet, die in ihrer Weißheit auch noch einen Türspion mit eingebaut hatte. Innen links lag schon schief auf eine weitere Karte für den Strom.


ZIMMER

Das Zimmer war rund 25m2 groß und hatte überall einen unsäglich lauten Fliesenboden. Nur hoffen, dass niemand darüber Stöckelschuhe oder Metallstücke an den Schuhen trägt. Dazu gab es rechts neben den Betten über dem Spiegel ein großes Aggregat der Klimaanlage und diese der Type Climaveneta war über eine weiße, eckige Fernbedienung zu kontrollieren. Dies klappte ganz gut mit dem Kühlen, aber nicht perfekt, denn das große, mehrteilige Fenster war unprofessionell bis ins Letzte mit großen Schlitzen für frische Luft und vielem und allem Lärm von draußen. Wenn man das Fenster öffnete, ging auch die Klimaanlage aus. Auch gab es den Hinweis, dass man nicht aufs Fenster springen sollte. Das Fenster hatte die Lärmdämmung eines Blatt Papiers.

Das Zimmer war sehr hellhörig. Hundegebell und sonstigen Lärm der Verkäufer mit ihren Trällerkarren, brummenden Autos und Musik von vielen Ecken war alles zu hören. Hier musste man sehr müde zum Schlafen sein. Auch vom Gang und durch die Pappwände war alles zu hören.


Schrank

Rechts vom Eingang der schlecht und laut schließenden Türe befand sich ein Schrank hinter den beiden, weißen Lamellenflügeln. Diesen konnte man mit dem dortigen Drehknauf öffnen und schließen. Dies sah mit der grünen Wand innen noch ziemlich gut aus. Ausreichend schwarze Plastikhänger mit Hosenstangen waren vorhanden und dort hängten wir die dünnen Jacken, Tshirts und Hosen auf. Die konnte man auf der langen Stange bis hinten ans Bügelbrett mit dem Bügeleisen schieben. Oben auf dem Regal lagen noch zwei braune Decken, falls es doch zu kalt wurde. Funktioniert hat auch immerhin der große Zahlensafe mit den roten Ziffern und dem großen Stauraum. Die Anzeige war leuchtend rot und klar. Dorthin kamen die Tablets und Reisepässe.

Darunter gab es noch 4 weiße Schubläden zum Einsortieren, welche wir aber nicht verwendet haben. Wir waren aber auch nur zwei Nächte in diesem Hotel.


Betten

Die Betten waren eher schmal und hatten eine weiße, dünne Zudecke. Es war 26 C und das reichte völlig aus. Das Leintuch war relativ sauber, hatte aber einiges an schwarzen Streifen. Zuerst dachte ich, dass die recht weiche Matratze, mit einem Plastiksack überzogen wäre, welcher dauernd raschelte. Dies stimmte nicht ganz und ich konnte nachsehen, weil ich den Test vor Ort im Hotel geschrieben hatte und die Matratze war nur dunkelgrau. Darüber gab es ein Leintuch, welches solch eine unnötige und unerklärliche Rascheleinlage hatte, welche bei jeder Bewegung zu rascheln begann.

Die Reiseleitung sagte auch, probieren Sie nicht logisch zu denken oder und zu verstehen, denn das wird nicht gelingen und das stimmte, aber mir war das ganze Kuba egal und ich habe auch nicht versucht, etwas zu ergründen.

Auch gab es pro Bett zwei viel zu kleine, rechteckige Pölster, die stark beim Auflegen nachgaben und man schnell fast flach lag. Dahinter gab es ein potthässliches, lackiertes Bettende aus Holz und daran konnte man sich leicht und fest den Kopf anschlagen und dies habe ich auch geschafft.

Links außen hatte man zwei individuell biegbare Spotlampen montiert, die recht grell leuchteten und die ich gegen die Wand bog.

Zusätzlich hatte jedes Bett zwei große, scharfkantige, spitzeckige und potthässliche gelbe Nachtkästchen stehen, die sehr viel Platz zum Ablegen hatten. Auch eine sperrige Schublade war vorhanden. Links bzw. Rechts außen war auch eine potthässlichste, schiebbare Lampe mit Kippschalter montiert.


Spiegel

Rechts von den Betten unter der Klimaanlage hing auch ein großer, ungerahmter Spiegel, welcher praktisch zum Einkleiden war, falls man nicht gleich oben die Klimaanlage laufen hatte.


Schreibtisch

De hatte genau das gleiche, potthässlichste Design und auch die gleiche Lampe wie die Nachtkästchen und darunter einen schmuddeligen braun gepolsterten Hocker zum lärmreichen Hervorziehen auf dem Fliesenboden. Auf diesen habe ich mich nie gesetzt, weil mir davor gegraust hat.

Links war die grässliche Stehlampe, die Kaffeemaschine wie ein Nespresso Clone und einer Kapsel pro Tag und Person gratis. Das Englisch dafür war auch grauenhaft. Dazu kam eine Wasserflasche mit 1500 ml gratis. Das stille Wasser schmeckte komplett salzig und grauenhaft.

Dahinter hatte man sich bemüßigt, einen großen Rundspiegel zu montieren, der nur beim Sitzen auf dem Hocker von der Höhe ideal gewesen wäre. So haben wir ihn nicht verwendet. Der Schreibtisch wurde auch so nur als Stellfläche verwendet.


TV

Der Fernseher blieb stets uneingeschaltet. Mich interessieren keine kubanischen Programme und ich habe mich nur gewundert, dass man hier schon einen Flatscreen hatte. Darunter befand sich in einem braunen Kasten auch die Minibar. Die hatte auch für solch ein Land geschmalzene Preise wie 2,50 Euro für ein kleines Fläschchen und 4 Euro für die Nüsse.


Sitzgelegenheiten

Diese gab es theoretisch auch, bei großen und lauten Fenster. Dort hatte man zwei weißliche, aber braun gepolsterte Stühle, die aber uns nur als Ablage dienten. Der runde, weiße Tisch ebenso.


Steckdosen

In Kuba hatten wir in diesem Hotel europäische 220 Volt Steckdosen und 110 Volt US Steckdosen. Dafür musste man immer eine Lampe ausstecken, wie die große Stehlampe neben dem Fernseher.


BADEZIMMER

Die Türe dafür war aus Holz und weiß. Die stieß mit ihren vier unnötigen Glasfenstern gleich an die Verglasung der Dusche links. Die weiße Duschwanne schien ziemlich sauber zu sein, war aber unglaublich rutschig. Die Dusche hatte oben eine mittelsaubere Regendusche mit Metalldreher und eine flexiblen Duschschlauch mit Stabdusche.

Der Thron war recht sauber und hatte auch eine kleine Wasserspartaste. Kurios war die Hygienedusche, welche zu groß ausfiel.

Der Waschtisch war groß, hatte eine braune Optik mit eingelassenem recht sauberem und weißem Waschbecken. Dazu gab es einen Einhebelmischer und den Hinweis 50 C. In der Ecke gab es einen Seifenhalter aus Metall und daneben gleich den wandfüllenden Spiegel. Auch waren Pflegeprodukte von NH da wie Lotion, Duschgel und Shampoo.

Ein wackliger Kosmetikspiegel half beim Rasieren und der Haartrockner war auch gleich dahinter und blies mäßig auf seinen beiden Stufen.
FAZIT

Das Hotel war OK und das Zimmer war für Kuba auch in Ordnung. 4 Sterne sah ich zwar keine und es war abgelegen von der Altstadt. Es war ein typisches Rundreisehotel mit vielen Bussen und Gästen aus Asien. Die Gäste nahmen auch keine Rücksicht und schrieen auf den Gängen.

Das Zimmer war mir zu laut und die Fenster zu luftig, aber dennoch bekommt man etwas Besseres in Havanna. Man muss aber weder Havanna sehen noch dieses Hotel buchen, das nicht viel hergibt. Am besten nach Varadero ins AI und einen Tagesausflug hierher nach Havanna machen oder mit Plantours, MSC oder Royal Caribbean nach Kuba schippern. Das reicht völlig, denn Hotels sind nur laut.

Danke fürs Lesen

Celles

Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 182 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • quacky4321 veröffentlicht 29.11.2017
    Da die BH Wertung nicht mehr rechtzeitig kommen würde, anstelle hier ein SH und LG
  • Scha-Tzi veröffentlicht 28.11.2017
    lg
  • Zilina veröffentlicht 28.11.2017
    Ich habe heute kein BH mehr, ist aber eh egal. Nimm es bitte einfach als BH hin. LG
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Produktdaten : Hotel NH Capri La Habana, Havanna

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Typ: Hotel

Stadt: Havanna

Zimmer: 220

Klassifikation: Mittelklassehotel

Ciao

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