Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen

Bilder der Ciao Community

Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen

Köstliche Gastrokultur und abwechslungsreiche Gaumenfreuden. Weiträumige Zimmer und eine ungezwungene Atmosphäre. Eine Oase der Entspannung in unserer...

> Detaillierte Produktbeschreibung

90% positiv

3 Erfahrungsberichte der Community

Erfahrungsbericht über "Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen"

veröffentlicht 12.02.2017 | Spiegelverkehrt
Mitglied seit : 26.03.2016
Erfahrungsberichte : 148
Vertrauende : 68
Über sich :
Seltener / kürzer / weniger Online. Zeit investiere ich mittlerweile lieber in sinnigere Dinge. ///// Wenn ich nich kommentieren will, dann kommentier ich nich. Es gibt keinen Kommizwang.
Sehr gut
Pro kinderfreundlich mit einigen Aktivitätsangeboten, gutes Essen, saubere Zimmer
Kontra kostenpflichtiges, kaum funktionierendes WLAN, Babyfon, Einrichtung teils fragwürdig gestaltet
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Ein Familienhotel."

Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen

Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen

Im Zuge einer Familienfeier haben wir das Wochenende im "Familotel Sonnenhügel" Bad Kissingen verbracht. Unter unserer Gruppe zwei Kleinkinder unter 3 Jahren. Schon die Website verspricht einen angenehmen Aufenthalt im "klassichen Familienresort" Sonnenhügel.

Bereits auf der Hotelseite erhält man die für die Buchung notwendigen Informationen zu Gruppenreisen (egal ob Bustour, Familienfeier, Vereinsfahrt) und natürlich auch den Preisaushang für Buchungen im kleineren Rahmen.

Die Mitnahme von Haustieren ist nach Beschreibung auf der Website des Hotels auch gestattet, jedoch muss ich gestehen, dass mir während unseres Aufenthaltes kein einziger Hund/keine Katze oder Kleintiere über den Weg liefen.

Preise:

Die aktuellen Preise findet man auf http://www.hotel-sonnenhuegel.de/index.html

Kurzurlaub (Reisezeitraum 23.4.-13.7.2017 und 3.9.-4.11.2017)
3 Übernachtungen mit Halbpension/Kids-All-In und allen Sonnenhügel Inklusiv-Leistungen
z.B. 294 € für 1 Erw. und 1 Kind bis 10 Jahre (Kategorie Komfort Haus 1)
z.B. 366 € für 1 Erw. und 3 Kinder bis 10 Jahre (Kategorie Komfort Haus 1)
wäre eine Preisbeispiel.

Aus meiner Sicht ein adäquater Preis für die Beschäftigungsmöglichkeiten im Hotel, Kinderbuffet, Frühstücksbuffet, Abendbuffet. Je nach Wunsch und Buchung entstehen Zusatzkosten für WLAN (5 Euro), Mittagessen für Erwachsene (Kinderbuffet frei) und Getränke im Café und Automaten, aber auch dort ist meines Erachtens alles im bezahlbaren Rahmen vorhanden.

Anfahrt und Parken:

Trotz veralteter Softwareversion des Navigationssystems kamen wir gut im Hotel an. Von A7 Nord aus hält man sich an die Ausfahrt Obertulba, von A7 Süd folgt man der Beschilderung in Richtung Hammelburg und findet recht bald "Bad Kissingen" auch ausgeschildert. Im Ortskern des Kurortes tauchen auch gut sichtbar die ersten Schilder zum Hotel Sonnenhügel auf. Mit etwas Glück ergattert man einen kleinen Parkplatz direkt vor dem Hoteleingang. Weitere Parkplätze befinden sich rings um das Hotel herum. Schwierigkeiten einen Parkplatz zu finden hatten wir nicht.

Das Zimmer:

Als ich das Hotel von außen sah, dachte ich "Altersheim". Aber wie so oft...


Der Check-In verlief unproblematisch und nach wenigen Minuten befanden wir uns auf dem Weg zu unseren Zimmern auf der 5. Etage. Die Aufzüge sind klein und etwas langsam, einfach veraltet, aber für die Fahrt nach oben auch mit Gepäck, Buggy oder Rollstuhl ausreichend.

Unser Zimmer betrachtete ich erst einmal mit gemischten Gefühlen. Warme Farbtöne, wunderschönes Holz an Betten, Schreibtisch und Schränken, aber Vorhänge, Teppich und das orangefarbene Sofa waren neben einem knatschbunten Drehsessel doch etwas too-much. Zudem wirkte das Zimmer sehr dunkel und auch das Einschalten der Lampen, zwei Wandlampen, zwei Leselampen, keine Deckenlampen im Schlafbereich, verhalfen kaum zu einer Aufhellung. Das Badezimmer wies stellenweise auch Spuren des Alters auf, abgeriebene Griffe an der Wanne, die sichtbaren Leitungen unter dem Waschbecken mit Grünspan bedeckt, der Abfluss der Toilette nicht ganz sauber mit Fliesen umrandet. Die Vorrichtung für den einst angebrachten Duschvorhang wurde nie abmontiert, während eine neuere Milchglasscheibe an der Badewanne für etwas mehr Privatsphäre im Bad sorgte. Die Badezimmertür hatte auch schon bessere Zeiten erlebt, schloss aber mit genügend Gegendruck zuverlässig.
Der Waschtisch gefiel mir.

Zum Teil war das Zimmer einfach veraltet und noch etwas ungünstig mit den neuen Möbeln kombiniert, aber wunderbar groß und sauber. Mit zwei Personen und einem Kind kann man sich vom Platz her durchaus wohlfühlen, auch wenn man neben dem Doppelbett noch ein Kinderbett ins Zimmer geschoben bekommt.
Die Couch ließe sich auch zu einer Schlafcouch ausziehen.

Ein vom Bett aus sichtbarer Flatscreen war vorhanden, genügend Mülleimer, Wasserkocher, Instant-Kaffee und Tee und in der Komfort-Klasse auch eine Minibar mit Getränken (Wasser, Saft, Bier, Sekt, Wein), die im Preis inklusive war.

Große Kleiderschränke und ein Safe haben das Zimmer vervollständigt.

Der Balkon war überraschend groß, wenn auch optisch durch den grauen Boden und die Plastikmöbellierung optisch kein wirklicher Renner. Ausblick auf die Poolanlagen im Nebengebäude. Das störte mich während unseres Aufenthaltes allerdings weniger, zum Raussetzen war das Wetter nicht geeignet.

Das für mich mitunter Wichtigste war jedoch: Das Zimmer war sauber. Nicht nur auf den Blick wirkte es blitzblank, sondern man hatte wohl auch daran gedacht unter dem Bett und in den Schränken regelmäßig Staub zu wischen.

In den Steckdosen waren Kindersicherungen angebracht.
Föhn vorhanden, Handtücher vorhanden. Babypflegeartikel (Windeln, Cremes, Reinigungsmittel) muss man selbst mitnehmen, es stehen auch keine Proben bereit, sondern ausschließlich ein Duschgel- und ein Seifenspender für die großen (nichts für empfindliche Haut, ich habe es nicht vertragen).

Störende Geräusche aus den Zimmern der Nachbarn habe ich nicht vernommen. Man ist im Zimmer schon gut abgeschirmt und muss ich auch keine Gedanken darüber machen, dass man mit kleinem Baby die Nachtruhe der Nachbarn stört.

Der Aufenthalt mit Kind:

In Puncto "Kinderfreundlichkeit" hat das Hotel Sonnenhügel durchaus Potential als Vorbild für andere Hotels voranzugehen.

Wir mussten zwar trotz Buchung für ein Zimmer mit Kind noch einmal zur Rezeption um nach dem Kinderbett, Wickelauflage, Töpfchen und zusätzlichen Handtüchern zu fragen, da man offensichtlich für mein Zimmer die Babyausstattung vergessen hatte, aber das Nachreichen klappte zuverlässig und schnell und wir haben noch am selben Nachmittag den Indoor-Spielplatz erkundet. Dieser befindet sich in einem Nebengebäude, ca. 50 Meter vom eigentlichen Hotel entfernt.


Eine riesige Halle mit verschiedenen Klettergerüsten, Rutschen, Trampolin, Schaukeln und Fahrzeugen sowohl für Kleinkinder als auch Teenies.

Freitags war überraschend wenig los, es war genügend Platz zum Toben und sowohl die kleinen Kinder als auch die großen "Kinder" hatten ihren Spaß. Samstags war die Halle wohl weitaus voller, dafür hatten wir am Pool mehr oder minder freie Bahn.
Auf dem weichen Hallenboden des Spielplatzes können auch die Kleinsten bequem herumkrabbeln und Rutschgefahr besteht kaum. An dicke Socken und alte Hosen sollte man denken, wenn man den rauen Gymfloor betritt. Die Hose meines Sohnes war nach dem Spielen etwas abgenutzt und auch die Socken hatten gelitten.
Toiletten und Getränke sind im Gebäude vorhanden, ebenso kann man von dem Tennisplatz Gebrauch machen.

Aufsichtspersonen die jederzeit ein Auge auf die Kinder haben, findet man jedoch nicht. Das Aufpassen ist außerhalb des "Sonni-Clubs" weiterhin allein die Aufgabe der Eltern.
Der Indoor-Spielplatz ist von 9-22 Uhr geöffnet.

Auch im Hotelgebäude selbst findet man an diversen Ecken, zum Beispiel an der Rezeption, vor dem Raustaurant und Café Spielstationen mit Spielcomputern aber auch Holzspielzeugen und Maltischen für die Kinder. So wird es der jüngeren Generation auch bei einem langwierigen Abendessen nicht langweilig.

Kinderbetreuung im Sonni-Club findet von Dienstag bis Samstag statt, für Kinder von 3-11 Jahren. Wir haben das Angebot nicht in Anspruch genommen. Dafür waren unsere Kleinen auch noch zu jung.


Neben vielen Spielmöglichkeiten für Babys und Kleinkinder haben auch alle anderen genügend Möglichkeiten sich den Tag über zu beschäftigen. Es gibt eine Kegelbahn, die man kostenfrei nutzen kann, Tischtennisplatten (Schläger und Bälle sind an der Rezeption zu leihen) und natürlich Poollandschaft und Familiensauna (bis 17 Uhr, danach FKK nur noch ab 16 Jahren).


An Spielangeboten mangelt es definitiv nicht und zu dem Umfang an familienfreundlicher Beschäftigung kommen noch die sehr netten, geduldigen Hotelangestellten dazu. Die Kinder werden herzlich begrüßt und im gesamten Hotel freundlich behandelt.


Für Kinder sind im Übrigen auch die an verschiedenen Stationen angebotenen Getränke frei. Man bekommt eine Plastikflasche plus grünes Bändchen und kann seinem Kind dann damit Wasser oder Apfelsaft zapfen.

Restaurants:

Am ersten Abend aßen wir am Buffet im Restaurant "Frankenland". Der Weg vom Zimmer bis zum Restaurant war durch die Nutzung zweier verschiedener Fahrstühle schon recht lang, lohnte sich aber.

Wir hatten mit der Familie einen großen Tisch für uns alleine, unmittelbar vor einem der beiden Buffettische. Das Restaurant war voll und durch die Anwesenheit der vielen Kinder gut beschallt, aber durch ausreichenden Abstand zu den Nachbartischen konnte man sich gut unterhalten.

Das Buffet ist klein, aber fein. Die Auswahl an warmen Gerichten beschränkte sich auf verschiedenes Gemüse, Seelachs, Schinken und eine Art Reispfanne. Dazu wurde eine Salatbar mit gemischtem grünen Salat, Tomaten, Gurken, Beete und ein paar anderen Gemüsesorten angeboten. Alles in allem übersichtlich und an der Salatbar hätte ich mir bei den eingelegten Sachen doch eine bessere Beschilderung gewünscht. Die Saucen waren jedoch beschriftet.
Das Portionieren der warmen Speisen übernahm ein Restaurantangestellter, der Rest des Buffets lief via Selbstbedienung ab.

Meine Zweifel am Essen legten sich, als ich den ersten Bissen meines Seelachses nahm. Super saftig und die Sauce dabei war einfach himmlisch. Und so einen zarten Kohlrabi in Rahmsauce hatte ich auch noch nicht auf dem Teller gehabt. Sehr lecker und letztlich auch sättigend. Ich habe meine Zweifel, dass man als Vegetarier ebenso zufrieden geworden wäre, aber für mich war es spitze. Beim Dessert hatte man die Auswahl verschiedener Cremes, einer Torte und Obst. Völlig ausreichend und das Obst war ebenso frisch wie der Salat an der Salatbar. Was die Qualität betrifft habe ich wirklich nichts zu beanstanden.
Die Getränkeauswahl könnte aus meiner Sicht jedoch etwas größer sein. Der Karte nach gab es nur Wasser, Apfel- und O-Saft, Cola, Limo, eine kleine Auswahl Weine und Biere.

Das Frühstück verlief ebenso über Buffet, bot jedoch auf die Menge der Sorten bezogen etwas mehr Auswahl. Verschiedene Käse, eine sehr große Wahl an Wurst, Schinken und auch süßen Aufstrichen aber auch Rührei, Würstchen und gebratenen Speck. Dazu dann kleine Crossaints, Körnerbrötchen, normale Brötchen, Stullen und Knäckebrot. Auch das Frühstück war geschmacklich ausgezeichnet und sättigend.
Frisch gepressten Saft gab es leider nicht, dafür aber warmen oder kalten Kakao, Tee und verschiedene Fertigsäfte (Orange, Apfel, Tomate, Multivitamin).

Mittagessen gab es à la carte. Auch hier - kleine Auswahl, guter Geschmack. Und das zu gerechten Preisen. Meine Pommes mit Wiener Würstchen waren als "Snack" eingeordnet und kosteten 5 Euro. Erwartet hatte ich ein kleines Tellerchen Pommes mit zwei Wienern und bekam eine riesige Portion frischer Pommes plus die Wiener und verschiedene Tütchen mit Mayo, Ketchup und Senf. Letztlich ärgerte ich mich dann allerdings keinen Salat bestellt zu haben, als ich die Salatteller meiner Familienmitglieder sah.

Die Kinder konnten sich morgens, mittags und abends kostenfrei am Kinderbuffet bedienen. Mal gab es Pommes, mal Nudeln, Nuggets, Fischstäbchen, etwas Gemüse, Eis und Joghurt zum Nachtisch. Das Buffet hatte mittags etwas geschwächelt, die Pommes für die Kinder waren schon kalt und labberig, aber wir erschienen auch erst kurz vor Schluss (13 Uhr) im Restaurant, da ist wohl klar, dass man keine 100% frischen Pommes mehr erwarten kann.

Satt wurden wir an den Buffets aber alle.

Am zweiten Abend hatten wir in der Gruppe ein 4-Gänge-Menü. Und dieses Menü übertraf wirklich alles.
Ich persönlich hatte das Gefühl eher vor 5-Sterne-Küche als vor 3-Sterne-Küche zu sitzen.
Das Menü wurde optisch einwandfrei präsentiert, die Teller zeitgleich serviert und geschmacklich war das Essen kaum zu toppen. Zarte, saftige Seeteufelmedallions und Rinderfilets, eine Tomatenkraftbrühe mit Estragon und dazu Bruschetta, die Saucen zum Hauptgericht klasse angepasst, alles super abgeschmeckt und frisch.
Das Dessert, verschiedene Schokomousse zwischen Schokoladenblättern neben Eis und Früchten war ein Traum, nicht nur optisch sondern auch geschmacklich, aber es war im Gesamten sehr viel. Die Käseplatte danach hätte man wohl weglassen können.
Ein guter Weißwein, zum Rind ein Rotwein der mir leider etwas zu sauer war (meine Mutter hatte ihn ausgewählt) und unser Cocktail (Sex on the beach) war gelungen.

Zugegeben haben die Restaurants für mich optisch nicht viel Charme. Die Einrichtung schien mir noch älter zu sein als die Reste der alten Möbellierung in den Zimmern und mir persönlich gefielen die Farbtöne plus Teppiche und abgegriffene Stühle einfach nicht.

Wellness und Poollandschaft:

Zwei verschiedene Innenpools und ein Außenpool bieten eigentlich genügend Platz zum Schwimmen und Planschen. Es gibt ein Kinderbecken, dass nur durch Kunstfelsen vom Becken der Erwachsenen abgetrennt ist und eine kleine Grotte. Optisch macht der Poolbereich schon etwas her. Das Wasser im Kinderbereich ist etwa Kniehoch, der Bereich für die Schwimmer vielleicht 1,50 Meter, jedenfalls auch nicht besonders tief. Schwimmen konnte man trotzdem gut. Das Wasser hatte eine sehr angenehme Temperatur, fast schon lauwarm, also auch für die Kleinsten geeignet. Das Becken verfügt auch über eine extra "Sprudelbad"-Ecke.

Im Saunagarten findet man unter anderem einen Bereich für das Dampfbad, eine Softsauna, Schwitzstube und einen Duschpavillion.

Die Bereiche waren sauber und rund um den Pool konnte man es sich auf Liegen gemütlich machen.

Kleingeld für die Schrankschließfächer (50 Cent) sollte man mitnehmen.


Zu der Wasserwelt und dem Saunabereich findet man im Hotel auch die "BeautyWelt" für Massage und Kosmetikbehandlungen.
Auch hier enstehen Zusatzkosten und man muss im Vorfeld einen Behandlungstermin an der Rezeption vereinbaren.

Ich habe eine Rosenöl-Massage (29€) in Anspruch genommen, war damit aber nicht wirklich zufrieden. Erst wartete ich 15 Minuten im Wartebereich, wurde dann zwar freundlich begrüßt, hatte aber schon das Gefühl, dass jetzt für die Masseurin alles schnell gehen musste, weil bereits der nächste Termin wartete. Schnell freigemacht, bäuchlings auf die Liege gelegt, kaltes (!) Rosenöl auf den Rücken geschmiert und dann 20 statt 25 Minuten leichte Massage, während draußen erst einmal ein Kind schrie, dann verschiedene Koffer vor dem Zimmer hörbar vorbeirollten und vor dem Fenster die Autos abfuhren. Was ich mir vorgestellt hatte war zu der Entspannungsmassage ruhige Musik, warmes Öl, Rosenduft. Aber das Öl habe ich auch nicht gerochen.

Leichte Muskelschmerzen nach der Massage waren inklusive, am nächsten Morgen waren die Schmerzen noch heftiger und ich konnte meine Schultern kaum noch hochziehen, wobei meine Mutter sagte, dass das durchaus normal ist. Ich selbst kann es aufgrund fehlender Erfahrungen mit Profi-Massage nicht wirklich beurteilen.

Barrierefrei:

Wie bereits erwähnt: Aufzüge sind vorhanden und im Hotel gibt es auch Treppenlifts an den Stellen, an denen ein Rollstuhlfahrer Treppen überqueren müsste. Auch im Poolbereich gibt es einen Lift. Die Gänge vor den Zimmern bieten auch genügend Platz.

Ich gehe doch stark davon aus, dass es auch Zimmer mit Duschen statt der hohen Wannen gibt, wenn schon überall an jeder Problemstelle ein Lift vorhanden ist.

WLAN und Babyfon:

Für 5 Euro bekommt man an der Rezeption einen Code, der zur Freischaltung des WLAN im Handybrowser eingegeben werden muss (alles einfach erklärt). Allerdings hatte ich weder mit meinem Fire Tablet noch mit meinem Huawei Smartphone eine zuverlässige WLAN-Verbindung. Unser Zimmer lag am Endes des Ganges und die Verbindung brach regelmäßig ab. Im Café hatte ich ebenfalls keinen Empfang, ebenso blieben Poolbereich und Restaurants ohne Abdeckung.
Hätte ich Empfang via Mobilfunknetz gehabt oder gäbe es zumindest Telefone im Zimmer, wäre mir das wohl trotz 5 Euro Preis egal gewesen, aber wir mussten uns in der Familie von Zimmer A nach Zimmer B oder nach "Wo bist du?" verständigen und das funktionierte nur bedingt.

Auch das Thema "Babyfon" war schnell durch. Erst versagte das Familienoberhaupt bei der Installation des Babyfones, dann stellte sich heraus, dass nicht einmal der Techniker in der Lage war das Babyfon zum laufen zu bringen. Immerhin hat er es stundenlang versucht.
Damit hatte sich das "Wir legen die Kinder nach dem Essen hin und gehen noch kurz an die Bar" erledigt. Mich selbst hat es tierisch genervt, da ich dadurch die Käseplatte am Abend verpasste und auch mein Glas nicht leer trinken konnte. Sohnemann wollte ins Bett, da führte kein Weg dran vorbei und alleine lassen konnte ich ihn natürlich ohne Babyfon nicht, insofern war das Abendessen mit der Familie für mich beendet.

Zu diesen Problemen hatte man uns auch einen Tisch am Mittag um 12 reserviert, wovon wir aber nichts wussten und wie gesagt hatte man auch verpasst dass wir zweimal Kinderbett gebucht hatten, also organisatorisch war nicht immer alles optimal.

Unterm Strich:

Für ein Mittelklassehotel (mit 3 Sternen) gut, aber eben nicht perfekt.

Organisatorisch nicht immer einwandfrei, auch die Kommunikationsmöglichkeiten schwächeln durch fehlende Telefone auf den Zimmern und mangelhafte WLAN-Abdeckung. Auf die Wellnessbehandlung würde ich beim nächsten Aufenthalt auch verzichten und für kinderlose Paare wäre das Hotel "Sonnenhügel" nicht zu empfehlen, es sei denn man möchte ein Wochenende unter fremden Kindern verbringen.

Aber das Essen war top, die Möbellierung zwar veraltet, aber die Zimmer sauber. Und für Kinder ist das Hotel optimal.

Einen weiteren Familienurlaub würde ich durchaus in diesem Hotel verbringen, allerdings nicht weniger als 3 Tage und auch nicht mehr als 5 Tage. Eine gewisse Zeit braucht man um sich zurecht zu finden und die Spielemöglichkeiten zu testen, aber ab einem gewissen Zeitpunkt würde es auch langweilig werden.


Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 389 mal gelesen und wie folgt bewertet:
96% :
> Wie bewertet man einen Erfahrungsbericht?
besonders hilfreich

Ihre Bewertung zu diesem Erfahrungsbericht

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • silent89 veröffentlicht 14.04.2017
    Verdienter Diaman, gratuliere dir :) Lg Chris
  • Kochblume veröffentlicht 04.04.2017
    verdientes BH
  • JanineBra veröffentlicht 31.03.2017
    BH und alles Liebe! :)
  • Haben Sie Fragen? Loggen Sie sich auf Ihr Ciao-Konto ein, um dem Autor einen Kommentar zu hinterlassen. Sich anmelden

beliebteste ähnlich Produkte

Produktdaten : Hotel Sonnenhügel, Bad Kissingen

Produktbeschreibung des Herstellers

Köstliche Gastrokultur und abwechslungsreiche Gaumenfreuden. Weiträumige Zimmer und eine ungezwungene Atmosphäre. Eine Oase der Entspannung in unserer traumhaften Saunalandschaft und Wellness-Beauty-Farm.

Haupteigenschaften

Land: Deutschland

Long Name: Hotel Sonnenhügel

Typ: Hotel

Klassifikation: Mittelklassehotel

Zimmer: 400

Adresse: Burgstraße 15, 97688 Bad Kissingen

Straße: Burgstraße 15

Postleitzahl: 97688

Stadt: Bad Kissingen

Region/Bundesland: Bayern

Kontinent: Europa

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 23/09/2005