Blinde Frau kämpft sich durch Armeen
15.10.2005
Pro:
grandiose Bilder, tolle Kämpfe, gute Musik
Kontra:
teilweise komische Story, Schauspieler können potential nicht auschöpfen
Empfehlenswert:
Ja
 Snakekiller
Über sich:
Prüfungen sind vorbei, neue Berichte folgen in kürze.
Mitglied seit:27.06.2003
Erfahrungsberichte:80
Vertrauende:31
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Wie eine Erzählung aus einer anderen Welt, ausgestattet mit einer großen optischen Opulenz und unvergesslichen Szenen sehen Filme aus dem fernen Osten aus. Auch so kommt House of Flying Daggers, der neue Film von Meisterregisseur Zhang Yimou.
*********Vorwort************
Solche Martial-Arts Streifen faszinieren mich immer. Ich bin ein Fan dieser Fernöstlichen Filme. Im Kino hatte ich "House of Flying Daggers" verpasst. Deswegen hatte ich jetzt die Gelegenheit diesen Film auf DVD zu sehen. Nach einem langen Praktikumstag am Freitag, war Abends nichts los, deswegen habe ich den Film eingeschmissen und angeschaut.
*********Daten und Cast*********
Titel: House of Flying Daggers Genre: Martial-Arts Drama Länge : 115 Minuten Freigabe : ab 12 Jahren Land/Jahr: China, 2004 Regie: Zhang Yimou Drehbuch: Bin Wang, Feng Li Schauspieler: Takeshi Kaneshiro, Andy Lau, Zhang Ziyi, Dandan Song
**********Story**************
Im Jahre 859 herrscht große Unruhe in China. Eine Untergrundorganisation, die sich die "fliegenden Messer" nennt, bekämpft den Kaiser und seine korrupte Regierung. Das Gerücht, es gäbe einen neuen Anführer in der Organisation, führt dazu, dass die beiden Polizisten Leo (Andy Lau) und Jin (Takeshi Kaneshiro), den neuen Führer ausfindig machen sollen. Die blinde Tänzerin Mei (Ziyi Zhang) wird daraufhin verdächtig, ein Mitglied der "fliegenden Messer" zu sein und sie wird sofort von den beiden Polizisten festgenommen. Als Mei von einem Unbekannten aus ihrer Gefangenschaft befreit wird, ist sehr überrascht als sie herausfindet, dass dieser Jin ist. Der versucht sich bei ihr einzuschmeicheln, damit sie ihm zum Versteck der "fliegenden Messer" führt. Doch Jin erliegt bei der Flucht, mehr und mehr, dem Charme der blinden Frau und beginnt, sich in sie zu verlieben. Die Polizisten sind den beiden allerdings immer dicht auf den Fersen und so beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel.
********Meinung***************
The House of Flying Daggers ist ein Film für die Sinne. Die Bilder, die von der tollen Kamera eingefangen werden sind einfach wundervoll. Diese Landschaftsaufnahmen, die im Wechsel der Jahreszeiten in verschiedenen Farben gezeigt werden, sehen einfach unglaublich aus. Mit sehr guter Kameraführung werden die schönen Landschaften gezeigt. Akustisch ist der Film auch eine Wucht.
Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, man könnte ihnen annehmen, dass sie wirklich diese Charaktereigenschaften haben. Die Geschichte wird stück für stück weitererzählt, der Zuschauer erfährt immer später die Wahrheit. In Intrigen und gut gemachten Wendungen, wird die Handlung am laufenden gehalten.
Die Musik von dem Film, ist Musik für die Sinne. Beruhigend und dramatisch zugleich. Sie untermalt die wundervollen Bilder eindrucksvoll und verzaubernd. Den größten Anteil in Martial-Arts Filmen haben die Kampfszenen. Hier wurden sie sehr gut choreographiert und in Szene gesetzt. Der Zuschauer staunt immer wieder über diese genialen Kämpfe. In den Kämpfen wirkt die Schwerkraft nicht existent und als ob es die Realität nicht gäbe.
***********Fazit*************** Dieser Film ist einfach toll und wirklich sehr gut gemacht. Die Kampfszenen reißen den Zuschauer vom Hocker und die Musik begeistert. Die wundervollen Bilder die der Film bietet sind echt grandios. Ein Film für die Sinne halt. Selbst meine Freundin die von solchen Filmen nichts haltet war begeistert. Also, auf jeden Fall empfehlenswert. Ein wirklich toller Film.
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18.10.2005 18:38
Ein wirklich schöner Film, der allerdings hinter "Hero" zurück bleibt. CU Stephan
16.10.2005 02:30
Ich stimme meinem Vorschreiber zu: Der Bericht hätte ein wenig ausführlicher sein können, ist aber sonst nicht schlecht. Was den Film angeht: Ich fand ihn anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber später gefiel er mir sehr gut.
15.10.2005 19:56
ein bisschen wenig für ein Film am das meiste ist drinnen. Schreiben noch mehr zu den Schauspielern, und den Inhalt noch ausführlicher. Ig Tom