Höxter St.-Ansgar-Krankenhaus

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Höxter St.-Ansgar-Krankenhaus Etage 5,Station 1 Gynäkologische Pflege Abteilung Meine Erfahrung auf dieser Station ist sehr gemischt. am 3.9.07 bin ich auf dieser Station als Patientin aufgenommen worden weil ich mich einer Totaloperation unterziehen mußte. Das heißt auf Deutsch Entfernung ... Bericht lesen





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Nur wenn's nicht anders geht !
Erfahrungsbericht von rotezora5462 über Höxter St.-Ansgar-Krankenhaus
27.10.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Ein super Gynäkologe (der jedoch nicht die OP gemacht hat) !
Kontra: teils biestiges Personal

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Höxter St.-Ansgar-Krankenhaus
Etage 5,Station 1 Gynäkologische Pflege Abteilung

Meine Erfahrung auf dieser Station ist sehr gemischt.
am 3.9.07 bin ich auf dieser Station als Patientin aufgenommen worden weil ich mich einer Totaloperation unterziehen mußte.
Das heißt auf Deutsch Entfernung von Eierstöcken nebst Eileiter und Gebärmutter sowie reichlich Verwachsungen (inklusive einem Brenner Tumor, welcher zu meinen Gunsten gutartig war)!
soweit zu der Geschichte weshalb ich dieses Krankenhaus aufsuchte.

Die Aufnahme auf der Station:

Durch die diensthabende Krankenschwester war die Aufnahme eine kurze Formalität die super schnell erledigt war. Die Schwester setzte mich in Kenntnis das ich bis Null Uhr zwar noch Trinken und Rauchen aber nicht mehr Essen darf weil ich ja am nächsten Tag in den OP (auf die Schlachtbank) komme.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, galt mein erster Besuch der Spülküche, hier hatte ich ein Jahr gearbeitet und wusste so das oftmals ohne Spülmittel gespült wird weil schlichtweg keins da ist.
Also erstmal in Erfahrung bringen ob diesbezüglich alles ok ist.
Ich konnte mich davon überzeugen das für 3Monate ausreichend Spülmittel da ist so das man davon ausgehen konnte das in der Hinsicht alles klar geht.

der nächste Tag (Tag der OP):

Morgens kam zuerst meine Leidensgenossin (Bettnachbarin/Mitgefangene) in den OP und im Anschluss mittags ich.

Im OP Vorbereitungsraum versuchte nach meinem Eindruck eine Lernschwester oder ähnliches unter Anleitung des Anästhesisten die Braunühle in meine Vene (in der Hand) einzuführen was ihr nicht so gut gelang weil Sie einige Versuche benötigte bis es dann klappte.
Wenn ich zum Reden in der Lage gewesen wehre (die zuvor eingenommene Tablette begann zu wirken und verhinderte dies) hätte ich gefragt ob ich ein Versuchskaninchen oder ein ähnliches Testobjekt bin !?
Naja nachdem Sie es dann endlich geschafft hatte und der Anästhesist mir das Narkosemittel gespritzt hatte bekam ich natürlich nichts mehr mit.
Meinem OP Bericht kann ich entnehmen das die Operation vom Schnitt bis zum Nähen 120 Minuten (2 Stunden, 13:40 Uhr - 15:40 Uhr) gedauert hat.
Wie lange ich im Aufwachraum gelegen habe kann ich dem Bericht nicht entnehmen.
Das nächste wessen ich mir bewusst bin ist das ich als ich wach wurde nach etwas zu Essen, Trinken und eine rauchen gehen zu dürfen verlangt habe. Dies wiederholte sich mehrfach, wann immer ich erneut wach wurde forderte ich dies immer wieder.
Naja mal ganz davon abgesehen das ich immer wieder für kurze Zeit wach war habe ich die meiste Zeit geschlafen und war auch wehrend meiner kurzen Wachphasen war ich nicht so ganz aufnahmefähig, so habe ich auch nicht bewusst mitbekommen das mir kurz nach dem ich wieder in das Krankenzimmer geschoben wurde eine Ärztin wehrend einer dieser Wachphasen erklärte das die OP etwas schwerwiegender als geplant war und ich deshalb an diesem Tag nicht aufstehen dürfe.
Diese Begebenheit erzählte mir am nächsten Tag meine Bettnachbarin. Wenn mir dies in der Nacht als ich wach wurde und wieder richtig "bei mir" war und erneut mit Nachdruck nach etwas zu essen, Trinken und eine rauchen gehen zu wollen verlangte, die Nachtschwester vernünftig erklärt hätte dann hätte ich das verstanden und akzeptiert.
An Stelle dessen sah sie sich dazu veranlasst mich mit den Worten: "Sie kriegen jetzt nichts, das verbiete ich ihnen !" anzuflaumen.
Ich gehöre nicht zu den Menschen die sich einfach so etwas verbieten lassen und suchte deshalb nach einer Möglichkeit einen Raucherraum aufzusuchen um eine Zigarette rauchen zu können, dies gelang mir nicht weil ich nicht heraus fand wie der blöde Katheder am Bett fest gemacht war. Also rauchen auf den Morgen verschieben, aber Trinken und Essen habe ich mir nicht verbieten lassen, ich hatte ja meinen kalten Kaffee auf dem Nachtschrank und Schokolade sowie Kekse im Nachtschrank , also machte ich mich über diese Dinge her, den mein Magen knurrte wie ein Bär was mich nicht wunderte den schließlich hatte ich das letzte mal (abgesehen von Süßigkeiten) am 2.10.07 abends gegessen weil ich am Tag meiner Aufnahme im Krankenhaus zu aufgeregt war um zu essen.

Schichtwechsel: Tag 1 nach der OP
Mit dem Schichtwechsel kam die nette Schwester die auch schon am Tag meiner Aufnahme die Formalitäten erledigt hatte.
Diese sehr freundliche Schwester hatte erbarmen mit mir und zeigte mir wie ich den Katheder handhaben muß um eine rauchen gehen zu können was ich sodann auch gleich als erstes noch vor dem Frühstück mit viel Genuss tat.
Ab diesem Moment war ich bei jeder Gelegenheit unterwegs, mal alleine und mal mit meiner Bettnachbarin mit der ich mich übrigens sehr gut verstanden hab.
So gingen die Tage einer nach dem anderen dahin und ich wollte schnellstens nach hause, da kann ich essen wann und was ich will und brauche nicht darauf zu warten was von dem bestelltem Essen auf dem Tablett vorhanden ist und was nicht. (z.B. Frühstücksei fehlt, anderen Tags der Joghurt etc.)

An einem dieser Tage mußte ich mit meiner Krankenakte auf eine andere Station zum Nierensono und hatte dadurch das ich warten mußte Zeit ein wenig in der Akte zu lesen.
Was ich darin gelesen habe hat mich teils sehr sauer gemacht, so heißt es darin z.B.: Patientin beim Waschen am Waschbecken helfen, Thrombosestrümpfe anziehen / wechseln, mobilisieren etc. alles Tätigkeiten die mit der Krankenkasse abgerechnet werden aber gar nicht geleistet wurden weil dies nicht erforderlich war denn ich hab dies alles ohne Hilfe selbst erledigt.
Des weiteren konnte ich einen Eintrag der Nachtschwester lesen der da lautete: "Patientin ist unruhig und ungehalten, beschwert sich das Sie nichts zu Essen / Trinken bekommt, will rauchen gehen, habe ich ihr verboten!"
Hätte ich einen Kugelschreiber oder ähnliches bei mir gehabt, so hätte ich in dem freien Platz rechts daneben vermerkt: "lasse mir nichts verbieten plus meine Unterschrift" .
Leider hatte ich nichts dabei.
In der Akte stand auch vermerkt das ich um eine Kopie der OP / Pathologieberichte gebeten habe.
So wusste ich das meine Bitte zur Kenntnis genommen wurde.
Jedoch weiß ich aus Erfahrung das derartige wünsche selten erfüllt werden und so nutzte ich am Tag der Abschlussuntersuchung, ich hatte wieder die Krankenakte in den Händen, die Gelegenheit mir die gewünschten Unterlagen selbst zu kopieren.

Bis Samstag den 13,10.07 wollte man mich dort behalten, ich jedoch habe so lange gedrängt bis man mich dann am 11.10.07 entließ
Das ich mir die gewünschten Unterlagen selbst kopiert hatte war gut denn auch am Entlassungstag händigte man mir die gewünschten Unterlagen für meine Akte zu Hause nicht aus.
So bin ich nun seit dem 11.10.07 nachmittags glücklich wieder zu Hause.

so, das wars zum Thema Krankenhaus in Höxter.
l.G. Uschi   

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