Ausnahmsweise einmal kein Schleichbericht von mir;-)
Als leidenschaftlicher DSA-Spieler freue ich mich immer wenn es neue Romane zu meinen Lieblingsrollenspiel gibt.
Hundesöhne, der erste Band der Novellen Reihe Hundstage, mußte also mit, obwohl mich die erste Novellen-Reihe, der Kristall von Al´Zul, nicht begeistern konnte.
Klappentext
Ein geheimnisvoller Borongeweihter rekrutiert 12 Schwerverbrecher und Halsabschneider für einen gefährlichen Auftrag. Im von Borbarads Erben geknechteten Tobrien müssen sie den gefangenen Widerstandskämpfer Travin Andersin finden und wohlbehalten nach Hause bringen. Doch noch bevor die Gruppe tobrischen Boden betritt, geraten die Retter bereits aneinander.Hundesöhne ist der erste Teil der fünfteiligen Serie Hundstage
Aufmachung
Mit nur 63 Seiten ist dieses Buch eher ein dünnes Heftchen. Das Cover zeigen 2 schwergerüstete Kämpfer die sich gegen eine Übermacht verteidigen, während hinter ihnen ein weißer Hetzer (ein wolfsartiges Monster) lauert.
Vor dem ersten Kapitel befindet sich eine Aventurienkarte, auf Seite 60 finde man eine genauer Karte der Schwarzen Lande, danach folgt ein Glossar der wichtigsten Aventurischen Begriffe.Handlung:
Zwar ist der Grundplot, eine Gruppe von Schwerverbrechern werden für ein Himmelfahrtskomando aus den Gefängnis rekrutiert, schon in zig Aktion- und Wersterngeschichten verwurstet worden, aber die Umsetzung nach Aventurien ist gelungen.
Das Buch beginn mit einer Meuchelmord, ein Borongeweihter ( Boron ist der aventurische Gott des Todes und nur ein übeler Paktiererwurde sich so an einem Geweihten vergreifen) wird aus dem Hinterhalt erschossen.
Im Karzer von Tsastrand-Neuhafen im Bornland, werden Söldner, die auf ihrer Hinrichtung warten von einem Boroni für ein wahres Himmelsfahrtskomando angeheuert, sie sollen den Widerstandskämpfer Travin aus den Händen von Sklavenhändler befreien. Eine Mission in den Schwarzen Landen ist schon für eine eingespielte Gruppe schwierig bis unmöglich und die Zusammensetzung dieses verlorenen Haufen birgt gewaltigen Zündstoff, Thorwaler und Gjalsker sind Todfeinde, und mit Horasier und Al Anfanern führen sie Krieg. (Thorwaler entsprechen irdischen Wikingern)
Schon beim ersten Befreiungsversuch sterben die ersten Männer und nur wenige werden ihre Heimat je wiedersehen.
Personen:
Die Söldner:
Anturon, ein Al Anfaner, der noch etwas Ehrgefühl hat. Aus seiner Sicht wird ein Großteil der Geschichte erzählt.
Hetinka Ferjeff, eine Bornländerin mit hohem Männerverschleiß.
Hagen Gorbas, ein Doppelsöldner( Die Bezeichnung leitet sich vom Zweihandschwert ab)
Geppert, ein Dieb mit finken Fingern und einem zu lockeren Messer.
Amanda ya Conda, eine Horasierin
Gerion von Gareth
Gladius, ein Mann voller Geheimnisse, vielleicht ein gestrauchelter Rondrianer?
Lasse, ein Thorwaler
Bosjew, ein hünenhafter Bornländer
Oswin, ein tobrischer Söldner
Dhara, eine Gjalskerin
Elem, ein junger Söldner aus Anchopal
Travin Andersin, Angehöriger der Wolfsfährte, einer Gruppe des trobischen WiderstandKuno, ein Magier mit vielen Geheimnissen und unklaren Beweggründen
Meine Meinung:
Carolina Möbis schreibt sehr spannend und es gelingt ihr das aventurische Lebensgefühl gut rüber zu bringen. Die Charaktere sind gut dargestellt und ihre Handlungen durchaus nach vollziehbar.
Hintergrundwissen über die Welt des schwarzen Auges erhöhen zwar das Lesevergnügen sind aber nicht unbedingt erforderlich.Nachtrag, das Büchlein hat nur 63 Seiten, die Geschichte umfast 53 davon, da kann man nicht allzuviel über die Geschichte an sich sagt. Ein wirkliche Beurteilung der Geschichte kann ich erst abgeben wenn ich alle 5 Bände gelesen habe und bisher sind erst 3 erschienen... Zumal ein Gutteil meiner Meinung schon in die Beschreibung der Handlung eingeflossen ist.
Verlag: Fanpro
Seiten 63
ISBN 97890641317
Preis 5€
www.fanpro.com
05.04.2011 21:40
Manche Bewertugen kann man hier wirklich nicht verstehen - bei einem Roman vielleicht noch eher - aber bei 63 Seiten? Was soll man dazu noch viel mehr aussagen! Gruß laff
19.02.2011 18:32
wenig eigene Meinung
31.05.2010 20:58
Mir gefällt dein Bericht, lg Sylvia