Hundesteuer

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Erfahrungsbericht über "Hundesteuer"

veröffentlicht 10.03.2003 | tita23
Mitglied seit : 07.10.2000
Erfahrungsberichte : 14
Vertrauende : 2
Über sich :
Durchschnittlich
Pro pro bei Steuern???
Kontra kostet Geld
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"Mein Mops zahlt Steuern"

Eigentlich geht das ja gar nicht, denn er ist ja, wie es amtsdeutsch heißt, keine juristische Person, dennoch ist er steuerpflichtig, besser gesagt, ich als seine Halterin bin es. Sinn und Zweck dieser Steuer, die eher eine Abgabe an die Gemeinde ist, war mir noch nie einsichtig, denn manche Hundehalter sind davon befreit, andere nicht.
Keine Abgaben werden erhoben auf Blindenhunde (sowie Behindertenbegleithunden), Schiffshunde, Gebrauchshunde (z.B. solche, die Objekte oder Herden bewachen) und Diensthunde, z.B. Polizeihunde und auf die von Förstern und Jägern (also von Forstbediensteten und Jagdaufsehern).
Die Hundesteuer ist wie gesagt eine Gemeindesteuer und wird auch in ihrer Höhe von ihr festgesetzt. Hier macht es also einen Unterschied, wo man wohnt! Allgemein kann man sagen, je größer die Stadt, desto höher die Steuer oder umgekehrt, in ländlichen Gebieten fällt sie geringer aus.
Würde ich noch im Ruhrgebiet wohnen, in Essen, müßte ich für meinen Mops € 141,12 pro Jahr bezahlen, wäre er als gefährlicher Hund („Kampfhund") eingestuft worden, sogar € 846,72!
In der kleinen schleswig-holsteinischen Gemeinde jedoch, in die ich vor vier Jahren gezogen bin, ist die Hundesteuer wesentlich geringer: nur € 30,00 pro Jahr.

Dieser Steuer kann man sich nicht entziehen, wenn man den Hund nicht innerhalb von zwei Wochen nach Anschaffung oder Umzug anmeldet, wird ein Bußgeld fällig.
Hat man die Steuer bezahlt, so erhält man eine „Hundemarke", also ein kleines Metallplättchen, daß der Hund am Halsband zu tragen hat.

Kurioses:
Die erste Steuer wurde um 1500 als „Hundekorn" erhoben, im wahrsten Sinne des Wortes in Form von Roggen, Gerste oder Hafer. Aus diesem Getreide wurde z.B. in Hildesheim im 17. Jahrhundert Hundefutter gebacken.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • c.kasten veröffentlicht 05.07.2003
    Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, daß das Thema Hundesteuer einem wirklich den Atem verschlagen kann, aber das Ende Deines Berichts war irgendwie so plötzlich....
  • erichson veröffentlicht 16.04.2003
    ich zahle 30,00 EUR alle drei Monate und habe einen "gefährlichen Hund". Zum Glück wurde die Hundesteuer in Berlin nicht für solche Rassen erhöht!! Sonst könnte ich mir meinen Fiffi nicht mehr leisten! grüße :)
  • erichson veröffentlicht 16.04.2003
    ich zahle 30,00 EUR alle drei Monate und habe einen "gefährlichen Hund". Zum Glück wurde die Hundesteuer in Berlin nicht für solche Rassen erhöht!! Sonst könnte ich mir meinen Fiffi nicht mehr leisten! grüße :)
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Produktdaten : Hundesteuer

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