I.K. Hofmann Personalleasing GmbH

1  27.08.2008 (26.08.2008)

Pro:
nichts

Kontra:
alles, was mich nur vorstellen kann

Empfehlenswert: Ja 

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trine800

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… und man kann die Karriere vergessen. Der folgende Bericht gilt der I.K. Hofmann Personalleasing GmbH. Ich möchte keinen Ort nennen, an dem ich mich beworben hatte, aber was ich dort erlebt habe, das ist wirklich bühnenreif...

Vorgeschichte:
Es ist jetzt schon über ein Jahr her, dass ich mich auf Jobsuche begeben und neu orientieren musste. Selbst heute, wo es mir beruflich (und finanziell) überaus gut geht und ich doch noch den Traum einer Doktorarbeit verwirklichen kann, muss ich manchmal traurig an die Zeit zurückdenken. Ich denke, dass ich hier irgendwann mal näher drauf eingehe.

Wie kam der Kontakt zustande?
Über die Arbeitsagentur wurde ich auf ein Stellenangebot als Diplomingenieur für Verfahrenstechnik (also genau auf mich zugeschnitten) aufmerksam. Das Angebot klang sehr interessant. Dazu kam noch, dass das Angebot in der Nähe meines Heimatortes lag. Also nichts wie die Bewerbung (per mail, wie es dort stand) abgeschickt und gewartet. Nach zwei Tagen meldete sich Herr H. und bat mich in die Niederlassung zu kommen, da ich ja sehr gute Chancen hätte dort genommen zu werden., denn ich habe ein gutes Diplom und bin am Standort des Arbeitgebers ortskundig. Gesagt getan...

Das erste Treffen:
Als ich zum besagten Termin in der Niederlassung ankam, war ich total erschrocken. Das Außengebäude lag direkt an der Hauptstraße. Die Fassade sah total gut und renoviert aus. Innen traf mich jedoch der Schlag. Es waren zwei "Schalter", wie in einer Bank, die aus maroden Pappwänden bestanden vorhanden. Davor standen mehrere Männer im Blaumann, um Krankenscheine abzugeben. Hinter dem "Tresen" saß eine eher zickig wirkende Blondine. Ich melde mich an und die Frau blickte mich von oben bis unten ziemlich abwertend an. Sie erklärte mir, dass Herr H. nicht im Hause sei und sie das GESPRÄCH mit mir führen würde. Sie hatte meine Bewerbungsunterlagen vor sich und ich musste langweilige Fragen beantworten, die in meinem Lebenslauf ohnehin beantwortet waren. Nachdem sie meine Daten aufgenommen hatte, erklärte sie mir, dass man nun abwarten müsse, da die Unterlagen an die Firma geschickt werden. Dann meinte sie aber "Ich denke nicht, dass man sie nehmen wird." Ich war geschockt und fragte natürlich warum. Da brüllte sie zu ihrer Kollegin, die am anderen Schalter saß "Ey, sag mal, die Kleene letztens bei ...(besagte Firma) haben die doch auch nich' genommen, oder?". Alle Arbeiter fingen an zu lachen. Ich war den Tränen nahe. Dazu hatte ich nun studiert, um mir so etwas sagen zu lassen.

Es kam noch schöner:
Nachdem ich mehrere Wochen nichts von I.K. Hofmann gehört hatte, rief ich Herrn H. an und fragte, warum ich weder eine Absage noch eine Zusage bekommen hätte. Inzwischen hatte ich mehrere solcher dubiosen Arbeitsvermittler kennen gelernt und ahnte schon, dass an der Sache was faul war. Herr H. meinte, dass die Firma sich noch nicht gemeldet hätte. Ich solle doch mal direkt dort nachfragen. Das tat ich dann auch. Der Geschäftsführer war sehr nett. Leider teilte er mir mit, dass gar keine Planstellen ausgeschrieben waren und meine Unterlagen dort nie angekommen sind!!! Ich war baff. Ich schilderte ihm mein persönliches Problem, aber leider konnte er mir auch nicht helfen. Sofort rief ich bei der I.K. Hofmann an und fragte, was das soll und vor allem, was jetzt mit meinen Unterlagen geschehen soll. "Die werden nach einem halben Jahr vernichtet, wenn wir Sie nicht vermitteln.", meinte die Dame.

Anschließende Meinung über die I.K. Hofmann
Wie man sich denken kann, beurteile ich die Niederlassung (oder sollte ich besser sagen den LADEN) als äußerst mies. Außer einer Visitenkarte und den wirklich dummen Antworten habe ich nichts weiter bekommen. Tja, das haben wir der rot-grünen Politik zu verdanken. Somit fällt meine Bewertung entsprechend schlecht aus.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Saviour1981

Saviour1981

05.09.2010 13:08

Ich war auch bei der I.K. Hofmann. Knetsch, der alte Pfennigfuchser, ist ein Bürotrottel, der die Leute aufs Kreuz legt! Und man ist immer selber schuld, wenn es bei einem Kunden nicht klappt. So eine Saubande!

andreasloy

andreasloy

27.08.2008 15:00

Sorry für den Doppelkommentar, ich hab gedacht er ging morgens nicht mehr durch als mein PC abstürzte

andreasloy

andreasloy

27.08.2008 14:59

Ich bekam vor einigen Wochen auch einen Vermittlungsvorschlag für I.K.Hofmann. Da stand dass sie die Unterlagen schriftlich oder per email wollen, habs per email gemacht. Keine Reaktion bislang. Nach dem Lesen deines Berichts bin ich sehr froh darüber dass ich nur per email was gesendet habe. Meine Zeugniskopien und Lichtbilder sind mir nämlich zu wertvoll als dass sie nach einem halbem Jahr (darf man das überhaupt?) vernichtet werden.

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