I, Robot (2004)

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I, Robot (2004)

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CAL - eine Adaption

3  13.08.2004

Pro:
Schnelle actiongeladene Story mit fast perfekter Story

Kontra:
Leider zu wenig Tiefgang für eine Asimov - Story

Empfehlenswert: Ja 

B.Zbornik

Über sich: Nach langer Abstinenz mal wieder aktiv hier.

Mitglied seit:14.05.2003

Erfahrungsberichte:48

Vertrauende:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 68 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ich war total begeistert als ich die ersten Trailer des neuen Hollywood-Action-Spektakels von "I, ROBOT" das erste mal im Kino sah. Gestern habe ich es mir dann endgültig gegönnt diesen Streifen im Kino zu bewundern.

RAHMEN
-------------
Der Film handelt in der Zukunft genauer gesagt in den kommenden 50-er Jahren. Intelligente, menschenähnliche Roboter erledigen Jobs der Müllabfuhr, gehen mit den Hunden aus oder gehen als Haushaltshilfe gerne zur Hand. Die jedem Roboter eingepflanzten drei Gesetze der Robotik verhindern, dass diese Menschen irgendwelches Leid zufügen. Soviel zur Vorgeschichte...

STORY
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Ein Polizist, Detective Spooner (gespielt von Will Smith), wird mit einem Selbstmordfall betraut. Ein Wissenschaftler, Dr. Alfred Lenning, der Firma USR (US-Robotics) springt unerklärlicher weise durch die Scheibe seines Büros und stürzt in den Innenhof des Fimengebäudes, wo er in der Lobby des Eingangsbereichs sein Ende findet. Den einzigen Hinweis findet Spooner in einem Hologramm, das er neben der Leiche Dr. Lennings findet.

„Meine Antworten sind begrenzt – Sie müssen die richtigen Fragen stellen!“ ist der erste Hinweis den Spooner von dem Hologramm-Wissenschaftler erhält.

Zur Klärung eventueller Fragen wird Spooner eine Wissenschaftlerin zur Seite gestellt, Dr. Susan Calvin (gespielt von Susan Moynahan) die ihn in dem Firmengebäude führen und Fragen beantworten soll. Dabei erklärt sie ihm gleich noch die Funktion des hauseigenen Großrechners, der alles kontrolliert und überwacht.

Bei der Spurensuche in Lennings Büro werden sie unerklärlicher weise von einem Roboter neuesten Modells – einem NS5 – angegriffen. Dieser flüchtet auf demselben Weg wie Lenning und springt aus dem Fenster. Nach einer rasanten Verfolgungsjagd, unter anderem durch die Produktionshallen des Roboterherstellers wir der flüchtige NS5 gestellt und einem Verhör ausgesetzt in dem er Emotionen zeigt, die Roboter angeblich gar nicht haben dürften.

Spooner, der den Robotern, aus bis dahin unerfindlichen Gründen Robotern gegenüber sehr skeptisch eingestellt ist, und dafür von seinen Kollegen belächelt und verspottet wird, wird durch dieses Verhör nur in seiner Skepsis bestärkt und versucht dies auch zu beweisen.

Im Laufe seiner Suche wird er mit seiner eigenen Vergangenheit, dem Drahtzieher einer Revolution und Massen von aggressiven Robotern konfrontiert....

BACKGROUND
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Was viele nicht wissen, möchte ich hier kurz als Hintergrundinformation mit anführen. Die Story des Films ist keine neue Idee. Der Film ist die Adaption einer Kurzgeschichte von Issac Asimov, eines Wissenschaftlers und Science-Fiction-Autors der 50-er und 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der ein Haushaltsroboter eines erfolgreichen Autors selber Bücher schreiben und nach und nach durch technische Verbesserungen von einer Schreibmaschine zu einem Bestseller-Schriftsteller avanciert.

Die drei Gesetze der Robotik wurden von Isaac Asimov erfunden und sind vielen hinreichend bekannt..

Bereits 1967 erstand John Mantley, der Produzent einer amerikanischen TV-Show die Rechte an einer Verfilmung dieser Geschichte Asimovs. Er schrieb mehrere „Handbücher der Robotik“ sowie die Kurzgeschichte „CAL“, deren Inhalt und Grundlage die Gesetze der Robotik waren. In diesen Geschichten wird die Problematik einer gemeinsamen Existent von Menschen und denkenden, emotional gesteuerten Robotern fiktiv wissenschaftlich berichtet wobei die Faszination desselben Themas nicht übergangen wird.

Asimov selber lehnte jedoch jegliche Zusammenarbeit für eine Verfilmung dieser Geschichten ab. Harlan Ellison jedoch, der auf Grundlage der oben genannten das Buch „I, Robot“ schrieb, wurde für solch eine Verfilmung angeheuert, die die Zustimmung Isaac Asimovs erhalten hätte – wurde jedoch nie verfilmt. In seinem Buch „I, Robot: The Illustrated Screenplay“ von 1994, beschreibt er seinen Kampf mit Hollywood dieses Kultwerk authentisch zu verfilmen.

FAZIT + PERSÖNLICHE MEINUNG
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Ich selbst fand die filmische Umsetzung gut gelungen obwohl mir manchmal der Tiefgang und der Detailreichtum der Geschichten Asimovs fehlt. Auch sind mehrere Lücken in der Geschichte die unerklärt bleiben. Im Vergleich zur Original-Geschichte ist der Film leider nur ein Hollywood-Abklatsch. Der Film ist sehenswert, da er eine früher oder später auf uns zukommende Thematik sehr kritisch aber auch actiongeladen abhandelt. Wer, wie ich, Asimov-Liebhaber ist wird jedoch enttäuscht sein.

Ich hoffe der Bericht hat Euch gefallen. Und danke fürs Bewerten... :)))))

Ciao Euer Ben


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ytraveller

ytraveller

22.09.2008 13:38

Obwohl ich Science-Fiction eigentlich nicht so mag, hat mir dieser Film doch sehr gefallen. LG, Stephan

MoDjunior

MoDjunior

13.10.2005 20:46

Schöner Bericht- Schöner Film...... Was soll man da noch sagen?

L-U-C-I-F-E-R

L-U-C-I-F-E-R

15.02.2005 02:16

Ich fand den Film IRobot sehr gelungen, was die technische Umsetzung betrifft. Sicherlich könnte das "Erlebnis" noch intensiver sein, würde der Konflikt, Mensch = Individuum, besser hervorgehoben. Leider, sind wir derzeit der Überzeugung das Maschinen so selbstgerecht handeln würden wie es der Robot tat, doch ein Programm ist eine Logik, und es wäre doch unlogsich derart zu handeln. Nun d awären wir, bei der Disskussion der Thematik. (...) (punkt) LG L-U-C-I-F-E-R

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"sehr hilfreich" von (97%):
  1. ytraveller
  2. peter_nordberg
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  1. Imperato
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