Erfahrungsbericht über "Ibanez Artcore Custom AF-105"

veröffentlicht 30.07.2005 | Almstedt
Mitglied seit : 12.07.2004
Erfahrungsberichte : 81
Vertrauende : 1
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Look & Feel, Sound, Verarbeitung, Preis, Ausstattung
Kontra Wartezeit bis man eine bekommt(!)
sehr hilfreich
Klangqualität:
Verarbeitung
Design
Bedienkomfort:
Zuverlässigkeit

"Custom-Shop Jazz-Gitarre zum Geiz-Preis (Update)"

Artcore von vorne

Artcore von vorne

Herzlich Willkommen, liebe CIAO-Musikfans und Gitarreros... Heute möchte ich euch entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten eine Gitarre vorstellen, die ich erst seit zwei Monaten besitze und deshalb noch nicht bis in die letzte Eigenheit "zerlegen" konnte.
Trotzdem fühle ich mich bereits jetzt mit der Gitarre so vertraut und halte sie für so herausragend, dass ich sie euch trotzdem möglichst früh ans Herz legen möchte, bevor diese Serie vielleicht nicht mehr oder nicht mehr zu diesem Preis erhältlich ist...

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Vorwort:
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1977, im "zarten" Alter von 16 Jahren schenkte mir mein Opa, ein Berufsmusiker mit Schwerpunkt Cello, Saxophon und Klarinette, eine Gitarre zum Geburtstag. Der Clou war, dass ich mit ihm in die nächste große Stadt nach Hannover fahren durfte und sie mir mit ihm zusammen selber aussuchen durfte.
Damals war eine Gitarre für mich "ein Stück Holz mit Stahldrähten drüber"... - und natürlich wußte ich, dass Ritchie Blackmore, Rory Gallagher und andere Helden auf sowas Musik machten...

Im größten Musikladen der Stadt angekommen verschlug es mir als "kleinem Jungen" aus der Provinz den Atem. Dutzende von Gitarren standen, lagen und hingen in einer großen Abteilung in einem noch viel größerem Musikladen. (inzwischen habe ich beim Betreten eines solchen Ladens das gleiche Leuchten in den Augen wie damals mein Opa!) ;o)

Nach einem knappen Tag der Unentschlossenheit, hatte ich mich dann endlich entschieden. Mein Opa hatte von ein paar Gitarren abgeraten mit 'komischen' Begründungen wie "die ist nicht bundrein", "der Hals ist verzogen", "die Mechaniken sind jetzt schon ausgeleiert"...
Mir sagte das damals absolut gar nichts, ich kannte nur mein Geburtstags-"Budget" und sonst nichts... Kurz vor Geschäftsschluß verließen wir den Laden - ich war stolz wie Oskar - mit einer wunderschönen schwarzen Ibanez Artist und einem kleinen 25Watt Transistorverstärker von Mars mit einem grauenhaften Klang für zusammen etwas über 1000DM ...
Diese Gitarre spiele ich auch heute noch - nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil sie auch nach fast 30 Jahren immer noch eine traumhafte Gitarre mit genialer Saitenlage und vorzüglichen Super70 Pickups ist.

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Wer ist Ibanez:
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Wenn man es genau nimmt, geht die Geschichte von Ibanez in die ersten Jahre des 20sten Jahrhunderts zurück, als ein gewisser Hoshino Gakki 1908 in Nagoya begann, spanische Gitarren nach Japan zu importieren. Wenn man es nicht ganz so genau nimmt, entstand der Name Ibanez in den 60er Jahren, als Hoshino Gakki den Namen einer kleinen spanischen Firma namens "Ibanez" kaufte und alle seine inzwischen teilweise in Japan selbst gebauten Gitarren unter diesem Namen zu vertreiben begann.
Für die meisten Gitarrenfans begann die Geschichte aber Mitte der 70er, als Hoshino Gakki in Philadelphia seine US-Niederlassung gründete, um die steigende Nachfrage nach den preiswerten, aber hervorragend verarbeiteten Ibanez-Gitarren in den USA besser unterstützen zu können.
Damals kopierte Ibanez fast alle Gitarren, die es seinerzeit in den USA überhaupt gab, die meisten davon viel günstiger als die amerikanischen Originale und viele davon sogar deutlich besser!
In den 80er Jahren begann dann ein richtiger Ibanez Boom: Ibanez - inzwischen selbstbewußt geworden - baute erfolgreich neue eigene Gitarrendesigns und erwarb das Vertrauen unzähliger Top-Gitarristen, die vom besseren Klang, der besseren Verarbeitung und der höheren Zuverlässigkeit gegenüber Fender, Gibson, Martin und Epiphone einfach bekehrt wurden.
Zu den Anhängern der Ibanez-Serien zählten und zählen viele besonders kritische und hervorragende Gitarristen wie Steve Vai, George Benson, Pat Metheny, John Scofield, Joe Satriani, Paul Gilbert aber auch Ausnahmekünstler wie Joni Mitchell.
Damals wurden alle Gitarren in Japan gebaut, inzwischen baut Ibanez überall auf der Welt Gitarren in unterschiedlichen Preislagen, u.a. die Artist Serie immer noch in Japan, Mid-Price Serien in Korea und sogar in Osteuropa und seit ein paar Jahren die Budget-Gitarren in China. Natürlich entwickelt Ibanez auch erfolgreich Bässe, Effektgeräte (TS-808 TubeScreamer(!), Verstärker, und und und aber das lassen wir hier mal außen vor...
Inzwischen habe ich in meinem Wohnzimmer 5 Ibanez Gitarren versammelt, bis auf eine vor vielen Jahren gebraucht gekaufte ES-335 Kopie (Modell 2374) von Ibanez aus den mittleren 70er Jahren allesamt hervorragend klingende und verarbeitete Gitarren.

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Die Artcore-Serie:
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Im Frühjahr 2002 auf der amerikanischen NAMM Musikshow schlug die Artcore Serie ein wie eine Bombe. Ibanez stellte eine Serie von hervorragend verarbeiteten und klingenden Halbresonanz und Semi-Akustik Gitarren vor, die von Rockabilly-Gitarren mit Vibrato-Hebel und dünnem Korpus bis zur "dicken" Jazz-Gitarre reichte und das bisherige Preisgefüge auf einen Bruchteil reduzierte. Preise von 400 US-Dollars bis 700US-Dollars anstatt der sonst gewohnten 2000-10.000 US-Dollars!!!
Gefertigt wurden diese Gitarren im Billiglohn-Land China, allerdings mit dem kompletten KnowHow der Japan-Mutter, neuesten Produktionsmaschinen und dem Holz-KnowHow eines der größten Hersteller der Welt.

Auch in Deutschland schlug die Nachricht ein wie eine Bombe! Ich habe im Herbst 2002 zum ersten Mal auf der Hausmesse von MusikProduktiv in Ibbenbüren (NRW) eine in transparentem Blau lackierte Artcore AF75 angespielt und schüttelte ob des Preises nur noch den Kopf. Ein Jahr später habe ich mir selbige Gitarre dann endlich zum Preis von 499€ geleistet - leider sind diese Gitarren wegen der großen Nachfrage ewig ausverkauft und nur schwer erhältlich.

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Artcore Custom:
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Im Januar 2005 stellte Ibanez mal wieder die Welt auf den Kopf und führte auf der NAMM Show trotz einer eigenen Nobel-Serie zwei "Artcore Custom" Gitarren vor, die die Qualität der in China gebauten Artcore-Gitarren auf die Spitze trieben und mit Features aufwarteten, die man sonst (wenn überhaupt) nur von mehr als 5000 Dollar teuren, handgefertigten Nobel-Gitarren kannte - diesmal allerdings zu einem Listenpreis von nur knapp 930 Dollar!!!!

Der Korpus ist in voller Jazz-Gitarrengröße aus geflammten Ahorn gebaut, vergoldete Super58er Custom Humbucker aus oben genannten Edel-Gitarren, noble Perlmutt- und Abalone-Einlagen im Griffbrett, dem Steg und sogar dem holzverkleideten Saitenhalter - sogar die Reglerköpfe bestehen nicht aus schnödem Kunststoff, sondern sind aus Edelholz geschnitzt!!!!

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Die Kaufentscheidung:
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Die Kaufentscheidung war für mich ausnahmsweise simpel - einzige Frage war, wo ich diese Gitarre kriegen konnte. An jeder Straßenecke könnte ich einen Ferrari Testarossa kaufen aber diese Gitarre war anscheinend auf Jahre ausverkauft!
Kurz nach Ostern konnte ich dann doch vor meiner Haustüre eine bekommen... - mein Spezi in "meinem" Regenburger Musikladen hatte eine herangeschafft, ich nahm spontan einen halben Tag Urlaub, fuhr hin und nahm sie für knapp 700€ mit nach Hause, ohne sie auch nur probegespielt zu haben (sowas nennt man wohl Markenvertrauen!).

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Die Krise:
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Zuhause angekommen wurde die Gitarre erst einmal sauber justiert, die Oktavreinheit eingestellt, der Saitenabstand meinen eigenen Präferenzen angepasst, aber irgendwas stimmte nicht! Irgenwie liefen die Saiten nicht gerade über die Pickups... Eine nähere Inspektion brachte es dann an den Tag: der Saitenhalter war verzogen, die Holzverkleidung teilweise ausgebrochen. Die Saiten wurden dadurch einfach nicht gerade über den Hals und Korpus geführt - Katastrophe!!!

Was tun?! Zurückgeben kam nicht in Frage... Umtauschen?! Ich wollte doch nicht noch ein Jahr warten! Glücklicherweise fanden Uwe Alkofer von SoundAktuell in Regensburg und der perfekt funktionierende Ibanez-Vertrieb von Roland Meinl eine Top-Lösung. Innerhalb von 10 Tagen hatte ich einen nagelneuen Saitenhalter aus Japan in der Hand, der noch am gleichen Tag eingebaut wurde. Danke Uwe und Ibanez! ;o)

Das Ergebnis????

Leuchtende Augen, Schluckbeschwerden, geistige Abwesenheit sobald ich die Gitarre in die Hand nehme... ;o)
Im Ernst, ein Traum in hellem Naturholz. Die Verarbeitung ist rundum makellos, die Bünde sind perfekt verrundet und akribisch ausgerichtet und glattpoliert, die gekapselten Mechaniken mit feiner Untersetzung und Flügeln im Perlmutt-Look (allerdings aus robustem Kunststoff), die Bindings... - sogar das Schlagbrett ist aus hochglanzlackiertem Ahorn und die Reglerkopfe wie bereits erwähnt aus Edelholz geschnitzt.

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Technische Daten:
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Korpus: laminierter Korpus aus geflammtem Ahorn, Hochglanz-Klarlack lackiert, mehrstreifige Bindings an Vorder- und Rückseite
Hals: eingeleimter 5-teiliger Hals mit angesetzter Kopfplatte, 3 Ahornteile verstärkt durch 2 schmale Bubinga-Holz-Streifen
Griffbrett: feinzelliger Palisander mit Einlagen aus Perlmutt und Abalone
Bundierung: schmale Spaghetti- Bünde, 628mm Mensur (Gibson Style)
Halsmaße: 43mm am Sattel, 58,5mm am letzten Bund (22.), 20mm Halsdicke am 1. Bund, 22mm am 9. Bund
Halsradius: 305mm Verrundung
Brücke: vergoldete ART-1 Brücke mit verstellbarer Oktavreinheit (Alternativ wurde kostenlos ein längenkompensierter Edelholz-Aufsatz mitgeliefert, der für einen noch "holzigeren", akustischeren Ton sorgt!)
Pickups: Super58 Custom Pickups
Korpustiefe: 70mm
Lieferumfang: Gitarre, ein selten häßlicher, grauer Gitarrenkoffer, alternative Holz-Brücke, Inbus-Schlüssel zur Hals-Justage, Bedienungsanleitung...

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Klang:
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Nach Wechsel der leider viel zu dünnen Originalsaiten (immerhin hochwertige D'Addario Roundwounds) auf sogenannte "Flatwounds" (glatt geschliffene Saiten) hatte ich den Jazz-Sound pur. Egal ob Clean oder sogar im leichten Crunch-Betrieb, immer schaute die distinguierte Jazz-Lady aus dem Klangbild heraus.
Die legendären 58er Humbucker (die man leider nicht separat erwerben kann) sind sehr leise Vertreter ihrer Zunft und spielen eher in der Lautstärke-Fraktion der Fender SingleCoils mit. Dafür aber entwickeln sie aber eine Sanftheit, Präzision, Klarheit, ein variables Tonspektum und eine Transparenz, die einem den Atem raubt.

Auffällig war, dass nach dem Wechsel der Saiten die G-Saite im Klangbild fast komplett verschwand. Zur Kompensation mußte ich bei beiden Pickups die Magnete cirka 2-3mm näher an die Saite bringen. Leider weiß ich bis heute noch nicht, ob es an den (auch sonst nicht ganz überzeugenden) Fender Flatwound Saiten liegt, an mechanischen Problemen (Schwingungsfreiheit der Saiten?) oder am Pickup, auf alle Fälle ist die Sache durch die Justage der Magnete erstmal behoben worden.
Ich werde in Kürze wieder andere Saiten aufziehen (meine geliebten Thomastik-Infeld's) und dann ein Update nachliefern.

Der Hals-Pickup ist mit nur 8,5 kOhm ein echter Leisetreter - aber mit was für einer Klangkultur. Wie ein echter Gentleman immer distinguiert, kontrolliert, beherrscht und zurückhaltend, dabei aber gleichzeitig auch bestimmt und absolut kompromißlos. Eine Stimme, die immer durchdringender und berührender wird, je leiser sie wird!!!!

Der Steg-Pickup stapelt noch einen tiefer... - nur 8,2 kOhm verhindern bei unempfindlichen Eingangsstufen jeglichen Wunsch nach Verzerrungen. Für Soli ist er deswegen auch nicht, oder nur mit dem Einsatz von Boostern geeignet, aber dafür punktet er beim Rhythmusbetrieb mit einem jederzeit klaren, durchsetzungsfähigen Klang, dessen (in den Tiefen ausgedünnter) Klang einem meistens erst im fertigen Mix klar wid.

In der Mittelposition des Pickup-Wahlschalters werden beide Pickups zusammengeschaltet und die Lautstärke geht noch einmal ein wenig zurück - dafür schwingen dann aber die Kirchenglocken des Peters-Doms durch die Welt! Was hier an Wohlklang geboten wird ist (selbst für den Preis der kompletten Gitarre) wirklich atemberaubend...

Akustisch gespielt ist natürlich der aus laminiertem Holz gefertigte Korpus eindeutig erkennbar. Das Klangbild ist leiser, weniger differenziert und weniger dynamisch als bei einer Gitarre mit handgestochener Massiv-Fichtendecke.
Elektrisch gespielt wird aus dem Nachteil ein Riesen-Vorteil: perkussiv, mit geringer Feedback-Anfälligkeit und einem dynamisch ungemein klarem Klangbild punktet die Ibanez Artcore erbarmungslos.
Nicht unmsonst bauen sogar die Nobel-Firmen ihre Instrumente aus laminiertem Holz, wenn der elektrische Betrieb im Vordergrund steht...
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Update:
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Habe in den letzten Monaten sowohl Thomastik Flatwounds (11er Satz) als auch D'Addario Halfrounds (ebenfalls 11er) montiert und habe in beiden Fällen die G-Saite wieder ganz normal im Klangbild gehabt und die Magnete entsprechend wieder zurückfahren können. Anscheinen haben die Ibanez Custom58er etwas gegen die Fender Saiten...

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Bespielbarkeit:
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Makellos... - durch die traditionelle Bauweise, den vorzüglichen Hals der wie gewohnt am 14 Bund in den Korpus mündet und die "Spaghetti-Bünde" ist eine sehr gute Bespielbarkeit sichergestellt. Barrée-Griffe sind bis in die 12. Lage kein Problem, Slides laufen wie geschmiert über die super-polierten Bünde, die Halsbreite (auch wenn eindeutig am modernen E-Gitarren Ideal orientiert) ermöglicht gerade noch kompliziertere Griffmuster (wenn man nicht gerade Wurstfinger hat...) und die die solide Halsmasse unterstützt den runden, erwachsenen Ton des Instruments.

Es gibt im Internet immer wieder Gerüchte, dass die Hälse der Artcore Premium Gitarren in Japan gefertigt und in China nur eingeleimt würden... Warum aber eigentlich? Mich interessiert nicht, wer wo einen perfekten Hals baut. Selbst die Gitarren der zurecht teuren IBANEZ Prestige Serie werden inzwischen nicht mehr in Japan gebaut, sondern in Korea (habe gerade eine S2170 aus Korea für 1400€ erstanden!).
Hauptsache für mich ist, dass das Ergebnis in meiner Gitarre stimmt und in diesem Fall ist das Ergebnis hervorragend - ein Hoch auf 'Made in China' oder was auch immer...

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Meine Bewertung:
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Nach Wechsel der extrem hochwertigen, aber viel zu dünnen Fabriksaiten der Firma D'Addario auf einen Satz geschliffener "Flatwounds" von Fender in der Stärke 0,11-0,52 klingt meine Ibanez Artcore Custom wie (oder sogar besser als) viele der sauteuren amerikanischen Jazz-Gitarren. Die Pickups genießen zu Recht seit vielen Jahren Kultstatus und die Verarbeitung raubt auch Laien den Atem. Für knapp 700€ bekommt man (wenn man denn eine bekommt) ein neues Stück Gitarrengeschichte - garantiert!).

Der Sound sorgt für wohlige Gänsehaut und eine mit der Artcore Custom gespielte Ballade legt fast so viele Ladies flach wie ein gehauchtes Tenorsaxophon - könnte ich mir jedenfalls vorstellen... ;o)

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Fazit:
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Wenn ich noch mal 18 wäre würde ich für diese Gitarre sogar meinen "spießigen" Bausparvertrag kündigen, meine Oma heiraten oder rund um die Uhr arbeiten, aber diese Gitarre hätte ich haben müssen. Heutzutage war es glücklicherweise keine Frage des Geldes mehr, eher eine Frage des "Bekommens"... - egal. Diese Gitarre kann ich zu diesem Preis jedem Jazzer oder "Smooth"-Gitarristen nur absolut uneingeschränkt empfehlen.
Für Rock- und Heavy-Gangart taugen weder die Pickups noch die Bauweise. Das ist aber für mich in diesem Zusammenhang absolut kein Kritikpunkt! Ein Ferrari wäre als "Tieflader" oder Schulbus ja sicher auch keine brauchbare Alternative, oder???? ;o)
Auch ohne das besonders hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis wäre die Ibanez Artcore Custom neben einer Gibson L5 oder Ibanez PM120 für mich eine Must-Have-Gitarre.

Wer immer noch meint, dass in Fernost nur billig gebaut wird, sollte sich die Artcore Custom ruhig mal anschauen, ist gut gegen Vorurteile! ;o)

So, dass wär's für heute. Vielen Dank mal wieder für eure Geduld beim Lesen des Berichtes und bis bald. Ciao, Bernd

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • roadster135 veröffentlicht 29.06.2006
    Vielen Dank für diesen großartigen Bericht,der sowohl Sachkompetenz als auch die Liebe zu Gitarren beweist.
  • JF-God veröffentlicht 27.05.2006
    Toller bericht. Ist zwar nicht meine bevorzugte Art von Gitarre aber schent ein tolles Instrument zu sein man erfährt wirklich alles bei dir über das instrument..Respekt!!!
  • sonarmaster veröffentlicht 23.04.2006
    Dieser Bericht ist extrem gut geschrieben und gibt einem alle Fakten über das Instrument, die man als Musiker braucht. Zudem spürt man in dem geradezu die Begeisterung des Autors an dem Klang- und Spielerlebnis dieses Instruments. Bin zwar als Hardrock - Musiker nicht gerade der Nutzer von Jazz - Gitarren. Doch dieses Instrument könnte eine Erweiterung meiner Kollektion werden, um das Klangspektrum für die bluesigen, puristisch ausgelegten Songs zu erweitern. Danke und mehr solcher Berichte - VG Tom
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Produktdaten : Ibanez Artcore Custom AF-105

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Typ: Halbresonanz-Gitarre, E-Gitarre

Hersteller: Ibanez

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 30/07/2005